Bitte dringend Hilfe: Verstärker-Ausfall beim Gig!


A
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Hallo,
komme gerade vom Gig - und wieder hat mich mein Koch Multitone Combo verlassen...!
Diesmal waren es keine maroden Kabel, wie letztens...
Und das ausgerechnet in dieser Woche, wo ich 4 Gigs habe :-(

Zum Tathergang:
Beim Soundcheck alles normal.
Ca. 1 Std. später sollte es losgehen, doch da kam aus dem Clean-Kanal fast nichts mehr (nur ganz leise), Crunch-Kanal war noch kräftiger und Gain-Kanal auch, allerdings trotzdem wesentlich leiser als normal.
Alle Volume Regler haben reagiert, aber die erzielbare Lautstärke war einfach ein Witz, am extremsten beim Clean-Kanal.
Dann aufgeschraubt, Endstufen-Röhren rausgemacht und die eine Vorstufen-Röhre in der Mitte und alle wieder rein.
Ergebnis: Ging - Lautstärke war wieder da!
Ein Set ohne Probleme gespielt, Pause.
Nach der Pause (ca. 15 min.) wieder keine Leistung und keine Lautstärke!
Wie kann das denn sein ?????
Macht das irgendeinen Sinn?
Wr hat eine Idee (die ich dsnn schonmal an den Techniker weiter reiche

Ich werde den Amp auf jeden Fall zum Techniker bringen, hätte aber gerne schon sachdienliche Hinweise, damit der nicht neue Röhren reinmacht und sagt "geht" und dann passiert das gleiche.
Danke im Voraus
Jochen
(gefrustet)
 
roha
roha
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Hallo Jochen,
das hatte ich auch mal. Bei mir war es nur eine durch den Transpaort gelockerte Röhre. Also alle Röhren prüfen. Ansonsten kann wohl doch nur der Techniker helfen.
Viel Glück.

Ciao ROman
 
A
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Hallo Jochen,

das Problem kenne ich auch und fürchte ich sehr. auch ich hatte mal ein sehr ähnliche Situation; während des Gigs ging mein (damaliger) Line6 Axis 212 ModelingCombo in die Knie. Da war nichts mit Röhrenwackeln oder womöglich tauschen ... da war es einfach stumm. Ziemlich blöde wenn man dann die Klampfe in einer Top40 Coverband einfach per DI ins Pult steckt und versucht auf diese Weise noch irgendwie den Gig zuende zu kriegen.
NIE MEHR WIEDER!
Seitdem habe ich immer (neben mindestens einer zweiten Gitarre) auch einen zweiten Amp mit. Früher war das meistens ein Peavey Classic 30 der auch soundmässig über jeden Zweifel erhaben ist, im Moment ist das halt der Fender Super Champ XD. Fällt mir ein Topteil aus stecke ich einfach die Box an den kleinen Amp und fertig. Meine Zerrsound etc. beziehe ich ja sämtlich aus den Pedalen, bin daher ziemlich unabhängig.
Klar bedeutet das mehr an Schlepperei, aber was kann das zahlende Publikum dafür wenn bei mir das Zeugs nicht tut? Ich habe doch eine gewisse Verantwortung und Verpflichtung möglichst ungestört zu unterhalten.
Was Dein Problem mit dem Koch allerdings angeht, so kann ich auch nur den Gang zum Techniker empfehlen. Wackelkontakte durch lockere Röhren sind transportbedingt immer möglich, jedoch klingt das eher nach einem tiefergehendem Problem. Halte uns auf dem Laufenden!

Alles Liebe
Oliver
 
A
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Moin Jochen,

so ne Schei... das tut mir leid für dich - egal wie, das Vertrauen zum Amp ist gebrochen und die Angst bleibt, das er immer wieder mal auszusteigen versucht. Man hört bei Koch Amps öfters mal von schlechten Röhrensockeln und unsauberen Lötstellen. Ich denke, hier liegt auch das Problem deines Multitones. Ein guter Techniker wird das wohl erkennen und deinem Amp wieder zum guten Ton verhelfen.
Nicht desto trotz immer einen kleinen Ersatz mitnehmen, wie z.B. Olimit mit dem SCXD. Den Amp kennst du ja zur genüge ;-) Ich habe immer einen Tubeman II im Gepäck und falls mal was passiert gibts daraus auch einen für mich amtlichen Sound.
Außerdem habe ich auch immer einen kompletten Röhrensatz dabei, man weiß ja nie! Das ist halt das Risiko eines Tubeamps, aber das gehe ich selbst gerne ein.

