Nicht so lauter Verstärker


A
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Sagt mal kann mir jemand einen nicht ganz so lauten Verstärker empfehlen, denn in letzter Zeit machen meine Nachbarn mir ein bisschen zu viel Stress. Sonst müsste ich demnächst zu einer ganz normalen Klanggitarre wechseln und da habe ich ja echt kein Nerv zu.

LG

Melodien
 
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Tach

und willkommen. :cool:

Mein Tipp wäre ein Modeling-Amp; ich persönlich bin mit dem Mustang I v2 verheiratet. ;-)

Beste Grüße,

Batz.
 
Riddimkilla
Riddimkilla
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Batz Benzer schrieb:
ich persönlich bin mit dem Mustang I v2 verheiratet.

Ach, mir sagtest du deine Frau hieße ... ach lassen wir das ...

Nachdem selbst 5 W bei entsprechender Wohnsituation völlig ausreichen um zwischenmenschliche Störungen hervorzurufen, fände ich es ggf sinnvoll etwas in der Art:
[img:620x300]http://www.weare.de/ext/blog/wesc/wesc_kopfhoerer_neue-farben_4.jpg[/img] anschließen zu können.

Gruß

Reverend Riddimkilla
 
frank
frank
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"Nicht so laut" ... was mag das heißen?
Zu große Lärmbelästigung hängt auch mit der Bauweise des Gebäudes zusammen.
Faustregel: Ein auf 2 Watt eingestellter Fernseher wird allgemein als zu laut empfunden.

Entweder zügelst Du Deine Lautstärke oder denkst über Alternativen nach.
Mein Tipp: Kaufe Dir Recording - Equipment und einen Kopfhörer. Damit sind nicht nur nächtliche Sessions möglich, sondern auch eine tolle Möglichkeit sein eigenes Können zu kontrollieren und zu verbessern - und das auch mit bzw. zu backingtracks der eigenen Heroes.
 
A
Anonymous
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Aus ähnlichen Gründen hab ich mir gerade das Epiphone Valve junior Topteil gekauft...Wenn Du den mit Pedalen befeuerst kannst Du den auch mit nem guten Ton leise spielen...
Wenn Du allerdings seine natürliche Röhrenzerre hören willst, ist selbst dieser viel zu laut...
 
A
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Melodien schrieb:
Sagt mal kann mir jemand einen nicht ganz so lauten Verstärker empfehlen...

Nicht ganz so laut wie... ?!

Was spielst Du im Moment zu Hause und wie weit aufgedreht?
Was willst Du für nen Sound?

Hilf uns ein bisschen, dann können wir besser helfen :)
 
A
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"Richtig leise" bleibt vom Klang eines Amps eh nichts übrig. Wenn das akustische Geplinke der Saiten noch hörbar ist - und richtig leise IST des das - kann kein kein kein Röhrenamp seinen Sound entfalten. Auch die 3-5 Watt-Amps sind viel zu laut für empfindliche Nachbarn.

Ich würde für "richtig leise" einen Roland Microcube nehmen. Die gibt es gebraucht für'n Appel und 'n Ei.
 
G
guitarthunder
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Hi Melodie

Ich werf mal hier den Vypyr 15 von Peavey ins Rennen. Den gibt es mittlerweile günstig in der Bucht da es einen Nachfolger gibt. Mit einem 8" Speaker und 15 Watt klingt der auch leise richtig gut. Man kann aber auch zur Not mal die Nachbarn ärgern. Da sind 12 Amps drin,das reicht.

Gruß Michael
 
uwich
uwich
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Ich habe mehrere Gitarren - und Bassverstärker, dabei auch ältere Modelle, und alle haben einen Drehknopf, auf dem "Volume" oder "Master" steht. Wenn man daran dreht, kann man die Verstärker leise machen. Wenn das nicht so wirklich klappt, dann haben meine Gitarren auch alle einen Drehknopf, mit dem ich das Ganze leiser kriege.
Das funktioniert seit 25 Jahren schon zuverlässig.

