Anfänge Kirchentonleitern auf der Gitarre.

A

Anonymous

Guest
Hi

Da wir und besonders ich mich in letzter Zeit im Unterricht mehr mit Kirchentonleitern beschäftigt haben und ich da schon immer was im Hinterkopf hatte (hallo herr Satriani)^^
wollte ich mich auch mal auf meiner Gitarre mit dem Thema auseinandersetzen. Es war erstmal ein ganzschönes wirrwarr ersteinmal zu lernen wie man welche Modi spielt und wie was zu was passt.
Letztendlich hatte ich heute Mittag eine kleine Erleuchtung und ich habe ien paar Sachen auf diesem Riff hier ausprobiert.

D / C / G /D

Sind die Akkorde des Riffs bzw ist Riff √ľbertrieben also eher dieser Akkordfolge.
Die Akkorde lassen einen Zuerst an G-Dur denken G.1 C.4 D.5
Nur das es eben mit der Dominante anfängt und nicht wie oft gewohnt. Bis heute kruz vor eins hätte ich beim Solieren jetzt einfach das Tonmaterial aus G-Dur benutz bzw e-moll.
Und solange gewurschtelt bis was halbwegs brauchbares bei rauskommt und mir ziel und anfangstöne eines licks beim jeweiligen Grundton des Akkords gesucht(oder auch bei der Terz quinte etc).
Jetzt allerdings habe ich etwas Entscheidendes geändert.
Ich habe verschiedenes Tonmateriel zu den Jeweiligen akkorden gespielt.

√úber D-Durhabe ich Tonmaterial aus G-Dur gespielt (normal soweit)
√úber C-Dur (und hier kommt schon mein erster kniff) Tm aus F-dur
√ľber G-Dur die G-Pentatonik
und √ľber D-Dur diesmal H-moll Pentatonik (also tm aus D-Dur.)


Dann h√§tte ich , glaube ich zumindest , √ľber D und C den Mixolydischen Modus .Korrigiert mich bitte wenn das bullshit ist.
F√ľr manchen mag das jetzt nicht besonders sein aber f√ľr mich wars nen wahnsinns Taps √ľber mehrere "Tonarten" bzw mit verschiedenem Tonmaterial zu spielen und es Klingt!^^

Listen pls :

http://dateihoster.de/de/file/17283/Mixolydisch-mp3.html

Edit: Ich habs jetzt leider nur in so nem bl√∂den link. Kann mir jemand verraten wie das die meisten User hier in diesen kleinen Player kriegen? mit den mp3 k√ľrzeln gehts bei mir nicht.

Mittig kommt noch mal ein melodischer teil wo ich einfach e-mol dr√ľber gespielt habe.

Vielelicht regts ja jemand an oder hilft sogar.
Aber vielelicht ists auch bullshit , wie gesagt bin neu in der Materie.

Gruß
Matze
 
Hi,

Probier mal √ľber D, dass w√§re dann eigtl D7, Mixolydisch d,

Über G, das wäre wohl Gmaj7, d. h. Ionisch g.

Ja, und √ľber C, das w√§re dann wohl Cmaj7,
da kannst du mit Ionisch C oder Lydisch C spielen...

Lydisch fand ich schon immer irgendwie geiler als Ionisch √ľber maj-Akkorde... Liegt wohl an der #4.

Mfg Gitarrero100
 
Es mag an mir liegen aber Lydisch wäre es doch wenn ich vom D aus denke
Von D zu G /Quarte
Nur hab ich eben von der Grundtonart G dur nach D gedacht und dar√ľber dann G-Dur Tonmaterial gespielt. UNd von G zu D ists wieder ne Quinte.

Ich hab ein paar grundgedanken auch von hier:

"Bei den Akkorden C G D erwartet man √ľblicherweise die Tonart G-Dur.
Wenn ich aber mit dem Akkord D (eigentlich die Dominante von G-Dur) starte und ende, dann √§ndert sich der √ľbliche harmonische Zusammenhang.

