Fender Produkt Update 2008: New American Standard Series

A

Anonymous

Guest
Hi!

Auf der Suche nach einer neuen Strat fand ich soeben folgende Mitteilung auf der HP vom Beyers. Vielleicht interessieren sich ja einige Fender Liebhaber dafĂŒr...
...ich persönlich bin jetzt hin- und hergerissen, ob ich darauf spekulieren soll, dass es die "alten" Amerikaner bald zu Hau-Raus Preisen gibt oder ob ich noch lĂ€nger warten soll, bis dann die ganz neuen Hobel in den LĂ€den stehen. Auf welche Weise alle Neuerungen den Klang beeinflussen, dafĂŒr fehlt es mir an Ahnung, aber hier sind ja genug kundige Leute.
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Die modernen American Standard Stratocaster Gitarren von heute sind wĂŒrdige Nachkommen ihrer vielgerĂŒhmten Vorfahren—sie orientieren sich an den BedĂŒrfnissen des Musikers und nutzen in vollem Umfang den technischen Fortschritt, halten dabei aber jenen Elementen und dem Geist die Treue, die diese Instrumente erst zur Legende machten. Zu den Verbesserungen zĂ€hlen eine neue BrĂŒcke, ein neuer Hals, ein neues Body-Finish und ein Fender- exklusiver Hightech-Formkoffer. NatĂŒrlich inden sich auch hier die beliebten, handgeschliffenen Griff- brettkanten, Alnico V-Tonabnehmer und gestaggerte Mechaniken, die dauerhaft guten Ton und Stimmsta- bilitĂ€t garantieren (im Rahmen ihrer eingeschrĂ€nkten lebenslangen Garantie)! Also los, schreib Geschichte mit der neuen American Standard!

Unterschiede zwischen American und "NEW AMERICAN STANDARD" Serie:
1. Neue Vintage Modified Strat Tremolo BrĂŒcke
Das neue Vintage Modified Strat Tremolo kombiniert den klassischen Fender-Ton mit moderner, weichgĂ€ngiger Tremolo-Action. Der neue Block bietet die Masse und den Ton eines Vintage Tremolo Blocks, jedoch mit den erweiterten Möglichkeiten fĂŒr extreme „Dives“. Die neuen Reiterchen bieten klassischen Fender Look und Ton, aber mit modernen Verbesserungen wie Saiten-Abstand, optimierte Saitenkerben, lĂ€ngere Höhenverstellschrauben.

2. Tremolo - Spezifikationen & Komponenten
“Vintage Modified” Reiterchen. Nur die original Vintage-style Fender Reiterchen aus gekrĂŒmmtem Stahl gehören zu jenen Komponenten, die den Vintage Fender Gitarren das gewisse „ETWAS“ (tonales Mojo) verleihen. Wir haben diverse Sound und Ton-Tests durchgefĂŒhrt, die diesen Effekt allesamt bestĂ€tigten. Ein Reiterchen zum verlieben! Sie bieten einfach ein breiteres, tonales Spektrum und mehr „Charakter“ als all die anderen Reiterchen, die wir noch ausprobierten. Also haben wir diese Reiterchen verbessert, machten sie etwas schmaler um mehr Platz zu gewinnen, optimierten den Saiten-Schlitz um Reibung und Saitenreißen zu vermeiden und optimierten den Saiten-Winkel hinter dem Saitenauflagepunkt.

3. Neuer “Tone-Fusion” Tremolo Block
Ein typischer Guss (Metall u. Stahlpulver) Tremolo Block wird mit Harz vermengt, um „taube“ Stellen im Material zu eliminieren und die Materialien besser miteinander zu verbinden. Unser neuer Stahl Block wird zusammen mit Kupfer zu einem 100% homogenen Block vermengt. Das Ergebnis ist ein Block mit mehr Masse und mehr Sound = ein musikalischer Block. Das American Series Tremolo Profil konnte beibehalten werden, obwohl die Tremolobewegung (Action) vergrĂ¶ĂŸert wurde.

4. Neue Vintage Modified Tele BrĂŒcke
Der berĂŒhmte, klassische Fender Ton mit modernen Updates. Kein Aschenbecher mehr! 6 individuell einzustellende, gekrĂŒmmte Stahl-Reiterchen. Neue, verchromte Grundplatte aus Messing mit typischer Fender Logo Gravur. Im Messing kombiniert mit Stahl liegt das Geheimnis des Tele – Sounds begrĂŒndet!

