Bluguitar Amp-X

Swompty
Swompty
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Damit wird wohl die nächste Runde beim Thema Modelling eröffnet.

Analog-Modelling durch digitale Steuerung analoger Komponenten ist jetzt nicht so neu.

Dynamisch IRs allerdings schon. Könnte dem guten Thomas aka Blugi seinen Platz im Gitarren-Innovator-Himmel sichern. :cool:

https://www.bluguitar.com/amp-x/
 
S
Schnabelrock
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Die Computerindustrie überschlägt sich geradezu.

Macht ruhig mit, dann könnt ihr alle 2 Jahre neue Software und Geräte kaufen, und Patches und Simulationen, die Bässe simulieren, weil die vorgeschaltete Simulation die Bässe wegrechnet. :banana:
 
Alex K.
Alex K.
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Oder man kauft sich preiswert einen Yamaha DG, freut sich über die robuste Harware und ist mit 20 Jahre alter Modeling-Technologie glücklich.
Und weil Yamaha es damals vermieden hat, konkrete Vorbilder zu nennen, kann niemand mäkeln, daß das Modeling nicht akkurat ist.
Klingt einfach gut, ist dynamisch und hat die geilste WYSIWYG Interface.
Schade, daß niemand mehr so was produziert.

Grüße

Alex
 
diet
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Alex K. schrieb:
Oder man kauft sich preiswert einen Yamaha DG, freut sich über die robuste Harware und ist mit 20 Jahre alter Modeling-Technologie glücklich.
Und weil Yamaha es damals vermieden hat, konkrete Vorbilder zu nennen, kann niemand mäkeln, daß das Modeling nicht akkurat ist.
Klingt einfach gut, ist dynamisch und hat die geilste WYSIWYG Interface.
Schade, daß niemand mehr so was produziert.

Grüße

Alex

Moin,

(musste erst mal WYSIWYG Interface googln :shrug:^^)

aufgrund deines Postings hab ich mal mein altes Yamaha DG Stomp aus der Schublade gezogen und seit bestimmt ca. 10 Jahren das
erste Mal wieder eingeschaltet. Funktioniert alles noch bestens :dafuer:

Und ich hab es dann mal ein bisschen mit meinem POD HD500X verglichen.
Es ist schon verblüffend, wie das alte Ding mithalten kann!
Das größte Manko sind im Grunde nur die Effekte, die in dem Vergleich nur eingeschränkt vorhanden sind.
Da hat das HD500X eindeutig die Nase vorn, nur abgesehen vom echt genialen Rotary Effekt im DG Stomp.

Die "Ampsounds" des DG Stomp klingen wirklich gut und sind variabler, als man erst mal vermutet.
Beim POD HD hat man allerdings deutlich mehr Möglichkeiten, diese zu formen und zu verbiegen.
Der Vorteil liegt eher in der Quantität als in der Qualität.
Aber ein bisschen besser gefallen mir die Sounds im HD500X grundsätzlich in der Ansprache und Dynamik
allerdings dann doch. Nur bei weitem nicht so viel, wie man vielleicht erst mal vermuten würde aufgrund der
Entwicklung dieser ganzen Geschichte.

Ich benutze abgesehen davon auch immer noch meinen Zentera und meinen ZenAmp von Hughes&Kettner in der
Band und bin absolut zufrieden mit den Sounds.

Für mich zeigt das wieder mal, dass die Fortschritte, die bisher in Sachen Modeling-Technik so gemacht wurden
bei weitem nicht so groß sind, wie es einem vorgegaukelt wird. Jedenfalls nicht in Sachen Sound.

In Sachen Bedienung und Flexibilität sieht es anders aus.
Aber so extrem eigentlich nun auch wieder nicht :shrug:

Ist natürlich alles nur subjektiv =)

Gruß Diet
 
Swompty
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Denke, das man hier mit dem Vergleich zum konventionellen Modelling-Ansatz zu kurz schießt.

Wenn ich es richtig verstehe, dann werden die analogen Komponenten digital gesteuert, der komplette Signalweg bleibt, sofern man eine Box anschließet und nicht die dynamischen (!!!) IRs nutzt, analog.
 
diet
diet
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Swompty schrieb:
Denke, das man hier mit dem Vergleich zum konventionellen Modelling-Ansatz zu kurz schießt.

Wenn ich es richtig verstehe, dann werden die analogen Komponenten digital gesteuert, der komplette Signalweg bleibt, sofern man eine Box anschließet und nicht die dynamischen (!!!) IRs nutzt, analog.

Das stimmt!
 
