Bluesman needs Help


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Anonymous
Guest
Hi @ all

Ich möchte mich mal vorstellen. Mein Name ist Clemens (36 Jahre) und komme aus Wien. Ich spielte vor ca. 15 Jahren das letzte mal G. und das auch eher besch***** !! (Hard and Heavy - Powercoards und so.. :-D ) Ich würd ma sagen der "Grundstock" ist noch vorhanden (Akkorde,Pentatonic,Dur-Moll,).

Ich möchte jetzt wieder aktiv beginnen zu üben - hab aber keine Ahnung mit welchem Material ?? Möchte in Richtung "Blues" "Blues-Rock" arbeiten.

Wo find ich gute "Standarts" (Clapton Style- "R.Johnson")bzw. wie soll ich "Improvisieren" üben ??

Höhre selbst : E.Clapton,SRV,B.Guy, aber auch S.Vai, J.Satriani,J.Scofield,

Bin voll motiviert aber ich weiß nicht wo ich anfangen soll?? :cool:

Thx for help

G.NOMORE

Ps.: ICH HASSE HAMONIELEHRE !! :lol:
 
A
Anonymous
Guest
Hallo u. willkommen zurück im Club der Saitenquäler :cool: ,
tja deine Fragen sind nicht so einfach zu beantworten. Ich würde Dir empfehlen neben einem Lehrer, auf Literatur oder Lern CD's/DVD's zurückzugreifen, um Fehler erst garnicht zu verinnerlichen. Dann würde ich für den von Dir genannten Stile Bendings u. Fingervibrato üben, und versuchen die Licks u. Phrasierungen von Clapton etc. nachzuspielen. Da Du ja schon Pentatonic kennst, sollte das doch kein Problem sein.

P.S: ich hatte auch mal etliche Jahre pausiert. Anstatt damals die Chance für einen kompletten Neuanfang zu ergreifen, habe ich mein altes Genudel wieder aufgenommen :? . Aber inzwischen doch etwas verfeinert :cool:.

Gruß
Little Wing
 
frank
frank
Well-known member
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13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
Hi Nomore,

ich stimme Little Wing zu.
Mein Tipp lautet: Suche Dir einen Lehrer. Am besten suchst Du Dir gleich mehrere aus, nimmst Kontakt mit Ihnen auf, schilderst Deinen musikalischen Werdegang und vor allem Deine Ziele. Der eine oder andere wird bereit sein, Dich zielorientiert zu unterrichten. Dann vereinbarst Du mit jedem eine Probestunde. Auf diesem Weg wirst Du einen finden, bei dem die Chemie zwischen Dir und ihm stimmt.

Bücher und Lern-CDs betrachte ich persönlich nur als weitere Unterstützung. Den richtigen Kick haben sie mir nie gegeben.

Gruß
frank
 
physioblues
physioblues
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20 August 2003
Beiträge
2.103
Hi,

Lehrer für die Technik und dann hören, hören und hören.
Wichtig beim Blues ist, erst einmal die 12 Takte und ihren Aufbau im Schlaf beherrschen, in verschiedensten Tempi, mit verschiedensten Rhythmen und Akkorden durchspielen. Nur durch Soli den Blues zu lernen haut selten hin.
Dann die entsprechenden Skalen und Licks raushören und die Unterschiede und Wirkungen auf die zugrunde liegenden Akkorde herausfinden.
Auch da kann dir ein Lehrer helfen, aber ich denke, eben nicht jeder.
 
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Anonymous
Guest
Hallo Nomore,

Den genannten Ansätzen braucht man nicht mehr viel hinzuzufügen. Physios Vorschlag und ein Satz von Dir brachte mich auf folgendes.


NOMORE":1144k8w0 schrieb:
Hi @ all
....
Wo find ich gute "Standarts" (Clapton Style- "R.Johnson")bzw. wie soll ich "Improvisieren" üben ??

Höhre selbst : E.Clapton,SRV,B.Guy, aber auch S.Vai, J.Satriani,J.Scofield,

...



Das Hören der Musik, die man machen will ist eine Grundvoraussetzung, denke ich. Gehe aber auch ruhig mit anderen Dingen sehr basisbezogen vor. Bevor du dich mit wildem Improvisationskram zumüllst und das wesentliche des Blues´ aus den Augen verlierst, nimm Dir mal ein Stück vor, lerne die Akkorde und die Form. Spiele diese und sing (vielleicht entdeckst du ja auch ein Gesangstalent in dir ;-) ) dazu bis Du eine gutes Gefühl hast. Dann höre mal wie die Meister begleiten und nimm das auf. Erst wenn diese Punkte, wie Feelling, Form und Rhythmen der Musik klar sind, man Thema oder Gesang inkl. der Harmonien dazu klar sind, dann ist das Imrovisieren dazu viel einfacher. Nimm diesen Ratschlag von jemandem, der auch heute noch an diesen Dingen zu "knacken" hat und früher auch glaubte, "höher, schneller, weiter..." gelte auch auf der Gitarre.
 
A
Anonymous
Guest
Hi,

Beim Improvisieren würde ich am besten mit einem anderen Musiker zusammenarbeiten, der die Begelitung (meistens Akkorde) spielt.
Nimm dir ein paar einfache Dur und Moll Akkorde und orientier dich erstmal grob an ein paar Skalen, die du zu den Akkorden spielen kannst, dann versuche einfach mal zu gucken was dir denn dein Gefühl sagt und ich mal von den Skalen zu lösen. ein paar "schiefe Töne", hauchen deinem Spiel eine gewisse Lebendigkeit ein.
 
A
Anonymous
Guest
Thx @ all !!

Ich werd mir Eure Vorschläge zu Herzen nehmen möchte aber "ohne" Lehrer weiterkommen !! (hoffe ich) Muke und "Lehrbücher" hab ich zu genüge !!

Schau ma moi daun seng ma scho !! :-D

G.NOMORE
 
 

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