Der Sound ist dann natürlich nicht so toll - ist er aber eh nicht, wenn er leise ist. Da hilft auch nicht wirklich ein Powersoak, Bedroomamp oder Modeler. Wenn der Sound gut sein soll, muss er eine gewisse Lautstärke haben. Geht das nicht wegen der Nachbarn, nimmt man halt einen Kopfhörer. Mit dem kann man sich volle Pulle die Ohren zuknallen, ohne daß die Nachbarn sich aufregen.

Persönlich habe ich es komfortabel und lebe in einem Einfamilienhaus mit entweder älteren Nachbarn, die was anne Ohren haben oder jüngeren Nachbarn, die selber alle Mucker sind.
Früher lebte ich in WGs in Innenstädten und kam mit einem Peavey Bandit 112 80 Watt immer gut zurecht.
 
A
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Guest
uwich schrieb:
Der Sound ist dann natürlich nicht so toll - ist er aber eh nicht, wenn er leise ist. Da hilft auch nicht wirklich ein Powersoak, Bedroomamp oder Modeler. Wenn der Sound gut sein soll, muss er eine gewisse Lautstärke haben.

Hallo uwich,

ohne Dir ans Bein pinkeln (oder gar Dein Tjure sein ;-) ) zu wollen, aber das ist meines Erachtens nicht richtig: Ein Modeling-Amp wurde konstruiert, um in allen Lautstärken denselben Sound zu bringen, da die Endstufe neutral agiert und somit den Klang nicht färbt.

Der "Anfahr-Einfluss" des Speakers ist bei einem 8"-Speaker - das träfe sowohl auf den Mustang I v2 als auch auf den Peavey Vypyr 15 zu, die hier bislang amp-fohlen wurden - auch zu vernachlässigen (ebenso beim MicroCube mit seinem 5"-Laut-, bzw. Leisesprecher); lediglich bei Flüsterlautstärke (dann ist aber das akustische E-Gitarrenschrabbeln schon lauter) oder Vollauslastung sind Unterschiede zu hören, nicht in der alltäglichen praktischen Anwendung.

Diese Meinung findest Du hier im Board und auch außerhalb immer wieder als Argument für Modeler als Bedroom-Amps; es entspricht auch meiner Meinung.

Deswegen muss es natürlich für Dich als Person nicht zwangsweise auch so sein, aber dann ist es eine exotische Meinung, was in einer Beratung Erwähnung finden sollte. Ist hiermit geschehen. ;-)

Nochmal: Nix für ungut und einen lieben Gruß,

Batz. :cool:
 
uwich
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Batz Benzer schrieb:
uwich schrieb:
Der Sound ist dann natürlich nicht so toll - ist er aber eh nicht, wenn er leise ist. Da hilft auch nicht wirklich ein Powersoak, Bedroomamp oder Modeler. Wenn der Sound gut sein soll, muss er eine gewisse Lautstärke haben.

Hallo uwich,

ohne Dir ans Bein pinkeln (oder gar Dein Tjure sein ;-) ) zu wollen, aber das ist meines Erachtens nicht richtig: Ein Modeling-Amp wurde konstruiert, um in allen Lautstärken denselben Sound zu bringen, da die Endstufe neutral agiert und somit den Klang nicht färbt.

Der "Anfahr-Einfluss" des Speakers ist bei einem 8"-Speaker - das träfe sowohl auf den Mustang I v2 als auch auf den Peavey Vypyr 15 zu, die hier bislang amp-fohlen wurden - auch zu vernachlässigen (ebenso beim MicroCube mit seinem 5"-Laut-, bzw. Leisesprecher); lediglich bei Flüsterlautstärke (dann ist aber das akustische E-Gitarrenschrabbeln schon lauter) oder Vollauslastung sind Unterschiede zu hören, nicht in der alltäglichen praktischen Anwendung.