Doc Line6forum
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Mal sehen, wie das angenommen wird.
Für den avisierten Preis von 1350.- kriegt man fast ein Helix plus ordentliche externe Endstufe (z.B. Seymour Duncan Powerstage).
Und bisher war ja das Alleinstellungsmerkmal (jedenfalls anfangs, jetzt gibts ja auch den Hotone Britwind und seinen Bruder) und der Charme des Amp1 für mich ja der, dass man bewusst einen Gegenentwurf zum großen Stack aufgebaut hat, mit einem eher minimalistisch anmutenden Approach.

Aber jetzt mit dem X verabschiedet man sich hiervon, und zudem auch noch vom bisherigen WYSIWYG, das sehr erfolgreich war.
Jetzt fangen die Leute mit Option- Paralysis plötzlich an zu schrauben, denn es gibt mehr Konfigurationen zum Abspeichern und man kann sich neue Amps und Effekte herunterladen in Form von BlugPrints.
Wenn es dann einen Webshop gibt wie bei BIAS und UAD, glaube ich, dass dies möglicherweise nicht gut ankommt bei den Gitarristen, die die originäre Klientel für BluGuitar darstellen.

Ich bin letztendlich schon sehr neugierig auf das Teil (wenn es überhaupt kommt, ist ja im Moment offensichtlich nur eine Studie), glaube aber auch, dass Thomas Blug aufpassen muss, dass er seine eigene Story nicht kaputtmacht.

P.S.: Solchen Terminus wie "Neural Analog Amp™-Design" (von BluGuitars Website) empfinde ich übrigens als mich eher abtörnende Werbesprache, weil nicht gesagt wird, was genau wie eigentlich gemacht werden soll.
Neural (siehe auch Neuraldsp.com, Quad Cortex) ist aber offensichtlich das Schlagwort 2020 und scheint bei Gitarristen zu :drool: zu führen.
Ebenso schlimm fand ich damals Kempers "Digital Alchemy" (das war 2011). :whiteflag:
 
Alex K.
Alex K.
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diet schrieb:
Alex K. schrieb:
Oder man kauft sich preiswert einen Yamaha DG, freut sich über die robuste Harware und ist mit 20 Jahre alter Modeling-Technologie glücklich.
Und weil Yamaha es damals vermieden hat, konkrete Vorbilder zu nennen, kann niemand mäkeln, daß das Modeling nicht akkurat ist.
Klingt einfach gut, ist dynamisch und hat die geilste WYSIWYG Interface.
Schade, daß niemand mehr so was produziert.

Grüße

Alex

Moin,

(musste erst mal WYSIWYG Interface googln :shrug:^^)

aufgrund deines Postings hab ich mal mein altes Yamaha DG Stomp aus der Schublade gezogen und seit bestimmt ca. 10 Jahren das
erste Mal wieder eingeschaltet. Funktioniert alles noch bestens :dafuer:

Und ich hab es dann mal ein bisschen mit meinem POD HD500X verglichen.
Es ist schon verblüffend, wie das alte Ding mithalten kann!
Das größte Manko sind im Grunde nur die Effekte, die in dem Vergleich nur eingeschränkt vorhanden sind.
Da hat das HD500X eindeutig die Nase vorn, nur abgesehen vom echt genialen Rotary Effekt im DG Stomp.

Die "Ampsounds" des DG Stomp klingen wirklich gut und sind variabler, als man erst mal vermutet.
Beim POD HD hat man allerdings deutlich mehr Möglichkeiten, diese zu formen und zu verbiegen.
Der Vorteil liegt eher in der Quantität als in der Qualität.
Aber ein bisschen besser gefallen mir die Sounds im HD500X grundsätzlich in der Ansprache und Dynamik
allerdings dann doch. Nur bei weitem nicht so viel, wie man vielleicht erst mal vermuten würde aufgrund der
Entwicklung dieser ganzen Geschichte.

Ich benutze abgesehen davon auch immer noch meinen Zentera und meinen ZenAmp von Hughes&Kettner in der
Band und bin absolut zufrieden mit den Sounds.

Für mich zeigt das wieder mal, dass die Fortschritte, die bisher in Sachen Modeling-Technik so gemacht wurden
bei weitem nicht so groß sind, wie es einem vorgegaukelt wird. Jedenfalls nicht in Sachen Sound.

