Welches Mikro zur Live-Abnahme?


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A
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Hallo alle z'sammen.

Hab da mal ne schlaue Frage:

Bis jetzt haben wir Live einfach immer zur Abnahme unsere Vocal-Mikros oder so Billigteile von den jeweiligen Läden genutzt.

Mittlerweile glaube ich aber, das es ziemlich dämlich ist ein endgeiles Halfstack auf die Bühne zu hieven um es dann mit einem miesen Mikro abzunehmen, oder täusche ich mich da? Gibt es gute Mikros, die vielleicht vor allem für die Abnahme von Amps ausgelegt sind und vielleicht auch noch bezahlbar sind? Ich meine jetzt keinen High-End-Kram, sollte aber schon gut sein.

Ein befreundeter Gitarrist hat mir das Sennheiser E606 empfohlen, kostet 100,00 EUR und ist somit an der finanziellen OBergrenze. Kennt oder hat das einer und kann was dazu sagen? Oder vielleicht auch zu anderen, net ganz so teuren Geräten wie dem Fame MS-57 vom Musicstore oder dem t.bone mb75 von Thomann? Die lägen schon eher in meiner Preisklasse, kann nur leider nix über die Qaulität finden (ist schon klar das die Läden eh Ihre Hausmarken loben).

Also, könnt Ihr was zu den Sachen oder was allgemeines dazu sagen?

Danke für eure Antworten, bis denn
 
A
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Also, ich kann nur entweder den Klassiker empfehlen, das Shure SM57 bzw. auch das SM58. Oder auch das Sennheiser e609, den großen Konkurrenten dazu.
Und die t.bone-Produkte haben mich bisher eigentlich immer zufriedengestellt. Kenne zwar das genannte Modell nicht, aber da hilft insgesamt sowieso nur eins: TESTEN
HAst du auch schonmal über ne D.I. Box nachgedacht...?
 
A
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Hi!

Die Shures sind doch auch relativ teuer oder? Genau wie das Sennheiser.

Das ist nämlich die Sache ich brauch 2, hab nämlich zwei verschiedene BOxen die ich beide gerne abnehmen würde. Mein Amp hat auch nen Emulated Line-Out, aber von dieser ganzen Simulations-Sache halte ich nicht allzu viel. EIn Freund hat mal Live über ne DI von Behringer gespielt, also ich bin der festen ÜBerzeugung das sich das ganze mit abgenommem Amp besser angehört hätte.

Werd auf jeden Fall mal diese Hausmarke-Dinger vom Musicstore antesten gehen, gibts denn irgendwas worauf ich unbedingt achten sollte (Frequenzbereich, Impendanz etc.)?
 
Jamalot
Jamalot
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Oberjens":3q60oh2m schrieb:
EIn Freund hat mal Live über ne DI von Behringer gespielt, also ich bin der festen ÜBerzeugung das sich das ganze mit abgenommem Amp besser angehört hätte.
Hi!
Diese Überzeugung solltest Du haben, wenn Du den AB Unterschied kennst.
Wir hatten mal im Soundcheck etwas mehr Zeit als normal, da haben wir das mal ausprobiert.
Ich habe selbst so eine DI Box von Behringer. Die GI 100 mit Speaker Emulation.
Wir haben ein SM 57 vor die Box getan und zwischen Endstufe und Box die GI 100. Am Pult haben wir dann beide Signale hin und her getauscht.
Dass der Sound nicht absolut identisch ist brauch ich jetzt wohl nicht erwähnen, aber das was die GI 100 rüberbrachte klang oberamtlich! Es klang alles so wie mein Amp und meine Sounds.
Ich finde das Dingen sehr gut und das auch vor allem für den Preis!
Ein weiterer Vorteil einer DI Box ist, dass keine Störsignale entstehen. Zum Beispielt jemand latscht gegen den Mikroständer. Oder weiß der Henker was.

Naja, ansonsten wenn Du dennoch gerne Mikros haben willst. Die t.bones sind in Ordnung. Die würde ich auch eher nehmen als die vom Store.
Wobei die Frage nach dem Mikro an sich auch nicht so wahnsinnig wichtig ist, sondern vielmehr die Positionierung vor dem Speaker.
Ein Speaker geht von der Mitte nach aussen mächtig von 'A' nach 'U'. Da musst Du wohl ein bisschen rum probieren, bis das alles so ist wie Du es am liebsten hast...
Hier kommt der Vorteil von den Sennheiser (609 o. 509) Mikros vor. Sie sind etwas großflächiger und nehmen somit mehr Sound vom Speaker auf.
 
