das Ende der elektrischen Eisenbahn?

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das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Hallo!

Vor kurzem habe ich geschrieben, dass mein Kram fertig ist.

Gestern sind wir in einen neuen Proberaum eingezogen. Es klingt nichts mehr. Ich war drauf und dran, Amp, Gitarre und Stressbrett aus dem Fenster zu werfen.

Immerhin haben wir ein Fenster...

Es geht also wieder los.


Gruß

erniecaster
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Hey ernie,

haste das alles zuhause, also außerhalb des Bandkontextes und mit zivilen Lautstärke-Pegeln, erbastelt?

Und was genau klingt nicht; mangelt es an Durchsetzungsvermögen oder magste den Sound jetzt nicht mehr?

Lieben Gruß,

Batz.
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

andere akustische Raumbedingungen bringen so etwas halt mit sich

Ich hätte auch schon manchmal kotzen können, wenn ich dachte, ich hätte die optimale Einstellung(en) bei meinem Geraffel gefunden, und einen Tag später war alles nicht mehr wahr.
Jedenfalls lernt man dadurch, und eine ganz wesentliche (persönliche) Erkenntnis für mich war: - So wenig wie irgend möglich klangveränderndes Spielzeug in die Kette Instrument - Amp einbauen. Man hat zwar weniger Klangvielfalt, aber es geht auch, und zwar sehr gut.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und viel Erkenntnis
Klaus
 
Die Freiheit ist immer auf der Flucht
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Ich kann es zumindest halbwegs nachvollziehen: Wir sind ebenfalls vor ein paar Wochen umgezogen, völlig andere Akustik und andere Lautstärke-Anforderungen, da sich der Klang der verschiedenen Instrumente irgendwie anders mischt.

Wegschmeissen würde ich deswegen nichts (war ja wohl aber auch nicht ernst gemeint, oder?). Lieber verschiedene Aufbauten im Raum und unterschiedliche Ausrichtungen der Boxen bzw. Verstärker ausprobieren!
 
aloha sagt simon
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Hi!

Meine bisherigen Einstellungen hatten sich in der Band bei Bandlautstärke im alten Proberaum absolut bewährt.

Wir sind von einem größeren Raum in einen kleineren umgezogen.

Es klingt in der Tat extrem anders - bei identischem Pegel. Wie Riddi schon schrieb - Raumakustik par excellence. Und Simon schrieb ganz richtig, jetzt ist erstmal ein bißchen kramen angesagt.

Es bleibt einfach ein Kreuz.

Gruß

erniecaster
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

erniecaster schrieb:
Hi!

Meine bisherigen Einstellungen hatten sich in der Band bei Bandlautstärke im alten Proberaum absolut bewährt.

Wir sind von einem größeren Raum in einen kleineren umgezogen.

Es klingt in der Tat extrem anders - bei identischem Pegel. Wie Riddi schon schrieb - Raumakustik par excellence. Und Simon schrieb ganz richtig, jetzt ist erstmal ein bißchen kramen angesagt.

Es bleibt einfach ein Kreuz.

Gruß

erniecaster


Ich sags ungern. Mit einem AFX oder ähnlich gutem Zeug könntest du dir das jet einfach global anpassen und fertig. Das ganze mit wenig Aufwand, tragbar und gut klingend. Und wenn ich nachrechne, dass ich 2007 1290 bezahlt habe und seither nix mehr brauche dann...na dann rechnet sich das sogar.

Hab grad bei der Profipartie völlig neue Voraussetzungen gefunden und das über das globale EQing ganz einfach lösen können.

Nun.

Ich weiss, dass du das ganze Zeugs nicht magst.

Lg aus Ö
Auge
 
...Genau!
Meine Live Projekte:
Auge Music - Qualität zählt!

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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

- Inhalt auf Wunsch des Users gelöscht -
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Hallo!

auge schrieb:
Hab grad bei der Profipartie völlig neue Voraussetzungen gefunden und das über das globale EQing ganz einfach lösen können.

Nun.

Ich weiss, dass du das ganze Zeugs nicht magst.


Ja, nee.

Ich hab ja meine gesamten Effekte vor einem cleanen Amp. Dabei habe ich als Effekte davor einen Vox-Simulator und einen Marshall-Simulator. Blöderweise habe ich mir ja in den Kopf gesetzt, dass die Marshall-Büchse vor der Vox-Büchse mit dem Boost in der Mitte doch eigentlich auch klingen müsste. Somit sind drei Klangregelungen unter einen Hut zu bekommen, das ist definitiv zuviel.

Ohnehin ist das Stressbrett plötzlich und unerwartet gewachsen - das ist wie Unkraut, da muss ich zurückschneiden...


Gruß

erniecaster
Verfasst am:

RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Dabei ist die Lösung so einfach, du musst nur einfach viel LAUTER drehen .P
 
"Any organized sound I consider to be music. Could be music if it was well organized, depends on the organizer."
(Malcolm Cecil)

"If you love music, sell Hoovers or be a plumber. Do something useful with your life."
(Robert Fripp)

"The more we have a disrespectfull attitude towards our egos I think the happier life becomes!"
(John Cleese)
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Hallo!

LAUTER?

Jetzt mal komplett ohne jeglichen Mist - der Peavey Bandit ist SCHWEINELAUT. Ich fahre das Ding im Cleankanal auf EINS. Die Verzerrung fährt dabei dann die Lautstärke minimal hoch, lediglich für Soli kommt eine Prise dazu.

Ich ärgere mich ernsthaft, nicht den Peavey Envoy mit der halben Wattzahl gekauft zu haben. Wenn jemand meinen prächtig gepimpten aber quasi ladenneuen Bandit für 289 € kaufen will, schicke dieser Jemand mir eine PN.

