Muss es für Verzerrung Röhre sein?

A

Anonymous

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Also, ich habe hier jetzt schon recht oft gelesen, dass Transistorverstärker im verzerrten Kanal schlecht klingen. Das kann ich für meinen jetzigen Amp bejahen (Umtauschgrund).
Da ich mir ja einen neuen Amp zulegen will, wollte ich halt fragen, ob es nicht auch einen Transistorverstärker gibt, der verzerrt einen angenehm warmen verzerrten Sound rüberbringt.
Hatte schonmal den Marshall MG 50 DFX ins Auge gefasst.
 
A

Anonymous

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Also es muss nicht immer ein röhren "AMP" sein .. du kannst dir natürlich mit Fusstretern ein wenig nahchelfen :) ( schön was es heut so alles gibt ) Aber ein kleiner Tip .. Ich habe gemerkt das du sehr auf Marshall fixiert bist ( auch vom letzen Post ) Mein Tip wäre probier mal was neues aus und informiere dich auch mal übere andere Marken .. Es gibt auf jeden fall auch en Transenamp der einen geilen Zerrsound hat man muss vielleicht ein wenig suchen aber hey es gibt soooo viel auswahl heutzutage .. geh mal auf die Page von thomann oder MP , mache dir vorher ein limit wie viel du ausgeben willst und dann fang an zu suchen .. und schau auch mal bei verstärkerherstellern von dennen du noch nie gehört hast .. manchmal findet man genau da seinen *EIGENEN* sound :-D
 
A

Anonymous

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Hallo,

wie ich schon mal zu den DFX-Geräten geschrieben hatte, da wird ja versuchst einen möglichst Röhren-ähnlichen Sound zu produzieren, auch wenn's ein Transistor Amp ist.

Es gibt aber natürlich auch Transistor-Amps die gut klingen, wenn sie zerren... (z.B. mein Rath-Amp Topteil, dass ich derzeit auf Ebay verkaufe ;-)

Aber es gibt ja auch die Möglichkeit digitale Sachen einzusetzen, wie z.B. POD od. VAmp, d.h. wenn für dich preislich kein Röhren-Amp drin sind kannst du dir auch mal sowas ansehen/hören..

Nils
 
univalve

univalve

Well-known member
generell würde ich sagen, das Röhre eine schönere Zerre im Clipping, also im Anfang (auch Crunch genannt) der Verzerrung bringt. High Gain mit Röhren klingt sehr gut, aber da merke ich kaum Unterschiede zu Transistor-Zerre.

Aber höre Dir die Amps mal an und überlege was Du für einen Sound möchtest - Ob Röhre oder nicht ist vielleicht auch ein bischen Religion (wie bei mir ;-) )

greetz
univalve
 
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Kann auch den Spider II von line6 empfehlen, istn Modelling-Amp, der zwei Marshalls (50 + 100W) im Programm hat. gibt's sowohl als Top als auch in verschiedenen Combo-Ausführungen (ich hab die 2x12 und bin ziemlich zufrieden)
 
A

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Danke erstmal für die Tips. Naja, bin ein wenig auf Marshall fixiert, weil ein Freund von mir einen Park G15 CDR benutzt und der für meinen Geschmack ganz gut klingt.
Also preisliches Limit ist für mich 400 Euro. Hatte in Paderborn bei Musik Aktiv mal einen Peavey Transtube 112 EFX angetestet. Der war da für 300 € im Angebot. Weiß nicht mehr genau, wie der klang, weil ich wegen einer Gitarre da war und mich mehr auf die Unterschiede zwischen den Gitarren konzentriert habe.
 
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den Spider II als 2x10 gibt's für knapp 390.- bei thomann: http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-165429.html

der Vorteil ist eindeutig die Flexiblität.

Ich behaupte einfach mal, dass Park nix mit Marshall zu tun hat und nur die Lizenz bekommen hat!

Ich hab auch einen Peavey aus der Transtube-Serie, gefiel mir insgesamt besser als gleichwertige Marshalls
 
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Müsste den wenn mal antesten und im direkten Vergleich dann den Marshall haben.
Habe schon öfters im Forum gelesen Park = Marshall, Marshall = Park. Unterscheiden die sich echt so stark?
 
B

Banger

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Also, wenn ich mich nicht irre, ist das so:
Park war mal die Billigserie von Marshall, so wie Squier und Fender.
Anscheinend haben die sich aber nicht sonderlich verkauft, deshalb sind die Parks jetzt auch als Marshalls gelabelt (z.B. die MG-Serie), sind also immer noch keine "echten" Marshalls und vom Sound her finde ich sie nicht sonderlich überzeugend...
 
A

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Schuldigung, aber Park is ja auchn bescheuerter Name.... ;-)
@banger: Sind denn auch die großen 100-watter MGs ex-Park-Modelle?
 
A

Anonymous

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Werden die mit Marshall gelabelten Parks denn jetzt auch für den Marshall Preis verkauft? Bei einem MG 30 o. MG 50 DFX könnte es also auch ein Park sein? Wie kann man denn kontrollieren, ob man jetzt einen Marshall oder Park kriegt?
 
A

Anonymous

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erstens ist es doch eigentlich egal, welche Marke draufsteht, oder? Die meisten Gitarren werden sowieso in nur wenigen Fabriken im Osten hergestellt und später je nach Auftraggeber gelabeled.
zweitens scheinen alle Marshall-MGs früher Park geheissen zu haben, wurden aber später in das Marshall-Programm aufgenommen weil sich der Name Park nicht verkaufte.
 
A

Anonymous

Guest
Also gut, der ganze Thread hat mich bis jetzt noch nicht wirklich weitergebracht.
Gibt es jetzt Transistorverstärker bis 400 Euro, die einem Röhrensound nahe kommen im Bereich Verzerrung und wie klingen denn jetzt die Marshall MGs? Die einen sagen, die klingen ähnlich wie Röhre aber nicht ganz so gut, die anderen sagen, dass die nicht so doll klingen.
Und was ist jetzt mit dem Spider II von Line 6. Hat der eine brauchbare Verzerrung? Wie ist der cleane Kanal? Hat man sowohl im Cleanen als auch im verzerrten Kanal kontrolle über Höhen, Mitten und Bässe? Am besten fänd ich getrennte Kontrollen.
 
A

Anonymous

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Naja, ich spiel zwar nicht hauptamtlich Gitarre, kann aber vielleicht trotzdem etwas dazu sagen.
Die beiden Gitarristen in meiner Band suchten vor 2 Monaten grössere Verstärker. Ihnen gefiel recht schnell der Sound des Marshall Valvestate ( beide kauften einen, 80 oder 2x65W, jeweils Occasion für etwa 500-600 CHF, also etwa 400€ ). Sie probierten auch noch einen Line6 Spider II aus. Ihnen und mir gefiel der Sound, die grossen Möglichkeiten des Verstärkers, aber der Valvestate hats dann doch geschafft.
Ich selbst hätte mir aber mit höherer Wahrscheinlichkeit den Line6 gekauft. Bei beiden ist das Problem, dass sie dir vielleicht zu fest nach NuMetal klingen könnten, v.a. der Valvestate. Man kriegt aber auch aus dem Valvestate nicht NuMetal-lige sounds raus ( z.b. für born to be wild ;) ) sonst würd ich meine beiden Gitarristen gleich ankotzen ;)

Fazit: mein vielleicht zu ungeschultes Ohr mag teilweise die Sounds von Line6 Spider II, Valvestate und ähnlichen ....

mfg, Wrathchild
 
A

Anonymous

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Röhre, Transistor, Digital...scheißegal!!

Wie wär´s wenn Du deine Klampf unter´n Arm packst und mal im Laden mit ordentlich Auswahl ausgiebig verschiedene Modelle antestest. Wie sollen die Leute hier denn Dir die Kaufentscheidung abnehmen? Die Aussage steht ja bereits. Für 400 Euro kann man schon ´nen brauchbaren bis guten Amp ergattern. Aber letztlich dreht es sich hier um Sound- und Klangvorstellungen. Die kann man nicht mal eben schriftlich durchreichen. Da entscheidet das Ohr eines jeden ganz persönlich. Und dann ist ja auch noch der psychologische Faktor da. Wenn Du einfach auf den Namen Marshall stehst und es gibt da einen Amp in deiner Preiskategorie, der Dir auch noch gefällt, dann kaufst du den wahrscheinlich sowieso. Wenn Du Angst hast Fehler zu machen: Die macht jeder, da muss man durch...