A
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Also ich benutze das Shure SM57 für den Amp. Kostet um die 100 € wäre also für dich noch vertretbar. Finde das Mic ideal.
 
Jamalot
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DunkelElf":27lwtgdd schrieb:
Also ich benutze das Shure SM57 für den Amp. Kostet um die 100 € wäre also für dich noch vertretbar. Finde das Mic ideal.
Lies mal das erste Posting. 100 Öcken sind die absolute Obergrenze. Im zweiten Posting schreibt er, dass er zwei Mics brauch. Dass wären dann 200 Öcken. Also weit über der Schmerzgrenze...
 
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Hi!

Richtig! Dazu kommen ja dann noch Kabel, Klemme, Ständer... da biste mal locker mit 250 EUR dabei und das ist ziemlich viel Asche. Denk mal ich werd ein bisschen testen gehen, hab gehört das die PG-Serie von Shure auch okay sein soll und die ist net so teuer. Aber vielen Dank für die Tips!!!

MfG
 
finetone
finetone
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Oberjens":32a08cjt schrieb:
Hi!

Richtig! Dazu kommen ja dann noch Kabel, Klemme, Ständer... da biste mal locker mit 250 EUR dabei und das ist ziemlich viel Asche. Denk mal ich werd ein bisschen testen gehen, hab gehört das die PG-Serie von Shure auch okay sein soll und die ist net so teuer. Aber vielen Dank für die Tips!!!

MfG
Hallo,
meine Empfehlung t-Bone MB-85Beta, das kommt sehr nahe heran an das SM57/58. Ausserdem hat es aufgrund des Nyodem-Magneten etwas mehr Power und Brillianz. Ich habe davon mal 6 Stück für die Band geordert. Bisher hatte dieses Mikro jeden überzeugt, vor allem bei diesem Preis...
 
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meine Empfehlung t-Bone MB-85Beta, das kommt sehr nahe heran an das SM57/58

mal ne frage: wie sind denn die so vom nebengeräuschverhalten..

ich mein pfeifen/feedback und so???

lg, johannes
 
Daniel
Daniel
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Hallo

Wenn es Geldmässig mager aussehen tut, dann empfehle ich auch die rote DI-Box von Behringer...!!! Mit einem Mirko musst Du schon ganz geübt sein um einen besseren Klang zu erreichen und ein gutes Mikro sollte es dann auch noch sein. Meine Empfehlung in sachen Mikro ist das Sennheiser 609, 606 oder das 509...

Nebengeräusche sollte es bei der Gitarrenspeakerabnahme nicht geben, denn das Mikro ist ja nur 5cm vom Lautsprecher weg und gerade leise stellt man die Teile auch nicht ein, gell...!?!
 
univalve
univalve
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Ich geben noch einen Dritten auf die Behringer DI-Box. Die taugt übrigens auch saugut für die Akustik-Git um das Signal "stabil" ins Pult zu bringen. Dafür benutzte ich die am meisten. Der Nebeneffekt, dass die auch noch einen guten Sound durch die Boxen-Simulation bringt ist natürlich schön (für mich)... ;-)
Nachdem Du Dich eher auf der Suche nach einer Arte schweizer Taschenmesser befindest, nimm lieber die Behringer-Kiste :)

greetz
univalve
 
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Hi!

Ja, an diese DI-Box hatte ich auch schon gedacht. Aber irgendwie bin ich davon nicht so besonders überzeugt, also die Speaker-Emulation von meinem Amp finde ich ziemlich dürftig.

Würdest Du mir ernsthaft empfehlen statt der ganzen Mikro-Sache einfach nur eine DI-Box dazwischen zu schalten? Gäbe es da denn auch Firmen die so richtig gut sind (Behringer ist okay aber...)? Mir fällt da spontan nur Palmer ein. Können die Dinger denn was?

Kann man denn den Sound aus so einer DI-Box ernsthaft mit einem mikrofonierten Amp vergleichenß? Habe immer das Gefühl das mit Mikro-Abnahme das ganze ein bisschen "lebendiger" klingt. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen!!!
 