5. BrĂŒcke - Spezifikationen & Komponenten
“Vintage Modified” Reiterchen. Nur die original Vintage-Style Fender Reiterchen aus gekrĂŒmmtem Stahl gehören zu jenen Komponenten, die den Vintage Fender Gitarren das gewisse „ETWAS“ (tonales Mojo) verleihen. Wir haben diverse Sound und Ton-Tests durchgefĂŒhrt, die diesen Effekt allesamt bestĂ€tigten. Ein Reiterchen zum verlieben! Sie bieten einfach ein breiteres, tonales Spektrum und mehr „Charakter“ als all die anderen Reiterchen, die wir noch ausprobierten. Also haben wir diese Reiterchen verbessert, machten sie etwas schmaler um mehr Platz zu gewinnen, optimierten den Saiten-Schlitz um Reibung und Saitenreißen zu vermeiden und optimierten den Saiten-Winkel hinter dem Saitenauflagepunkt.

6. Neue BrĂŒcken/Steg-Grundplatte
Die Verbindung aus Stahl-Reiterchen mit einer Messing-Grundplatte fĂŒhrt uns unweigerlich zurĂŒck zu der magischen, tonalen Kombination, die auf den weltberĂŒhmten Vintage Telecaster Gitarren zu finden ist. Die alten Vintage Telecaster Gitarren hatten eine Grundplatte aus Stahl und Messing-Reiterchen. Die Grundplatte hatte ebenfalls eine Fender Logo Gravur, um das Instrument aufzuwerten. Diese typische Fender Grundplattengravur fand auch in den 60er Jahren auf Jaguar und Mustang Gitarren ihre logische Fortsetzung.

7. HalsfÀrbung im neuen Glanz
FĂŒr manchen vielleicht nur eine kleine Sache – fĂŒr uns jedoch ein wichtiger Pluspunkt! Die HĂ€lse der „alten“ American Serie“ hatten ein seidenmattes Finish in erster Linie fĂŒr das gute SpielgefĂŒhl auf der HalsrĂŒckseite. Auf den neuen American Standards behalten wir natĂŒrlich die seidenmatte HalsrĂŒckseite bei, spendieren der Halsvorderseite jedoch ein edles, hochglĂ€nzend poliertes Finish. Wenn man nun die „alten“ HĂ€lse mit den neuen vergleicht wird es sofort deutlich: Die HĂ€lse der neuen American Standards sehen einfach besser aus, sind in allen Details originalgetreuer gefertigt und vermitteln das klassische Fender GefĂŒhl.

8. Neuere, dĂŒnnere Korpus-Grundierung
Eine Korpusgrundierung verleiht der Lackierung eine sanfte OberflĂ€che und ein schönes, scheinendes Aussehen! Je dicker eine Grundierung aufgetragen wird, umso spiegelnder wirkt die Lackierung. Diese dicke Grundierung bewirkt jedoch auch, das der Korpus nicht mehr richtig schwingen kann. Die Negativ-Auswirkung auf den Ton kann erheblich sein. Die Frage ist:“ Kann etwas schön sein und gut klingen? Auch bei elektrischen Gitarren? Fender prĂ€sentiert mit der neuen American Standard Serie die optimale Lösung. Eine neuartige, dĂŒnnere Grundierung gestattet dem Korpus ein Höchstmaß an FlexibilitĂ€t und Schwingungsvermögen - jedoch unter Beibehaltung aller wichtigen, kosmetischen Lackeigenschaften, wie man sie von dicken Grundierungen her kennt. Auch bei der Halstasche erzielt man durch diese neue Grundierung eine 40% Verbesserung der Hals-Korpus-Verbindung. Der Hals-Korpus-Kontakt wird so ein stĂŒckweit optimiert.

9. Neuer Fender SKBℱ Instrumenten Koffer
Der neue Koffer stellt eine echte Verbesserung in Bezug auf Schutz, PrĂ€sentation und Lagerung da. Er ist einfach zu stapeln, hat ein TSA Verschluss-System (Stichwort Airlines/SchlĂŒssel), weist glasfaserverstĂ€rkte DruckverschlĂŒsse auf und ist von Innen mit einem extrem hochwertigen Futteral ausgelegt. Jetzt passt auch wieder locker ein Gurt und entsprechendes Zubehör in das Zubehörfach!
 
naja...sieht halt aus wie fender :p
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Ist klar. Generationen von Gitarristen lieben die BrĂŒcke der Telecaster, und Fender kommt im Jahr 2008 auf die bahnbrechende Idee, nun eine Art Hardtail Strat Bridge auf die Tele zu montieren. Manchmal fragt man sich, wer da gerade bei Fender wieviel geraucht hat.