Diese Meinung findest Du hier im Board und auch außerhalb immer wieder als Argument für Modeler als Bedroom-Amps; es entspricht auch meiner Meinung.

Deswegen muss es natürlich für Dich als Person nicht zwangsweise auch so sein, aber dann ist es eine exotische Meinung, was in einer Beratung Erwähnung finden sollte. Ist hiermit geschehen. ;-)

Nochmal: Nix für ungut und einen lieben Gruß,

Batz. :cool:

Vielen Dank für diesen persönlichen Beitrag. Es kommt nicht so oft vor, daß jemand auf meine Beiträge reagiert. Trotzdem bin ich gerne und oft hier!
Natürlich war mein Beitrag etwas polemisch aufgesetzt. Aber im Grunde scheine ich eine andere Meinung zu haben bzw. ein etwas anderes (Hör-)Empfinden. Nicht nur bei Gitarrenverstärkern, auch bei Radios, Stereoanlagen, TV etc. empfinde ich die Klangentwicklung als ausgewogen erst ab einer gewissen Grundlautstärke. Darunter nehme ich überwiegend die hohen Töne und die Mitten wahr.
Wahrscheinlich gibt es dafür eine physiologisch-physikalische Erklärung, die ich jetzt gerade nicht ergoogeln kann. (Oder eine Krankheitsbereichnung??).

Dieses Phänomen führt dazu, daß ich geringe Lautstärken an Amps nicht so schätze und eher zum Kopfhörer rate. Für mich ist "Sound" auch lautstärkeabhängig.
 
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Naja Sound hört man nicht nur, man fühlt ihn auch. Gerade deswegen ist eine gewisse Lautstärke für ein guten Sound von Nöten.
 
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uwich schrieb:
Vielen Dank für diesen persönlichen Beitrag. Es kommt nicht so oft vor, daß jemand auf meine Beiträge reagiert. Trotzdem bin ich gerne und oft hier!
Natürlich war mein Beitrag etwas polemisch aufgesetzt. Aber im Grunde scheine ich eine andere Meinung zu haben bzw. ein etwas anderes (Hör-)Empfinden. Nicht nur bei Gitarrenverstärkern, auch bei Radios, Stereoanlagen, TV etc. empfinde ich die Klangentwicklung als ausgewogen erst ab einer gewissen Grundlautstärke. Darunter nehme ich überwiegend die hohen Töne und die Mitten wahr.
Wahrscheinlich gibt es dafür eine physiologisch-physikalische Erklärung, die ich jetzt gerade nicht ergoogeln kann. (Oder eine Krankheitsbereichnung??).

Dieses Phänomen führt dazu, daß ich geringe Lautstärken an Amps nicht so schätze und eher zum Kopfhörer rate. Für mich ist "Sound" auch lautstärkeabhängig.

Ich finde, dass auch eine Einzelmeinung sehr wichtig ist - aller Statistik zum Trotze könnte es nämlich sein, dass es dem Threadsteller da wie Dir geht, insofern danke ich Dir für Deinen Beitrag und sehe Dich hier ja auch bestätigt:

Ace-Cafe schrieb:
Naja Sound hört man nicht nur, man fühlt ihn auch. Gerade deswegen ist eine gewisse Lautstärke für ein guten Sound von Nöten.

