weniger ist manchmal mehr

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Anonymous

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manchmal ist es verückt wo die suche nach dem passenden Sound zu enden scheint!!
Ich habe schon einige AMP`s im Zusammenhang mit meinen Gitarren getestet und ausprobiert z.B. Mesa Boogie 50W., Fender Twin 100 W., Marshal 100 W. .....usw.

Es ist erstaunlich, dass ich nun einen kleinen Fender
Blues Junior 15 W. spiele und ich noch nie so zufrieden war.

entlich kann ich den Verstärker voll auslassten und ihn so "schrauben", dass er auch wirklich klingt. nach dem Motto, weniger ist manchmal mehr.

haben einige von euch auch diese erfahrung gemacht??

Gruss Chris
 
A

Anonymous

Guest
Jain...

ich bin dem Marshallsound verfallen (mag halt Hendrix)
Nie wäre ich auf die Idee gekommen nach was anderem zu suchen als
nen Marshall Röhrentop - am liebsten JTM, SLP oder ein altes
NON Master JCM800...

IN Punkto andere Sachen können auch klingen, hat mich mein aktueller AMP überzeugt, den ich nur wegen seines günstigen Preises angetestet hab.
Da das ein EinkanalRöhrich ist, der allerdings eine recht empfindliche, zickige Vorstufe hat, hab ich immer gedacht, daß der
gute Crunchsound für alles gut ist, was man spielen will.
Schraubt man aber den Gain zurück und hebt dafür die Endstufe in der Leistung an, öffnet mir daß ganz neue Welten, die wesentlich schönere
Toneformungen zulassen, als ein "Bratsound"..
Das ist für mich "weniger ist mehr"

Ach ja, als Jäger nach dem typischen Marshall Equipment muß man ja ne 4x12er Box haben - bei mir ists dann ne 2x12er geworden, mit der ich sowas von zufrieden bin.....

Und dieser Grundsound ermöglicht einem mit der Spielweise den Tone zu formen und nicht mit den Effekten..
Die meisten Effekte sind bei mir rausgeflogen, da mir der pure Sound (Gitarre, Kabel, AMP, BOX) am besten gefällt.

Back to the Essentials!!

Oliver
 
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(Gitarre, Kabel, Box) mir gefält das einfach!!!
Ich stimme dir voll zu! Besser kann man es nicht beschreiben.
für mich war das nicht immer so. Ich habe viel an Geld und Zeit investiert um schlussendlich in der Einfachhet das zu finden, was mich am meisten zufriedenstellt.
(......und plötzlich hört man auch den Charakter des Instruments viel intensiver.)

Gruss Chris

Chris
 
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Anonymous

Guest
als ich mit gitarre angefangen habe, hatte ich keine ahnung von den verschiedenen amp sounds ... habe mir im anfangs einen billigen hughes & kettner gekauft, dann im laufe der Zeit einen Line 6 Spider 212 ... bin aber verdammt unzufrieden mit dem sounds, ich kanns fast gar nimmer anhören, und einen "richtigen" kann ich mir nicht mehr leisten

gibt es eine Möglichkeit die typischen Marshall sounds nachzusimmulieren ? (eventuell übers effektgerät, habe einen alten BOSS GT-3) ...
 
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: HAMMET_CI
als ich mit gitarre angefangen habe, hatte ich keine ahnung von den verschiedenen amp sounds ... habe mir im anfangs einen billigen hughes & kettner gekauft, dann im laufe der Zeit einen Line 6 Spider 212 ... bin aber verdammt unzufrieden mit dem sounds, ich kanns fast gar nimmer anhören, und einen "richtigen" kann ich mir nicht mehr leisten

gibt es eine Möglichkeit die typischen Marshall sounds nachzusimmulieren ? (eventuell übers effektgerät, habe einen alten BOSS GT-3) ...
</td></tr></table>

Eine Simulation ist halt nicht das Original!

