Westerngitarre


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Hi zusammen.

Mein Problem ist folgendes. Ich spiele seit ca 1.5 Jahren Gitarre. Jedoch eigentlich bisher nur E-Gitarre.
Jetzt wollte ich mir endlich auch mal eine Westerngitarre zulegen! Ich möcht eigentlich keine High-Class Luxusgitarre sondern nur etwas was nicht zu teuer ist und einigermassen anständig klingt. Muss auch nicht zwangsläufig einen Tonabnehmer besitzen.
Was habt ihr da für Vorschläge für mich??

Was ich schon mal ins Auge gefasst habe waren:

-Yamaha F310
-Walden D550T oder D610T
- und was haltet ihr von den Collins-Gitarren auf www.musik-produktiv.de?? Taugen die was!!

Danke schon im Voraus für die Antworten.

Grüsse aus der Schweiz
 
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Schau dich mal bei Yamaha um. Das von dir genannte Modell kenne ich zwar nicht, aber Yamaha Westerngitarren geniessen einen sehr guten Ruf und sind ihr Geld wert.
 
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Ich gucke auch nach einer Westerngitarre. Spiele noch nicht soo lange (Konzertgitarre seit einem Jahr), aber die Yamaha 310 hat mir auch sehr gut gefallen!
 
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Hallo dj_thunder,

ich hab mir jetzt die Taylor 214 es geholt. Kostet 1105€, ist also nich die billigste. Aber sie ist vollmassiv, klingt gut und sollte so für die nächsten paar Jahre halten. So relativiert sich der Preis dann doch wieder ein bisschen.

Viele Grüße
 
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Chet":3gnvvrlo schrieb:
Hallo dj_thunder,

ich hab mir jetzt die Taylor 214 es geholt. Kostet 1105€, ist also nich die billigste. Aber sie ist vollmassiv, klingt gut und sollte so für die nächsten paar Jahre halten. So relativiert sich der Preis dann doch wieder ein bisschen.

Viele Grüße

1105€ für die ersten Gehversuche auf einer Westerngitarre?!?
Nix für ungut, aber das halte ich für eine schwachsinnige Idee - was ist, wenn nach ner Zeit ihm das Klampfen auf der Wester gar keinen Spaß mehr machen sollte?

@dj-thunder:
Schöne Einsteigermodelle mit einem sauberen Preis/Leistungs-Verhältnis gibt es vor allem bei der Firma "Cort"!

http://www.musik-produktiv.de/shop2/marke02.asp/sid/!18121995/marke_id/715

Schau dich da mal um, vor allem bei den günstigeren Modellen!

lg,
Felix
 
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Alf":hwj2vzj9 schrieb:
Chet":hwj2vzj9 schrieb:
Hallo dj_thunder,

ich hab mir jetzt die Taylor 214 es geholt. Kostet 1105€, ist also nich die billigste. Aber sie ist vollmassiv, klingt gut und sollte so für die nächsten paar Jahre halten. So relativiert sich der Preis dann doch wieder ein bisschen.

Viele Grüße

1105€ für die ersten Gehversuche auf einer Westerngitarre?!?
Nix für ungut, aber das halte ich für eine schwachsinnige Idee -

Hallo Felix,

immer nett bleiben. Schwachsinnig ist, für 1150 Euro Speiseeis zu kaufen. Selbst, wenn man einen Kühlschrank hat...

Was ist, wenn das Gitarrespielen auf der billigen Gitarre keinen Spaß macht? Ist das Geld dann nicht verloren? Weggeworfen?
Könnte man so sehen, oder? Es ist aber nicht schwachsinnig, sich eine billige Gitarre zu kaufen, wenngleich ich es aus vielerlei Gründen nicht gut finde.
 
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Hallo Walter!

Sorry, wenn das so rüberkam, aber ich wollte Chet in keinster Weise irgendwie angreifen.
Nein, ich sage auch nicht, dass man sich eine günstige Gitarre in Hinsicht auf schlechte Qualität kaufen sollte. Deshalb fragt dj-thunder ja: Eine Gitarre zu finden, die am besten günstig ist, aber auch eine gute Qualität aufweisen kann!

Ich halte es persönlich einfach nur für übertrieben, sich als Einsteiger eine über 1000€ teure Gitarre zu kaufen, wenn man nicht mal sicher sagen kann, dass man definitiv dabei bleibt - das halte ich für ein großes Risiko und im Endeffekt wäre es wohlmöglich herausgworfenes Geld!

lg,
Felix
 
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Hi Leute

1000€ sind zwar nicht schwachsinnig, aber meiner Meinung nach etwas "oversized", es sei denn, man ist sich ganz sicher, dass man diese Gitarre nicht nach 2 Monaten als Deko an die Wand hängt.
Es gibt wirklich viele GUTE Gitarren im 500€ Bereich. Ich sag nur Yamaha oder Takamine oder auch die "billigeren" Martins oder was auch immer. Außerdem muss man bei richtig teuren Gitarren immer bedenken, dass sie nicht alltagstauglich sind. Wenn mir irgendwer auf ner Fete nen Kratzer oder nen Dong in meine 1000€ Gitarre machen würde, würde ich ausflippen. Naja... nix für ungut aber ich kann dir nur die Yamaha- Gitarren im 300-500 € Bereich ans Herz legen. Da gibst du nicht direkt astronomisch hohe Summen aus und hast trotzdem ein Instrument, dass dich nach vielen Jahren immernoch glücklich macht (ich spreche aus Erfahrung).