PS: Falls du Ersatz benötigst - ich spiele diese Woche nicht und du kannst gerne einen Amp von mir bekommen. Melde dich einfach...
 
A
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Da hat wohl irgendein Bauteil ein Hitzeproblem. Vielleicht ist es nur Röhre. Kann aber auch 'ne Lötstelle sein, vielleicht am Röhrensockel. Ich wünsche dir, dass das nicht der Ausgangsübertrager ist.
Die Vorstufenröhren kannst du auf alle Fälle mal prophylaktisch wechseln. Im Prinzip auch die Endstufenröhren wenn die neuen nicht ganz seltsame (blaue) Leuchtzeichen von sich geben und der Sound normal ist. Später lässt du die dann einmessen.
 
Al
Al
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Hi Jochen,

das tut mir leid. Hatte ich beim meinem Twintone auch mal, nach dem Röhrenwechsel wars dann weg. Ich bin dann nicht näher drauf eingegangen, weil die Röhren schon alt waren.

Ersatzampangebot gibts auch von mir, falls du einen brauchst. Könnte dir meinen PCL Vintageamp (transe aber geil) als SM75 Combo mit 1x12 anbieten. Ich fahr heute Abend zu einer Probe nach Rülzheim, sag also Bescheid, dann können wir uns irgendwo kurz treffen.

LG, Alex
 
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Könnte es nicht eher sein, dass die Röhren nicht richtig Kontakt haben? Evtl mit Kontaktspray nachhelfen, wäre jedenfalls mein Verdacht auf dein geschildertes Problem :D
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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focus":p6bl74uw schrieb:
Könnte es nicht eher sein, dass die Röhren nicht richtig Kontakt haben? Evtl mit Kontaktspray nachhelfen, wäre jedenfalls mein Verdacht auf dein geschildertes Problem :D
Kontaktspray in Röhrensockeln ? Tolle Idee.
Mit dem Kontaktspray löst Du den Schmodder im Sockel,
der sich dann als konzentrierter Brocken unten sammelt, und da
kommt dann wieder die Röhre drauf. Würde ich lassen.

Jochen, ab zum Techniker, alles andere ist Kokolores.
Evtl. parallel Koch direkt kontakten, evtl. haben die ja in DE eine
Service-Werkstatt.
 
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gitarrenruebe":il0h5p5w schrieb:
focus":il0h5p5w schrieb:
Könnte es nicht eher sein, dass die Röhren nicht richtig Kontakt haben? Evtl mit Kontaktspray nachhelfen, wäre jedenfalls mein Verdacht auf dein geschildertes Problem :D
Kontaktspray in Röhrensockeln ? Tolle Idee.
Mit dem Kontaktspray löst Du den Schmodder im Sockel,
der sich dann als konzentrierter Brocken unten sammelt, und da
kommt dann wieder die Röhre drauf. Würde ich lassen.

Jochen, ab zum Techniker, alles andere ist Kokolores.
Evtl. parallel Koch direkt kontakten, evtl. haben die ja in DE eine
Service-Werkstatt.

Sorry hatte zu schnell geschrieben, meinte eigentlich Kontakttinktur von Caig
 
A
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Euch allen erstmal vielen Dank für die "Ferndiagnosen" und speziell an Magman und Al ganz herzlichen Dank für das Verstärker-Angebot!
Habe den Koch gleich gestern früh zum Techniker gegeben, der hat allerdings viel zu tun und kann nicht garantieren, dass ich den Amp bis zum WE wieder habe...
Deshalb haben wir den gestrigen Gig unplugged gespielt (ich mit Mandoline) - war schön!

Der Gig am Freiteg (mit einer anderen Band) wird ohnehin schauderhaft, da nehme ich den kleinen Fender (und hoffe, dass nicht viele Leute kommen), wird schon rumgehen...
Für den Gig am Samstag werden dagegen wohl sehr viele (einige Tausend?) Leute erwartet, da hätte ich meinen Koch dann halt schon gern dabei...
Wäre evtl. auf Magmans oder Als Angebot zurückgekommen, aber ich fahre direkt danach in Urlaub, ist also unpraktisch...
Also, ich hoffe und bete... (und präpariere mir als Plan B den kleinen Fender samt dem CoolCat OD und meinem Board),
Danke für eure Untertützung!
 
