Coverband - Dos & Donts


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Hey,
wollte mal eure Meinung im Bezug auf die Frage, welche Lieder eine Rock-Coverband auf jeden Fall und welche nie im Leben im Set haben sollte, hören.
Beliebter Streitpunkt "Summer of ´69" ;-)

Suche also auf diesem Wege auch noch ein paar Tipps, wie man eine solche Band verbessern könnte. (Will ja auch nicht ne stinknormale Standardcoverband nochmals covern :| )

lg
Domjay
 
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Moinsen,

alsogenerelle Regeln gibts eigentlich nicht..
In erster Linie sollte man versuchen eine gute Lösung finden, die den Song aber auch die Coverband vertritt...
zB. auch mal eigene Versionen von Klassikern, oder auch gut gemachteMedleys können "Running Gags" wie Summer of 69, oder Smoke on the Water schon in ein schickes neues Kostüm stecken.

Covern heisst ja nich zwangsläufig Sklave des Originalsoundszu sein.
Weiterhin sollte eine gute Coverband weitreichendes Material bieten können.
Wenn du hinterm Vorhang, vorm Konzert deiner Motörheadlastigen Coverband, vorm Auftritt - schon zweihundert langhaarige Nickelbrillenträger in Norwegern erspähen kannst...wären evtl. schon mal kleine Setänderungen ratsam (könnte sich positiv auf ein weiteres Angagement auswirken ;-) )

Auch eigenständiges Aufbereiten von Klassikern, die eigentlich nicht der Rockschiene angehören kann sich durchaus positiv darstellen.
(viele Bands in den Charts haben ja auch gecovert und kamen mit Covers weiter....
(Van Halen zB. war auch ma ne COverband ..mit4oo Titeln im Programm...hat ihnen sehr geholfen die eigenen Sachen unter zu bringen...
(geschadet hats ja bekanntlich nicht... ;-)

greez
 
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Domjay":2pwx8sp6 schrieb:
wollte mal eure Meinung im Bezug auf die Frage, welche Lieder eine Rock-Coverband auf jeden Fall und welche nie im Leben im Set haben sollte, hören.

Hi Domjay,

das ist eine schwierige Frage. Rock ist ein ziemlich breites Feld, und es gibt so riesige Grenzbereiche zum Pop, zum Metal, zum Underground, zum Blues, dass es auf Deine Frage sicher keine schlüssige Antwort gibt.
Vielleicht versuchst Du es mal auf dem Weg, folgende Fragen zu beantworten:

Wie definiert Ihr Euch selbst? Was ist Euer bevorzugtes Publikum? Welche Zielgruppe peilt Ihr an? Wie oft wollt Ihr spielen?

Merkst Du, worauf ich hinaus will? Eine beinharte Truppe für Bikerfeten hat ein anderes Repertoire als die Rockcoverband "für alle Gelegenheiten".

Domjay":2pwx8sp6 schrieb:
Suche also auf diesem Wege auch noch ein paar Tipps, wie man eine solche Band verbessern könnte.

Was möchtest Du verbessern? Die Performance? Das Zusammenspiel? Die Anzahl der Gigs? Sei doch so gut und beschreibe das etwas näher.
 
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Danke erstmal für die schnellen Antworten.

Uns als Coverband würde ich als "Allrounder" beschreiben. Momentan sind wir noch ne Vorband für eine andere (professionellere) Coverband. Von daher können wir viele Sachen schonmal nicht spielen, die diese schon spielt. (Das heißt wir sind wirklich sehr eingeschränkt, weil die Band eben n riesen Set mit allen möglichen Titeln im Repertoire hat.

mad cruiser":2q2u4dwr schrieb:
Domjay":2q2u4dwr schrieb:
Suche also auf diesem Wege auch noch ein paar Tipps, wie man eine solche Band verbessern könnte.

Was möchtest Du verbessern? Die Performance? Das Zusammenspiel? Die Anzahl der Gigs? Sei doch so gut und beschreibe das etwas näher.

