Graphic EQ in der Liveanwendung


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Anonymous
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Hi Folks,

da brennt mir doch noch was unter den Nägeln und ich komme nicht umhin, Euer Wissen in Anspruch zu nehmen.

Vorspiel: Nachdem unsere Band sich neu formiert hat und wir nach 1 1/2 Jahren wieder einen eigenen Proberaum haben (wir waren zwischenzeitlich Gast einer befreundeten Band), haben wir natürlich auch unser verbliebenes Bandequipment wieder "im Betrieb". Durch Weggang (u.a. durch den Tod unseres Leadgitarristen) haben sich ein paar Lücken aufgetan...

Wir sind eine Band älterer Männer, daher ist der Grundstock auch schon etwas älter: Ein Soundcraft Spirit Live 3/24 Mischpult, eine 2x400W Peavey Endstufe und ein Paar Peavey Fullrange Boxen (+ 2x Monitor). Dank Physioblues (ich finde es toll, dass man innerhalb von GW mit netten Leuten vertrauensvoll Handel betreiben darf und kann ;-) ) ist ein Alesis Midiverb II für den Gesang (Hall) dazugekommen, danke nochmal! Unsere PA ist im Proberaum aktiv aber auch für kleinere Gigs ohne gestellte PA gedacht. Was uns zur Anpassung an div. Locations fehlt ist ein brauchbarer EQ (endlich beim Thema... :) ). Wir verfügen auch über ein Multicore Kabel und eine Stagebox, was aber (vermutlich) wohl eher nebensächlich ist.

Wir denken an einen 2x15er EQ in Bauweise 1HE, der im Livebetrieb vor allem fürs Monitoring gedacht ist.

Mir ist da gerade dieses Thomann Eigenprodukt für ziemlich unschlagbare 59.- über den Weg gelaufen. Nun haben Freizeitmusiker bekanntlich immer ein kleines Budget zur Verfügung, in soweit hätte ich gerne von Euch eine Einschätzung resp. passende Vorschläge in die Richtung gehört. Man kann für ein vergleichbares (Marken-) Produkt ja auch das vierfache hinlegen. Wie gesagt, es ist ausschließlich für Liveanwendungen gedacht!

Lasst mal Eure Einschätzung hören.

PS: Ich habe mich leider bislang nie wirklich mit dem Thema PA auseinandergesetzt, immer nur hingestellt und Musik gemacht...
 
therealmf
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hi Kollege,
solche Geräte sollte man immer im Rahmen dessen beurteilen, wofür sie gedacht sind und eingesetzt werden. Das ist sicher kein studiotauglicher EQ. Dafür werden ihm sowohl bzgl. Rauschfreiheit als auch Signalgüte (Frequenz-Präzision, Phasenkonstanz usw.) die Qualitäten fehlen.
Und wenn man den in einer high-quality-PA-Situation einsetzen würde, würde ein entsprechend qualifizierter Mischer sicher gleiches bemerken.
Aaber: die Anwendung die Du skizziert hast, ist ja doch eine etwas andere. Und im Rahmen dieser PA (bei der sicherlich das Spirit Live noch der qualitativ beste Baustein ist) sollte auch so ein EQ gut einsetzbar sein.
Allerdings würde ich für eine Monitor-Anwendung doch eher einen Dritteloktav-EQ empfehlen (also einen 31-Band-EQ). Nur mit dem dürfte man in der Lage sein, Feedbackfrequenzen einigermaßen treffsicher anzusteuern ohne zuviel vom Sound kaputt zu machen. Bei 15-Band-EQs sind die Bänder ja entsprechend breiter ausgelegt (mit niedrigerem Q-Faktor, also erfassen sie mehr Frequenzen ober- und unterhalb der Centerfrequenz). Das ist bei der Feedbackbekämpfung eher störend, weil es nicht nur die eine rückkoppelnde Frequenz betrifft, sondern auch viel drumherum. Für nur 20 € mehr bekommt ihr den Thomann-2x31-Band-EQ, der hier sehr viel besser geeignet ist.
Dank der 30-Tage-Rückgabemöglichkeit kann man ja auch die Anlage mal aufbauen, den EQ verkabeln, die Rauschwerte mit und ohne EQ vergleichen und die Einstellbarkeit überprüfen. Ich würde sagen, da kann man nicht viel falsch machen.
 