Das neue Strat Tremolo mit den Vintage Böckchen und dem geÀnderten Spacing kann man sich bei den Classic Playern 50 und 60 aus Mexico ansehen, die Mitte 2006 vorgestellt wurden.

Eine echte Innovation dĂŒrften aber die neuen Gitarrenkoffer sein, denn darauf warte nicht nur ich schon seit 15 Jahren.
 
gitarrero100":24l2n614 schrieb:
Und was werden die dann so kosten???

bei ebay und in ein paar online shops werden sie schon mit festen Preisen angeboten (woanders nur mit "call for best price"). dabei kosten die neuen in etwa das gleiche, wie die alten: "standard" farben bei ebay sofortkauf fĂŒr 999,- und sunburst fĂŒr 1099,- ocken
 
wollte ich mal fragen. Ich bin im Moment ohne Strat und brÀuchte was neues. Der Testbericht aus der G&B 02/2008 war ja voll des Lobes. Kann die Meinung jemand bestÀtigen???

Mr.Bassman (der auch Gitarre spielt)
 
Hi Bassman,

ich hatte gestern die Gelegenheit, eine Mapleneck Strat und eine Rosewoodneck Tele anzuspielen. Mein Eindruck war sehr ernĂŒchternd; die Tele war wirklich schlecht und die Strat eher mittelmĂ€ssig. Es bestĂ€tigt sich einfach, dass die Serienstreuung bei Fender exorbitant hoch ist. Die Verarbeitung war in Ordnung.

Es sind DetailverĂ€nderungen, die Fender umgesetzt hat. Die Geschichte mit dem Lack erscheint mir eher als eine Sparmaßnahme, auch wenn Herr Holtmann in seinem Testbericht das wohl anders sah (...lĂ€sst das Holz viel besser schwingen... ;-) ). Die fehlenden Gussreiter empfinde ich hingegen auch als Verbesserung (back to the roots). Der Hals fĂŒhlte sich wie bei der alten Serie an, ich mag diese HĂ€lse.

Vielmehr konnte ich nicht ausreichend testen um zu urteilen, dazu war die Zeit zu knapp. Ein großes Aha-Erlebnis hatte ich aber nicht.
 
Was mich hinsichtlich der neuen Stratten mal interessieren wĂŒrde, ist die Beschaffenheit der Tremolo-Baseplate.

Die bisherigen neuzeitlichen Plates sind ja scheinbar auch (wie die Blöcke) aus relativ weichem gussÀhnlichem Material gewesen, wÀhrend die hochwertigeren alten Bridgeplates meines Wissens aus gewalztem Stahl gewesen sind.

Da ja dichteres Material an dieser Stelle bessere schwingungsĂŒbertragende Eigenschaften hat, wĂŒrde mich brennend interessieren, ob Fender auch an diesem Punkt "innoviert" hat, oder ob da nach wie vor der Rationalisierungsgedanke im Vordergrund steht und die billigere Machart beibehalten wurde.
Bei der Tele ist die Grundplatte ja scheinbar auch verbessert worden (Pkt.6), wenn auch aus Messing statt aus Stahl.... however..

Wenn jemand was weiß, oder mutmaßen kann, wĂ€re ich ihm sehr dankbar, dies hier kund zu tun.

Chris
 
Mr.Bassman":1a6t9xp9 schrieb:
Der Testbericht aus der G&B 02/2008 war ja voll des Lobes.

Da wiederhole ich sinngemĂ€ĂŸ nochmal den Satz:

"In dieser Zeitschrift gibt es nur Testberichte, die voll des Lobes sind."

Oder glaubst du wirklich, dass man bei G&B einem guten Anzeigenkunden auf die FĂŒĂŸe tritt?

Tom
 
little-feat":1g6mvdsk schrieb:
"In dieser Zeitschrift gibt es nur Testberichte, die voll des Lobes sind."