Allerdings kann man das Fühlen des Sounds unter den gewünschten Umständen wohl kaum erwarten; das kann kein Amp der Welt leisten, wenn die Prämisse ist, möglichst leise zu sein. ;-)

Lieben Gruß, Ihr beiden,

Batz. :cool:
 
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uwich schrieb:
Vielen Dank für diesen persönlichen Beitrag. Es kommt nicht so oft vor, daß jemand auf meine Beiträge reagiert. Trotzdem bin ich gerne und oft hier!
Hi uwich,
hab das grad gelesen und Batz hat ja auch schon drauf geantwortet.
So kann man sich täuschen, denn dich lese ich immer gerne und bin in vielen
Dingen deiner Meinung, was eben zur Folge hat, dass es da z.B. zwischen uns
keinen großen Diskussionsstoff gibt. Deine Beiträge sind durchweg kompetent
und sehr lesenswert, nur mit dem Modeler eben, siehe Batz, lagst
du ausnahmsweise mal etwas daneben ;-)

Gruß Peter
 
JerryCan
JerryCan
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Batz Benzer schrieb:
Ace-Cafe schrieb:
Naja Sound hört man nicht nur, man fühlt ihn auch. Gerade deswegen ist eine gewisse Lautstärke für ein guten Sound von Nöten.

Allerdings kann man das Fühlen des Sounds unter den gewünschten Umständen wohl kaum erwarten; das kann kein Amp der Welt leisten, wenn die Prämisse ist, möglichst leise zu sein. ;-)

Na ja, für Bassisten gab's es zu diesem Zweck 'mal so eine vibrierende Bodenplatte zum Übungsverstärker, damit sich das richtige Feeling einstellt. :ptg_muahaha:

MfG

JerryCan
 
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erniecaster
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Hallo!

Ich habe das so gelöst, dass ich im Proberaum meinen richtigen Amp stehen habe, davor meine Effekte in einem Case. Das Effektcase nehme ich bei Bedarf mit nach Hause, da geht es dann in einen (analogen) Modeler plus Aktivbox - das geht in Flüsterlautstärke, macht aber auch erst Spaß, wenn man die E-Gitarre akustisch nicht mehr hört. Meine Hauptgitarre sind aber eine Jazzmama und eine ES, daher ist das etwas schwierig.

Würde ich aktuell einen Übungsamp suchen, würde ich mir erstmal den Peavey Envoy ansehen. Leise macht der Volumenregler und für einen sehr kleinen Gig tut der es auch noch.

Gruß

erniecaster
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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ferdi schrieb:
Wenn das akustische Geplinke der Saiten noch hörbar ist - und richtig leise IST des das - kann kein kein kein Röhrenamp seinen Sound entfalten.

erniecaster schrieb:
... macht aber auch erst Spaß, wenn man die E-Gitarre akustisch nicht mehr hört.

Ganz im Ernst: Ich mag das zu Hauses sogar, wenn ich die E-Gitarre noch akustisch höre, und dass Geplänke einfach ein bisschen durch einen Amp unterlegt wird.
:oops:
 
E
erniecaster
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Hi!

Analoger Modeler = Gerät, dass ohne digitales Zutun so tut, als sei es ein Amp und eine Box. Bei mir: Tech21 Blonde oder Liverpool.

Könnte auch was für dich sein!

Gruß

erniecaster
 
Riddimkilla
Riddimkilla
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erniecaster schrieb:
Hi!

Analoger Modeler = Gerät, dass ohne digitales Zutun so tut, als sei es ein Amp und eine Box. Bei mir: Tech21 Blonde oder Liverpool.

Könnte auch was für dich sein!

Gruß

erniecaster

Jetzt hab ich verstanden, was du meinst. Da wird sich mein HB California aber freuen ein Modeler zu sein, wo ich ihn immer nur als Verzerrer oder bestenfalls Preamp bezeichnet hatte ...

Bruder Batz steht doch auch auf so Spielzeuge wie den Rockman, die sind doch auch mal erfunden worden um was leise zu tönen.