Damit meinte ich eigtl. nur die Songauswahl.


Und ein altes bekanntes Lied im neuen Gewand wäre schon super. (Smoke on the Water Reggae Version => Smok on da wata ;-) )
Leider ist das immer so ein Ding, ob das auch gut beim Publikum ankommt. Wir müssen ja schonmal gute Stimmung in der Halle für die Hauptband aufbauen. Für sowas müsste man dann, meiner Meinung nach, ne extra Band aufmachen, die sowas nur macht. Also z.b in Bluegrass Besetzung oder sowas...

lg
 
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mad cruiser":12w8m2id schrieb:
Wie definiert Ihr Euch selbst? Was ist Euer bevorzugtes Publikum? Welche Zielgruppe peilt Ihr an? Wie oft wollt Ihr spielen?

Das, denke ich, ist der beste Startpunkt. Wenn du vorhast, dass ganze komplett live aufzuziehen (ich gehe mal schwer davon aus), dann müsst ihr euren "Bandsound" hinterfragen und was ihr machen wollt.

Eine Ausnahme gibt es meiner Meinung nach. Wenn du ausschließlich ein Formation covern willst, dann sollte man so nah wie möglich am Original sein. Wenn man verschiedenes Stilistiken abdeckt, so ist die Freiheit soweit gegeben, wie man sie selbst definiert!

Immer die Studioproduktion zu reproduzieren, ist teils schwer bis unmöglich und ätzend. Manchmal haben die Künstler auch schon sehr interessante Live Versionen abgeliefert, an denen man sich orientieren kann.(Ich habe immer noch vor die MTV Unplugged Version von Seals Crazy zu machen. Der Bassist drückt da einen Mörder-Groove aus der dicken Oma. Da fällt dir der Sack in Scheiben aus der Hose!)Oder einfach lustige Ideen zu entwickeln. Sexbomb als Reggae hatte ich vor, scheitert bisher noch am Bandleader. Schitte dat!

Die Überlegung so Nummern wie ´69 nicht oder Life is a Rollercoster nicht in Programm zu nehmen, kann ich gut verstehen. Man sollte sie aber definitiv im Repertoire haben. Die Leute fahren da drauf ab. Ich versteh´s selbst nicht so ganz. Zumindest muss man beim Spielen aufpassen, dass einem bei dem C.G,Dm Geschisse nicht alles aus dem Gesicht fällt. Gut darüber hinweg hilft den Ehrzgeiz zu entwickeln selbst diese amtliche Scheiße grooven zu lassen. Kann auch ´ne Herausforderung sein.
 
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Basis für ne Coverband ist in der Regel der Gesang. Um flexibel zu sein haben die meisten Coverbands Sänger und Sängerin. Joe Cocker von ner Frau gesungen muß nicht sein.

Ich habs i.d.R. lieber in Originalversion, es sei denn das Original war schlecht. Aber z.B. charakteristische Solos (Jump-Solo von VH, Sultans of Swing von Dire Straights, Rosanna von Toto...) selbst improvisiert mit Pentatonik Scalen grenzt an Majestätsbeleidigung.

Ich mag Motto-Coverbands lieber als 0815 Bands, z.B. zur Zeit eine Pink-Floyd Coverband bei uns im Raum Köln. Hatte vor 6 Jahren mal ne Saga-Coverband, das hat auch Riesen Spass gemacht, weil bei Konzerten nur wirkliche Fans waren. Gibt leider auch weniger Gigs als bei 0815 Cover.

Typische Party-Bands sollten natürlich alle Standards im Pop-Rock-Bereich von Anastasia über Robby Williams zu Van-Halen und leider auch Karnevalsmukke draufhaben.

Ich mag es, wenn das Programm nicht völlig gemischt ist, heißt die Songs verschiedener Interpreten in Blöcken gespielt. z.B. 2-3 Stücke von Anastasia hintereinander, dann drei von Gary Moore, .....So hat der Zuhörer die Möglichkeit sich auf bestimmte Musikrichtungen einzustellen.

So, mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein.
 
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Tja eine Coverband/Partyband sollte eigentlich schon alle diese Titel
d´raufhaben!
Wenn man so wie wir für Zeltfeste, Maskenbälle, Jugendfeten etc. gebucht wird, dann wird das einfach verlangt! Natürlich ist es klar dass wir im Leben nie die Qualität der großen Vorbilder erreichen werden - aber solange Publikum dafür da ist, nicht wegläuft sondern jubelt und wir auch noch bezahlt kriegen, warum sollten wir es nicht machen? Immer noch besser als seine Freizeit nur im Wirtshaus zu verbringen. (So kann man Wirtshausbesuch mit freier Zeche und Musikmachen verbinden ....schlecht?)
Auf dieser Site gibts unsere komplette Songlist nachzulesen:
www.palmus.at
Versteht sich von selbst daß wir (nur) Amateure sind - aber das mit Herz!
Love and Rock
Olimit
 
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Hi olimit,

schöner Sound und schöne Fotos! :-D
Ich hab mal 'ne Frage - weil das bei uns grad diskutiert wird - wie haltet ihr das mit Noten auf der Bühne (auf ein paar Fotos war was in der Richtung zu sehen)? Wir schwanken noch, wie wir das bei unserem demnächst anstehenden ersten richtigen Auftritt machen sollen. Grundsätzlich wollten wir versuchen ohne auszukommen, weil das Grundrepertoire ja eigentlich sitzen sollte. Andererseits ist irgendwann auch die Speicherkapazität begrenzt ... ;-) . Habt ihr die nur, wenn's "ungewöhnlich" wird, also für die seltener gespielten Stücke sozusagen als Gedankenstütze?

Gruß, Christine
 
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Christotape":2su4kvms schrieb:
Hi olimit,

schöner Sound und schöne Fotos! :-D
Ich hab mal 'ne Frage - weil das bei uns grad diskutiert wird - wie haltet ihr das mit Noten auf der Bühne (auf ein paar Fotos war was in der Richtung zu sehen)? Wir schwanken noch, wie wir das bei unserem demnächst anstehenden ersten richtigen Auftritt machen sollen. Grundsätzlich wollten wir versuchen ohne auszukommen, weil das Grundrepertoire ja eigentlich sitzen sollte. Andererseits ist irgendwann auch die Speicherkapazität begrenzt ... ;-) . Habt ihr die nur, wenn's "ungewöhnlich" wird, also für die seltener gespielten Stücke sozusagen als Gedankenstütze?

Gruß, Christine

Hallo Christine,
ich bin mir nicht sicher ob das jetzt in diesen Thread gehört (aber da werden wir ja dann sicher gleich belehrt ;-) ), aber danke mal für das Kompliment.
Wir sind reine Amateure und alle nicht wirklich sonderlich gut, aber wie gesagt, mit dem Herzen dabei. Bei einem aktuellen Repertoire von ca. 90 Titeln (nicht mitgerechnet die vielen Songs die wir noch draufhaben aber nicht mehr in der Songliste führen und nur auf Anfrage wieder spielen) haben wir alle eine Mappe mit den Texten und den Changes (Akkorden) liegen. Obwohl ich während dem ganzen Abend vielleicht drei oder vier mal höchstens reinschaue und meistens alles auswendig spiele möchte ich nicht darauf verzichten.
Wir bekommen Geld dafür, da sollten nicht allzuviele Fehler hörbar werden, denke ich.
Ach ja, unsere Sängerin kann leider meistens Ihre Texte gar nicht auswendig. Sie wäre verloren ohne ihre Mappe .... :lol:
Daher mein Tip:
Legt Euch ordentliche nach Nummern geordnete Mappen und die dazugehörigen Notenständer zu. Die Auftraggeber bezahlen nicht für plötzliche "Blackouts" der Musiker, sondern wollen einen entspannten Abend mit Livemusik genießen. Es hat sich noch niemand aufgeregt daß wir nicht auswendig spielen, im Gegenteil, oft blättern die Leute gerne mal in der Mappe um sich den einen oder anderen Song zu wünschen. (Wenn dann auch mal ein Drink oder zwei für die Band spendiert werden, erfüllen wir solche Wünsche auch gerne!)
Wenn sie die Originale wollen sollen sie die auch bezahlen oder Platten auflegen - nicht wahr!
Liebe Grüße und viel Glück und Spaß bei der Mucke!
Love and Rock
Oliver (Olimit)