In Sachen Bedienung und Flexibilität sieht es anders aus.
Aber so extrem eigentlich nun auch wieder nicht :shrug:

Ist natürlich alles nur subjektiv =)

Gruß Diet

Hallo Diet, guten Abend

möchte den Thread nicht weiter Hijacken, aber soviel noch:
Daß DG Stomp habe ich noch nicht ausprobiert, aber ich habe zwei DG130 Heads und einen DG80 210.
Die motorisierten Potis (WYSIWYG :-D) sind erstens praktisch und zweitens ultracool.
Ich höre keine Latenz, die Amps reagieren dynamisch und decken alle meine Klangbedürfnisse ab.
Allein im stillen Kämmerchen hört man vieleicht einen Unterschied, im Live Betrieb relativiert sich alles.
Die Hardware ist inschlagbar.
An Bord sind zwar nur 3 Reverbs, ein Echo, Trem und Chorus, aber mehr brauch ich auch nicht. Ich hab einen Klon-Klon und einen Mad Professor Kompressor vorgeschaltet, daß wärmt das ganze für meine Ohren noch etwas auf.

Gruß
Alex
 
muelrich
muelrich
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diet schrieb:
...
Beim POD HD hat man allerdings deutlich mehr Möglichkeiten, diese zu formen und zu verbiegen.

Gruß Diet

Genau das schreckt mich aktuell an Modellern aller Art ab. Dann sitz Stunden vor der Kiste und schraubt rum, ob des nicht doch noch geiler geht.

Mein aktuelles Lieblings"spielzeug": Hotone Britwind.

Zwei Kanäle, jeweils mit Boost. NULL Schnickschnack. Und klingt !
 
S
Schnabelrock
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muelrich schrieb:
diet schrieb:
...
Beim POD HD hat man allerdings deutlich mehr Möglichkeiten, diese zu formen und zu verbiegen.

Gruß Diet

Genau das schreckt mich aktuell an Modellern aller Art ab. Dann sitz Stunden vor der Kiste und schraubt rum, ob des nicht doch noch geiler geht.

Mein aktuelles Lieblings"spielzeug": Hotone Britwind.

Zwei Kanäle, jeweils mit Boost. NULL Schnickschnack. Und klingt !

Und das zuhause Eingestellte klingt in einer Live-Umgebung fast immer komplett Banane, so dass man dann wieder 120 Parameter an Endlos-Drehreglern einstellt, während der Drummer schon mal was testet und der Sänger wartet. Das geht gar nicht, komplette Hölle.
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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muelrich schrieb:
diet schrieb:
...
Beim POD HD hat man allerdings deutlich mehr Möglichkeiten, diese zu formen und zu verbiegen.

Gruß Diet

Genau das schreckt mich aktuell an Modellern aller Art ab. Dann sitz Stunden vor der Kiste und schraubt rum, ob des nicht doch noch geiler geht.

Naja, man kann schrauben, muss aber nicht. Ich spiele mein aktuelles Rig seit Mai 2012, und habe seitdem meine drei Hauptbänke mit Sounds (12 Presets mit jeweils 4 Stompbox-Ergänzungen) ganz selten mal, ganz wenig nachjustiert.
Dynamisch spielbar, reagiert prima auf Anschlag und Volumepoti.
Set. Forget. Play. Das geht eben auch mit "veralteter" Modelingtechnik ...



... wenn man weiß, wie in etwa ein Gitarrensound im Bandkontext funktioniert.
 
auge
auge
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zwischen Tür und Angel...
gitarrenruebe schrieb:
... wenn man weiß, wie in etwa ein Gitarrensound im Bandkontext funktioniert.

Das ist wohl für viele der PÜunkt wo es hapert.
Derzeit hab ich wieder ein paar Gitarrenschüler die alle schon recht gut spielen und mit ihren Modellern Sounds machen die schrecklich sind.
Ich kann mich nicht erinnern ob das früher bei den Amps auch schon so war. Aber seit es Multieffektkasteln gibt ist das wohl ein Leiden...
 
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erniecaster
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Hallo,

die schlechten Sounds aus Modelern sind meiner Meinung nach Bedienerfehler.

Das geht meistens damit los, hinter dem Modeler (der ja keine Luft bewegt) irgendeinen Hamsterkäfig zu benutzen anstatt eines anständigen Monitors oder einer anständigen P.A.

Es geht weiter damit, zu viel Soße auf den Sound zu kippen. Soße? Zu viel Gain im Amp, zu viel Gain im Zerrer, sicherheitshalber noch Compressor auf alles, zu viel Hall, sowieso immer Delay und wenn es langweilig klingt, noch Modulation dazu. Das funktioniert auch bei analogen Geräten nicht, die arme Digitaltechnik kann nichts dafür.

Dann ist die Vielfalt an Sounds meistens schlicht Unsinn. Ein vernünftiger Ampsound, manchmal ein paar vernünftig ausgewählte Effekte drauf, fertig.

