Overdrive-/Booster-Empfehlung für Suhr Badger 18 Watt

A
Anonymous
Guest
ferdi schrieb:
Wichtig ist auch die Wahl der Speaker... die G12H sind mMn einfach nicht knallig genug. Ich werde nach den Erfahrungen beim letzten Gig mit zwei WGS Invader doch wieder einen davon durch einen Jensen Electric Lightning ersetzen. Der ist schön laut, man muss den Amp nicht so weit aufdrehen und der Speaker setzt sich sehr gut durch.

....ja, Speaker ....sehr wichtig bei den kleinen 18Watt-Scheissern.... bin auch gerade wieder auf der Suche .... hab jetzt mal den Celestion Lynchback zum testen geordert ....bin gespannt ....

lg, highgear
 
michabekman
michabekman
Well-known member
Beiträge
279
Ort
Dormagen
Wow, was für ne Resonanz! Also dann versuche ich mich mal mit dem Antworten. Sorry, wenn ich mangels Zeit nicht auf alles einzeln eingehen kann.

Immer schwierig sich das an seinem Amp wirklich vorstellen zu können ...
Also BB+ bzw. AC+: Da gibt es ein Video in der Tube ... Steve Stevens mit nem Badger und dem BB+. Mir klingt das zu suppig. Gut, ich weiß jetzt auch nicht wie der diesen Sound ohne Pedale aus dem Badger holt. Meiner klingt nicht so, obwohl ich auch ne Les Paul mit Rebell Yells spiele ... diese Gitarre mag der Amp am wenigsten gerne. Low Output Pickups gehen am besten meiner Meinung nach.
Wenn der AC also etwas klarer klingt, umso besser.

Dieser Tech 21 Boost Overdrive gefällt mir ganz gut. Recht vielseitig einsetzbar. Sicher mal einen Test wert. Der Distortion ist mir zu viel. Der geht doch ziemlich in die Little Brute Drive Ecke, den ich schon habe.

Suhr Riot: Ja klar, den muss man nicht aufdrehen. Für nen Leadsound fand ich den auch gar nicht schlecht. Für Rhythmus allerdings zu unknackig. Und ich hatte den Eindruck dass das Pedal für den kleinen Badger zu mächtig klingt, also nicht in der Lage war das Spektrum abzubilden. Hatte damals zum Vergleich den Carl Martin Plexitone, mit dem der Badger deutlich besser klar kam. Der klang für sich besser weil aufgeräumter. Also Riot verkauft. Leider beim Gig dann bemerkt, dass ich mit dem Plexitone gnadenlos baden gegangen bin. Zerrstruktur, Spielgefühl - Alles super - nur null Fundament in der Band. Ganz zu schweigen, von den anderen Schwächen des Pedals, die mich dann doch etwas nervten. Ich denke der kleinere neuere Plexitone ist besser.

Okko: Was mir beim Diablo gut gefällt sind die Body und Feed Regler mit denen man dem dicken Bassbereich des Badgers sicher gut beikommen kann. Auch sonst kommt mir die Wiedergabe schon grundsätzlich knackig vor (von den Soundsampels), was mir tendenziell entgegenkommt. TwinSonic: Eben der spezielle Sound der Overdrivesektion macht mir etwas Sorgen. Der Boost schaut super aus. Scheint dem Koko-Boost ziemlich ähnlich zu sein.

Timmy: Gefällt mir laut Beschreibung auch gut. Soll sogar noch transparenter sein als der Diablo?

FullDrive2: Ist das nicht wieder zu TS-mäßig? Das Rodenberg (Ts-Clone) gefiel mir nicht so gut. Andererseits soll die Mosfet-Variante ja anders klingen.
OCD: Ja auch darüber habe ich schon nachgedacht.

Analogman: Hui Preise und Verfügbarkeit ... klingt nach nem heiligen Gral. Ist der Gegenwert wirklich soo dermaßen gut bzw. besser als die Konkurrenz?