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Den Amp würde ich dem Koch mal gehörig um die Ohren hauen - sollte bei einem so guten Amp eigentlich nicht passieren. Das blöde is ja, das immer dieses ungute Gefühl bleibt, hält er durch oder kackt er ab!

Deshalb bin ich ja froh, dass mein Amp-Bauer in meiner Nähe wohnt, der würde vmtl. auch zum Gig kommen und das Ding vor Ort reparieren - oder Ersatz bringen. Feine Sache sowas.




Frizze :)
 
A
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Oh man das nervt, aber so sind sie, die Röhrenamps. Mein Orange hatte mal ähnliche Symptome, da wurde nach langem testen die Gleichrichterröhre als Übeltäter entlarvt und seitdem läuft er. Ich gigge mit nem Biamp rig - unter anderem auch aus diesen Gründen. Fühl mich einfach besser dabei.
Viel Glück mit dem Koch,
Ben
 
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... wie war das? "Oh man das nervt, aber so sind sie, die Röhrenamps."

Dem kann ich nur widersprechen.

Spiele seit 32 jahren Röhrenamps und das täglich und auch mit wöchentlichen Proben und vielen vielen Gis (diverse Marshall, Fender, Vox, Frank'nTone). Dabei hatte ich noch nie einen Ausfall.

Klar: Röhren können kaputt gehen und die Qualität der aktuell produzierten Glaskolben erreicht nicht ganz die Güte früherer Tage.

Meistens ist aber die Konstruktion des Amps der Übeltäter. Besonders hängende Chassis ohne ausreichende Belüftung sind gefährdet, am besten noch mit Röhrensockeln, die direkt auf der Platine sitzen und da Lötpunkte zum Schmelzen bringen.

Es gibt so viele verschiedene Kontruktionsweisen und manche sind einfach falsch. Daran liegt es, dass Amps kaputt gehen und nicht daran, dass es Röhrenamps sind.

Auch der Slogan "Platine ist schlechter als Freiverdrahtung" ist Unsinn. Wenn die Platine vom Material her stabil ist, Leiterbahnen doppelseitig durchkontaktiert sind, und die Schaltung mit dem Chassis gut verschraubt ist, die Kabelwege gegen Erschütterung und Bruch gesichert sind, hitzeempfindliche Teile korrekt platziert sind und die Verbindungen von Bauteilgruppen verlötet sind und nicht mit oxidationsgefährdeten Steckverbindern gemacht werden, halten Röhrenamps ein Leben lang.

Das sind jedenfalls nach meiner Erfahrung alles Dinge, die man bei den ganzen China-Amps nicht finden wird und der Grund, aus dem diese billig produzierten Low-Budget-Röhrenamps immer den Geist aufgeben und den Ruf der Röhrenamps schlecht machen.

Aber wenigstens aus Holland hätte ich anderes erwartet. War vielleicht ein Montags-Amp... Viel Glück.

Amen
 
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Pfaelzer":cjzfy9al schrieb:
PS: Wer in der sonnigen (Süd)Pfalz lebt, muss doch zusammenhalten :cool: :lol:

Ja, da hast du aber sowas von Recht... ;-)
Danke, lieber Landsmann für dein Angebot!

Meine Gebete wurden erhört - habe gerade die frohe Kunde vernommen, dass ich meinen Amp heute abholen kann.
Was es denn genau war ist jetzt nicht ganz klar, denn ich habe die Fehlerquelle gleich doppelt umgangen.
Ich hatte zuletzt 4 6V6 Röhren in dem Amp, habe dem Techniker aber gesagt, er soll wieder 2 EL 34 reinmachen.
Dadurch ist sowohl ein evtl. Röhrenproblem als auch ein evtl. Problem mit einem Röhrensockel umgangen. Im darauf folgenden Dauertest lief der Amp 1a, wie bisher auch die ganze Zeit.
Der Wechsel auf 6V6, die ich ja sehr mag, hatte beim Koch längst nicht den großen Effekt wie damals bei meinem Boogie Mark IV. Im Gegenteil, dem Koch standen die EL 34 besser, mit 6V6 hat er mir etwas zuviel komprimiert.
Ich will noch mal eine Lanze brechen für diesen Amp, "Montagsamp" trifft es ja gar nicht.
Der Koch hat mich noch nie enttäuscht, er ist enorm vielseitig und er klingt saugut und - im Gegensatz zu meinem damaligen Mark IV - ist es unmöglich einen schlechten Sound einzustellen ;-)
Danke für euren Beistand,
ab heute wird wieder "gekocht"...
 
