Modelling, Profiling, Sampling oder was...?

Ich verstehe deinen Frust total. Viele Firmen halten ihre Technik leider geheim, um Wettbewerbsvorteile zu behalten. Gerade bei digitalen Amps und Effekten wäre mehr Transparenz echt wünschenswert. Je teurer die Geräte, desto mehr erwarte ich an Infos – aber meistens gibt’s nur Marketing-Geschwurbel. Ich teste daher meistens Geräte im Laden oder nutze Rückgaberecht. Ich finde auch, es sollte mehr unabhängige Vergleichstests geben. Dein Umwelt-Argument sehe ich genauso – viel unnötiger Müll durch Überangebot.
Hm, wieso Frust?
Ich hab ja mein Ziel erreicht.
Nur das kann man nicht vor Ort im Laden testen.
Zu laut, zu viel Ablenkung, Keine Zeit, keine Muße und Muse...;)

Schönes WE
LG
P.S.: Marketing-Geschwurbel hab ich schon lange enttarnt:
Weißt du, warum der rote günstigere Kaffee bei den Discountern 'Kaffee kräftig' heißt?
Na, weil man kräftig mehr Kaffeemehl dosieren muss, damit er überhaupt ähnlich, wie Kaffee schmeckt.
Damit wäre der Preisvorteil auch dahin...
Ähnliche Muster findet man in allen Branchen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Was ist denn außer dem niedrigeren Output-Level an den v2-Tonmodellen des ToneX anders?
Bin nicht so richtig draus schlau geworden, muss sie alle um ca. 6 dB hochschrauben. :unsure:
 
('Spielgefühl wie nen echter Amp')

ToneX ... grade da finde ich genau das eben nicht, denn ein echter Amp geht mit mir den ganzen Weg und nicht nur eine Einstellung die als "Profile" mit ein wenig "Futter" rechts/links versehen ist. Selbst der Produktmanager von ToneX beschriebt es wie folgt:

ToneX ist ein "Bild" des Moments (und das können sie wirklich hervorragend) ... man kann ein wenig an den Farben drehen, aber kein wirklich neues Bild draus machen.

Hingegen hat der Fender Tonemaster Pro eine Amp Simulation, die theoretisch den ganzen Weg gehen kann, den auch ein Amp zurück legt. So klingt z.B. ein Deluxe Reverb bei VOL 10 genauso abgesoffen, wie der "Real Amp", der unten im Proberaum steht. Mit dme Fender habe ich mich grade sehr intensiv beschäftigt ==> https://www.musiker-board.de/threads/effekt-how-to-start-your-digital-journey-with-the-fender-tonemaster-pro.763660/ ([Effekt] How to start your digital Journey with the Fender Tonemaster Pro)

Es bleiben also verschiedene Konzepte und ich denke wir sind im Verständnis wie der Hersteller an die Sache ran geht durchaus ein Stück "erfahrener" geworden und können abschätzen, was unserem Nutzerverhalten entgegen kommt. In meinem Fall wäre es der Fender TMP - ich schraube lieber an einem Amp den ich lerne zu verstehen, als mich durch 1 Millionen Snap Shoots durchzukämpfen und dann in der Bandprobe festzustellen, dass das zwar am Computermonitor gut klang, aber halt nicht mit der Band zusammen :-) ...

Gruß
Martin
 

Schöne Weihnachten!

ToneX ist ein "Bild" des Moments (und das können sie wirklich hervorragend) ... man kann ein wenig an den Farben drehen, aber kein wirklich neues Bild draus machen.
Das weiß ich alles.
Ist auch keine Antwort auf meine Frage. ;)
Ich glaub, über die mögliche Qualität der ToneX-Profile oder Tone-Modells braucht man nichts mehr sagen.
Ich hab meinen Sound gefunden. Mit dem ToneX.
Nach etlichen Line6 Geräten, jetzt noch Helix, oder Mooer GE 300 und einigen Röhren-Amps, jetzt noch Laney IRTX, Marshall Jubi usw.
Ich schraub doch nicht während des Spielens noch an meinen Sound rum.
Das erledige ich vorher. Kleine Anpassungen am Post-EQ, wenn überhaupt.

Deine Berichte über den neuen Fender-Modeller hatte ich schon gelesen.
Sehr gemischte Reaktionen.
Ich hatte den Vorgänger aus Helix-Zeiten für 30 Tage.
Das hat mir gereicht!