PS: Trotz Mappe und festgelegtem Ablauf können bei uns Soli etc. auch gerne mal verlängert oder verkürzt werden. Wir sind da relativ flexibel, je nach Laune und Stimmung. Ein Blick zu den Bandkollegen reicht meistens .... (aber nicht immer hihi)
 
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olimit":1z7btap8 schrieb:
Daher mein Tip:
Legt Euch ordentliche nach Nummern geordnete Mappen und die dazugehörigen Notenständer zu. Die Auftraggeber bezahlen nicht für plötzliche "Blackouts" der Musiker, sondern wollen einen entspannten Abend mit Livemusik genießen. Es hat sich noch niemand aufgeregt daß wir nicht auswendig spielen, im Gegenteil, oft blättern die Leute gerne mal in der Mappe um sich den einen oder anderen Song zu wünschen. (Wenn dann auch mal ein Drink oder zwei für die Band spendiert werden, erfüllen wir solche Wünsche auch gerne!)

Danke, Oliver!

Deine Antwort wird besonders unsere Sängerinnen entzücken ... ;-)

wir kleben ansonsten auch nicht stur an den Abläufen - auch unsere "Standards" sind jedesmal ein bißchen anders - aber es ist beruhigend zu wissen, dass es nicht unüblich ist, "mit Netz" aufzutreten :-D - gerade wenn man ein wenig nervös ist und anfängt, an den einfachsten Sachen zu zweifeln ... :-D

Viele Grüße - auch ans schöne Ösiland (werden im Sommer mal wieder die Familie bei Wien besuchen)
Christine
 
Monkeyinme
Monkeyinme
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Marcello":ouamcu3q schrieb:
...
Die Überlegung so Nummern wie ´69 nicht oder Life is a Rollercoster nicht in Programm zu nehmen, kann ich gut verstehen. Man sollte sie aber definitiv im Repertoire haben. Die Leute fahren da drauf ab. Ich versteh´s selbst nicht so ganz. Zumindest muss man beim Spielen aufpassen, dass einem bei dem C.G,Dm Geschisse nicht alles aus dem Gesicht fällt. Gut darüber hinweg hilft den Ehrzgeiz zu entwickeln selbst diese amtliche Scheiße grooven zu lassen. Kann auch ´ne Herausforderung sein.

Hallo Domjay,

ich gebe Marcello recht, auch wenn du die Klassiker nicht mehr hören willst, im Programm sollten sie sein. Wer weiß wann du Sie mal gebrauchen kannst, denk an den Blues Brothers Film und den Auftritt in Bob`s Country Bunker :cool:

[persönliche Meinung ON] Ich persönlich geh nicht mehr auf Unterhaltungsabende mit der Coverband XY. Die meisten COverbands können nicht unterhalten und auf das Publikum und den Abend reagieren. Meist wird eine Setlist runtergespielt mit den persönlichen Lieblingsliedern der Künstler. Bei dem fünften (!) Lied von Rammstein am Stück kotze ich einfach. Punkt. Das gilt übrigens nicht für Bands die ihren eigenen Stil beim Covern entwickelt haben, das finde ich meistens lustig. Biene Maja und Wickie in der Punk version der Bumm Bumm Party Band war klasse:lol: [persönliche Meinung OFF]

Vergleiche doch dieCoverband mit einem DJ, der legt auf (sollte auflegen) um sein Publikum auf der Tanzfläche zu halten, um einen Spannungsbogen zu erzeugen, um die Tänzer zu unterhalten. Also wird der Song nach Gusto des Publikums ausgewählt. Wenn auf der Bikerfete smoke on da wota und `69 an der richtigen Steeeeee
EDIT:jetzt ist mitten im Tippen meine Tastatur alle...