Also hier habe ich schonmal massig Input bekommen. Vielen Dank dafür! Ich denke die richtige Richtung wird wohl irgendwo bei nem guten Booster (Suhr Koko / Iso Boost) plus einem transparenten Overdrive liegen. Mit dem Input kann man sich jedenfalls schonmal etwas genauer auf dem Gebrauchtmarkt umsehen
 
A
Anonymous
Guest
michabekman schrieb:
Okko: Was mir beim Diablo gut gefällt sind die Body und Feed Regler mit denen man dem dicken Bassbereich des Badgers sicher gut beikommen kann. Auch sonst kommt mir die Wiedergabe schon grundsätzlich knackig vor (von den Soundsampels), was mir tendenziell entgegenkommt

Ja diese Reglung mit Body und Feed funktioniert bestens und soweit mir bekannt gibt es das auch nur beim Diablo. Probier's einfach mal aus. Gebrauchte Gain+ werden um die 150 Euro gehandelt und falls er dennoch nicht gefällt bekommst du ihn dafür immer wieder los.
 
A
Anonymous
Guest
Zum FD2:
Du kannst damit nur boosten, einen TS-Sound mit ausgewogenen oder richtig dicken Mitten fahren (linker Miniswitch). Mit dem rechten Miniswitch kannst du weniger oder mehr Bass einstellen. Der Toneregler ist von 9 Uhr bis Vollgas brauchbar und kann Präsenzen dazugeben oder wegnehmen. Plus du hast einen zusätzlichen schalbaren Boost.
Ich finde das Ding sehr flexibel und sehr gut anpassbar.
Bei einem bereits stark crunchenden Amp muss man nur aufpassen, dass man nicht zuviel Verzerrung hinzugibt.
Du kannst mit dem FD2 einen cleanen Amp zum Dreikanaler machen oder einem bereits beeindruckend crunchenden Amp zweistufig den Rest geben, das alles bei großer soundlicher Flexibilität.

Und wie gesagt: die Wahl des Speakers, vor allem dessen Wirkungsgrad ist bei so kleinen Amps sehr wichtig. Mein Mitgitarrist spielt einen JTA15 an zwei G12H, aber mit einer 12AY in V1, für maximalen cleanen Headroom... ich spiele einen crunchigeren Grundsound (12AX in V1, aber auch eine 12AU in V3 als Treiber).

Gruß, ferdi
 
A
Anonymous
Guest
Nun michabekman,

die von den werten Kollegen genannten Pedale sind alle gut.
Es gibt eine Menge Leute die lieben die BoR oder den KoT oder den OCD oder die ganzen TS Pedale usw usw. Musste ich auch alle mal haben und hab viel Lehrgeld bezahlt um letztlich mit dem Xotic BB glücklich zu werden.

Letztendlich musst du wissen was für dich am besten passen könnte und dann testen bis der Arzt kommt ;-)

Viel Erfolg und Geduld ;-)

Gruß
 
A
Anonymous
Guest
Hier ein ganz interessanter Vergleich der verschiedenen BB-Pedale:

http://www.youtube.com/watch?v=wb7k2Ls1C5U
 
A
Anonymous
Guest
Also BB+ bzw. AC+:

Ich hab mir im August den BB+ geholt und war schnell begeistert von dem Teil:

- ist sehr flexibel einzustellen, da jeder Kanal eine eigene Klangregelung hat (was aber auch beim AC der Fall ist);

- kann recht warm & dunkel klingen, aber auch Marshall-mäßig dreckig ( bei entsprechender Einstellung bestimmt auch bissiger, obwohl ich das nicht probiert hab)

Neulich ließ ich mir dann aus Neugier den AC+ schicken..... der hat mir dann nicht mehr so gefallen:

- der "linke" Kanal hat, wenn überhaupt, nur Nuancen mehr Gain als mein Peavey Classic 30 im Crunch- Bereich;

- der Midboost im "rechten" Kanal klang im ersten Moment recht beeindruckend ("Schub nach vorne"), bei öfterem Hinhören fand ich aber, dass da auch höhere Frequenzen, die beim Peavey kratzige Sounds erzeugen, verstärkt werden...

Mein Fazit: Beim BB+ hatte im Zusammenspiel mit dem Amp jeder Kanal seine Berechtigung;
beim AC hob sich nur einer der Kanäle nennenswert vom Amp- Grundsound ab;
Daher ging der AC+ wieder zurück....

Was mir generell aber noch bei beiden aufgefallen ist:
Schaltet man die Kanäle in Serie, um mehr Zerre zu bekommen, wird der Sound im räumlichen Sinne etwas indirekter & unnatürlicher sowie komprimierter..... ob das am Peavey- Amp liegt oder eine physikalische Unumgänglichkeit ist, vermag ich nicht zu sagen....