Da muss ich dir absolut recht geben. Ich habe mir nun seit knapp 10 Jahren Abstinenz erstmals wieder diese Zeitschrift gekauft (die letzten 3 Ausgaben) und das allererste was mir aufgefallen ist, ist der signifikante Mangel an Negativpunkten bei den Reviews. Und wenn mal was negativ bewertet wird, dann ist es sowas wie "Suchtgefahr"... :roll:

Das war frĂŒher aber nicht so heftig, oder tĂ€usche ich mich?
 
gitarrero":o48dp928 schrieb:
Da ja dichteres Material an dieser Stelle bessere schwingungsĂŒbertragende Eigenschaften hat,

Grrrrrrrrr.

Wer sagt denn sowas??

Hast du das mit eigenen Ohren gehört? WĂŒrdest du dir denn zutrauen, eine Bridgeplate aus Stahl mit verbundenen Augen herauszuhören?

Oder vielleicht sogar noch den Unterschied zwischen gegossenem und gewalztem Stahl?

Wenn ich sowas lese, dann drehe ich regelmĂ€ĂŸig am Rad - sorry, ist zwanghaft und auf jeden Fall weder böse noch persönlich gemeint.

Tom
 
little-feat":2ei50jck schrieb:
gitarrero":2ei50jck schrieb:
Da ja dichteres Material an dieser Stelle bessere schwingungsĂŒbertragende Eigenschaften hat,
Wenn ich sowas lese, dann drehe ich regelmĂ€ĂŸig am Rad - sorry, ist zwanghaft und auf jeden Fall weder böse noch persönlich gemeint.

Ich drehe nicht am Rad, sondern möchte nĂŒchtern darauf hinweisen, dass ich einen Zusammenhang von Dichte und SchwingungsĂŒbertragung an dieser Stelle fĂŒr unwahrscheinlich halte.
In diesem Fall wÀre ja gegossene Blei richtig klasse und daran glaube ich nicht.
Wahrscheinlich sind doch eher HĂ€rte und Torsionsmodul fĂŒr die SchwingungsĂŒbertragung ausschlaggebend. Ob man das hört weiß ich aber nicht.
Gruesze
Ralf
 
little-feat":4tx8ge4p schrieb:
Hast du das mit eigenen Ohren gehört? WĂŒrdest du dir denn zutrauen, eine Bridgeplate aus Stahl mit verbundenen Augen herauszuhören?

Oder vielleicht sogar noch den Unterschied zwischen gegossenem und gewalztem Stahl?

Nö, hab ich ja auch in keinster Weise behauptet!

Ich frage lediglich aus zweierlei GrĂŒnden:

A: Der erste hat etwas mit AuthentizitÀt bzw QualitÀt zu tun. Denn wenn sich Fender schon mit der Standardisierung der gebogenen Stahlreiterchen so etwas wie "back to the roots" auf die Fahne schreibt, dann wÀre es m. E. ebenso notwendig, diesen Schritt auch bei der Bridgeplate zu gehen, denn...

B: ..ist das Material, was Fender in der bisherigen Fertigungsreihe dort verwendet hat eher ungeeignet. Diese Annahme fĂŒhre ich darauf zurĂŒck, dass mir genau diese Bridgeplate an den beiden Befestigungspunkten nach knapp 5 Jahren Benutzung regelrecht ausgefranst ist. Die Austauschplatte, die mittlerweile auch dieses Alter erreicht hat, beginnt auch schon an den Laschen etwas grĂ¶ĂŸer zu werden.

Rabe":4tx8ge4p schrieb:
dass ich einen Zusammenhang von Dichte und SchwingungsĂŒbertragung an dieser Stell fĂŒr uwahrscheinlich halte.

O.k., ich geb zu, dass "Dichte" hier eher durch "spezifische HĂ€rte" ersetzt werden sollte. Mein Fehler.

Was den "schwingungsĂŒbertragenden Aspekt" (Vorsicht! Behauptungen:) angeht, so habe ich den Wechsel von Gussblock zu Stahlblock bei der Klampfe eines Bekannten deutlich vernehmen können. Den spĂ€teren Wechsel von Gussreiterchen zu Stahlreiterchen ebenfalls, wenn auch nicht ganz so deutlich. Was spricht also dagegen, dass auch bei der Bridgeplate dieses Material nicht von Vorteil wĂ€re?

Naja, ich will hier jedenfalls keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen und auch niemanden zwingen an irgendwelchen RĂ€dern zu drehen.
Mich hats halt nur interessiert, weil demnĂ€chst mal wieder der Kauf einer neuen Bridgeplate ansteht (sind Ă€ußerst stimmunfreundlich, wenn die nicht vernĂŒnftig im Halfter sitzen).