... und '69 an der richtigen Stelle kommen war es für das Publikum und den Veranstalter ein guter Gig und ihr bekommt den nächsten Auftritt. :-D

Deswegen die Songauswahl nach dem Publikum was ihr ansprechen wollt und der jeweiligen Situation gestalten. Eine(r) sollte die Auswahl in der Hand haben und auch im Set Änderungen ansagen können. Wenn das Publikum bei den billigen Gassenhauern mitgeht macht auch dieser Song Spass!

Ciao und viel Spass beim ersten Headliner Gig

Monkey
 
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olimit":2yv5a8ks schrieb:
ich bin mir nicht sicher ob das jetzt in diesen Thread gehört (aber da werden wir ja dann sicher gleich belehrt ;-)

Genau! :motz2:

Gesetzt den Fall, der bandeigene Schreihals leidet aufgrund jahrelangen selbstverschuldeten Mißbrauchs von THC-haltigen Substanzen an präseniler Demenz. Da kann man das Problem so lösen, dass man die Partien, die er immer vergißt, vergrößert vor den Monitor legt (VOR, nicht AUF!) ;-)
 
auge
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zwischen Tür und Angel...
wenn der job eine party/coverband ist bin ich der meinung, alle klassiker im programm halten zu müssen.
denn das IST ja der job. leute gut zu unterhalten. dafür wird man bezahlt. das ist "musiker" sein. seine zielgruppe bedienen.


und noten nur wenns sein muss auflegen.
 
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Tolles Thema finde ich.

Da ich ja selber in zwei sehr unterschiedlichen Coverbands spiele kenne
ich das Problem sehr gut.

Zunächst mal, was ist ein Klassiker?
Bei 5 bis 8 Musikern in einer Band kann das schon mal ein Streitpunkt sein.
Wenn dieser geklärt ist, wie Interpretieren wir den Song?
Immer nah am Original? Immer? Geht das von
der Besetzung her überhaupt? Bei einer Band mit Gitarren/Bass/Drums
ist man da doch schon Eingeschränkter.

S69 ist einer der Songs über den man innerhalb einer Band schön streiten kann. In der Band mit kleinem Geschirr spielen wir es, in der anderen wäre es undenkbar da der Anspruch an die Band zu gering sei (jaja ich weiß).

Klassiker zu Verunstalundwursteln halte ich für Riskant, da fliegen
schon mal Tomaten aus der Ecke der Musikerpolizei.
Es sein den die Band schafft es aus dem Song etwas komplett neues zu machen. Aber wenn man das kann warum Covern?
 
pit_s_xroad
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zu Notenständer auf der Bühne...

find ich überhaupt nicht schlimm... ich schätze mal, die Mehrheit von uns
hier hat noch einen Hauptjob "nebenher" zu erledigen womit einfach
schon viele bits und bytes auf der Festplatte "HIRN" schon belegt sind...
mir ging's und geht's jedenfalls so. Die Aufnahmefähigkeit war da
begrenzt... Ich blicke dann immer neidisch zu Leuten auf, die ein 2-3
Stunden-Programm aus dem Hut ziehen. Dann überlege ich meist kurz...
und komme zu dem Schluß, dass das dann meistens Leute sind, die nichts
anderes mehr als Musik machen.