Grusss

Reverend Riddimkilla
 
B
Banger
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JerryCan schrieb:
Na ja, für Bassisten gab's es zu diesem Zweck 'mal so eine vibrierende Bodenplatte zum Übungsverstärker, damit sich das richtige Feeling einstellt. :ptg_muahaha:
Gibt es immer noch, hat nix mit "Übungsverstärker" oder "Muhaha" zu tun, sondern mit In-Ear-Monitoring und einem Körperschallempfinden, von der Gitarristen nicht mal die leiseste Ahnung haben. ;-)

Davon abgesehen: Ist irre geil. Hab auf 'ner Messe mal gesehen, wie Richard Bona eine Frau drauf sitzen lies und ihr was vorspielte – musste hinterher einer mit 'ner Flitsche drüber.
 
setneck
setneck
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Banger schrieb:
JerryCan schrieb:
Na ja, für Bassisten gab's es zu diesem Zweck 'mal so eine vibrierende Bodenplatte zum Übungsverstärker, damit sich das richtige Feeling einstellt. :ptg_muahaha:
Gibt es immer noch, hat nix mit "Übungsverstärker" oder "Muhaha" zu tun, sondern mit In-Ear-Monitoring und einem Körperschallempfinden, von der Gitarristen nicht mal die leiseste Ahnung haben. ;-)

Davon abgesehen: Ist irre geil. Hab auf 'ner Messe mal gesehen, wie Richard Bona eine Frau drauf sitzen lies und ihr was vorspielte – musste hinterher einer mit 'ner Flitsche drüber.

Ah ja, "Pleasureboard" :lol:
 
Doc Line6forum
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uwich schrieb:
Vielen Dank für diesen persönlichen Beitrag. Es kommt nicht so oft vor, daß jemand auf meine Beiträge reagiert. Trotzdem bin ich gerne und oft hier!
Natürlich war mein Beitrag etwas polemisch aufgesetzt. Aber im Grunde scheine ich eine andere Meinung zu haben bzw. ein etwas anderes (Hör-)Empfinden. Nicht nur bei Gitarrenverstärkern, auch bei Radios, Stereoanlagen, TV etc. empfinde ich die Klangentwicklung als ausgewogen erst ab einer gewissen Grundlautstärke. Darunter nehme ich überwiegend die hohen Töne und die Mitten wahr.
Wahrscheinlich gibt es dafür eine physiologisch-physikalische Erklärung, die ich jetzt gerade nicht ergoogeln kann. (Oder eine Krankheitsbereichnung??).

Dieses Phänomen führt dazu, daß ich geringe Lautstärken an Amps nicht so schätze und eher zum Kopfhörer rate. Für mich ist "Sound" auch lautstärkeabhängig.

Stimmt 'ziemlich' genau (na ja, fast..:cool:. . )
Die Bezeichnung ist gehörrichtige Lautstärke und auch als Fletcher-Munson-Kurve bekannt.
Allerdings ist nicht richtig, dass wir (die meisten Menschen) bei niedrigen Lautstärken die hohen Töne gut hören. Wir hören die Mitten gut und Bässe sowie Höhen unterrepräsentiert. Bei 80-90 dB wird die Kurve am flachsten, d.h. die Lautheitswahrnehmung für alle Frequenzen nähert sich dem tatsächlichen Schalldruck am stärksten an.
Die Kurve erklärt nebenbei, warum alte Stereoanlagen einen Loudness - Schalter haben, der bei niedrigen Pegeln Bässe und Höhen anhebt.
Und sie erklärt auch, warum wir unsere Sounds, egal ob Verstärker, Modeler, Profiler oder was auch immer, in Proberaumlautstärke 80-90dB erstellen sollten.
Für alle Interessierten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fletcher-Munson
 
A
Anonymous
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Banger schrieb:
Körperschallempfinden, von der Gitarristen nicht mal die leiseste Ahnung haben.

Ich spiele ja gern laut - nicht brachial laut, aber richtig leise finde ich total scheiße. ich gehe auch nicht auf Konzerte, um (edit:) mich direkt vor der Bühne mühelos zu unterhalten.
Der Grund ist genau der, den du nennst: Körperschallempfinden ist geil. Von den anderen Instrumenten, insbesondere dem Bass, möchte ich das ebenso. Man hört nunmal nicht nur mit den Ohren.
 

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