Gruß

erniecaster
Verfasst am:

RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Du probst zu viel.
 
At the end of the day, a guitar is a piece of wood, and you either have good wood or bad wood. Quite often you change your pickups and electronics anyway, so really, having that little transfer on the headstock makes zero difference. (Steve Rothery)
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Inhalt auf Wunsch des Users gelöscht
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

erniecaster schrieb:
Hallo!

auge schrieb:
Hab grad bei der Profipartie völlig neue Voraussetzungen gefunden und das über das globale EQing ganz einfach lösen können.

Nun.

Ich weiss, dass du das ganze Zeugs nicht magst.


Ja, nee.

Ich hab ja meine gesamten Effekte vor einem cleanen Amp. Dabei habe ich als Effekte davor einen Vox-Simulator und einen Marshall-Simulator. Blöderweise habe ich mir ja in den Kopf gesetzt, dass die Marshall-Büchse vor der Vox-Büchse mit dem Boost in der Mitte doch eigentlich auch klingen müsste. Somit sind drei Klangregelungen unter einen Hut zu bekommen, das ist definitiv zuviel.

Ohnehin ist das Stressbrett plötzlich und unerwartet gewachsen - das ist wie Unkraut, da muss ich zurückschneiden...


Gruß

erniecaster


Ich glaube, dass genau da dass Problem liegt ... 3 Klangregelungen und z.T. vor Zerre und/oder Kompression. Bei meinem KAFKAS Kram bin ich ganz gut mit folgendem System gefahren: Effekte in fast cleanen Tech21 Orange Simulator, dahinter Palmer Speakeremu für den Mixer, und das Thru in die völlig cleane Crate Transe.
An den Knöppen vom Tech21 habe ich nur gedreht, wenn der Mischer drauf bestand. Raumakkustik für mich habe ich an der Crate 3Band ausgeglichen.
Funktioniert prima, weil der Mischer ein konstantes Signal bekommt, egal was ich an Klangregelung und Lautstärke schraube. Iss nur schlecht, wenn der Mischer ein Mikrophonierungsnazi ist ....
 
Gruesze Ralf
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Hi!

Rabe schrieb:
Ich glaube, dass genau da dass Problem liegt ...


Yes. Die Idee war, ein "Fender-Clean" ohne alle Pedale zu haben. Auf Pedaldruck dann "Vox-Crunch" und auf einen weiteren Pedaldruck "Marshall-Brett". Das funktionierte so lange, bis ich auf die saublöde Idee kam, die Marshallzerre in den Voxcrunch zu pumpen, dann versuchte ich, das durch Kurbeln an drei Klangregelungen zu lösen, wobei dann alle Einstellungen hinüber waren.

Das Ganze in einem fremden Raum. Ganz, ganz dumme Idee.

Es mag jetzt merkwürdig klingen aber der Wechsel zwischen Vox und Marshall fühlt sich auch komisch an. Ich brauche tatsächlich eine Weile, bis ich mich umgestellt habe und meine, dass die beiden Amps auch eine völlig unterschiedliche Herangehensweise benötigen.

Ich sollte mich von der Idee verabschieden, allzu viel auf dem Board zu haben. Entweder Vox oder Marshall. Fertig.

Hmmmm. Ich könnte ein zweites Pedalboard zusammenstellen....

Gruß

erniecaster
Verfasst am:

RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Wenn ich an vielen unterschiedlichen Orten spiele, also von Stadtfestbühne, über Club bis *Eckkneipe werde ich immer total verschiedene Raumakkustiken haben. Klar.
Ich habe da beste Erfahrungen gemacht indem ich meinen Amp als reinen Personal Monitor nutze und der Rest immer über die PA geht. Egal ob nun Zenamp, TM18, oder aktuell in meiner Classic Rock Band der 3er Mustang, ich habe überall den gleichen Sound und wenn nachgeregelt wird geschieht das immer nur am Pult.

...mit modernem Equipment sehe ich da eigentlich gar kein Problem. Anders war das mit (m)einem Stack, das klang angepasst *leise fast immer scheiße
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

Exakt so mache ich das mit meinem POD HD und dem DT25 auch. DT für mich als Monitor, für die anderen -> PA. Die haben ja sowieso weder Ahnung noch Verständnis für die Soundvorstellungen eines Gitarristen. Also: Warum Perlen vor die Säue?

Gruß
Stefan
 
Kraushaar Gina - La Dame Noir -
Das heisseste Brett auf diesem Planeten.
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
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RE: das Ende der elektrischen Eisenbahn?

gruenspan schrieb:
Exakt so mache ich das mit meinem POD HD und dem DT25 auch. DT für mich als Monitor, für die anderen -> PA. Die haben ja sowieso weder Ahnung noch Verständnis für die Soundvorstellungen eines Gitarristen. Also: Warum Perlen vor die Säue?

Gruß
Stefan


Stefan,

das ist ja gerade der rieeeeesige Vorteil von Modelern, die klingen laut wie leise fast immer identisch, ganz egal ob nun PodHD, AxeFX oder Mustang.

So wie ich nun aber den Matthias einen Thread obendrüber verstanden habe will er es eigentlich auch so machen mit seinen Tech21 Kistchen?!

@Ernie:

Hast du denn schon mal mit einem Mustang Floor geprobt? Ich meine, die können ja das was du brauchst (7ender,Marshall, Vox) richtig gut und haben dazu auch einiges an guten Effekten an Bord. Dein Combo als Personal Monitor und der Rest über PA. Probiers mal aus, weil manchmal ist weniger einfach sehr viel


Zuletzt bearbeitet von Magman am 26.02.2014, insgesamt einmal bearbeitet
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