Uralter Fender-Klon von Pearl

A

Anonymous

Guest
N' Abend,

habe eben ganz unverhofft einen Verstärker von der Schule geschenkt bekommen - einen Fender Pro Reverb Silverface-Klon von Pearl (Transistor). Leider findet man nix im Netz.

Wie gesagt ne Transe, sieht ziemlich handverlötet aus, 2x12" Speaker.

Nur einer davon ist original (100W; 8 Ohm), der andere ist ein Visaton FR 30, laut Beschriftung 160-100W an 8 Ohm. Der sieht auch n bisschen komisch aus. Das Ding in der Mitte vom Speaker, wo die Membran drum ist (vergessen, wie's heisst :? ;-)), ist aus Metall, und ausserdem steht da noch son "Kragen" drum.... vielleicht weiß einer von euch da mehr.

Soviel zur Beschreibung, ich kannte ihn ja wie gesagt schon von der Schule, und daher wusste ich auch, dass mit ihm irgendwas nicht in Ordnung ist.

Der Sound ist soweit toll (hab nur clean getestet) - da gibt's echt nix zu bemängeln!

aber

viel zu leise!!!!

Dafür, dass da son fetter Trafo drin ist, und auch anhand der Lautsprecherbestückung, gehe ich davon aus, dass zumindest 80Watt drin sein sollten...

Der Amp erreicht aber maximal Zimmerlautstärke, wenn ich alle Volumes (Kanal + Master) voll aufdrehe.

Wie gesagt, aufgemacht hab ich ihn schon, hab keine verschmorten Teile oder losen Kabel gefunden....

Hat jmd. ne Vermutung, woran das liegen könnte (ich weiß, Ferndiagnose)? Da der Sound ansich breit und tief ist, liegts wahrscheinlich an der Endstufe. Gibt es da irgendwelche "transentypischen" Symptome bezüglich der Lautstärke? (Hab gehört, dass z.b. Elkos nach ner Zeit ausgewechselt werden müssen und der Amp ist sicherlich schon 30 Jahre alt)

Besten Dank!
 
finetone

finetone

Well-known member
vestine":11xwhkbv schrieb:
N' Abend,

habe eben ganz unverhofft einen Verstärker von der Schule geschenkt bekommen - einen Fender Pro Reverb Silverface-Klon von Pearl (Transistor). Leider findet man nix im Netz.

Wie gesagt ne Transe, sieht ziemlich handverlötet aus, 2x12" Speaker.

Nur einer davon ist original (100W; 8 Ohm), der andere ist ein Visaton FR 30, laut Beschriftung 160-100W an 8 Ohm. Der sieht auch n bisschen komisch aus. Das Ding in der Mitte vom Speaker, wo die Membran drum ist (vergessen, wie's heisst :? ;-)), ist aus Metall, und ausserdem steht da noch son "Kragen" drum.... vielleicht weiß einer von euch da mehr.

Soviel zur Beschreibung, ich kannte ihn ja wie gesagt schon von der Schule, und daher wusste ich auch, dass mit ihm irgendwas nicht in Ordnung ist.

Der Sound ist soweit toll (hab nur clean getestet) - da gibt's echt nix zu bemängeln!

aber

viel zu leise!!!!

Dafür, dass da son fetter Trafo drin ist, und auch anhand der Lautsprecherbestückung, gehe ich davon aus, dass zumindest 80Watt drin sein sollten...

Der Amp erreicht aber maximal Zimmerlautstärke, wenn ich alle Volumes (Kanal + Master) voll aufdrehe.

Wie gesagt, aufgemacht hab ich ihn schon, hab keine verschmorten Teile oder losen Kabel gefunden....

Hat jmd. ne Vermutung, woran das liegen könnte (ich weiß, Ferndiagnose)? Da der Sound ansich breit und tief ist, liegts wahrscheinlich an der Endstufe. Gibt es da irgendwelche "transentypischen" Symptome bezüglich der Lautstärke? (Hab gehört, dass z.b. Elkos nach ner Zeit ausgewechselt werden müssen und der Amp ist sicherlich schon 30 Jahre alt)

Besten Dank!
Hallo Oli,
der Lautsprecher, den Du gerade beschrieben hast ist wahrscheinlich einer für HiFi-Anwendung, und das noch vorzugsweise für den Bassbereich. D.h. Die Frequenzen, die Du hören willst liegen schon außerhalb seines Arbeitsbereiches und auch der Kennschalldruck (die dB-Angabe) liegt weit unter der von "Gitarrenlautsprechern".
 
A

Anonymous

Guest
Hm hab mal n Hörvergleich gemacht:

Der Ersatz-Speaker klingt deutlich klarer und brillianter, hat aber dafür irgendwie weniger Präsenz als der Original-Speaker. Werde beide irgendwann gegen vernünftige Exemplare austauschen.

Bei Röhrenverstärkern besteht ja die Gefahr, dass auch Stunden nach dem Ausschalten hohe Spannungen wegen den Kondensatoren vorhanden sind. Ist das bei Transistoren auch so oder kann ich nach ziehen des Netzsteckers relativ bedenkenlos die Elektrik untersuchen?
 
A

Anonymous

Guest
Bei Röhrenverstärkern besteht ja die Gefahr, dass auch Stunden nach dem Ausschalten hohe Spannungen wegen den Kondensatoren vorhanden sind. Ist das bei Transistoren auch so oder kann ich nach ziehen des Netzsteckers relativ bedenkenlos die Elektrik untersuchen?

