Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

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Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Hi,
ich bentuze eigentlich gerne das Volumepoti an der Gitarre, nur langsam macht es mir keinen Spaß mehr:

Epiphone LesPaul
Hier wird der Sound sehr dumpf, wenn ich das Poti runterdrehe. Das übliche Problem halt. Die Lösung ist auch klar: ein Kondensator. Nur welchen Wert sollte der am besten haben? Genau der macht mir nämlich bei meiner 2. Hauptgitarre Sorgen


Kramer Pacer Deluxe

Hier ist schon ein Kondensator verbaut. Nur lässt sich überhaupt nicht schön mit dem Poti arbeiten. Voll aufgedreht ist der Sound richtig schön fett. Sobald man es einen mm zurückdreht ist es, wie wenn man einen Schalter umlegt. Der Sound wird leiser, vieeel dünner und höhenreicher. Auf dem restlichen Regelweg bleibt der Sound an sich gleich, nur die Lautstärke nimmt ab.
Ich will jedoch, das der Sound gleich bleibt (nicht dumpf werden, aber auch nicht höhenreich und dünn) und die Lautstärke sich schön konstant regen lässt.

Was würdet ihr für die beiden Gitarren empfehlen?



MFG -Basti-
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
Verfasst am:

Re: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Basti schrieb:
Hi,
ich bentuze eigentlich gerne das Volumepoti an der Gitarre, nur langsam macht es mir keinen Spaß mehr:

Epiphone LesPaul
Hier wird der Sound sehr dumpf, wenn ich das Poti runterdrehe. Das übliche Problem halt. Die Lösung ist auch klar: ein Kondensator. Nur welchen Wert sollte der am besten haben? Genau der macht mir nämlich bei meiner 2. Hauptgitarre Sorgen


Ich verwende dezeit bei meiner Paula 560pF- Etwas viel vielleicht, wenn man den Volume-Regler fast komplett zhudreht, aber sehr direkt über den übrigen Regelweg.

Basti schrieb:

Kramer Pacer Deluxe

Hier ist schon ein Kondensator verbaut. Nur lässt sich überhaupt nicht schön mit dem Poti arbeiten. Voll aufgedreht ist der Sound richtig schön fett. Sobald man es einen mm zurückdreht ist es, wie wenn man einen Schalter umlegt. Der Sound wird leiser, vieeel dünner und höhenreicher. Auf dem restlichen Regelweg bleibt der Sound an sich gleich, nur die Lautstärke nimmt ab.
Ich will jedoch, das der Sound gleich bleibt (nicht dumpf werden, aber auch nicht höhenreich und dünn) und die Lautstärke sich schön konstant regen lässt.

Was würdet ihr für die beiden Gitarren empfehlen?

MFG -Basti-



Fange auch hier mal mit diesen og.Wert an und probiere ein wenig. Erst einmal großen Sprünge, dann Feintuning.
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RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Hi,
ich hab für mich die besten Ergebnisse mit Werten zwischen 150 und 220 pF gemacht. 220 funzen für mich allgemein ganz gut.
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Moin,

ob Kondensator und diesen mit Widerstand ist Geschmackssache...

Guckssu unter Proguitar.de - dort "accessories" und dann "pimp my guitar" für ein paar Infos zu Werten etc.... und dann heißt es ein wenig probieren...
 
It's nice to be important - it's more important to be nice
(Duster Bennett)
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Normalerweise besteht ein treble Bleed Network doch immer aus Kondensator und Widerstand damit es mit Kondensator allein nixht zu britzzlig agressiv wird oder?

Hier mal ein schöner Link zum lesen.

http://www.projectguitar.com/tut/potm.htm
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

220, wie von Rockinger empfohlen. Da bleibt es wirklich ziemlich konstant.
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Moin.
Den Tipp hatte ich schonmal gepostet, aber hier wegen der Aktualität:
Ich probiere immer mit zwei Kabeln mit Krokoklemmen die verschiedenen Werte der Kondensatoren und Widerständen aus. So kann man ohne löten und ganz einfach mal an der eigenen Anlage testen. Die ausgewählte Kombination wird dann einfach eingelötet. Ein Kodensator alleine war mir persönlich immer zu harsch. Habe allerdings bisher nur Humbuckergitarren verbastelt. Zu Strats und Teles kann ich nichts sagen.
Gruß
Ugorr
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

also die proguitar.de Seiteist schon echt gut. Sehr interessante Ansätze. Ich bin mit den Kondensatoren bei meinen Gitarren auhc icht so 100% zufrieden.
Die Blug-Strat von Vintage, war die erste Gitarre, wo mir die Schaltung auf Anhieb zusagte. Aber ein 180er Kondensator, wie er ihn dort verwendet, habe ich niergends gefunden.
Tja, hilft nix, muss wohl die ganze Gtarre kaufen...

Coole Tipp mit den Krokoklemmen...

Frizze
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

hallo basti,

also ich verwende bei meiner paula paper in oil kondensatoren, mit 0.022nF ( nano Farat ) !
bei gitarren mit singlecoils, also bei fender strat ist es jedenfalls so, 0,047 nF.
ich hatte mir auch für meine paula was mit lüsterklemmen gebastelt, um dann mit verschiedenen kondensatortypen, welche alle 0,022 nF hatten, zu testen. sprich paper in oil, keramik, u.ä. !
die sound unterschiede fand ich echt interessant.
beste grüße tom
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

frizze schrieb:
Aber ein 180er Kondensator, wie er ihn dort verwendet, habe ich niergends gefunden.