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Petentone":39j17hwe schrieb:
Es gibt so viele verschiedene Kontruktionsweisen und manche sind einfach falsch. Daran liegt es, dass Amps kaputt gehen und nicht daran, dass es Röhrenamps sind. [ Das ist ] der Grund, aus dem diese billig produzierten Low-Budget-Röhrenamps immer den Geist aufgeben und den Ruf der Röhrenamps schlecht machen.

So ist es.
 
auge
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zwischen Tür und Angel...
ferdi":o9axuviy schrieb:
Petentone":o9axuviy schrieb:
Es gibt so viele verschiedene Kontruktionsweisen und manche sind einfach falsch. Daran liegt es, dass Amps kaputt gehen und nicht daran, dass es Röhrenamps sind. [ Das ist ] der Grund, aus dem diese billig produzierten Low-Budget-Röhrenamps immer den Geist aufgeben und den Ruf der Röhrenamps schlecht machen.

So ist es.

Ich bin zwar jetzt weg von dem Zeuchs hatte aber mit Marshall, Engl und Koch nie Probs auf den Bühnen. Und ausfallen kann leider jedes Gerät mal. Auch die digitalen Dinger oder die Halbleiteramps. Ein bissl Glück brauchts also sowieso! Ich hab zur Not den Microcube im Auto. Mit Mikrophon is der laut genug für alles. Hab ihn aber GSD nie gebraucht.
 
A
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Obwohl ich ja jetzt nen Spider Valve habe, habe ich gestern zum Gig noch mal meine Kombination aus Koch Multitone und GT10 mitgenommen.
Wie oben beschrieben, wurde der Koch ja wegen rätselhafter Ausfälle neu "beröhrt" und dauer-getestet, alles war ok.

Dann gestern wieder das gleiche Problem:
Nach ein paar Stücken verliert der Amp an Leistung! Zuerst wird der Clean-Kanal ganz leise und dünn, die anderen Kanäle klingen ebenfalls viel dünner, leiser und haben weniger Gain.
Dann habe ich messerschrf kombiniert:
Das Problem war damals an genau der gleichen Location augetreten, bei einem Nobel-Winzer im Freien. Die Bühne stand ca. 50 m vom Haupthaus entfernt. Dort gibt es zwar etliche Steckdosen, die aber wohl letztlich alle am gleichen Kabel hängen, d.h. PA, Licht und alles hängt da dran und das über diese Entfernung.
In der Spielpause habe ich mir von dem Haustechniker eine eigene Leitung legen lassen, und ratet mal, was dann geschah?
Ja, der Amp hatte wieder volle Power und alles war bestens!
In meinem laienhaften Verständnis heißt das, dass über solche Distanzen und Umstände wohl etwas zu wenig Spannung bei meinem Amp ankommt und dadurch die Röhren nicht die Leistung produzieren können, wie sie sollten.
Da muss man erstmal drauf kommen!
Ich hätte nicht gedacht, dass es sowas gibt, denn alle anderen Geräte, auch der Röhrenamp unseres zweiten Gitarristen liefen ja normal.
Anyway, wieder was dazu gelernt - vielleicht hilft es ja auch mal einem von euch, wenn euer Amp beim Gig plötzlich schwächelt :)
 
A
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Hi,

"In meinem laienhaften Verständnis heißt das, dass über solche Distanzen und Umstände wohl etwas zu wenig Spannung bei meinem Amp ankommt und dadurch die Röhren nicht die Leistung produzieren können, wie sie sollten."

Das wird wohl eher das AUS - EIN-Schalten Phenomen gewesen sein.
Das mit der Spannung wird es wohl nicht sein. Du wirst das Problem sicher wieder bekommen, egal an welcher Dose der Amp denn nun hängt.

Grüße!
Tilman
 
A
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T.Ritter":323gr9kv schrieb:
Das wird wohl eher das AUS - EIN-Schalten Phenomen gewesen sein.
Das mit der Spannung wird es wohl nicht sein. Du wirst das Problem sicher wieder bekommen, egal an welcher Dose der Amp denn nun hängt.