Ich habe in der Schule außerdem schon immer gekotzt, wenn's an's
Gedichte auswendig lernen ging.. :mirisnichgut: (können wir hier mal'n
Kotz-Smiley anpassungegefuddelt bekommen... :lol: )

Meine Gitarrenparts hab ich auswendig drauf gehabt und die 5 Texte die
ich gesungen hab auch... die konnte ich mir auch nur merken, weil ich sie
besonders mochte.
Unsere Sängerin brauchte aber den Spickel-Ordner... ich bräuchte ihn bei
90 Nummern auch...

nur man kann die Aufgabe so lösen oder so...

olimit... ich hoffe, Du bist mir nicht böse, wenn ich grad mal ein Bild von
Eurer Homepage zitiere... ich finde das nicht so gelungen...

Bernyklein01.jpg


weil...

1.) die Farbe des Ordners... hmmm... schwarz fände ich passender...

2.) das macht einen sehr wackleligen Eindruck... wenn das mal runterfällt
und der Ordner aufgeht, die Blätter fliegen lernen... unangenehm.
besonders bei windigem open-air... und nimmt viel Sicht für das Publikum auf den Mugger weg....

3.) statt dessen würde ich solch einen stabilen standfesten und druchaus
attraktiven Notenständer nehmen...

900750.jpg


den allerdings nicht so hoch aufbauen wie auf dem Bild... sondern eher
Hüfthöhe...

4.) die Texte schön groß und lesbar... zur Not auf zwei DINA4 Seiten
schreiben... geht ja dank unseres Computerzeitalters wunderbar...

Die Jazzer aus dem anderen Thread den man unbedingt hören muss ;-)
haben auch Notenständer da stehen...

soweit meine zweieinhalb cents dazu... :)

achso... Summer of 69 kann ich nicht ausstehen... aber gehört wohl zu
den Klassikern...

Greets
PIT...
 
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....ohje...!!!! Erwischt!

Dazu muss ich sagen, dass bei fortgeschrittenem Alter (auf dem Foto ist Berny unser Bassist und "Bandopa" zu sehen) leider die Sehkraft nachlässt und wir die ursprünglich kleinen Mappen vergrössern mussten .... das blöde ist aber, dass die Pulte nicht mitgewachsen sind!
Auf jeden Fall danke für den Tip mit den großen Pulten, das Foto ist aber doch schon ein paar Jahre alt, ... wir haben sie schon!!! ;-)
Zu mir selbst muss ich sagen, wir haben letzte Nacht von 20:30 bis ewa 02:30 gespielt (Jugendball im Mühlviertel), und ich habe zwar meine Mappe immer griffbereit liegen gehabt, aber praktisch nie den entsprechenden Titel aufgeblättert gehabt. Das hat für mich super funktioniert, nur unsere Sängerin (die Weltmeisterin im Textevergessen - sie hat noch eine "kleine" Mappe ;-) ) hat mich mal während einem Song auf der Bühne "besucht" und wollte bei mir mitlesen, - und ist rettungslos ausgestiegen weil ich irgendeine andere Nummer liegen hatte ...
Ich glaube sie lernt jetzt langsam ihre Lektion .... daqs ist meine subtile Form von "Bandpädagogik!"
Ich habe auch noch nie die Sounds oder die geschalteten Effekte in die Leadsheets hineingeschrieben. Ich agiere da ziemlich spontan. Irgendwie schaffe ich es immer, ganz egal mit welcher Gitarre, einen passenden Sound quasi aus dem Stehgreif zu finden. Wie gehts es da anderen Leuten? (Soll das jetzt vielleicht ein eigener Thread werden?) Notiert ihr Euch die Sounds ganz genau, oder habt ihr alles im Kopf sofort abrufbar?
Ich weiss für mich selbst prinzipiell ganz genau was mein Zeugs kann, und wo ich hinwill. Das meiste mache ich dann sowieso einfach mit dem Volumepoti... (sooo viele andere Möglichkeiten habe ich ja nicht - siehe meine Gearpage)
Ich habe aber zum Beispiel gestern Nacht auch einfach so mal zum Spass, ohne das Gerät genau zu kennen einen Marshall Jackhammer in die Kette gehängt. Ohne Probe, einfach so mal vor Publikum.... nur beim Soundcheck mal grob eingestellt, dann bei ein paar Songs gleich verwendet (Teenage Dirtbag, Narcotic, Join me, etc.) ... was soll ich sagen? - hat perfekt funktioniert (bleibt jetzt übrigens bis auf weiteres am Pedalboard).
Jetzt bin ich aber vom eigentlichen Thema weit abgewichen - sorry. Straft mich wenn Ihr es für nötig haltet!
Love and Rock
Olimit
 