Schöne Rest-Weihnachten noch...:)
 
Zuletzt bearbeitet:
… ich schraube lieber an einem Amp den ich lerne zu verstehen, als mich durch 1 Millionen Snap Shoots durchzukämpfen und dann in der Bandprobe festzustellen, dass das zwar am Computermonitor gut klang, aber halt nicht mit der Band zusammen :-) ...
Würde ich so unterschreiben, wobei es bei mir das FM3 bzw. AM4 von Fractal sind. Bei den Amps, die für mich relevant sind, funktioniert alles so, wie beim echten Amp auch.
Und das sowohl im Recording, wie im Live-Umfeld.

Aus meiner Sicht hat Modelling mittlerweile die Nase vorne, wenn es um die Nachbildung von Amps geht.
 
Natürlich, jeder präferiert erstmal sein Gerät, was er sich teuer erkauft hat. ;)
Bis der nächste heiße Scheixx durchs Dorf getrieben wird und der erste Honeymoon verschwunden ist...
Das Preis-, Leistungsverhältnis des ToneX One scheint mir bis jetzt unschlagbar.
Zumindest für Hobby-Mukker. :D

P.S.: Nein, die billig Nam-Player haben schlechtere Wandler und Latenzen.
 
Natürlich, jeder präferiert erstmal sein Gerät, was er sich teuer erkauft hat. ;)

Damit brauchen wir dann jemanden, der keines der Geräte hat ... denn die Besitzer sind ja alle mit Bias versehen.

Nur bringt uns das nicht weiter, denn ohne Gerät kannst du nicht mit Erfahrungen zum Gerät berichten :-) ...

Beim Fender hatte ich im Vorfeld massive Bedenken, ob ich mir das antun soll. Dann fand ich den Trip aber äusserst spannend! Und NEIN, der war nicht "teuer erkauft", den hat Fender mir geliehen! Dein Argument ist also nur so Semi ...

Halten wir fest ... jeder nach seinem Gusto ... und dann braucht auch keiner versuchen eine Diskussion "zu gewinnen" (der Teilsatz nach dem zweiten Komma) ...

Gruß
Martin
 
Halten wir fest ... jeder nach seinem Gusto ...
Natürlich!
Wäre ich ein Fender- statt Marshall-Jünger, sähe meine Wahl auch anders aus. :)
Mir war es besonders wichtig:
- authentischer Klang und Verhalten
- gutes Interface
- USB-Bus powered für stundenlange sorglose Recording-Sessions (Helix 80 Watt, Mooer 30 Watt, ToneX One 2-3 Watt?!)
- gute Treiber und Software
- geringe Latenz
- klein, aber fein
- preiswert
- usw...
Ideal dann anschließend das Airstep TX von Usonic für auch mal Live-Sessions.
(5 programmierbare Taster und Expression Pedal Anschluss.)

Ich geb zu, wenn so ein schwieriger Kunde bedient werden konnte, bzw. sich bedient hat, dann ist das schon besonders, hehe. :cool:

Guten Rutsch Euch allen...! 🥳
 
Zuletzt bearbeitet:
Damit brauchen wir dann jemanden, der keines der Geräte hat ... denn die Besitzer sind ja alle mit Bias versehen.

Nur bringt uns das nicht weiter, denn ohne Gerät kannst du nicht mit Erfahrungen zum Gerät berichten :-) ...
...
:ROFLMAO:, ja, genau so ist es wohl.

Zudem ist Gear ja immer subjektiv, zumindest, wenn es um die wahrgenommene Interaktion mit dir als Player geht.

Objektivierbar ist lediglich der Sound, i.S.v., ist er in Relation zu anderen Sounds (also konkret Studio- oder Live-Aufnahmen relevanter Künstler) auffällig oder halt nicht.
 
...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Speichellecker..., mag ich gar nicht!;)
Haben wir in Hülle und Fülle.

P.S.: Manche Leute erhebts, leider.

Fred beschwert sich, ist das noch sein Fred? :unsure:
Ich hab’s dir glaube ich schon mehrfach, zu deinen diversen, vorherigen, gesperrten Avataren/Identitäten gesagt:
Ein Internetforum ist wohl der letzte Ort an dem du dich aufhalten solltest.
Du solltest dir professionelle Hilfe holen.
 
Tourette! Muss ein leichtes Tourette sein. ;)
 
Ich hab’s dir glaube ich schon mehrfach, zu deinen diversen, vorherigen, gesperrten Avataren/Identitäten gesagt:
Ein Internetforum ist wohl der letzte Ort an dem du dich aufhalten solltest.
Du solltest dir professionelle Hilfe holen.
Jawohl, mein Führer!
Vormals Swompty oder Swomtie?:D

P.S.: Ich hatte gehofft, dass dein Beitrag auch gelöscht wird, weil ich interpretiere ihn als Angriff auf meine Person.
Nun gut, das Forum bevorzugt Altlasten! ;)

(Nichtsdestotrotz war mein Einwurf stimmig!)
 
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