Saitenmanagement

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Saitenmanagement

Wie geht Ihr mit Ersatzsaiten um ?

Bei mir siehts so aus: in größeren Abständen tausche ich immer mal den ganzen Satz aus. Von dem hebe ich - falls noch vorhanden - die 2-3 dünnen Saiten auf als Ersatz für gerissene Saiten.

Darüber hinaus lege ich mir noch einen kleinen Vorrat an E- und H-Saiten zu.
Gebrauchte Einzelsaiten tu ich in die Beutel und beschrifte sie. Das Ganze kommt dann in eine Schachtel.

Mir ist das manchmal ein bisschen umständlich und ich wüsste gern, ob Andere da nicht schon einen besseren Weg gefunden haben.

Wie schauts bei Euch aus ?
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Re: Saitenmanagement

Saiten reißen bei mir eigentlich nicht mehr. Es bleibt kaum was übrig und auf doppelte E-Saiten in Hersteller-Sets lege ich z.B. keinen Wert mehr.

Falls doch mal was übrig bleibt, kommt es in eine Sammlung aus der ich einen Ersatzsaiten-Satz bastel, der dann nach einigen Jahren weggeschmissen und neu gebaut wird.

Wenn sich irgendwann durch Zufall oder Experimentiererei etwas mehr angesammelt hat, mache ich damit Quatsch, zum Beispiel kaufe ich eine sehr fette Saite dazu und teste ich mal, wie mir eine Gitarre auf H runtergestimmt gefällt. Oder ich nehme Standardstimmung aber ersetze jede zweite Saite durch eine drastisch andere Dicke und stimme sie in einer anderen als der gewohnten Oktave.
Dadurch kann man alles wie gewohnt spielen denn die Tonwerte stimmen ja aber es klingt unerwarteter weil es durch drastische Oktavsprünge überrascht.

Jedenfalls gibt es einen Ersatz-Satz und dann noch bißchen Rest aber ich achte darauf, keinen größeren Fundus zu haben weil ich keinen 10 Jahre alten Rost horten will.


Zuletzt bearbeitet von groby am 20.12.2015, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Saitenmanagement

Auch bei mir reißen Saiten praktisch nie, obwohl ich täglich spiele. Mindestens alle paar Monate bekommt eine oft gespielte Gitarre einen Satz neuer Saiten (10er bei E-Gitarre und 12er bei Western) und sonst bei Bedarf.
 
"Wir essen jetzt Opa!" - Interpunktion rettet Leben!
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RE: Saitenmanagement

An den letzten Riß einer Saite kann ich mich nicht erinnern. Aber weil Murphys Gesetz nun mal zuschlagen kann, habe ich stets einen Satz Ersatzsaiten dabei. Wenn ich mal eine austauschen muss, kaufe ich diese Saite nach.
Beim nächsten Tausch aller Saiten nehme ich diesen "alten" Saitensatz, ein neuer mutiert zum Reservesatz.
Fertig ist die Laube. Da muss man doch keine Wissenschaft draus machen.
 
Gruss
frank
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RE: Saitenmanagement

Hallo,

in meiner Einsatztasche habe ich für jede meiner Live-Gitarren immer einen Satz Ersatzsaiten dabei. Reisst mir eine, wird die Saite schnell vor Ort gewechselt - das nehme ich dann zum Anlass, später zuhause die anderen fünf Saiten auch zu wechseln.

Mir reissen kaum noch Saiten, seitdem ich lauter spiele. Ist kein Witz - ich muss halt nicht mehr so reinhauen.

Gruß

erniecaster
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RE: Saitenmanagement

Mir reissen auch keine Saiten mehr, ausser mal eine beim Aufziehen, insofern wird alle paar Wochen mal ein Satz aufgezogen, was fehlt, wird bei der nächsten Bestellung mitbestellt...
 
"Any organized sound I consider to be music. Could be music if it was well organized, depends on the organizer."
(Malcolm Cecil)

"If you love music, sell Hoovers or be a plumber. Do something useful with your life."
(Robert Fripp)

"The more we have a disrespectfull attitude towards our egos I think the happier life becomes!"
(John Cleese)
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RE: Saitenmanagement

´n Abend,

bei mir reissen auch - sehr im Gegensatz zu früher - kaum noch Saiten.
Wenn, dann zu 99% D-Saiten.
Aber beim Saitenaufziehen und Dehnen haut es ab und an eine H oder E Saite weg.
Besser beim Dehnen, als beim Gig.
Ich hab immer Ersatzsaiten dabei (komplette Sätze) und zu Hause auch eine kleine Übersicht Einzelsaiten geordnet.
Auf den meistgespielten Gitarren wird so ca. alle 4-6 Wochen gewechselt, war früher mal häufiger.
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
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RE: Saitenmanagement

Moin,

seitdem ich meine Stegreiter im Blick habe, ist mir in den letzten 20 Jahren genau eine Saite gerissen, und das beim Aufziehen am Wirbel.

Nur komplette Sätze, getauscht wird bei Bedarf. Ersatzsaiten sind immer dabei.

Ciao
Monkey
 
D'oh!

On sale:
Squier Strat VII
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RE: Saitenmanagement

gitarrenruebe schrieb:
bei mir reissen auch - sehr im Gegensatz zu früher - kaum noch Saiten.
Wenn, dann zu 99% D-Saiten.


