Warum Compression verwenden???

C
carpenter
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Hallo zusammen und Guten Abend
(Und Gute Zeit - trotz Alledem !)

Immer wieder lese und höre ich, dass man ein Compression-Pedal haben muss, bzw. dass das wichtig sein soll...

Ich für meinen Teil hasse es, ABER kann auch gut sein, dass ich einfach zu blöd bin, so ein Teil "richtig" einzusetzen...,
es fühlt sich für mich immer "einschränkend" an, kann das nicht besser ausdrücken, fühle mich irgendwie
"behindert" damit.
Mein Favorit ist meine Steve-Morse I mit Gandmeister 36, die Gitarre singt ohne Ende und ich glaube, mit
Regelung über Vol.-Pot. ein Sustain bis -gefühlt unendlich- hinzubekommen...

Worum geht es bei einem Compression Pedal (Effekt) eigentlich,
der allgemeinen, vorzugsweise Eurer geschätzten Meinung nach ?

Bleibt bitte gesund
LG, Norbert
(Wenn ich das schonmal gefragt habe, seht's mir nach..., bin ü50 ;-))
 
Lösung
ollie
Hi,

Compressor verwende ich lediglich im Studiokontext. Dann aber gleich mittels UAD Software für Cleane Sounds und Bassgitarren. Live hatte ich eine zeitlang einen "Philosophers Rock" der aber dann gehen musste, da er mein Signal unangenehm dumpf machte. Für Gainsounds bevorzuge ich die Röhrencompression, die man ab einer bestimmten Lautstärke ohnehin bekommt, bzw. bei High Gain Sounds mag ich auch eine gewisse Compression, die aber im Verstärker passieren sollte ohne Zusatzpedale. Da ist mein JVM410 wunderbar ausgestattet mit einem angenehmen Compressionsgrad. Bei Cleansounds brauch ich es live eigentlich auch nicht. Da dicke ich das Signal gerne mit einem Treblebooster an und dreh auf der Gitarre etwas runter, das ergibt für mich...
powerslave
powerslave
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Man "muss" definitiv kein Compressor Pedal haben.. Es ist aber in vielen Fällen sehr nützlich und für gewisse Sounds (Country! Funk!) unerlässlich, allerdings jetzt kein Effekt, der den Sound so markant verändert wie z.B. ein Distortionpedal oder ein Chorus. Ein Compressor ist subtiler und wirkt eher auf den zweiten Blick.
Ich verwende einen Origin Cali 76 vor allem diskret eingestellt für Clean Sounds und als Sustainer bei Clean Solos. Bei cleanen Solos verhindert es ein "Abwürgen" des Tons.
Paul David erklärt Compression hier ziemlich gut:
 
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Monkeyinme
Monkeyinme
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Moin,
Muss man haben. Finde ich.

Aber vielleicht ausprobieren. Der allseits bekannte Dynacomp hat mir nicht gepasst, der CocaComp wird häufig verwendet.
Was macht der bei mir? Er bringt mein signal nach vorne, ohne massgeblich lauter zu werden. Dynamisch ist es immer noch, aber in einem anderen Bereich.
Eher bei cleanen Sachen, zerrevwird eher geboostet bei mir.
Ciao
Monkey
 
falk_couffer
falk_couffer
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Moin, ich schliesse mich der Meinung von Powerslave an, als einer der in 30 Jahren noch nie ein Compressor-Pedal hatte... aber bei einigen Funk Projekten hätte es nicht geschadet, das gilt für Live-Spielen... Bei Aufnahmen halte ich einen Kompressor aber für mehr oder weniger unerlässlich als Misch-Tool, nicht als Pedal.
Und ja, für bestimmte clean-sounds geht es nur mit Compressions-Pedal, wie zb beim immer wieder erwähnten “Another brick in the wall“ Solo.
 
E
erniecaster
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Hallo,

die Frage habe ich mir vor Youtube-Zeiten auch immer wieder gestellt und immer mal wieder eins dieser Pedale ausprobiert. Das Ergebnis war, dass ich häufig dachte: "Ach so macht man diesen Sound, den ich noch nie mochte".

Heute schaue ich manchmal Youtube-Videos, denke das gleiche wie im vorigen Absatz und stelle fest, dass ich den Sound meistens mehr mag, wenn die Pedale ausgeschaltet sind.

Meine Kompression hole ich mittlerweile dadurch, dass ich Cleansounds durch Herunterregeln des Volumepotis bei Zerrsound erzeuge und nicht mit einem cleanen Amp.

Man muss nicht jede Pedalgattung mögen. :)

Beste Grüße

erniecaster
 
ollie
ollie
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Lösungen
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Hi,

Compressor verwende ich lediglich im Studiokontext. Dann aber gleich mittels UAD Software für Cleane Sounds und Bassgitarren. Live hatte ich eine zeitlang einen "Philosophers Rock" der aber dann gehen musste, da er mein Signal unangenehm dumpf machte. Für Gainsounds bevorzuge ich die Röhrencompression, die man ab einer bestimmten Lautstärke ohnehin bekommt, bzw. bei High Gain Sounds mag ich auch eine gewisse Compression, die aber im Verstärker passieren sollte ohne Zusatzpedale. Da ist mein JVM410 wunderbar ausgestattet mit einem angenehmen Compressionsgrad. Bei Cleansounds brauch ich es live eigentlich auch nicht. Da dicke ich das Signal gerne mit einem Treblebooster an und dreh auf der Gitarre etwas runter, das ergibt für mich einen ähnlichen Effekt, wie ein Compressor. Ganz clean spiele ich live so gut wie nie!

Fazit: im Studio bei cleanen Sounds ja. für Bass immer. Live: nie
Grüße Oli
 
 


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