Viel Spaß beim Gitarrenkauf,
Chris
 
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Tacheles,

Ihr habt ja alle Recht... ;-)
Klar gibt es brauchbare und auch schöne Gitarren im mittleren Presisegment. Ich wollte nur mal an die Nettiquette (Kette?!) erinnern und dabei noch den Gedanken anregen, dass billig oft auch verloren ist.

Ansonsten gilt, wie überall:
Des einen Uhl -
des and'ren Nachtigall!
 
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Eigentlich wollte ich das auch so verstanden wissen W°°. Meiner Meinung nach zahlt es sich aus verschiedenen Gründen nicht immer aus, nur das billigste zu nehmen. Ich muß aber auch dazu sagen, daß 1000€ für eine Gitarre diese nun wirklich nicht in ein oberes Preissegment bringt. Viele sich auf dem Markt befindlichen Gitarren sind einfach nur unglaublich günstig, so daß eine 1000€ Gitarre dann natürlich teurer erscheint.

Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich habs auch nicht so Dicke, aber für mich ist es nun mal rausgeschmissenes Geld, wenn ich Geld für etwas ausgebe und evtl. schon plane dass ich mir ja später immer noch etwas besseres holen kann. Immerhin handelt es sich bei unserer gemeinsamen Leidenschaft um Instrumente. Instrumente, deren (subjektiver) Wert, so sie ordentlich sind, eigentlich im Laufe der Zeit nicht abnimmt. Empfinde ich jdf. so.

Im übrigen hab ich dj_thunder nicht so verstanden, dass er mal ne Westergitarre ausprobieren möchte und erst mal schauen will. Er hat nach ner günstigen Westerngitarre gefragt. Und solch eine stellt die Taylor für mich da (btw. ist die günstigste Auditorium-Gitarre von Taylor)

Nichts für ungut.

Viele Grüße
 
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Moin Chet,

sieh Dich mal im gut sortierten Musikgeschäft nach Stanford Gitarren um. Mir gefallen sie sehr gut, denn sie haben den Flair des Instrumentenbaus (im Gegensatz zu vielen anderen Fabrikgitarren), sind wirklich chic und sind sehr gut verarbeitet.
 
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Günstige und ordentliche Westerngitarre?
Au weia. Kaum eine Gitarrenart zeichnet sich durch derart viele Modelle aus wie gerade dies.
Was bedeutet denn, @threadstarter, für dich "günstig"?
Sind 300€ (noch altem Geld immerhin auch 600 Mark) für dich günstig? Oder ist das schon zu viel?
Soll die Gitarre hübsch aussehen oder zählt eher Klang und weniger der optische "Look"? (Beides macht Sinn, je nach Geschmack).
Willst du am Lagerfeuer Lieder begleiten oder Chet Atkins nacheifern?
Also, so allgemein kann dir kaum eine vernünftige Antwort gegeben werden, bissl mehr Infos über deine Ziele und Wünsche wären sicherlich hilfreich.

edit: Stanford-Gitarren? Hallohallo - die liegen im 1000 Euro Bereich. DAS empfindest du als "günstig"? Zweitausend Mark? Na, da musst du aber sehr viel Geld verdienen, wenn DAS für dich noch günstig ist *augenroll*
 
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W°°":3uou59f5 schrieb:
Moin Chet,

sieh Dich mal im gut sortierten Musikgeschäft nach Stanford Gitarren um. Mir gefallen sie sehr gut, denn sie haben den Flair des Instrumentenbaus (im Gegensatz zu vielen anderen Fabrikgitarren), sind wirklich chic und sind sehr gut verarbeitet.

Hallo W°°,

vielen Dank für den Tip. Hört sich gut an, schau ich mir auf jeden Fall mal an.

@Reling
Du sagst doch zunächst, zu Recht, dass "günstig" von versch. Faktoren abhängt. In deinem edit hört sich das dann aber wieder so absolut an. Warum sollte eine 1000€ Gitarre nicht günstig sein können, wenn man Qualität und Klang in Betracht zieht und diese Merkmale mit noch teureren Gitarren vergleicht?
 
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Huhu

Ich glaube wir sollten mal pauschal unterscheiden zwischen

a) günstig

und

b) preiswert

Das eine heißt nämlich nicht unbedingt das andere.
1000€ ist definitiv viel Kohle und ich sage es auch gerne noch einmal. Die Gitarren ab 300 Euro von Yamaha sind wirklich ihr Geld wert, weil sie verhältnismäßig günstig sind und wirklich gut. Wenn es natürlich um Prestige geht, dann muss man schon ein bisschen mehr Geld auffahren.