P.S: Ich hatte auch mal so einen Marshall Valvestate....schwarz, breit, stark, 2x12, 80 Watt Stereo ( und irre schwer ,) vorne stand fett Marshall drauf. Was wollte ich mehr! Zur selben Zeit hätte ich ´nen Mesa DC 5 für den selben Kurs bekommen können. Aber ich fand den Marshall halt geiler! Heute wär das anders, da sich der Geschmack halt verändert hat. Jetzt den DC 5 haben wäre sehr schön, aber so ist nunmal das Leben.
 
A

Anonymous

Guest
Da geb ich dir recht .. eben antesten ;-) en kolleg hat mal das marshall abgenommen und seinen bandnamen hingeschrieben ;-) und an der Box stand nur noch "MARS" ;-) denn es ist wirklich egal was du spielst es muss nicht immer marshall oder mesa sein .. be yourselfe :D
 
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Anonymous

Guest
Foo Fighter":3hgqinvx schrieb:
Da geb ich dir recht .. eben antesten ;-) ... denn es ist wirklich egal was du spielst es muss nicht immer marshall oder mesa sein .. be yourselfe :D

Wenn das mal immer so einfach wäre... :oops:

...oder was ist mit deinem "Orange"-Avatar??? ;-)

Gitarristen sind ja erz-konservativ. Ich z.B. stehe einfach auf Röhren. Allein schon wegen dem "Bastel-Faktor" und dem Feeling. Aber es gibt auch andere gute Amps, die kein Röhre haben und es gibt schlechte Röhrenamps. Von Legendenbildung kann sich keiner freisprechen. Schließlich hat die Tradition im Instrumentenbereich/-bau ja auch durchaus ihre Berechtigung. Wär hätte nicht gerne eine 59´Les Paul oder eine alten Blackface Fender oder Marshall Plexi im Stall? Nichtsdestotrotz, es gibt aber auch hervorrangende Instrumente zu wesentlich realistischeren Preisen. Dessen muss man sich dann mal bewusst werden. Aber sowas kommt meist mit der Zeit und wenn das Budget sowieso knapp ist. Dabei fällt mir ein, dass ich gitarrespielende Zahnärzte hasse. ;-)
 
A

Anonymous

Guest
Hey Marcello geile idee ;-)
Ja Röhre ist eigentlich der Traum vieler aber meistens nicht der Geldbörse :-( Mhhh .. Orange sind hammer verstärker .. Naja es gibt viele mega guete Hersteller von dennen viele nichts wissen .. hmm einer ist Diezel .. aber die sind mitlerweille auch schon ziemlich bekannt und teuer .. VHT sind auch noch selten anzutreffen obwohl sie einen hammer sound haben .. eben bei solchen sachen frage ich wieso kaufe ich mir einen Marshall .. schalt doch mal de TV ein und schau Top of the pops :-( was siehst du bei den "bands" im Hinergrund .. Marshall und wenn du genau hinschaust ist er aus :-S aber eben jedem das seine ....
 
Woody

Woody

Well-known member
Hallo zusammen,
diese "Röhre oder nicht Röhren" Diskussion hat sich imho in den letzten Jahre überholt, genauso wie "analog oder digital"
In Sachen Vorbilder oder Idole gibt es auf jeweils beiden Seiten große Namen, und Unterscheiden kann es letztlich eh kaum jemand.
Klar ist das Sozialprestige eines Fußverdrahteten Röhrenamps mit Mundgeblasenen Röhren höher als das eines Modellers.
Aber meistens dann auch der Preis und ob der Nutzwert so viel höher liegt...

Für meinen Teil habe ich mich mit Amps ab einer bestimmten Preiskategorie auf der Bühne immer wohlgefühlt, von welcher Firma er auch kam. Da war es mir auch immer egal, ob es Transen, Modeller oder Röhren waren.
Du solltest Dir über Dein Budget bewusst sein, über das, was Du von einem Amp erwartest und dann einfach viel testen. Auch Namen, die man nicht so oft hört.
Als ich mich nach einem Jazzamp umgeschaut habe, standen hinterher auf meinem Ranking Platz drei ein Peavey Bandit 2x12 Transistorcombo, direkt neben einem Febder Twin. Der Cleansound war gigantisch gut, zumal der Fender 4-5 mal teurer sein sollte.

Gruß,
Woody
 
 
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