Daniel
Daniel
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Hallo

Erstens ist ein solcher Versuch nicht so teuer und die DI-Box kannste immer noch mit wenig Verlust verkaufen wenn sie Dir nicht gefällt.

Zweitens kann man von Behringer halten was man will, aber die Speakersimulation wurde von Jürgen Rath entwickelt und der hat ne ganze Menge auf dem Kasten. Vergleiche diese Simulatin nicht mit einer, die Du in Deinem Amp hast...!

Drittens sollte man auch verschiedenes mit der DI-Box ausprobieren... z.B. zwischen Preamp und Endstufe, zwischen Endstufe und Boxe. Für's Recording zuhause habe ich meine Gitarre trocken über die DI-Box aufgenommen und dann die Zerre per Software gemacht... auch gut...!
 
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Hi!

Hmm okay mit den ersten beiden Punkten hast Du sicherlich recht!

Wie verkabelt man denn so eine DI-Box ganz allgemein?

Aber mal ne Frage: Ich hab zwei Boxen an meinem Amp, also logischerweise aus jeden Output zu einer Box. Kann ich dann einfach die Ultra-G zwischen einen der beiden Wege schalten, also Amp - Ultra-G -
Box und die andere Seite ist einfach Amp-Box?
 
Daniel
Daniel
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Wenn Du stereo auf's Mischpult willst, brauchst Du 2 DI-Boxe, aber ansonsten Amp --> Di-Box --> Lautsprecher...! Mit dem XLR Ausgang (der auf Mikrofonlevel ist) gehst Du ins Mischpult oder in einen Mikrofonvorverstärker... und gut ist...!
Bei http://www.behringer.com/GI100/index.cfm?lang=ger kannst Du die Bedienungsanleitung runterladen... solltest Du mal machen...!
 
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Moin!

Hab mir grad mal die Bedienungsanleitung durchgelesen, hört sich ja mal wirklich interessant an das Teil. Werds auf jeden Fall mal testen gehen, vor allem das kein Nebengeräusch stören kann, die Pegelabsenkungen und den GroundLift-Schalter find ich super. Danke für den guten Tip, werd irgendwann mal posten wies mir im Endeffekt ergangen ist. Danke!!!
 
Jamalot
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Daniel":ptr5nmsz schrieb:
Wenn Du stereo auf's Mischpult willst, brauchst Du 2 DI-Boxe, aber ansonsten Amp --> Di-Box --> Lautsprecher...! Mit dem XLR Ausgang (der auf Mikrofonlevel ist) gehst Du ins Mischpult oder in einen Mikrofonvorverstärker... und gut ist...!
Bei http://www.behringer.com/GI100/index.cfm?lang=ger kannst Du die Bedienungsanleitung runterladen... solltest Du mal machen...!
Und hier nochmal Pluspunkte von mir - hab ich ja eigentlich schon geschrieben.
Aber mir ist noch eine Frage in den Sinn gekommen.
Du spielst ja zwei Boxen. Bekommen beide das gleiche Signal vom Amp? Oder spielst Du tatsächlich in Stereo? Nach deinem Equipment zu urteilen hast Du alles in Mono, und der Amp ist auch in Mono, richtig? Also wieso möchtest Du zwei Boxen abnehmen? Kommt doch eh das gleiche raus.

Noch einen Satz vom DAniel möchte ich unterstreichen. Vergleiche nicht die Speaker-Emulation deines Marshalls mit der von der GI100.
An dem Marshall ist ein Frequenzkorrigierter DI Ausgang. Der klingt eher blechern.

Die DI Box würde ich auf jeden Fall hinter die Endstufe packen.
Achtung, du brauchst dafür zwei Speaker Kabel.
Eins von der Endstufe des Amps zur DI-Box und eins dann von der DI Box zum Speaker. An der DI Box ist ein XLR-Ausgang der zum Pult geht.

Edit:
Ah, da warst Du schneller als ich. Blöd wenn man ne halbe Stunde für ein Posting brauch...
 
A
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Die Sache ist die:

der Amp ist zwar mono, aber ich habe zwei verschiedene Boxen die beide Ihre Vorteile haben und deswegen wäre das ganz schön gewesen beide im Mischer zu haben.

