Wo der Carlos seine Inspiration herholt?

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Wo der Carlos seine Inspiration herholt?

Guten Morgen allerseits,

es ist ja durch einige meiner Posts ziemlich offensichtlich, dass ich ein grosser Carlos S. Fan bin.
Ein Solitär unter seinen Stuecken ist ja sicher Sampa Pa Ti, eines der wenigen Instrumentalstuecke, von denen man sagen kann, dass sie auch im Mainstream angekommen sind.

Tja, vor ein paar Tagen war ich im Musikladen hier, der inzwischen seine bisher extensive CD Abteilung einschrumpft, 40 qm Verkaufsfläche dafuer aufgibt und was bleibt gleich neben den Instrumenten anbietet. Da konnte ich also nicht umhin, etwas zu stöbern, als ich auf der Suche nach eine Ukulele fuer meine Tochter mal vorbeischaute.

Da die CD in ihren letzten Zuegen scheint, kommen Musikpublisher anscheinend auf die Idee, mit besonderen Angeboten noch mal mittelalte Leute wie mich zum Kauf zu locken. Da bekommt man fuer wenig Geld ganz tolle Kompilationen von Zeugs, das sonst niemand auf Spotify allzu oft hören möchte (z.B. Weather Report, Mahavishnu Orchestra, AlDi Meola...).
Am Donnnerstag habe ich also ein Wes Montgomery Kompilation ("Eight Classic Albums") ergattert. Sieben diese CD's hatte ich noch nicht, und nicht mal 13 Euros war dann doch unwiderstehlich.
Bin jetzt beim Durchhören sehr begeistert, und auch erstaunt, wie wenig "handschuhmässig" und wie trocken der Wes Montgomery Sound auf den fruehen Alben daherkommt.

Um jetzt aber mal zum Titel dieses Posts zu kommen:

Als ich das folgende Stueck gehört habe, musste ich nach den ersten dreissig Sekunden gleich noch einmal von vorne Anfangen...
Polkadots and Moonbeams ist anscheinend eine Jazz Klassiker, von dem ich bisher noch nix gehört habe. Und zumindest ich kann da eine erstaunliche Ähnlichkeit zu einem von Santana's populärsten Instrumentals feststellen:



Ich finde dazu zumindest beim schnellen Googeln nichts im Netz. Hab ich ein Problem mit den Ohren, oder ist das (k)ein offenes Geheimnis?

Dem Santana Stueck nimmt das wenig, aber eine komplette Neuschöpfung war der A-teil meiner Meinung nach anscheinend nicht...

Schöne Gruesse

Alex


Zuletzt bearbeitet von Alex K. am 18.03.2018, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Wo der Carlos seine Inspiration herholt?

Also "erstaunliche Ähnlichkeit" kann ich da nicht raushören. Allenfalls eine sehr weit entfernte, und das auch nur mit Phantasie. Kann daran liegen, das ich mit Jazz nichts anfangen kann.
Verfasst am:

RE: Wo der Carlos seine Inspiration herholt?

Ich kann auch keine "erstaunliche Ähnlichkeit" heraushören?

Ich mag Wes M. sehr gerne. Glückwunsch zu der CD Compilation jedenfalls!
Verfasst am:

RE: Wo der Carlos seine Inspiration herholt?

Hallo Django/HMSW,

Also fuer meine Ohren ist die intervalle der Melodie (die ersten sieben Noten, und dann auch deren Wiederholung mit höherer Zielnote) sowie deren Rhythmisierung (nahezu) identisch.

Gruss

Alex
Verfasst am:

RE: Wo der Carlos seine Inspiration herholt?

Na ja, beide Songs fangen irgendwie mit einer schnöden Moll Tonleiter an. Das kann schon öfter zufällig passieren, ohne das zwingend abgekupfert wurde.
 
Gruss, tommy
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RE: Wo der Carlos seine Inspiration herholt?

tommy schrieb:
Na ja, beide Songs fangen irgendwie mit einer schnöden Moll Tonleiter an. Das kann schon öfter zufällig passieren, ohne das zwingend abgekupfert wurde.


Ich hab's nicht nur mit Samba Pa Ti, sonder auch mit What A Different A Day Makes assoziiert.

Gruß

Ha.Em
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