Diese Wartezeiten sind noch viiiiel länger: bei Fender 6 Wochen, Marshall 2 Monate, Mesa sogar bis zu einem halben Jahr, Räcktifeier über 1 Jahr und länger! Vorher besteht absolute Lebensgefahr ! :cool: :cool:
Quatsch, die Spannung ist nach ´ner Minute weg, es ist ja kein Farbfernsehr, eher verbrennste die die Flossen an den noch heißen Röhren - ich setze mal voraus, daß du den Netzstecker gezogen hast.
Bei ner Transe ist die -deutlich ungefährlichere Spannung- sofort nach Sekunden weg.
Wo sollte sie denn wohl noch stecken geblieben sein ...
 
A

Anonymous

Guest
Alles klar, man merkt wohl, dass ich bisher mit nem 15W-Peavey gefahren bin ;)

Argh ich will diesen verdammten Verstärker wieder hinkriegen lol
 
A

Anonymous

Guest
Abend,

mittlerweile hab den ersten Kanal wieder voll funktionsfähig gelötet.

Was ich bei dem Verstärker vermisse, ist ein Kopfhörer-Anschluss.

Daher zwei Fragen:
a) Ich habe noch einen alten Kopfhörer mit 8 Ohm Impedanz. Kann ich den am Speaker-Out (4 Ohm) gefahrlos anschließen? Das Master-Volume ist ja dann auch sehr leise eingestellt.

b) Ist es mit normalen Mitteln möglich, einen Headphones-Out einzubauen?
Wo in der Schaltung müsste ich ansetzen?

Danke,
 
doc guitarworld

doc guitarworld

Moderator
Hi,

das mit dem Kopfhörer an den Speakerausgnag hängen würde ich an DEiner Stelle lassen ...

Hast Du den Pearl bei den Beauties gesehen?

Pearl Sun Flower Amp :)
 
C

Christof

Well-known member
Ha, Doc!

Pearl Sun Flower. Hatte ich auch mal, als ich weiland mit meiner Ibanez Musician und dem DS1 Krach gemacht habe. Da stand ich in meinem Jugendzimmer und versuchte, diese langen Santana-Töne zu erzeugen. Hätte ich nur gewusst, wie man harmonisches Feedback erzeugt, bzw was das überhaupt ist. Und so versuchte ich bei Zimmerlautstärke einen gezogenen Ton über viele, viele Takte zu halten. Aua, aua.... war aber wohl eine gute Übung :-D Einige Zeit später konnte ich mir einen gebrauchten Kitty Hawk Combo ( Edelholz-Optik, versteht sich) leisten. Plötzlich ging das dann mit dem endlosen Sustain. 20 Jahre her. Weia.

Wenn ich mich recht entsinne, klang der Pearl wie Omas Wolldecke, oder? Obwohl, da war doch dieses Tremolo drin. Das wiederum klang nicht übel..

Äääh, was war das Thema..?
 
A

Anonymous

Guest
Moin moin,

Polli":jhrwsgzo schrieb:
Quatsch, die Spannung ist nach ´ner Minute weg, es ist ja kein Farbfernsehr, eher verbrennste die die Flossen an den noch heißen Röhren - ich setze mal voraus, daß du den Netzstecker gezogen hast.

Sicher? Ich meine, daß man die fetten Siebelkos in Netzteilnähe lieber mit nem Hochlastwiderstand gen Masse entladen sollte, das liest man jedenfalls bei ziemlich vielen Quellen über Röhrentechnik. Wenn ich mir die dicken Brummer-Elkos in einer 100W-Schleuder anschaue, flöst mir das jedenfalls einen gewissen Respekt ein...

Gruß
burke
 
B

Banger

Guest
Servus...

vestine":2am2n70g schrieb:
Daher zwei Fragen:
a) Ich habe noch einen alten Kopfhörer mit 8 Ohm Impedanz. Kann ich den am Speaker-Out (4 Ohm) gefahrlos anschließen? Das Master-Volume ist ja dann auch sehr leise eingestellt.

Hm... *kopfkratz* also dem Amp dürfte das nicht schaden, eher verbrätst Du den Kopfhörer, die sind schliesslich auf eine Belastbarkeit von höchstens ein paar Watt ausgelegt (man peitsche mich, falls ich Unrecht habe) und "Master-Volume auf sehr leise" kann diese Grenze recht schnell übersteigen.
Ejal - auf jeden Fall dürfte der Klang zwischen "erbärmlich" und "scheisse" liegen, da der Speaker-out ja nicht frequenzkorrigiert ist.. *plärr* ;-)

vestine":2am2n70g schrieb:
b) Ist es mit normalen Mitteln möglich, einen Headphones-Out einzubauen?
Wo in der Schaltung müsste ich ansetzen?

Gibt es von Behringer nicht für billig Geld (~39 Euro) so 'ne Art Powersoak mit frequenzkorrigiertem DI-Out?
Äh... *vordiestirnhau* ok, Eigentor, DI-Out ist kein Kopfhörerausgang... aber vielleicht willst Du ja den Umweg über Deine Stereoanlage gehen :-D
 
A

Anonymous

Guest
@doc: jau, hab ich gesehn! meiner ist ungefähr halb so hoch, da 2x12 ;-)

@christof: ne santana mag ich eh nicht so, und aussderm ist der Amp eher für die unverzerrte Ecke gedacht, also nixe mit Sustain ;-). Allerdings ist der Sound meines erachtens seeeehr klar und hell, bes. mit Bright-Schalter. Für Tremolo bez. Reverb fehlt mir leider der Footswitch.

@burke
ja, die dinger sind ziemlich fett, siehe http://home.arcor.de/vestine/elkos.jpg

@banger: wie gesagt, isn altes Teil, dass ich sonst nie benutze. ich werds mal wagen.. so hab grad ma probiert... bis auf die Tatsache, dass nur was aus dem linken kommt wegen Mono, ist es gut genug zum üben.

Danke für die Hilfe @all
 

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