zwei 8 Ohm Lautsprecher verschalten: 4 bzw. 16 Ohm - Sound?


groby
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Hi.

Ich stehe vor der Wahl, zwei Speaker mit je 8 Ohm entweder parallel oder seriell in einer Box zu betreiben. Der Amp hat Anschlüsse für beides, 4 und 16 parat.

Weiß einer, ob das einen nennenswerten Klangunterschied ausmacht, ob die seriel oder parallel geschaltet sind?

Ich kann ich es schlecht ausprobiere zuhause aus Lautstärkegründen nicht, im Proberaum aus Zeitgründen nicht.

Gruß.
 
A
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Für ne 2x12er empfehle ich gerne ein Lautsprecher Terminal mit Mono/Stereo Umschalter (bzw parallel/seriell) - gibts bei Tubetown.
Da kannst du dann in Ruhe probieren was dir besser gefällt. Das ist durch Amp und Speaker eh immer etwas verschieden.

Meine Erfahrungen, mit meinen Amps und Boxen:

Parallelschaltung: etwas bassiger und auch höhenreicher...also für Clean bis Crunchy besonders gut. Etwas leiser als in Serie geschaltet.

Serienschaltung: etwas mittiger...also für Hi-Gain Sounds etwas besser.
 
groby
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Magman schrieb:
Für ne 2x12er empfehle ich gerne ein Lautsprecher Terminal mit Mono/Stereo Umschalter (bzw parallel/seriell) - gibts bei Tubetown.

Meine Erfahrungen, mit meinen Amps und Boxen:

Parallelschaltung: etwas bassiger und auch höhenreicher...also für Clean bis Crunchy besonders gut. Etwas leiser als in Serie geschaltet.

Serienschaltung: etwas mittiger...also für Hi-Gain Sounds etwas besser.

Ich sehe bei TT keinen Seriell/Parallel-Schalter und von Mono-Stereo sehe ich auch nichts was nicht einen der beiden Sprecher lahmlegt oder zwei Amps erfordert (was ja auch Sinn von Mono/Stereo ist).

Ich fand gerade was von Ted Weber, der von Speakern angeblich was versteht:

Connecting two speakers in parallel is an old trick to smooth out speaker response and enhance the damping of either speaker. [...] A speaker has a large impedance increase at its fundamental resonance, and depending on the installation, this can cause the speaker to sound boomy or out of control. By connecting two speakers in parallel, particularly two speakers of different sizes with different resonant frequencies, each speaker will tend to quench or dampen the boominess of the other. Since no two speakers are exactly alike, even two of the same size, that damping will occur, however slight, for any speakers connected in parallel.
For speakers connected in series, there appears to be less control, and more of what is called 'back EMF' from the speakers fed back into the output circuit. While that seems rather chaotic, many players prefer the series connection, as it gives them a more textured tone, enhanced breakup, and overall a more desireable tone for guitar work. It's totally subjective, of course, and many factors affect the end result, such as voice coil size, gap energy, closed back/open back, output circuit damping, etc.
 
Hollestelle
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groby schrieb:
It's totally subjective, of course, and many factors affect the end result, such as voice coil size, gap energy, closed back/open back, output circuit damping, ...


..., outside temperature, outgoing income, cosmic energy, skin color, wicked stepmother influence, sinister signs, doom.

Das macht glaub' ich am meisten aus.

Gruß, Micha
 
A
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groby schrieb:
Ich sehe bei TT keinen Seriell/Parallel-Schalter und von Mono-Stereo sehe ich auch nichts was nicht einen der beiden Sprecher lahmlegt oder zwei Amps erfordert (was ja auch Sinn von Mono/Stereo ist).

Et voila:
http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p1375_Marshall-Terminal-Mono-Stereo-Umschalter.html
 
A
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Hallo, Klangunterschied hin oder her. Er wird gering sein.
Bei einer Box mit vier Töpfen sind je zwei in Reihe und die parallel.

Ein Sicherheitsaspekt bei zwei Töpfen könnte sein :
Bei einer Reihenschaltung an einem Röhrenverstärker kann bei
Ausfall eines Topfes die Last sofort Null sein !
Die Endstufe wäre bei Lastbetrieb im Himmel. Könnte sein, muss nicht.
Ich würde parallel bevorzugen.
V.H.