Aber es gibt meiner Meinung nach schon Möglichkeiten einen fetten Sound für relativ wenig geld zu bekommen. Allerdings wirds schwierig, wenn du auf eien Verstärkertyp fixiert bist.
Es gibt im Combo bereich einiges an kleinen Vollröhren AMPs die sich preislich wie soundmässig sehen lassen.
Wie ich oben erwähnte, der Blues Junior von Fender klingt für seine Grösse (15 Watt) enorm druckvoll und kostet ca. 500 Euro
Gruss


Chris
 
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: Christian
(Gitarre, Kabel, Box) mir gefält das einfach!!!
Ich stimme dir voll zu! Besser kann man es nicht beschreiben.
für mich war das nicht immer so. Ich habe viel an Geld und Zeit investiert um schlussendlich in der Einfachhet das zu finden, was mich am meisten zufriedenstellt.
(......und plötzlich hört man auch den Charakter des Instruments viel intensiver.)

Gruss Chris

Chris
</td></tr></table>

Hi Chris,

genau das ist der Punkt, der Charakter der Gitarre kommt durch, und man hört einen Unterschied, zwischen den einzelnen Gitarrentypen.
Eine kleine Schattenseite hat es, wenn man einen relativ einfach gestricken AMP spielt (ist mir zumindest aufgefallen, aber ggf. kanns der ein oder andere bestätigen), die Teile sind so ehrlich, daß
sie einem 1. jeden Spielfehler klar zurückmelden und 2. jedes schlechte Equipment vor dem AMP spürenlassen, daß es schlecht ist.

ciao
Oliver

Keep on Rocking
 
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Anonymous

Guest
Hi Chris,

genau das ist der Punkt, der Charakter der Gitarre kommt durch, und man hört einen Unterschied, zwischen den einzelnen Gitarrentypen.
Eine kleine Schattenseite hat es, wenn man einen relativ einfach gestricken AMP spielt (ist mir zumindest aufgefallen, aber ggf. kanns der ein oder andere bestätigen), die Teile sind so ehrlich, daß
sie einem 1. jeden Spielfehler klar zurückmelden und 2. jedes schlechte Equipment vor dem AMP spürenlassen, daß es schlecht ist.

ciao
Oliver

Keep on Rocking


Hallo Oliver

Ja, aber dass man die Fehler und Unsauberkeiten sofort hört, beeinflusst wiederum das Spiel im positiven Sinne. Bei den schlechten Elementen hast du natürlich recht. Dennoch ist der Sound für mich irgendwie erlicher oder zumindest charaktervoller.

Was ich bei allem Equipment noch anfügen möchte ist, dass der Sound
vorallem aus den Fingern kommt, oder wie siehst du das?

Chris
 
doc guitarworld

doc guitarworld

Moderator
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: HAMMET_CI
als ich mit gitarre angefangen habe, hatte ich keine ahnung von den verschiedenen amp sounds ... habe mir im anfangs einen billigen hughes & kettner gekauft, dann im laufe der Zeit einen Line 6 Spider 212 ... bin aber verdammt unzufrieden mit dem sounds, ich kanns fast gar nimmer anhören, und einen "richtigen" kann ich mir nicht mehr leisten

gibt es eine Möglichkeit die typischen Marshall sounds nachzusimmulieren ? (eventuell übers effektgerät, habe einen alten BOSS GT-3) ...
</td></tr></table>

Hi,
für Dich kann ich mir vorstellen, daß es das beste wäre, den/die unsagbaren Amp/s zu verkaufen. Ein gutes JCM 900 50 Watt Topteil kriegste für ca 350 Euro gebraucht, eine gute gebrauchte Marshall JCM 900 4x12 für ca 300 Euro. Das hieße einen Halfstack Marshallsound für 650 bis vielleicht 800 Euro max. Wenn Du einen Marshall willst, mußt Du Dir einen kaufen. Ist leider so! Und wenn Du einen Amp haben willst, der Marshall, Boogie, Soldano, Fender erfüllt ... : Hughes & Kettner Zentera! Der allerdings kostet ein bißchen mehr [;)] Nein ernsthaft; wenn Du den einen Sound willst, mußt Du Dir auch den einen kaufen.