Vielleicht noch ein (Geheim-) Tip:
Xotic SL Drive !
Ist preislich recht moderat (149) Euro und klanglich finde ich den sogar noch etwas natürlicher und direkter als den BB+..... er kann gut crunchen und schafft sogar "Brown- Sound" !
Hat aber nicht so viel Gain wie die beiden in Reihe geschalteten Kanäle des BB....
 
michabekman
michabekman
Well-known member
Beiträge
279
Ort
Dormagen
Relativ per Zufall, weil Highgear weiter oben das Wampler Dual Fusion erwähnt hatte, habe ich mir mal ein paar Clips angehört.
Zufall, weil ich mich eigentlich relativ wenig für Fusion interessiere, aber siehe da: Es gibt glatt eine Demo von Pete Thorn, der genau dieses Pedal vor dem crunchenden Badger (gut, es ist der 30er - aber das ist so ziemlich mein Sound) spielt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=2q39Yyumce4[/youtube]

Und was soll ich sagen. Zu mindest der Sound des 1. Kanals gefällt mir sehr sehr gut, eigentlich genau mein Ding!

Jetzt die große Frage: Das Dual Fusion basiert ja auf dem Wampler Euphoria (Kanal1) und dem Paisly Drive (Kanal2) und die beiden Teile sollen so ein wenig an Tom Quails Vorgaben angepasst worden sein.
Kanal2 ist in dem Demo so nicht unbedingt ganz meins - obwohl es mir für Lead-Sound wiederum gefällt.
Also ersteinmal nur das Euphoria kaufen. Das scheint mir für sich alleine doch etwas flexibler zu sein?
Kennt jemand vielleicht sogar beide Pedale und könnte mir sagen, wenn dir der Sound1 vom Dual Fusion gefällt, nimm lieber nur das Euphoria

Aber wiedermal interessant: Wäre so erst einmal nie und nimmer auf das Euphoria gekommen (Dumble Sound usw.), aber es klingt sehr geil in dem Demo - transparent, fett, durchsetzungsfähig, gerade in den Höhen, trozdem angenehm ... und räumt den Sound vom Badger etwas mehr auf meiner Meinung, gerade wie dort mit den High-Output Pickups - und es klignt mit Single Coils gut ... all das was ich brauche.
 
A
Anonymous
Guest
Die Sache ist:

bei Pete Thorn klingt ALLES und JEDES Pedal gut :) und dass purple sparkle eine chice Farbe ist, sieht man auch.

Zur groben Vorauswahl mögen diese YT-Clips taugen, das machen wir ja alle so, aber ob das Pedal dann wirklich mit deiner Spielweise und deinem Restequipment das tut, was du willst, sich beim Spielen so anfühlt, wie du es möchtest, das kannst du nur übers Ausprobieren herausfinden.

Du brauchst für den kleinen 18-Watter auf jeden Fall vor allem ein Pedal, dass auch durch seinen Frequenzgang aus Crunch Leadsound zaubern kann, nicht eins, dass selber stark verzerrt und einen eher cleanen Amp sehen will.
 
michabekman
michabekman
Well-known member
Beiträge
279
Ort
Dormagen
Hi Ferdi!
Ja, da gebe ich dir Recht - Pete Thorn holt auch aus einem Shice-Haufen noch einen guten Sound. Die Farbe des Pedals ist mir relativ egal und das Euphoria sieht ja auch etwas angenehmer aus :D
Auch mit den Youtube-Clips gebe ich dir Recht. Man kann lediglich eine grobe Richtung erkennen. In dem Fall passt das aber ganz gut, weil der gute Pete ja eben mit dem crunchenden Amp das Demo macht und so ziemlich sogar meinen Grundsound dort trifft (zu Beginn auf 3 und dann auf 5) - eben mal nicht so ein Clean-Amp Demo.

Maßgabe ist: Grundsound mehr oder weniger crunchender Amp, dann mit Pedal auf satte Rockzerre (Rhythmusbrett), + dann noch ne Schippe mehr für nen Lead-Sound. Also im Prinzip 2 Pedale oder halt ein Doppelpedal.
Absolut wichtig ist mir allerdings diese satte Rockzerre, die stimmen muss, das wäre so im Prinzip mein Brot- und Butter-Sound.