Aber ich denk mal ich werd diese Sache mit der Di-Box mal angehen. Dazu habe ich noch ne Frage:

Das die Behringer Ultra-G gut sein soll hab ich mittlerweile rausgefunden. Was haltet Ihr von der HK Redbox MK 4? Ist der einzige Unterschied, das sie passiv ist? Wieso sollte ich 80 EUR für eine passive DI-Box bezahlen die ich auch aktiv für 40 kriege? Gibt es da einen entscheidenden Unterschied den ich übersehe?
 
A
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Wieso sollte ich 80 EUR für eine passive DI-Box bezahlen die ich auch aktiv für 40 kriege? Gibt es da einen entscheidenden Unterschied den ich übersehe?

ja, auf der einen steht Behringer drauf... :)

war nur spass,

lg, johannes
 
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Hm verdammt warum ist mir das nicht eher aufgefallen?

Ne aber mal im Ernst-wie funktioniert diese Phantomspeisungssache? Hab mir da so folgendes Horrorszenario ausgemalt:

Alles an, Batterie versorgt die Ultra-G. Mitten beim Auftritt schmiert die Batterie ab, die Verbindung zwischen Amp und Box wird somit gekappt und mein Amp geht mangels Lastwiederstand in die Fritten. Böse oder?

Oder geht die Phantomspeisung automatisch an wenn ich die Ultra-G mit dem Mischer verbinde? Oder hängt das von dem Mischpult ab, also gibts welche die gar nicht "phantomspeisen" können??
 
Jamalot
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Oberjens":ri5ejdpv schrieb:
Alles an, Batterie versorgt die Ultra-G. Mitten beim Auftritt schmiert die Batterie ab, die Verbindung zwischen Amp und Box wird somit gekappt und mein Amp geht mangels Lastwiederstand in die Fritten. Böse oder?

Oder geht die Phantomspeisung automatisch an wenn ich die Ultra-G mit dem Mischer verbinde? Oder hängt das von dem Mischpult ab, also gibts welche die gar nicht "phantomspeisen" können??
Hui, das wäre bitter, ja. Kann aber nicht passieren!
Die Ultra G schleift den Amp 1zu1 durch. Ob die DI Box funktioniert ist was den Signalfluß zwischen Amp und Box angeht total egal.
Was Du aber niemals machen darfst ist den Amp und die DI Box ohne Lautsprecher oder Lastwiederstand spielen. Das haut dir dann den Ausgangsübertrager im Amp weg. Das wäre scheiße!
Phantomspeisung hängt vom Pult ab. Die meisten Pulte haben Phantomspeisung. Wenn nicht, tuts ja der 9V Block.
Es gibt eine Sache die ich an der Behringer Box vermisse und das ist die 9V Buchse fürn Netzteil. Aber das lässt sich verkraften...
 
finetone
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Und noch einen vierten auf die Behringer DI,
ich spiele derzeit darüber den Bass direkt in den Mixer. Einen Röhrenbooster für den Sound davor und ab geht's. Passt alles in den Basskoffer. Sollen doch die anderen allein schleppen ... ;-) :lol:
 
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Interesssant finetone...

Aber auf meinen Amp würde ich nie verzichten, da schlepp ich lieber :)

Passt zwar jetzt net janz so gut zum Thema, aber wo ich schon dabei bin:

Also meine Marshall-Box ist Stereo-Mono umschaltbar und hat links und rechts jeweils einen Eingang -> im Mono Betrieb links 4Ohm, rechts 16 Ohm. Meine unglaublich endgeile Orange 2x12 ist 16 Ohm Mono. Wieso hat die hinten 2 Eingänge? Weiß das zufällig einer? Die bräuchte doch nur einen oder nicht? Oder hat das was mit parallel oder seriell zu tun?

Danke für eine Antwort.

MfG
 
univalve
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Im Normalfall sind die Buchsen parallel verlötet damit Du das Kabel an die nächste Box durchschleifen kannst. Es ist egal, welchen von beiden man benutzt.
Also zwei 16er miteinander über diese Buchsen verbunden gibt dann 8 OHM insgesamt.

greetz
univalve
 
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Yo super, danke!

Aber sag mal macht das denn eigentlich überhaupt einen Unterschied ob ich an meinem Amp die Outputs auf 8Ohm stelle und dann mit den beiden in jeweils eine box oder ob ich ihn auf 8 Ohm stelle und ann erst in eine und von der in die andere, ist das nicht total latte?
 
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