Grüße!
Tilman

Hi Tilman,

gleiches dachte ich mir auch als ich das Posting von Jochen gelesen hatte. Da scheint wohl doch eher noch ne kalte Lötstelle vorhanden zu sein, oder ein sonstig schleichender Fehler :shrug:
 
A
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T.Ritter":3k0tgbq0 schrieb:
Hi,

"In meinem laienhaften Verständnis heißt das, dass über solche Distanzen und Umstände wohl etwas zu wenig Spannung bei meinem Amp ankommt und dadurch die Röhren nicht die Leistung produzieren können, wie sie sollten."

Das wird wohl eher das AUS - EIN-Schalten Phenomen gewesen sein.
Das mit der Spannung wird es wohl nicht sein. Du wirst das Problem sicher wieder bekommen, egal an welcher Dose der Amp denn nun hängt.

Grüße!
Tilman

Sorry, das verstehe ich nicht (ich habe von Strom auch wirklich gar keine Ahnung)!

Noch mal zur Erklärung:
Das Problem trat genau 3 mal auf:
1. Beim Nobel-Winzer vor ein paar Monaten.
2. Beim Open Air-Gig, wo wir auf einem Bauwagen in der Mitte eines Fussballfeldes gespielt haben
3. gestern wieder beim Nobel-Winzer.

In allen 3 Fällen wurden lange Distanzen (50 m und mehr) überbrückt.
Im Proberaum, bei mir zu Hause, beim RockShop, Karlsruhe im 2 Tage Dauertest und bei 3 Gigs an anderen Locations waren nie Probleme feststellbar!
 
A
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Waren das alles Gigs im Freien? Gerade abends, wenn es kühl wird, könnte es ja etwas mit Luftfeuchtigkeit zu tun haben.
 
A
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McCracken":gwasnox8 schrieb:
Waren das alles Gigs im Freien? Gerade abends, wenn es kühl wird, könnte es ja etwas mit Luftfeuchtigkeit zu tun haben.

Die Gigs waren im Freien, wie jede Menge anderer Gigs bei denen es keine Probleme gab auch.
Bei Nr.1 und Nr.2 war es warm, gestern abend dagegen ziemlich schattig ;-)
 
A
Anonymous
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Hi,

Mhm...ich habe beim Abendessen nochmal nachgedacht. Auch auf die Gefahr hin, von Kollegen belächelt zu werden könnte es doch möglich sein, dass das Ganze doch mit der langen Leitung für viele Verbraucher (Amps, PA, Licht usw.) zu tun haben könnte.

Folgendes Szenario habe ich mir konstruiert:

1. Der Amp müsste entweder recht mangelhaft konstruiert sein und/oder ein eventuell vorhandener Spannungswahlschalter steht z.B. auf 240V.
Mit schlecht konstruiert meine ich, dass selbst bei ordnungsgemäßer Höhe der Netzspannung (etwa 230V) die Heizspannung für die Röhren bereits an ihrer unteren Grenze laufen (ich hatte schon Amps von der Stange mit nur 5,8V anstatt der 6,3V).
2. Der Strom für alle Verbraucher ist hoch (nahe der Absicherung meist 16A).
3. Die 50m Leitung ist recht dünn (vielleicht nur 0,75mm²). Eventuell ist noch eine nicht komplett abgerollte Kabelrolle im Spiel.

So, all das sei nun.
Dann wird die Spannung am Amp deutlich unter 230V fallen.
Die dann eh schon grenzwertige Heizspannung sinkt weiter ab und irgendwann reicht sie eben nicht mehr aus. Dann könnte es zu den beschriebenen Erscheinungen kommen. Der Amp ist zwar noch zu hören, aber leise und matt.

Trotzdem ist das alles sehr konstruiert . Sag doch mal Deinem Tech, er möchte die Heizspannungen beim nächsten Mal messen.

Grüße!
Tilman
 
A
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Ein guter Techniker sollte diese Situation mittels eines einstellbaren Trenntrafos nachstellen können. Es kann auch sein, dass die Schaltlogik (sofern vorhanden, kenne den Amp nicht genauer) Auslöser für das Problem ist und bei absinkender Spannung die Kanäle nicht mehr richtig "an" kriegt. Bei der nächsten ähnlichen Gelegenheit solltest Du mal die Netzspannung messen, mit der der Amp versorgt wird. +/- 10% sollten kein Problem darstellen...
 
 

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