Dem kann geholfen werden: http://www.sander-electronic.de/be00023.html

Glimmerkondensatoren (Mica's) kosten zwar etwas mehr, aber dafür sind sie erste Güte was die Qualität und Toleranzwerte angeht. Zusammen mit einm Widerstand= Treble Bleed Network. Nur Kondenser klingt mir zu hart...

Das Set hier kann man auch bedenkenlos kaufen: Ebay Artikelnummer: 180535165321 --- funktioniert genau so gut bei Strats und Teles.
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

also ich verwende bei meiner paula paper in oil kondensatoren, mit 0.022nF ( nano Farat ) !
bei gitarren mit singlecoils, also bei fender strat ist es jedenfalls so, 0,047 nF.

Hallo, wie viel pF ist das dann ?
V.H.
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

V.H. schrieb:
...
Hallo, wie viel pF ist das dann ?
V.H.


1000pF (Picofarad) = 1 nF (Nanofarad)

Also 0,022nF = 22 pF 0,047 nF= 47 pF

Ich vermute, dass tomsmusicdreams wohl eher 0,22nF und 0,47nF meint, kann mich aber auch irren. Wer Farad mit "t" am Ende schreibt, ist zu allem fähig

Gruß,
Manfred
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Hi,
soo, heute hatte ich Zeit zum testen.

Bei der Kramer ist es ein 100K Widerstand parallel zum Kondensator geworden. Klingt super.

Für die Paula habe ich nicht die richtigen Cs in der Bastelkiste, die muss erst noch warten.


MFG -Basti-
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Basti schrieb:
Hi,
soo, heute hatte ich Zeit zum testen.

Bei der Kramer ist es ein 100K Widerstand parallel zum Kondensator geworden. Klingt super.

Für die Paula habe ich nicht die richtigen Cs in der Bastelkiste, die muss erst noch warten.


MFG -Basti-


Hi,

der Widerstand ändert zusätzlich den Regelweg des Potis und beeinflusst dadurch die Resonanzüberhöhung des Tiefpasses durch den angelegten Kondensator. Es klingt wesentlich konstanter.

Ich persönlich bevorzuge 150 KOhm parallel. Finde ich noch etwas "runder" vom Gefühl her. Dazu einen Kondensator der irgendwo zwischen 150 und 220 pF liegt, wie bereits vorgeschlagen. Abhängig von Pickups , Gitarre und persönlichem Geschmack. Das ist eine effektive, kostensparende und einfache Detailösung für diejenigen, die gerne mit dem Volume-Poti arbeiten , aber den dumpfen Sound beim zurückregeln nicht mögen.
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Marcello schrieb:

Ich persönlich bevorzuge 150 KOhm parallel


Widerstände parallel schalten finde ich auch super. Die simple Reglung,
den parallelen Widerstand wegzudrehen und in Reihe zum Pu zu schalten,
finde ich einfälltig.
Mit halb zugedrehten 500 KOhm Regler sollte der Wert in
Reihe vielleicht nur 150 KOhm betragen, statt 250 KOhm.
Der parallele Widerstand sollte einen Wert von 250 Kohm
bei ganz zugedrehtem Regler behalten, ,
als Entkoplungswiderstand zum
anderen PU in Mittelstellung; da dieser sonst auch die Lautstärke verliert
( Gibson-Schaltung)
Der PU wird zum Schweigen gebacht, wenn man + mit ca 30 KOhm
an Masse schließt, das führt nicht gleich zur Resonanzüberhöhung.
Möglichst einen kleinen Wert in Reihe verändert den Sound am wenigsten,
ob dann noch ein Kondensator benötigt wird, muß man ausprobieren.
Go to top by flop !
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Ich würde ungerne ein neues Fred für meine Beobachtung aufmachen daher bringeg ich es hier unter.

Nach der Aktion mit einer 220pF/100k-Parallelkombi bei einer 96er AmStrat zeigt sich zwar das gewünschte Verhalten und überaus praktikable Charakteristik des Ganzen.

Nur, die Gitarre kommt insgesamt etwas gedämpfter daher. Es fehlt an Spritzigkeit, Knackigkeit und dem Charakter - so zumindest mein Empfinden. Kann das sein oder ist es rein psychosomatisch...?

Dank
 
Save the world...
Verfasst am:

RE: Das Problem mit dem Volumepoti und den Höhen

Wavemaster schrieb:
Nur, die Gitarre kommt insgesamt etwas gedämpfter daher. Es fehlt an Spritzigkeit, Knackigkeit und dem Charakter - so zumindest mein Empfinden. Kann das sein oder ist es rein psychosomatisch...?

Dank


Hi, hast Du evtl Kondensator und Widerstand zwischen Poti-Eingang und
Potiausgang gelegt, dann wirken sie ständig parallel und mischen sich mit
den anderen Potiwerten, die ebenfalls parallel zum PU geschaltet sind.
Also einmal an Poti-Eingang und einmal an den Schleifer (Mitte).
Des weiteren könnte es eine Rolle spielen,
wie das Poti generell angeschlossen ist, kannst Du ein Schaltbild reinstellen?
tschau...
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