A
Anonymous
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... und nochmals ich ...!
Ich habe jetzt mal unsere Homepage durchgesehen - und bin über die "Mappenbilder" echt entsetzt!!!!!!!
Da muss sich etwas ändern!!!!!
Ich melde mich wahrscheinlich erst wieder wenn ich in der Band aufgeräumt habe!!!!!! (Schäm!)
;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)
Jetzt werden alle zum lernen verdonnert!
Love and Rock
Olimit
 
pit_s_xroad
pit_s_xroad
Well-known member
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1 März 2005
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Woog-City Uptown South
:oops: hab ich da was angerichtet... :?: na hoffentlich meldest Du Dich
NICHT erst wenn Du aufgeräumt hast... :shock: das dauert manchmal
lange... wäre doch schade... oder ;-) ;-) :-D

das find ich mutig so'n neuen Treter gleich beim Gig einzusetzen... aber
wenn's klappt... wunderbar... :top:

...ich hab mir am Anfang in der damaligen Band schon Notizen zu den
Stücken gemacht... die lasen sich für jemanden fremden wie vom anderen
Stern... und welche Gitarre ich zu welchem Song ich verwenden wollte
auch... aber mit der Zeit hat sich das alles relativiert und automatisiert
sich das und das alleinige Vorhanden-sein der Mappe hilft schon...

...Sängerinnen sind irgendwie ein Thema für sich... :lol: ;-) :cool:
unsere damals war nicht in der Lage sich solch einen Notenständer zu
beschaffen... also was hab ich gemacht :?: meinen mitgeschleppt und ihr
hingestellt... :roll: selbst ihr Mikro und den Ständer dazu hattse
manchmal noch wem anders auf's Auge gedrückt...

Greets
PIT...
 
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olimit":13h2tgwh schrieb:
Jetzt bin ich aber vom eigentlichen Thema weit abgewichen - sorry. Straft mich wenn Ihr es für nötig haltet!

Vortreten zum Auspeitschen! :evil:

Neee, Quatsch, wenn es ganz arg zu viel wird, wird eben ein neues Thema draus. Aber Du könntest den Edit-Button rechts oben bei Änderungen verwenden, das erspart unserer Suchmaschine Arbeit... Danke!

olimit":13h2tgwh schrieb:
Notiert ihr Euch die Sounds ganz genau, oder habt ihr alles im Kopf sofort abrufbar?

Die 32 Sounds, die ich benutze, habe ich im Kopf. Die liegen auf dem Midiboard immer auf den gleichen Programmplätzen. Da gibt es natürlich Standardsounds und spezielle, auf ein bestimmtes Lied abgestimmte. Die müssen dann natürlich auch kommen.
 
A
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Kurz was zu Notenständern: Die Teile kann man ja in der Höhe verstellen. Ich finde es immer blöd, wenn die Band auf einer erhöhten Bühne spielt und die Ständer so eingestellt/angebracht sind, das man die Köpfe der Musiker nicht mehr sieht. Geht gar nicht so etwas...Man sollte schon freie Sicht auf die Musiker haben. Bei der Website von BBMeikel(...glaube ich...) ist so ein Foto auf der Starseite, da wird z.B. die Sängerin(?) ziemlich verdeckt. So etwas meine ich. Dann lieber den Ständer etwas weiter runter stellen und sich die Mühe machen den text/akkorde etwas grösser abzutippen...das Auge isst mit.
Zum Repertoire: Ich höre mir lieber eine Coverband ab die Spass an der Sache hat, das auch rüberbringt und so Standardsachen wie CCR,Clapton und Co. (und vielleicht auch vereinfacht )spielt, als selbstverliebte Poser die sich an Stücken, versuchen die definitiv ´ne Nummer zu gross für das Können derjenigen sind.
 