Gruß,
Doc
 
Daniel

Daniel

Well-known member
Hallo

Ich finde das echt gut, dass Du Dich nicht beirren lässt und nach Deinen Ohren nen Amp kaufen tust. Die meisten Anderen wären bei den grossen Amps geblieben...! [;)]

Den Blues Junior finde ich persönlich aber auch echt geil... vom prinzip her meine ich, denn ich konnte nie einen Antesten... denn er ist Vollröhre und hat nen 12" Speaker drin... was braucht man mehr... jedenfalls keine Powersoak...!!! :D[:p]:D
Meinen The Twin hatte ich immer auf 25 Watt gedrosselt und das war immer noch mehr als genug...!!!

Ich bin auch der Meinung, dass ein Amp den Klang einer Gitarre verstärken soll und nicht verändern. Ich will hören was ich spiele und keine Verschönung dessen...

Viele Grüsse aus dem Käseland...
Daniel
 
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Guest
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Original erstellt von: Daniel
Hallo

Ich finde das echt gut, dass Du Dich nicht beirren lässt und nach Deinen Ohren nen Amp kaufen tust. Die meisten Anderen wären bei den grossen Amps geblieben...! [;)]

Den Blues Junior finde ich persönlich aber auch echt geil... vom prinzip her meine ich, denn ich konnte nie einen Antesten... denn er ist Vollröhre und hat nen 12" Speaker drin... was braucht man mehr... jedenfalls keine Powersoak...!!! :D[:p]:D
Meinen The Twin hatte ich immer auf 25 Watt gedrosselt und das war immer noch mehr als genug...!!!

Ich bin auch der Meinung, dass ein Amp den Klang einer Gitarre verstärken soll und nicht verändern. Ich will hören was ich spiele und keine Verschönung dessen...

Viele Grüsse aus dem Käseland...
Daniel

Hallo Daniel
Ich danke für die Bestätigung.
Ich finde es wirklich krass, dass so oft mit Leistung der AMPs geworben wird, doch diese Leistung kaum genutzt wird oder nur in wenigen fällen was bringt. Kannst du mir sagen warum so viele AMPs auf so hohen Leistungen konzipiert sind, wenn der richtig knackige Sound doch erst beim groben Aufschrauben zu Tragen kommt?

PS: wenn du mal die Möglichkeit hast, musst du unbedingt den Junior austesten. (erstaunlich)

Chris
 
A

Anonymous

Guest
Hi,

<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: Christian
Ich finde es wirklich krass, dass so oft mit Leistung der AMPs geworben wird, doch diese Leistung kaum genutzt wird oder nur in wenigen fällen was bringt. Kannst du mir sagen warum so viele AMPs auf so hohen Leistungen konzipiert sind, wenn der richtig knackige Sound doch erst beim groben Aufschrauben zu Tragen kommt?
</td></tr></table>

Zwei Punkte: Erstmal wird beworben, was Verkaufszahlen bringt und da spielt die Leistung eines Amps nunmal ne Rolle.
Zweitens: Deine Annahme, dass guter Sound erst bei hoher Auslastung möglich ist, trifft nicht immer zu.
Der Grund, das viele Metalbands mit tiefer gestimmten Gitarren den Triple Rectifier mit 150 Watt benutzen und nicht etwas die "Standard-Ausführung" mit 100 Watt liegt darin, dass es zur Klangqualität beiträgt, wenn der Amp viel Headroom hat; er eben nicht an seine Grenzen gefahren wird.
Und etwas beim Versuch, ein cleanes Solo zu spielen, dürfte dein Amp an seine Grenzen stossen.

Gruß, Oli

www.die-band.net
 
A

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Moin Oli,

Zwei Punkte: Erstmal wird beworben, was Verkaufszahlen bringt und da spielt die Leistung eines Amps nunmal ne Rolle.

Stimmt.

Zweitens: Deine Annahme, dass guter Sound erst bei hoher Auslastung möglich ist, trifft nicht immer zu.
Der Grund, das viele Metalbands mit tiefer gestimmten Gitarren den Triple Rectifier mit 150 Watt benutzen und nicht etwas die "Standard-Ausführung" mit 100 Watt liegt darin, dass es zur Klangqualität beiträgt, wenn der Amp viel Headroom hat; er eben nicht an seine Grenzen gefahren wird.