Riddimkilla
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Gutne Morgen,
den Behringer Ultradingenskirchens hat mein Stammmixermensch inzwischen auch im Rack und ist da sehr zufrieden mit, aber ihr wollt ja nicht klein PA-Verleiher werden. Ansonsten finden sich gerne DBX-215 in Anlagen die jeden Monitor mit nem extra EQ bestücken ...

Grusss

Rid
 
therealmf
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HaWe":iizdsmmg schrieb:
Gebt ein wenig mehr aus und holt Euch z.B. den/das http://www.thomann.de/de/behringer_deq2 ... ve_pro.htm hier.

Wenn ich den Ausgangspost und die Frage richtig verstanden habe (nämlich so, daß hier ein Bandmitglied fragt, daß es um eine unkomplizierte Anwendung in kleinem Rahmen geht, daß evtl. sogar kein eigener Tonmann existiert), dann scheint mir das eine schlechte Empfehlung. Dieses Gerät kann natürlich ne ganze Menge, aber was es nicht ist: leicht bedienbar. Wenn ich mir aber die Situation vorstelle, in der 7-ender sich mit der PA und dem Gerät wiederfindet, scheint mir das ziemlich grausam. Da sitzt man dann vor dem Menü des Behringer und kurbelt, liest, denkt, und währenddessen piepst der Monitor munter vor sich hin. Wenn es keinen festen Tonmann gibt, der sich das Ding reinziehen kann, würde ich sagen: Finger weg!

Außerdem: "ein wenig mehr" ist mal sage und schreibe grob das vierfache...
 
Monkeyinme
Monkeyinme
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therealmf":2hfzb5lg schrieb:
hey monkey...hast Du meinen post weiter oben gesehen? ;-)

Ääähh, ja, warum die Nachfrage? Ich wollte eigentlich nur noch einen Beitrag verfassen, damit ich bald die 2000er Marke knacken kann... :lol:

Im Ernst, klar. Hättest du den nicht so ausführlich geschrieben, hätte ich meine Ausführungen entsprechend gemacht. So gebe ich den gleichen Tipp wie du, macht im Moment 2 Stimmen für 2x31 (30) Band. Was dagegen, wenn ich Dir zu zustimmen? Schließlich war es eine Frage in die Runde, da zählt das kumulative Ergebnis eben auch.

Aber einen Tipp hab ich noch: Kauft euch einen graphischen EQ, warum hat ja therealmf schon geschrieben.

;-)

Ciao
Monkey
 
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Vielen Dank für Eure Einschätzungen. Dank der guten Erklärung von Markus ist mir der gravierende Vorteil des 1/3 Oktav-EQs für unseren Anwendungsfall klar geworden (ich mag Erklärungen, die selbst ich sofort verstehe ;-) ).

Nein, wir haben z.Zt. keinen eigenen Mann am Mixer, wir starten ja gerade erst wieder neu durch. In soweit braucht es wirklich ein "Werkzeug", dass sich quasi selbst erklärt.

Der Vorteil des Behringer, den Rolf und Jörg empfehlen, leuchtet mir auch ein. Da muss ich mal mit den Kollegen sprechen, im Moment tragen der Basser und ich die Investitionen in die PA...

Wir spielen nächsten Monat einen Gig anlässlich eines 50sten Geburtstags. Eine gute Möglichkeit zum Ausprobieren.
 
HaWe
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Hadamar
Ups .... den Link zu von Rolf und Jörg empfohlenen Teil wollte ich eigendlich auch posten.
(Man sollte ja immer noch mal nachschauen .... ;-) )

Ich habe mir aber gerade nochmal die Möglichkeiten des von mir oben verlinkten Gerätes angeschaut und finde es gar nicht mal sooo daneben.
Die automatische Frequenzanalyse und -anpassung (oder habe ich das falsch verstanden ?) hat doch was, wenn man sich nicht ständig selbst darum kümmern kann. .... und 4 sind mehr als zwei und ........

Ach egal ...... nehmt was Ihr wollt. ;-)
 
A
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Danke nochmal!

Ich habe den Behringer und den grösseren T.Racks gestern bestellt und wir werden beide mal ausgiebig testen. In solchen Fällen hat das 30 Tage Money Back wirklich was für sich. Es haut nämlich haarscharf hin mit unserem Gig am ersten März WE, für den wir auch einen befreundeten Tontechniker gewinnen konnten.

=> ...und wir haben beschlossen, die Gage erst mal in die PA zu stecken. Ich komme dann ggf. mit weiteren Fragen noch mal auf Euch zu... ;-)
 
A
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gibts da von Behringer nicht auch so ein Ding das genau auf Live-Anwendung zugeschnitten ist und sich mittels Richtmikro selbst auf die Location einstellt??? Kennt das wer?

...war - in meiner Erinnerung - auch nicht sooo teuer und hat sich quasi selbst bedient.

ton_behringer_ultracurve8024.jpg


Gruß, Hannes
 
A
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Ja, ist halt ein Ultracurve, der sowas mit nem MESSmikro (ECM-8000) mehr oder weniger gut kann. Den alten 8000er gibt´s gebraucht recht günstig, den 8024 mit Delay auch.
 
A
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Guest
Zum Feedback Unterdrücken scheint das genannte Teil von Behringer ja prima zu sein.

Aber du hattest vor allem von "Anpassen an die Location" geschrieben. Das wiederum ist ein ganz schön komplexes Thema, das sich meiner Meinung nach erst lohnt, wenn euer Equipment und die zu beschallenden Räume eine Nummer größer geworden sind. Es ist sehr schwierig, selbst mit der Lieblings-CD oder einer Mess-CD als Hilfe, einen guten Raumsound zu erzielen.
Fall nämlich keiner in deiner Kapelle richtig Ahnung von "Frequenzen" hat, nützt das beste Teil nix. Ihr müsst schon sehr genau wissen, was ihr bezwecken wollt.
 
A
Anonymous
Guest
Hi McCracken,

danke für Deine Antwort! Ich will es mal so ausdrücken: In erster Linie mache ich Musik. Den Raumklang kann ich zwar für mich einschätzen, das Gesamte (also incl. mir) aber im (gesamten) Raum eh nicht hören (vor allem nicht in der Veränderung, die der Sound den Abend über immer wieder haben wird). Das muss ich anderen überlassen und das wird sich auch noch für uns finden. Monitor ist mir, zumal ich auch singe, aber sehr wichtig. Das höre ich direkt und darauf möcht ich auch Einfluss nehmen. Also fang ich erst mal klein an ;-) . Der Rest wird wachsen...
 
A
Anonymous
Guest
Liebes Volk,

Ich bin neu hier und entbiete meinen Gruß in die Runde. Zu meiner Person: Ich bin nicht mehr so jung wie früher und spiele seit langer Zeit Gitarre – die letzten Jahre in einem Rocktrio. Seit kurzem bediene ich außerdem auch den Baß in einer zweiten Band. Manch einer unter Euch kennt mich auch aus anderen Foren und vom gemeinsamen Musizieren.

Zum Thema: wir standen vor einiger Zeit vor dem gleichen Problem: Feedbackeleminiering in den beiden Monitorwegen unserer Band-PA. Ich bin ein ausgesprochener Fan von Geräten, die sich intuitiv bedienen lassen. Insofern kam automatisches und digitales Teufelszeug mit irgendwelchen unanständigen Prozessoren und dergleichen für uns nicht in Frage. Außerdem las ich, daß einige FOH-Menschen von diesen automatischen Geräten nicht sonderlich begeistert sind („Der wichtigste Schalter an diesem Gerät ist der Aus-Schalter.“) und lieber mit graphischen (Terzband-)EQs arbeiten. Dummerweise hatten wir seinerzeit nur noch 1 HE im Rack frei, also haben wir uns führ den Ohringer FBQ 1502 entschieden: http://www.thomann.de/de/behringer_fbq1 ... phiceq.htm

Das Teil ist absolut kinderleicht zu bedienen, was ich vor allem auch in stressigen Live-Situationen für sehr wichtig halte. Sobald Feedback anfängt, leuchtet die LED des jeweiligen Schiebereglers, und man weiß sofort, welchen Regler man runterziehen muß. Einfacher kann Einpfeifen nicht sein. Und der EQ erfüllt mit seinen nur 15 Bändern auch durchaus seinen Zweck. Wer die Wahl hat, sollte natürlich zum 2x31-EQ greifen – der haut (wie weiter oben schon erwähnt wurde) weniger große Löcher ins Frequenzband. Der heißt in Ohringer dann FBQ3102 und benötigt 2 HE. Beim großen „T“ gibt’s den zur Zeit zwar nicht, aber es gibt ja auf dieser Welt noch andere Quellen.

Gruß Falk
 
A
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Hallo Falk, willkommen auf GW!

Danke für Deinen Hinweis. Die optische Anzeige des Frequenzbandes erscheint mir auch als ein Vorteil, weshalb ich auf Anraten der Kollegen neben dem T.Racks 2231 auch den Behringer 1024 mitbestellt habe. Der ist ja quasi das digitale Gegenstück zu dem von Dir vorgeschlagenen FBQ 3102. Leider habe ich den Behringer gleich wieder zurückschicken müssen, da er vor dem Verpacken bei Thomann wohl schon mal aus dem Regal gefallen war...

Heute Abend werde ich dem T.Racks im Proberaum mal auf den Zahn fühlen. Ich denke ja, dass man mit ein wenig Übung und Erfahrung ggf. auf das optische Helferlein des Behringers verzichten kann. Nichts desto trotz werde ich auch den Behringer probieren, sobald ich Ersatz habe.
 
A
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Hi 7-ender,

der 1024 wäre mir mit seinen 3HE etwas zu klobig - aber wenn der Platz da ist - warum nicht. Du kannst ja dann mal berichten, wie Du mit den Geräten zurechtkommst. Das tät mich schon interessieren - insbesondere auch, ob der 1024 leicht bedienbar ist...

Gruß Falk
 
Monkeyinme
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7-ender":14369osn schrieb:
...mit ein wenig Übung und Erfahrung ggf. auf das optische Helferlein des Behringers verzichten kann. Nichts desto trotz werde ich auch den Behringer probieren, sobald ich Ersatz habe.

Moin,
das sehe ich auch so. Ihr habt ja nicht jede Woche einen Auftritt. Ihr dürft auch nicht den Preisunterschied ausser Acht lassen, das T dingens ist ein EQ, der Behringer ein EQ+Helferlein und kostet entsprechend einen Hunni mehr. Ich wollte am Anfang auch einen EQ+ haben, aber der Preis eines reinen 2x31 Band gebraucht von B hat mich überzeugt. Tut was es soll, ich kann die nötigen Frequenzen rausnehmen. Welche das sind hört man mit ein wenig Übung.

Ciao und viel Spass heute abend! Ich hoffe er taugt ;-)
Monkey
 
A
Anonymous
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Ein erster Eindruck:

Der The T.Racks 2231 macht zunächst mal einen soliden Eindruck und macht genau das, was er soll. Ich konnte keinerlei "mehr" an Nebengeräuschen ausmachen. Wünschenswert hätte ich eine Umstellung des Regelbereiches zwischen 6 und 12dB und ebenso einen variablen und nicht festgelegten Basscut (hier bei 45Hz) gefunden, Features, die der kleine 1215 mitbringt (Basscut z.B. regelbar von 10-250Hz, Umschaltung 6/12dB integriert; zus. Bypass). Ganz sinnvoll ist die "reversed" Option, für die wir aber bereits umgepolte Kabel haben...

Erstes Fazit: Ein Schritt nach vorn! Im Moment denke ich aber dahingehend, dass für Livegeschichten der kleine 1215 zwar mit Abstrichen beim Frequenzbereich aber den besseren Features aufwartet (und behaupte einmal ganz dreist, dass der Unterschied in Bezug auf die Liveanwendung vermutlich eher marginal ausfällt).

