Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

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Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

Hallo, ich versuche die Luftfeuchtigkeit über 40% zu halten, leider war ich 2x unaufmerksam und nach einiger Zeit gab es im Amp einen lauten Knacks. Er funktionierte weiter, ausser dass die Bässe zu stark waren, hab ich zurückgedreht auf meinen vorherigen Klang. Irgendwas wurde beschädigt.
(Twinsound 25 = Fender 57 twinsound Clone) lg Pinot
 
Keep Swingin' Pinot

Eastman 603, Fender Strat Am.Std.,
Gretsch 6120/62 Chet Atkins Country Gentleman, Framus aus 1967,
Twinsound 25, Eventide Eclipse,
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Re: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

Ich verstehe den zwingenden Zusammenhang mit Luftfeuchtigkeit nicht.

Amps funktionieren auch in Arizona zum Beispiel.

Und es fehlt auch, was genau die Frage ist.

Nach der Fehlerursache vermutlich.

Gehe zum Techniker. Alles andere ist blindes Rumraten und daher wertlos.
Auf den Weg wird es ohnehin hinauslaufen.
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

High,
musste den Amp so aufreißen, dass er sich auf 100°C erhitzt. Dann ist das auch egal mit der Luftfeuchtigkeit.
Andererseits aber nicht so egal mit den Nachbarn.
 
ohne Gewähr
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

Danke allen! Ich bin sicher, dass es die Luftfeuchtigkeit ist. Wie ich unter 40% war, hatte ich das Knacksen wenn ich im Raum herumgegangen und dann ein Metall berührt habe. Da sind auch die beiden lauten Knackser im Amp gewesen, ohne dass ich ihn berührt habe. Irgendeine Entladung war da. Dann habe ich den Luftbefeuchter einige Tage 24 Stunden voll betrieben, kam auf etwa 45% und seit damals ist das kein Problem mehr.
Warum ich frage: Ich muss entscheiden, ob ich pragmatisch die Bässe um 3 zurückdrehe und weitermache oder zum Techniker gehe und einiges bezahle.
 
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

pinot schrieb:
Danke allen! Ich bin sicher, dass es die Luftfeuchtigkeit ist. Wie ich unter 40% war, hatte ich das Knacksen wenn ich im Raum herumgegangen und dann ein Metall berührt habe. Da sind auch die beiden lauten Knackser im Amp gewesen, ohne dass ich ihn berührt habe. Irgendeine Entladung war da. Dann habe ich den Luftbefeuchter einige Tage 24 Stunden voll betrieben, kam auf etwa 45% und seit damals ist das kein Problem mehr.
Warum ich frage: Ich muss entscheiden, ob ich pragmatisch die Bässe um 3 zurückdrehe und weitermache oder zum Techniker gehe und einiges bezahle.


Du hast Dich statisch aufgeladen, und die Ladung muss irgendwo hin. Das ist so, wie wenn man sich mit jemandem eine wischt, wenn man sich berührt. Das ist bei niedriger Luftfeuchte normal.
Deinem Amps ist dabei nichts passiert.

Viele Grüße,
woody
 
The truth is rarely pure and never simple.
Oscar Wilde
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

für die Knackse wenn ich wo hingreife und mich entlade JA,

aber wenn ich ruhig sitze und auf einmal knackst der amp aber 10x so laut?
 
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

ich bin kein Techniker und kein Elektroniker, aber ich hätte gedacht, dass sich bei zu trockener Luft im amp auch Komponenten aufladen können und wenn es zuviel ist eben entladen.
 
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

pinot schrieb:
ich bin kein Techniker und kein Elektroniker, aber ich hätte gedacht, dass sich bei zu trockener Luft im amp auch Komponenten aufladen können und wenn es zuviel ist eben entladen.


Möglich aber statische Ladung kommt von Bewegung und Reibung (es ist eine Energieumsetzung, sonst wäre statische Aufladung eine Energiequelle die Strom aus dem Nichts generiert bei einem völlig statischem Gegenstand).

Deine eigene Entladung fühlt sich stark an, ist aber technisch gering und entlädt sich am Gehäuse, also Richtung Masse/Erde.

Es sei denn du rubbelst stundenlang auf Acrylsocken auf deiner Wohnung mit Katzenfellteppich herum und berührst dann gezielt die empfindlichsten Komponenten auf der entblößten Platine.

Wenn das so ist, bitte ich um ein Video dazu.
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

Statische Aufladung ist ziemlich ausgeschlossen, wo soll die herkommen? Eine niedrige Luftfeuchtigkeit führt ja nicht an sich zu Aufladung, sondern sorgt durch ihre geringe Leitfähigkeit dafür, dass die Ladung nicht über die Luft abfließen kann. Und Spannungen von 10.000 V sollten eigentlich nirgends in Deinem Verstärker anliegen.

Eine realistische Möglichkeit, die ich sehe, wäre ein Verziehen des Holzgehäuses durch die Lufttrockenheit. Eventuell führt dies zu mechanischen Spannungen auf die Platine und damit zu Schäden oder gelockerten Bauteilen. Ist aber nur Spekulation.

EDIT: Im Übrigen ist Röhrenelektronik (im Gegensatz zu MOSFETs und den meisten ICs) weitgehend unempfindlich gegenüber statischer Entladung.


Zuletzt bearbeitet von dynakorder am 10.03.2019, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

Moin,
könnte der Lautspecher sich irgendwie statisch aufladen? Ich meine, da ist ja Bewegung drin.
 
Gruss, tommy
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

tommy schrieb:
Moin,
könnte der Lautspecher sich irgendwie statisch aufladen? Ich meine, da ist ja Bewegung drin.


....aber keine große Reibung.

Es laden sich auf nur solche Elemente auf, die ihre Ladung nirgends anders sofort ableiten können (die Spule kann das) und deren Zusammenwirkung statische Wirkung erst hat.

Selbst Kupfer über Magneten geschwenkt oder Pappe in Luft erzeugen keine nennenswerte statische Aufladung.

Und könnte sie auch nicht an Bauteile auf der Platine abgeben.
Verfasst am:

RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

Mal nebenbei, ich kenne dieses Knacken auch aus unserem Probenraum. In längeren Spielpausen (Kaffeepause/Geräte blieben voll eingeschaltet) fing es sporadisch an. Mal in langen, mal in kürzeren Abständen. An vielen Tagen auch gar nicht.

Da ich die Ursache nicht finden konnte, habe ich mich schlicht nicht mehr darum gekümmert.
An statische Aufladung dachte ich dabei nie. Aber es stimmt, es hört sich irgendwie so an.

Ok, hilft jetzt auch nicht weiter. Ausser der Erkenntnis, dass es wohl kein Einzelfall ist.
 
Gruss, tommy
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RE: Luftfeuchtigkeit niedrig -> Amp Schaden

ich bedanke mich bei allen die geantwotet haben! Das klingt alles plausibel, für mich bleibt das Rätsel, dass das bei etwa 35% aufgetreten ist, ab konsequenten etwa 45% nicht mehr. Ich werde darauf achten und evtl. einmal einen Techniker durchmessen lassen.
 
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