Da drängt sich natürlich die Frage auf: Warum dann ein Badger?
Weil ich auch einen guten Crunch-Sound sehr mag bzw. zu Hause sehr gerne damit spiele und es eben ungemein gut trainiert.
 
therealmf
therealmf
Well-known member
ich würde dir empfehlen, da mal die diversen Weehbo-Pedale auszuprobieren. Es gibt verschiedene Varianten (unterschiedlicher Zerrgrad, unterschiedliches Klangvorbild, mal JCM/JMP, mal JVM usw.). Was sie aber gemeinsam haben ist eine aktive 3-Band-Klangregelung mit umschaltbaren Mittenfrequenzen und viele Geräte haben auch zwei Stufen, z.B. der JCMDrive, der einen Modus mit etwas weniger und einen mit etwas mehr Rain besitzt. Genauso der JVM Drive. Die Pedale klingen alle super klasse, sind sehr dynamisch und amp-like und durch die extrem flexible Klangregelung kannst du den Sound sehr gut auf den jeweiligen Amp abstimmen.
 
michabekman
michabekman
Well-known member
Beiträge
279
Ort
Dormagen
Hi Markus,
danke für den Tipp. Das klingt mir allerdings alles wieder nach Pedalen, die für einen Cleanamp gemacht sind ... und mit denen hatte ich bisher nicht so die tollen Ergebnisse (Baldringer DualDrive, Bogner Blue, Carl Martin PlexiDrive). Gereade dieses Amp-Like mag der kleine Badger nicht so, oder sagen wir besser ich mag das nicht so vor dem kleinen Badger.

Im Prinzip muss der crunchende Grundsound auf ein zerrtechnisches höheres Level und das soll geil klingen - sprich ein bisschen Bearbeitungsmöglichkeiten um das ganze in die gewünschte Richtung zu bringen wären ganz gut.

Amplike-Pedale klingen doch wieder für sich zu vollwertig, sodass sie vor dem crunchenden Amp nicht mehr klingen.
 
A
Anonymous
Guest
Im Prinzip muss der crunchende Grundsound auf ein zerrtechnisches höheres Level und das soll geil klingen - sprich ein bisschen Bearbeitungsmöglichkeiten um das ganze in die gewünschte Richtung zu bringen wären ganz gut.

**)

FD2 MosFET!

Mein Mitguitarrist und ich spielen beide überwiegend 18W Amps (Marshall by TAD bzw Cream) und bei uns beiden sind über viele Jahre viele, viele, viele Pedale gekommen und wieder gegangen, auch Baldringer und Xotic und viele andere. Quasi immer wieder gekommen ist bei uns beiden das FD2, ich hatte bestimmt schon fünf Stück. Jetzt hat jeder von uns zwei, eins auf dem großen, eins auf dem kleinen Board - weil es gut ist. Ich benutze es vor einem stark crunchenden Ampsound, mein Kollege vor einem viel cleaneren. Beides geht gut. Du kannst mehr oder weniger Mitten vorwählen, mehr oder weniger kernigen Bassdruck einstellen, mehr oder weniger Höhenbetonung bis hin zu strahlendster Präsenzbetonung - das Ding taugt einfach. Mehr Crunch mit dem linken Fußtaster, Lead mit dem rechten (Boost vor dem Overdrive).

Das MosFET ist klar das beste FD2 und gebraucht für 120€ zu bekommen (und dafür auch immer wieder loszueisen).
Wenn ich nur 1 Pedal haben dürfte, wäre es das FD2 MosFET, ganz klar.

Dieter says
http://www.guitartest.de/FULL-DRIVE%202%20Mosfet.htm
 
michabekman
michabekman
Well-known member
Beiträge
279
Ort
Dormagen
Das Fulldrive2 Mosfet klingt wirklich interessant.
Wollte mir gerade eins für 120 schießen, welches ich ausgemacht habe und da war es auch schon wieder weg :-/
Soweit so gut. Nach langem überlegen habe ich mir nun doch das Wampler Dual Fusion mal bestellt. Wenn es nix ist, geht es halt wieder.
Mir gefällt gerade der sehr transparente Kanal1, mit ner Menge Brightnes (bei Bedarf), man kann viel zerren, wenig zerren, boosten und man hat eben die sehr vielfältigen Stackingmöglichkeiten. Da sollte in Sachen Anpassung doch was möglich sein. Gebe dann mal ne kleine Rückmeldung wie es ist.
 
michabekman
michabekman
Well-known member
Beiträge
279
Ort
Dormagen
So, gestern ist das Wampler Dual Fusion angekommen.
Das Pedal ist schon etwas "spezieller", heißt es klingt bzw. arbeitet nicht unbedingt so wie man das nun von einem Booster oder klassischen Overdrive her kennt bzw. erwartet. Es ist halt auf den Soundgeschmack von Tom Quayle zugeschnitten, was aber nicht heißt, dass es nicht vielseitig ist. Man muss sich auf die Eigenarten nur einlassen und gewillt sein auszuprobieren.