P.S.: mit einer 1X12" Box besteht die "Gefahr" immer. Könnte auch...
 
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ich verkabel meine Boxen (2x12er) immer mit 16 Ohm seriell
zum einen läuft der Verstärker-Ausgangstrafo optimal mit der vollen Wicklung, und die Speaker klingen "offener"
 
frank
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V.H. schrieb:
Ein Sicherheitsaspekt bei zwei Töpfen könnte sein :
Bei einer Reihenschaltung an einem Röhrenverstärker kann bei
Ausfall eines Topfes die Last sofort Null sein !
Die Endstufe wäre bei Lastbetrieb im Himmel. Könnte sein, muss nicht.
Aus ähnlichen Erwägungen halte ich meine Hose mit einem Gürtel und zusätzlich mit Hosenträgern an der richtigen Stelle.
Die Hose sitzt zwar auch ohne diese Hilfsmittel, und sie ist mir auch noch nie von den Hüften gefallen, könnte ja aber mal passieren. Ergo: Warum etwas riskieren, wenn man's ganz sicher gestalten kann? :lol:
 
groby
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V.H. schrieb:
Ein Sicherheitsaspekt bei zwei Töpfen könnte sein :
Bei einer Reihenschaltung an einem Röhrenverstärker kann bei
Ausfall eines Topfes die Last sofort Null sein !
Die Endstufe wäre bei Lastbetrieb im Himmel. Könnte sein, muss nicht.

Nach meinem Verständnis beträgt bei Serienschaltung mit Topfausfall die Last je nach Art des Defektes unendlich oder 8 Ohm (von vorigen 16), da ja der zweite Speaker mit seinen 8 Ohm erhalten bleibt und das Signal ihn bei Serienschaltung nicht umgehen kann.
 
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groby schrieb:
V.H. schrieb:
Ein Sicherheitsaspekt bei zwei Töpfen könnte sein :
Bei einer Reihenschaltung an einem Röhrenverstärker kann bei
Ausfall eines Topfes die Last sofort Null sein !
Die Endstufe wäre bei Lastbetrieb im Himmel. Könnte sein, muss nicht.

Nach meinem Verständnis beträgt bei Serienschaltung mit Topfausfall die Last je nach Art des Defektes unendlich oder 8 Ohm (von vorigen 16), da ja der zweite Speaker mit seinen 8 Ohm erhalten bleibt und das Signal ihn bei Serienschaltung nicht umgehen kann.

Du verwechselst Serien- mit Parallelschaltung!
 
groby
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Adrenochrome schrieb:
Du verwechselst Serien- mit Parallelschaltung!

Ich verstehe das so:

In Serie heißt - für technische Fußgänger - erst kommt einer, dann danach der nächste. Das Signal durchläuft beide Speaker. Daher 8 + 8 = 16 Ohm.

Fällt der erste aus, z.B. durch Spulenkurzschluß, beträgt seine Impedanz schlimmstenfalls 0 Ohm. Der folgende Speaker durch den das Signal noch muss, bleibt aber unbeeinträchtigt und seine Last (8Ohm) bleibt erhalten.

8+ 0 = 8

Parallel hieße, beiden hängen unabhängig voneinander am Signal. Bei Kurzschluss des einen fällt der Widerstand der ganzen Box auf 0.

8 x 0 / 16 = 0/16 = 0.

So legt es rechnerisch und "zu Fuß" z.B. diese Zeichnung (und tausend andere) nahe.
[img:600x635]http://www.svvintageamps.com/images/2-speaker-wiring-diagram.gif[/img]
 
A
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Eine Wicklung schließt seltener kurz, als dass sie komplett durchbrennt.
Daher auch V.H.'s Begründung, dass die Parallelschaltung der sicherere Weg sei.
 
A
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Hallo, ich schrob :"Könnte sein, muss nicht."
Absolute Sicherheit gibt es nicht - nur ist ein
unter Vollast gelaufener Röhrenamp, der keine Last mehr hat,
eben sehr suizidgefährdet. Deshalb lieber parallel.

Die Frage steht bei einer "Einer"-Box genauso.
Man muss halt leiser spielen oder vorsichtiger anschlagen...

V.H.
 
 

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