Ich mag den Sound frischer Saiten, auf den rosewood Strats nickel roundwounds von Rockinger, auf den maple necks pure nickel von Pyramid.

Ich ziehe immer komplette neue Sätze auf, wenn der Sound scheiße wird. Durch meinen aggressiven Handschweiß werden die bewickelten schon stumpf, noch bevor die blanken diese korrodierten schwarzen Stellen ansetzen ... egal, woran's liegt, wenn die Brillianz nachlässt, sofort runter damit. Je nach Beanspruchung kann das das sofort nach einem 4-Stunden-Gig sein, oder, wenn eine der Gitarren mal weniger gespielt wird, nach zwei Monaten.

Ersatzsaiten sind immer dabei, deshalb ist es wichtig, dass sie einzeln verpackt sind.



Mir reissen kaum noch Saiten, seitdem ich lauter spiele.


Selten sowas Kluges von dir gelesen, Matthias :D
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RE: Saitenmanagement

ferdi schrieb:
Mir reissen kaum noch Saiten, seitdem ich lauter spiele.


Selten sowas Kluges von dir gelesen, Matthias :D


Hi ferdi,

ich spiele seitdem auch besser. Kein Witz jetzt.

Gruß

erniecaster
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RE: Saitenmanagement

Klar spielt man besser, wenn man jede Nuance seines eigenen Spiels hören kann. Randgruppen (wie Nichtgitarristen z.B.) sind da oft dermaßen verständnislos, da kann man nur den Kopf schütteln.

Ebensowenig verstehen sie von Saiten. Dafür verstehe ich nichts von Schuhmode oder den neuesten Trends in dem, was man "Home Decorating" nennt.
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RE: Saitenmanagement

seitdem ich meine Stegreiter im Blick habe
`
wegen dem reißt mir die 10er wahrscheinlich häufiger. Er fühlt sich kantiger an als die anderen.

Habs mit gefaltetem Schleifpapier versucht, hilft nix. Hast Du eine Idee, braucht man dazu diese Spezialfeilen? Hab mich bisher wegen der Vertiefung der Saitenlage nicht rangetraut. Und Ersatzsaitenreiter (Tune-O-Matic-Bridge, LP Studio) hab ich noch nirgends gesehen.
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RE: Saitenmanagement

ferdi schrieb:
Klar spielt man besser, wenn man jede Nuance seines eigenen Spiels hören kann. Randgruppen (wie Nichtgitarristen z.B.) sind da oft dermaßen verständnislos, da kann man nur den Kopf schütteln.
Ebensowenig verstehen sie von Saiten. Dafür verstehe ich nichts von Schuhmode oder den neuesten Trends in dem, was man "Home Decorating" nennt.




zum Thema: alle 6 Wochen bekommt jede meiner Gitarren nen frischen Satz spendiert, alle gebrauchten Saiten schmeiss ich weg, da ich Verschleißteile nicht sammeln möchte. Ausgebaute Potis (Gitarre/Amp) behalte ich ja auch nicht.
Wünsche allen schon mal schöne Feiertage
 
Grüße, Dirk
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RE: Saitenmanagement

erniecaster schrieb:
Mir reissen kaum noch Saiten, seitdem ich lauter spiele. Ist kein Witz - ich muss halt nicht mehr so reinhauen.

Gruß

erniecaster


Tatsächlich funktioniert das. Mir gefällt auch der Ton(e) mit lockererem Anschlag und mehr "Arbeit" vom Amp besser. Insbesondere Clean haut es einem nicht mehr die Rübe ab und man hat ungeahnte Dynamikreserven. Hätte ich das früher geschnallt, wäre mir viel Frust und auch Equipmentdurchsatz erspart geblieben.
Mit Saitenreissen hatte ich zwar auch vorher nicht wirklich Probleme, aber die Intonation der Drähte war nach eine Probe grauenvoll, weil ich buschstäblich Dellen reingehauen habe.

Gruß
Michael
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RE: Saitenmanagement

Gebrauchte Saiten verkaufe ich via Kleinanzeigen
Ry Cooder spielt nur Gebrauchte
http://www.rockinger.com/index.php?list=WG082
danke für den Tip
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RE: Saitenmanagement

schorsch27 schrieb:
seitdem ich meine Stegreiter im Blick habe
`
wegen dem reißt mir die 10er wahrscheinlich häufiger. Er fühlt sich kantiger an als die anderen.

Habs mit gefaltetem Schleifpapier versucht, hilft nix. Hast Du eine Idee, braucht man dazu diese Spezialfeilen? Hab mich bisher wegen der Vertiefung der Saitenlage nicht rangetraut. Und Ersatzsaitenreiter (Tune-O-Matic-Bridge, LP Studio) hab ich noch nirgends gesehen.


Schleifpapier ist zu grob und unflexibel. Polierwatte oder Stahlwolle (vorher Saitenreiter ausbauen!) oder dieses 3M schleifzeugs,das sieht aus wie die raue Seite eines Spülschwamms. Die sollte auch gehen.
Ich hatte das nur an einer Gitarre, ein schmaler Grat kaum fühlbar. Seit 20+ Jahren ist alles gut und ich habe keine Ersatzbauten mehr gebraucht...
 
D'oh!

On sale:
Squier Strat VII
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde