So, jetzt will ich auch mal...:
Der Peavey/AmpLink Adapter kam heute an. Schön klein ist er, braucht aber 2 AAA-Batterien, die nicht dabei sind.
Habe dann diverse Apps runtergeladen und damit rumprobiert, am Start waren AmpKit (Peavey), Amplitube Free, PocketAmp und IShred Live.
Da ich erstmal ausprobieren wollte, sind das die kosenlosen Light-Versionen mit eingeschränktem Funktionsumfang, d.h. nur wenigen Amp-Modellen oder Effekten.
Ich hatte bis jetzt nur die Möglichkeit über Kopfhörer zu spielen, das ganze übrigens auf dem IPhone 4.
Mein Ergebnis: Spielerei!
Muss ich nicht haben. Hatte ich aber so ähnlich erwartet.
Mal ehrlich, wer will schon auf seinem Handy Gitarre spielen?
Das kann ja eigentlich nur ne nette Spielerei sein (die beweist, wie leistungsstark das IOs 4 ist!).
Grundsätzlich liefen alle Apps problemlos und ohne wahrnehmbare Latenzen.
Und es gab für mich Riesen-Unterschiede!
Gefallen finden konnte ich im Grunde nur an einer Software, nämlich AmpKit.
Da konnte ich mit den 2 mir zur Verfügung stehenden Ampsounds (Peavey ValveKing clean und Gain) Sounds bekommen, wo mir das rumdudeln Spaß gemacht hat.
Nur AmpKit hatte auch mitgelieferte Backing -Tracks zu denen man dann abrocken kann, außerdem eine Aufnahme-Funktion. Das war schon ganz nett, wie das alles über Boxen kommt, bleibt noch auszuprobieren.
AmpliTube hingegen hatte nur eine Marshall-Simulation zu bieten und hier ging es mir wie im richtigen Leben: ich komme damit nicht klar. Nix für mich.
PocketAmp ist eine ganz reduzierte Geschichte, für mich nicht der Rede wert, einzig die Möglichkeit, zu mp3-Songs mitzuspielen ist noch der Reiz.
IShred Live bietet wenigstens noch 3 konfigurierbare Effekte an, einen Tuner und ein Metronom, aber die Sounds waren alle nicht meins.
So bleibt mir jetzt mal noch zu probieren, wie AmpKit über Boxen klingt, alle anderen Apps fliegen bei mir gleich wieder runter.
Wie gesagt, meine Aussagen beziehen sich nur auf die Basisversionen, aber ich denke es wird schon klar, womit man sich wohler fühlt und wo nicht.
Und es hat sich wieder mal bestätigt, das ich mit Peavey-Amps gut klarkomme und mit Marshalls gar nicht!
Fazit vorerst:
Wenn es mir drum ginge ein möglichst handliches Gerät zu haben, um damit entweder über Kopfhörer oder Boxen mit gutem Sound zu üben, würde ich wahrscheinlich eher einen Vox Amplug nehmen.