Warten wir den nächsten "Testschritt" ab, ich bestelle aber den 1215 mal dazu, um mir meine Aussage von oben zu bestätigen. Die Behringer kommt ja eh noch...

PS: Es handelt sich übrigens bei der PA um eine Peavey CS 800X Endstufe und um zwei Peavey HiSys 2XT Boxen (die rechte...). Die Monitore kann ich aber leider noch nicht einordnen...
 
A
Anonymous
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So, ein weiterer Zwischenstand:

Ich habe heute nach einer leider viel zu kurzen Probe die Zeit genutzt, um noch ein wenig zu "spielen", nachdem jetzt bis auf den zuletzt empfohlenen FBQ 3102 (resp. das 2x15er Derivat) alle Probanten zusammen waren.

Vorspiel: Ich habe nicht im Monitorweg sondern mit dem Gesamtsignal "gespielt". Dabei habe ich erstmal die beiden T-Racks Produkte (deren Herkunft ich inzwischen auch gefunden habe ;-) ) miteinander verglichen.

Mein Fazit dazu: Mir gefällt der kleine EQ 1215E besser als der große EQ 2231E. Dadurch bedingt, dass ich beim 1215 den Regelbereich quasi verdoppeln kann, wenn ich auf 6dB umschalte (was für unsere Proberaumverhältnisse locker reicht) , gleicht das die "Feinheit" des 1/3 Oktav EQ für mein Ohr mehr als aus. Mit "mehr als" meine ich, dass ich den 2/3 Oktav EQ musikalischer finde. Auch durch den regelbaren Basscut von 10-250Hz ist der Kleine vielseitiger, aber grundsätzlich bringen beide EQs den Klang im Proberaum hörbar nach vorne. Da das aber jetzt ein "Nebenschauplatz" war, habe ich mich entschieden, den 1215 einfach mal "für mich" zu kaufen. Die 59€ sind so grade noch schulterbar ;-) . Ein wirkliches "Daumen hoch" für diesen EQ!

Des weiteren: Der Behringer 1024 ist vergleichsweise ein Rauscher, wenn ich den Vergleich zu den beiden T-Racks Produkten ziehe. Trotzdem akzeptabel, wenn wir uns wieder auf den Liveeinsatz beschränken. Die Ausstattung und die Möglichkeiten dieses digitalen EQs spielen allerdings in einer anderen Liga. Für Liveanwendungen ist die automatische "Feedbackfrequenzerkennung" ganz bestimmt ein sehr brauchbares Feature, wobei mein Ohr manchmal anderer Meinung war und sich über die Anzeige hinwegsetzte. Nur hat vermutlich niemand die Zeit und Muße, beim Gig auf echte "Feinfühlung" zu gehen, wenn man nicht "hauptamtlich" den Mixer bedient.

Abwägend der bisherigen Ergebnisse werde ich den T-Racks 2231E zurückgeben (ich ziehe qualitativ den kleinen Bruder ernsthaft vor), aber den FBQ 3102 (bzw. wenn ich kurzfristig keinen bekomme, dessen kleinen Bruder) gegenüber dem 1024 als weiteren Probanten noch dazunehmen, denn die Frage nach der Liveanwendung für den Monitorweg ist natürlich noch nicht beantwortet...
 
trekkerfahrer
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Hi 7-ender,

ich hatte heute ein ähnliches Erlebnis wie Du.
In unserem Live Rack befinden sich ein Behringer FBQ3102 und ein FBQ1502. Bislang habe ich den 15er für die Monitore und den 31er für die Front benutzt. Heute habe ich mal im Proberaum den 15er für die Front benutzt und hatte auf Anhieb einen deutlich ausgewogeneren Klang.

Mit "mehr als" meine ich, dass ich den 2/3 Oktav EQ musikalischer finde.
Das kann ich für meine Ohren genau so bestätigen. Wahrscheinlich bekommt man das auch mit dem 31er hin, aber es dauert länger und der kleine ist für das was bei uns über die PA läuft (Gesang, Gitarre, Bass Drum) völlig ausreichend.
Habe gerade den T.Racks 15er bestellt und hätte einen Behringer FBQ3102 günstig abzugeben ;-)

Schöne Grüße,
Ralf
 
 

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