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Luc":m6xaxxuy schrieb:
Kurz was zu Notenständern: Die Teile kann man ja in der Höhe verstellen. Ich finde es immer blöd, wenn die Band auf einer erhöhten Bühne spielt und die Ständer so eingestellt/angebracht sind, das man die Köpfe der Musiker nicht mehr sieht. Geht gar nicht so etwas...Man sollte schon freie Sicht auf die Musiker haben. Bei der Website von BBMeikel(...glaube ich...) ist so ein Foto auf der Starseite, da wird z.B. die Sängerin(?) ziemlich verdeckt. So etwas meine ich. Dann lieber den Ständer etwas weiter runter stellen und sich die Mühe machen den text/akkorde etwas grösser abzutippen...das Auge isst mit.
Zum Repertoire: Ich höre mir lieber eine Coverband ab die Spass an der Sache hat, das auch rüberbringt und so Standardsachen wie CCR,Clapton und Co. (und vielleicht auch vereinfacht )spielt, als selbstverliebte Poser die sich an Stücken, versuchen die definitiv ´ne Nummer zu gross für das Können derjenigen sind.

Ja, ist voll ärgerlich. Ich benutze so ein Teil schon seit Jahren nicht mehr aber Diana ist zu neu in der Band das sie das Teil noch braucht. Und steht voll im Bild.
Ich gelobe Besserung
 
auge
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zwischen Tür und Angel...
grundsätzlich haben wir in der coverband mal auf A5 statt A4 entschieden. das ist mal ein bissl dezenter.
weiters werden diese notenpulte die man an den mikroständer klemmt verwendet.
die sängerin hat zu lernen. da sind wir streng und kann sich ja ab und zu mal was auf das keyboard des frontmans hinlegen zum spernzeln.
ich verwende bei den ersten 2-3 gigs der saison ein pult und dann liegts nur mehr am amp die mappe um in notfällen mal nachschlagen zu können.
aber ich bin da gesegnet mit leichter merkfähigkeit und wir haben auch so um die 90 songs.

schaut dann so aus.

http://www.augustyn.at/musik/rmp/homepa ... index.html

auch wenn das alles immer wieder verbesserungsfähig sein sollte.

die sounds mach ich immer mal anders da schreib oder merk i ma gar nix.
hab ja nur 2-4 kanäle, ein paar treter und die verschiedenen äxte. und da gehts dann nach lust und laune. ich will ja selten wie das original sondern wie meine interpretation des originals klingen. ausserdem hab ich ja immer mal verschiedene amps am start. das machts ja erst lustig.

so well. mein beitrag ;-)
 
59lespaul
59lespaul
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27 Februar 2006
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8
Zum eigentlichen thread-Thema: Meiner persönlichen Meinung nach gibt es doch eine ganze Menge Coverbands, die unter dem Vorwand "wir bringen unsere eigene Musikalität und Kreativität ein" gute Stücke verhunzen. Das gilt selbstverständlich nicht für echte Könner und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Aber man stellt doch immer wieder fest, daß so manches Gedudel zu "Sultans of Swing" alles andere als eine Verbesserung des Originals darstellt.
Zugegeben, den meisten alkoholgeschwängerten Zuhörern fällt es nicht wirklich auf, wenn bei "Jump" ein Gitarrensolo kommt, das mit van Halen aber auch gar nix zu tun hat - trotzdem sollte man sich fragen, ob man überhaupt keinen eigenen Anspruch hat und Wert darauf legt, auch von Profis mal ein Lob einzuheimsen ?

Siehe dazu auch folgende Coverband-URL:
http://www.bruzzler.com/live_bands.htm
 

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