Nix fĂŒr ungut, aber hĂ€tte ich gewußt, wie emotional solche Themen hier behandelt werden, hĂ€tte ich glaube ich verzichtet zu fragen. Ist ja wie "Kabelklang" im Hifi-Forum. :roll:

GrĂŒĂŸe
ChriZ
 
little-feat":38p775he schrieb:
Da wiederhole ich sinngemĂ€ĂŸ nochmal den Satz:

"In dieser Zeitschrift gibt es nur Testberichte, die voll des Lobes sind."

Oder glaubst du wirklich, dass man bei G&B einem guten Anzeigenkunden auf die FĂŒĂŸe tritt? ...

Nun, Gibson hat man ein paar mal (wegen inadĂ€quat schlampiger Verarbeitung) ein ppaar mal auf die FĂŒĂŸe getreten.
Vielleicht nicht ganz so fest auf die FĂŒĂŸe getreten wie angemessen gewesen wĂ€re, aber doch deutlich genug.

Tschö
Stef
 
7-ender":32rkp1eu schrieb:
Hi Bassman,

ich hatte gestern die Gelegenheit, eine Mapleneck Strat und eine Rosewoodneck Tele anzuspielen. Mein Eindruck war sehr ernĂŒchternd; die Tele war wirklich schlecht und die Strat eher mittelmĂ€ssig. Es bestĂ€tigt sich einfach, dass die Serienstreuung bei Fender exorbitant hoch ist. Die Verarbeitung war in Ordnung.

Es sind DetailverĂ€nderungen, die Fender umgesetzt hat. Die Geschichte mit dem Lack erscheint mir eher als eine Sparmaßnahme, auch wenn Herr Holtmann in seinem Testbericht das wohl anders sah (...lĂ€sst das Holz viel besser schwingen... ;-) ). Die fehlenden Gussreiter empfinde ich hingegen auch als Verbesserung (back to the roots). Der Hals fĂŒhlte sich wie bei der alten Serie an, ich mag diese HĂ€lse.

Vielmehr konnte ich nicht ausreichend testen um zu urteilen, dazu war die Zeit zu knapp. Ein großes Aha-Erlebnis hatte ich aber nicht.

Serienstreuung ist wohl das richtige Wort!

Ich habe nÀmlich eine RW Strat (herrliches Sunburst!) angetestet und die war wirklich richtig spitze!
Selbst meine Metalkollegen mussten diesem schmatzigen Stratsound ein anerkennendes Nicken geben, was schon einiges heißt. ;-)
FĂŒr 1.1 eine wirklich richtig gute Strat!
Ich wĂŒrde diese Gitarren ins Auge fassen und unbedingt vor Kauf antesten, mit ein bisschen GlĂŒck bekommt man ein richtig gutes ArbeitsgerĂ€t.

MfG Theo
 
Tatsache ist, dass die "Modellpflege" bei solchen Gitarren regelmĂ€ĂŸig als toller Schritt nach vorne abgefeiert wird.

Was - zu Ende gedacht - heißt, dass die Modelle um 1954 nix taugten und die Modelle ab 2015 erst so richtig gute Klampfen werden.

Diese sind jedenfalls das beste Album ... Àh ... Instrument, das wir bisher veröffentlicht haben! ;-)
 
Schnabelrock":3qb733k7 schrieb:
Tatsache ist, dass die "Modellpflege" bei solchen Gitarren regelmĂ€ĂŸig als toller Schritt nach vorne abgefeiert wird.

Was - zu Ende gedacht - heißt, dass die Modelle um 1954 nix taugten und die Modelle ab 2015 erst so richtig gute Klampfen werden.

Diese sind jedenfalls das beste Album ... Àh ... Instrument, das wir bisher veröffentlicht haben! ;-)

Das ist so ja nicht ganz richtig!
Fender hat nie gesagt, dass alle Gitarren bis zu der neuen American Standard Serie schlecht sind, sie haben jediglich zugegeben (Respekt!), dass die alte American Series nicht gerade das Gelbe vom Ei war.
Als neue Revolution ist diese "Modellpflege" von Fender ja auch nicht gemeint, eigentlich nur als "Dienst am Kunden".
Inwieweit das jetzt nun stimmt, muss jeder fĂŒr sich selbst beurteilen, aber diese "Modellpflege" zu verteufeln ist sicher der falsche Weg.

MfG Theo
 

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