D C G D

vgl: http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_m ... folge_in_D

Trotz allem wird die Akkordfolge mit nichts anderem begleitet, als mit den Tönen der G-Dur-Tonleiter.

Eben nicht mit den Tönen der D-Dur-Tonleiter, was das Anfangs- und End-D ja nahelegt. Und genau dieses ist Mixolydisch. Es klingt nicht gewöhnlich, viel rockiger und hat mehr drive. Dabei steckt nichts mehr dahinter, als dass man bei einer G-Dur-Tonleiter alles um den D-Dur-Akkord dreht.

Nur vom D-Dur-Akkord ausgehend ist es nur ein Intervall bzw. ein Ton, der den unterschied zwischen dem ionischen (dem dormalen Dur) und dem Mixolydischen ausmacht. Beim jonischen verwendet man das C# (Also die ganz dormale D-Dur-Tonleiter: D E F# G A H C# D)
und beim mixolydischen nimmt man das C (letztlich die Töne der G-Dur-Tonleiter: D E F# G A H C D)

Mit Kirchentonarten zu arbeiten heißt also oft nur, dass man mit ungewöhnlichen Akkordkombinationen arbeitet, und nicht nur mit Standard Dur und Moll. "


Link:http://www.gitarre-spielen-lernen.de/forum/ftopic1226.html

Sicher jetzt keine renomierte Seite ^^ sondern nur ein foren Beitrag aber ich meine das hatt dann damit halbwegs geklappt.
 
Jo,

ist richtig! G √ľber D ist mixo, respektive F √ľber C!
Der gute Physio hat sich da womöglich gedanklich "verhauen"!

Die Ansätze sind gut, man muss sich dabei halt auch immer die Intervalle klarmachen und die charakteristischen Töne "verdeutliche" - klanglich
gesehen.

Bei G, gespielt im 3. Bund, √ľber D, vom Grundtonaus gesehen, h√∂rt man:

G - Quarte drunter
A - Quinte drunter
H - große Sexte , wichtig!
C - Kleine 7, wichtig!
D - Root
E- gr. Sekunde
F#- gr. Terz, wichtig!
G - Quarte, dr√ľber. Hier wichtig, weil klingt als Zielton echt nicht gut √ľber Dur, da sich mit der Terz reibt. Lediglich als Durchgangston zu gebrauchen.

F√ľr Lydisch fehlt halt die gr. 7 und die √ľberm√§√üige Quart. Die erh√§lt man dann Bei A √ľber D.

Deine Erkenntnis im Fazit verstehe ich aber nicht. Mit Kirchentonleitern zu arbeiten, hei√üt zu wissen, was die wichtigen Intervalle sind. Um Kadenzen zu zuordnen sollte man Funktionsharmonik k√∂nnen und die Kirchentonarten verstanden haben. Dazu ist es sinnvoll diese zu Harmonisieren. Z.B geht √ľber die Akkord auch A dorisch (Moll-Skala, da kleine Terz) obwohl da nur Dur Akkorde vorkommen. Das Ding ist aber trotzdem, dass das in der Kadenz √ľber G,D,C immer nach G-Dur klingen wird!

Food for Thought, so zu sagen! ;-)
 
Hi

Das ist auch nicht meine Erkenntnis sondern die des Autors von meinem angegebenen Link.
Das in anf√ľhrungsstrichen ist alles Zitiert von der Seite.
Mein Lehrer meinte auch wenn ich G - √úber D als beispiel spiele sollte ich unbedingt √ľben zu sehen was ich spiele . Also welche T√∂ne anstatt einfach blind Licks denn G als Quarte klingt echt relativ mies wenns nicht nur eins chneller √úbergangston ist.

Kann mir aber so generell trotzdem mal sagen wie ihr eure Mp3 hier im Forum in diesen Player kriegt^^ W√ľrde mich auch mal interesieren.

Gruß
Matze

Und danke an euch f√ľr die Hilfe.
 

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