So ist man auch in der Lage, auf andere Räume oder plötzlich motivierte Drummer zu reagieren.

Gruß

erniecaster
 
diet
diet
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muelrich schrieb:
diet schrieb:
...
Beim POD HD hat man allerdings deutlich mehr Möglichkeiten, diese zu formen und zu verbiegen.

Gruß Diet

Genau das schreckt mich aktuell an Modellern aller Art ab. Dann sitz Stunden vor der Kiste und schraubt rum, ob des nicht doch noch geiler geht.

Mein aktuelles Lieblings"spielzeug": Hotone Britwind.

Zwei Kanäle, jeweils mit Boost. NULL Schnickschnack. Und klingt !

:-D
Da kommt mir der Ingwie in den Sinn.
Less ist more? No! More is more! :lol:;-)
 
S
Schnabelrock
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Da sind wir dann vollends bei der Computertechnik, die ja auch die einzige Branche ist, wo immer der Kunde zu doof ist. :-D
 
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erniecaster
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Da man mit einem Salzstreuer eine Suppe versalzen kann, eine Fehlbedienung also möglich ist, muss ein Salzstreuer zur Computertechnik gerechnet werden?
 
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Schnabelrock
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erniecaster schrieb:
Da man mit einem Salzstreuer eine Suppe versalzen kann, eine Fehlbedienung also möglich ist, muss ein Salzstreuer zur Computertechnik gerechnet werden?

Was, meinst Du denn, ist so ungefähr der Erkenntnis- oder soziale Gewinn solcher Beiträge?
 
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erniecaster
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2
Schnabelrock schrieb:
erniecaster schrieb:
Da man mit einem Salzstreuer eine Suppe versalzen kann, eine Fehlbedienung also möglich ist, muss ein Salzstreuer zur Computertechnik gerechnet werden?

Was, meinst Du denn, ist so ungefähr der Erkenntnis- oder soziale Gewinn solcher Beiträge?

Das ist ganz einfach, wenn wir uns wieder auf das Thema Modeler konzentrieren: Man kann meiner Meinung nach auch mit einem Modeler in der Praxis gute Sounds erzielen, auch wenn es sich (wobei ich dir zustimme) um Computertechnik handelt.

Das ist durchaus ein Erkenntnisgewinn. Und ein sozialer Gewinn erst recht, denn dadurch haben auch finanziell schlechter ausgestattete Musiker den Zugriff auf viele Möglichkeiten.

cu
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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Ein Modeller wird letzten Endes genau so bedient, wie jede andere Gitarrenanlage auch!
Und klingt im Zweifelsfall auch so. Gut oder schlecht.
Ich verstehe nicht, warum hier der Drang, ständig rumzufummeln größer sein soll, wie bei einem konventionellen Rig mit Vorkriegstechnik :shrug:

Die vielfältigen Möglichkeiten der Einflussnahme auf viele soundprägende Parameter ist sowohl bei einem "normalen" Pedalboard mit Einzeleffekten gegeben, als auch zB bei der Kombi von konventionellem Amp + Multieffektgerät. Und wenn ich mich so an die kühlschrankgroßen 24 HE Racks der 80er erinnere, erscheint einem ein modernes All-in-One-Gerät, wie es ein aktueller Modeller idR ist, geradezu simpel.

Wobei die Anzahl der Fehlermöglichkeiten/Störquellen mMn bei einer All-in-One-Lösung am geringsten ist (keine unnötigen Patchkabel, keine unnötigen Netzteile ...), was für MICH auch wieder ein dickes PLUS bedeutet.
 
powerslave
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Für mich besteht die Kunst einen ordentlichen Sound zu erreichen so oder so in der Simplifizierung. Wichtigste Frage: was brauche ich NICHT!
Also egal ob Modeller oder konventionelles Rig - ich fange mit einer Kombination aus Amp und Box an, die mir sinnvoll erscheint und stelle einmal alles vernünftig ein. Dann überleg ich mir was brauche ich noch. Immer: VolumePedal. Häufig: Booster und Delay. Den ganzen Rest - nur in Ausnahmefällen.

War für mich aber ein langer Weg zu dieser Erkenntnis. Früher hab ich alles was ich hatte aufs Board geschnallt und dann noch überlegt, was ich noch ergänzen könnte. Comp, Chorus, Phaser, Flanger, U-Vibe, Wah, min. 2 Drives oder Distortions... Und am Beginn der Modellerphase für jeden Sound auf jeden Fall mal einen anderen Amp - was spätestens beim Gig regelmässig zu Desastern geführt hat.
 
 

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