... und manche plappern ohne Kommentar jeden Werbequatsch nach. ;-)

Gerade der Triple Rectifier holt seinen "Sound" nur zu einem geringen Teil aus seiner überdimensionierten Endstufe. "Headroom" spielt bei der typischen Mesa Recitifier Zerre eh kaum eine Rolle. Schon in der 100 Watt Version kommt kaum je jemand in den "Genuß" des aufgedrehten Endstufensounds am Rande seiner Sättigung. Die Teile sind einfach zum Ohrenbluten laut. Ich hab’ sowohl Triple- als Standard Rectos oft genug nebeneinander gehört (ich hatte mal das kurze Vergnügen für den alten M/B Schell Vertrieb zu arbeiten) und wenn man nicht gerade regelmäßig Stadien beschallt, dann spielt es null Rolle ob man eine 150 Watt oder eine 100 Watt Endstufe hat, die einem den Ar*** befeuert. Wenn es für den "Headroom" eine Rolle spielt, dann für den im Kopf und in der Beckengegend.

Natürlich hast’e zum Schluß wieder Recht: mit dem Fender Blues Junior wird’s schwer mit einem Twin zu konkurrieren, was die Clean Sounds angeht. Aber es soll ja auch Gitarristen geben, die mit dem Volume Poti an ihrer Gitarre umgehen können und auch aus leistungs"schwachen" Amps schöne, nur leicht angecrunchte, Clean Sounds zaubern. Ohne "Headroom", Umschalterbrimborium und 150 Watt Glühwürmchen. :)

slide on ...
bO²gie
 
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Guest
@Christian
Auch ich kann mich glücklich schätzen einen Blues Junior zu haben. Ich habe damals auch Boogie Subway und Marshall 201 (glaub ich) angetestet. Aber ich wollte den! Fendersound [;)] und von daher gabs auch keine Alternative. Mir gefällt, das er einmal den typischen klaren Fendersound bringt, aber bei weitaufgedrehter Vorstufe einen wunderbaren Chrunch-Sound hat.

Ja, Doc Guitarworld hat Recht. Wenn man einen bestimmten Sound haben will, muß man den Amp einfach kaufen. Ich habe einen Marshall Guv’Nor II als Zerrer. Ein schönes Teil, aber einen Marshall-Turm hab ich deswegen noch lange nicht. Da kommt schon mehr Marshall aus dem DigiTech Genesis I. [8D]

Ich musste den Blues Junior mal zur Reparatur geben, da die Leiterbahnen gerissen waren. Hat mich 90 DM gekostet, aber seitdem habe ich einen "handverlöteten" Fender, da die ganzen Bahnen nachgelötet wurden ... und bilde mir ein das er seitdem noch besser klingt. Haha. :D:D
Ich muß aber auch sagen, das der Blues Junior in einer Band sehr schnell untergeht. Da reicht die Lautstärke dann doch nicht aus.

ps. Achso noch was: der Blues Junior gehört auch zur der Sorte Amp, die einfach immer gut klingen; wenn’s denn einem gefällt. Im Grunde ist die Einstellung der Klangregler wurscht, der Grundsound ändert sich kaum und sie dienen eigentlich nur dazu bei verschiedenen Lautstärken ein wenig nach zu regeln.
 
A

Anonymous

Guest
Moin Rotti,

wenn dir der Junior im Band Kontext zu schnell untergeht, dann probier mal seinen größeren Bruder, den Hot Rod Deluxe. Die 40 Watt haben mich noch nie im Stich gelassen, egal ob kleine Clubbühne ohne PA oder große Openair Bühne. Was sich gegen den ex Trommler von Phillip Boa und einen alten krachigen AC 30 durchsetzt kann kaum zu leise sein *g*

slide on ...
bO²gie

... wenn irgendwann mal wieder Geld auf meinem Konto sein sollte, dann gibts zwei Blues Juniors ... ach quatsch ... vier täten es auch ;-)

Übrigens auch ein netter kleiner Amp: die Ampeg RocJet. Leider klingt der ohne Tremolo besser, aber auch da sähen zwei Stück auf der Bühne sicher prächtig aus. Toller Amp, wenn man auf angechrunchte Kiff Riffhard Sounds steht. Und die kleinen Tuben Trace Elliots waren auch nett ...
 
 
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