Die Musik kommt immernoch aus den Händen und aus dem Kopf und den Unterschied von einer Mittelklassegitarre zu einer oberen Mittelklasse Gitarre halte ich für recht gering.
Ich würde es mir echt überlegen, ob es dir so viel Wert ist, einen Namen oder ein ganz bestimmtes Modell zu kaufen, dass keinen oder kaum einen Deut besser ist als das günstigere und somit preiswertere Modell.

Gruß
Chris
 
frank
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Hi Chet,

ich bin auch diesen Weg gegangen und kaufte teure Gitarren, die auf den ersten Blick - gemessen an meinen Fähigkeiten - viel zu teuer waren. Und nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass sie mir viel Freude bereiteten - über Jahre hinweg.

Im Laufe dieser Jahre haben sich viele meiner Bekannten immer wieder eine neue Gitarre gekauft, weil sie mit der ersten doch nicht mehr zufrieden waren. Weil sie sich zum Sprung doch nicht entschließen konnten, d.h. im großen und ganzen im gleichen Preissegment blieben, haben sie keine qualitativ bessere Gitarre gekauft.

Und wenn ich es recht bedenke, haben sie wohl eher mehr Geld als ich hingeblättert, ohne an die Qualität meiner Gitarre heranzureichen.

Also, man lasse sich nicht beirren und kaufe, was man für richtig hält.
 
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Reling":2huze3cc schrieb:
edit: Stanford-Gitarren? Hallohallo - die liegen im 1000 Euro Bereich. DAS empfindest du als "günstig"? Zweitausend Mark? Na, da musst du aber sehr viel Geld verdienen, wenn DAS für dich noch günstig ist *augenroll*

Hallo Reling,

ich habe schon sehr schöne Stanfords für ~600.- gesehen. Natürlich ist auch das nicht "billig". Obwohl - wenn ich eine Gitarre für 700 Euro so mag, dass ich sie 10 Jahre spiele, so ist sie viel billiger als das Teil für 250 Euro, was ich nach zwei Jahren in die Ecke schmeiße.
Der Großteil der billigen bis günstigen Geräte werden im besten Fall nur weggeworfen ..... ohne dem Besitzer zuvor noch die Freude am Spiel genommen zu haben. Auch DAS ist nicht günstig.
Es gilt natürlich, einen gangbaren Kompromiss zwischen Anspruch und finanziellen Mitteln zu finden.
 
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Ja. Stimmt.
Und:
Sicherlich dürfte die günstigste und wohl auch beste Möglichkeit zum Erwerb einer Gitarre, zB Westerngitarre, für einen Anfänger darin bestehen, seinen Gitarrenlehrer um Rat zu fragen. Nicht selten hat man ja als "Älterer" auch mal eine gute aber selten gespielte Gitarre, bei der einem ne Kleinigkeit nicht gefällt, abzugeben. So kommt dann der Gitarren-Eleve für kleines Geld zu einer wirklich guten Gitarre.
An sich wäre es ja schon mal eine gute Idee, wenn Anfänger von der Unsitte des Online-Kaufes Abstand nehmen würden und verstärkt den Weg in den guten Gitarrenladen fänden. Oder gleich zum Gitarrenbauer gehen, was oftmals gar nicht sooo teuer ist. Für hier genannte Summen kann ich auch schon mal was Handgemachtes kriegen. Das ist dann sicherlich besser als Massenware vom großen "G" oder so. Naja, das gleitet jetzt bissl ab, sorry.
 
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frank":30xddhc9 schrieb:
Hi Chet,

ich bin auch diesen Weg gegangen und kaufte teure Gitarren, die auf den ersten Blick - gemessen an meinen Fähigkeiten - viel zu teuer waren. Und nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass sie mir viel Freude bereiteten - über Jahre hinweg.

Im Laufe dieser Jahre haben sich viele meiner Bekannten immer wieder eine neue Gitarre gekauft, weil sie mit der ersten doch nicht mehr zufrieden waren. Weil sie sich zum Sprung doch nicht entschließen konnten, d.h. im großen und ganzen im gleichen Preissegment blieben, haben sie keine qualitativ bessere Gitarre gekauft.

Und wenn ich es recht bedenke, haben sie wohl eher mehr Geld als ich hingeblättert, ohne an die Qualität meiner Gitarre heranzureichen.

Also, man lasse sich nicht beirren und kaufe, was man für richtig hält.

Hi frank,

jepp, dem kann ich voll zustimmen.

@Solrac

auch dir kann ich nur Recht geben. Und dass die Musik aus Hand und Kopf kommt ist unzweilfelhaft so und nicht anders (Siehe Daumenproblem-Thread ;-)
 
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Hi,
Ich wollte von meiner ersten guten Westerngitarre (einer japanischen, die auf den Namen "Sandana" hörte und wirklich nicht schlecht war) aufrüsten und bin bei einer Gretsch Sierra Jumbo im 1000-Euro-Beeich gelandet. Die stellte sich dann aber als auf der Bühne unbrauchbar heraus. Heute bin ich richtig glücklich mit einer Crafter GAE8, die ich bei Thomann zum Aufräum-Preis von 245 Ören bekommen habe. Nur das Sunburst sieht richtig scheisse aus. Will sagen: Wer suchet, der findet.

Na dann,

ojc
 

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