Durch diesen Umstand dachte ich zuerst "hmm, naja und was soll ich jetzt damit?" :D
Kanal1 Vintage genannt ist sehr höhenreich abgestimmt, Kanal 2 (Modern) ist viel tiefer im Frequenzspektrum. Mit ein bisschen Kurbeln kann man das aber sehr gut auf seine Bedürfnisse abstimmen.
Kanal 1 drückt dem Amp sehr deutlich seinen Stempel auf, heißt der Sound wird merklich entschlackt, transparenter und in den Höhen erweitert (Höhen am Amp wieder etwas zurückgenommen). Ein bisschen ähnlich dem Carl Martin Plexidrive, aber nicht so grätzig in den Höhen. Mit "Smooth" wird dieser Charakter noch verstärkt (da muss man dann gegenregeln) nur die Höhen werden halt zusätzlich noch smoother/süßlicher. Das kann dann sehr edel klingen.

Kanal2 (Modern) liegt viel tiefer im Frequenzspektrum was zunächst seltsam und ungewohnt klingt, ja fast ein bisschen unbrauchbar, weil mir zu belegt (da merkt man dass das Pedal für Fusion gemacht ist). Mit einem beherzteren Dreh am Tone, bekommt man das aber weg und ich bekomme meinen Badger-Sound, nur in der Zerre erweitert und etwas mehr Dreck. Das gefällt mir sehr gut. Mit dem Kippschalter auf "Throaty" klingt es zunächst wuchtiger, weil mittiger, aber das näselt mir dann zu viel und klingt auch enger - ist mehr TS-mäßig aber etwas dreckiger.

Beide zusammen - hier wird es heiß. Man nun noch entscheiden, ob man von 1 in 2 stacken möchte, oder von 2 in 1.
Beides klingt anders. Der jeweils 1. Sound dominiert, wobei man bei 2 in 1 schon etwas aufpassen muss, dass es nicht zu undeutlich wird. Besser funktioniert es hier dann bei 1 z.B. den Drive zu zudrehen und nur mittels Volume als booster zu nutzen.

Mit etwas tweaken komme ich gut zurecht - muss aber noch testen, ob das nun tatsächlich passt. Vor allem ob das nun für eine Bandsituation nutzbar ist.
Das Pedal hat auf jeden Fall ne Menge Tone intus. Man fühlt sich wohl beim Spielen. In den zahlreichen Tuben-Videos ist ja immer die Rede von amplike. Das finde ich "nur" bedingt. Das Bogner Ecstasy Blue ist z.B. vom Gainniveau sehr ähnlich, klingt jedoch deutlich "kompletter" vom Frequenzspektrum, was aber auch dann wieder belegter klingt. Das Wampler Dual Fusion klingt viel offener, ich finde auch von der Dynamik her viel besser steuerbar und es klingt auch vor dem crunchenden Amp - macht aber auch vor nem Clean-Amp eine sehr gute Figur!
Ich habe jedenfalls jetzt das Gain vom Amp ein Stück zurücknehmen können.

Überhaupt ertappe ich mich nun, dass ich generell mit weniger Gain spiele und es trotzdem gut klingt. Werde ich nun alt? :D

Trotz allem werde ich das Fulltone Fulldrive2 Mosfet auch mal testen, wenn wieder etwas Geld in der Kriegskasse ist. Das müsste ja nun auch passen, wenn mir Kanal2 (ähnlich Pailey-Drive) gut gefällt. Das Fulldrive erscheint mir aber sicher etwas einfach handlebar.
 
A
Anonymous
Guest
michabekman schrieb:
So, gestern ist das Wampler Dual Fusion angekommen.
Das Pedal ist schon etwas "spezieller", heißt es klingt bzw. arbeitet nicht unbedingt so wie man das nun von einem Booster oder klassischen Overdrive her kennt bzw. erwartet. Es ist halt auf den Soundgeschmack von Tom Quayle zugeschnitten, was aber nicht heißt, dass es nicht vielseitig ist. Man muss sich auf die Eigenarten nur einlassen und gewillt sein auszuprobieren.

Durch diesen Umstand dachte ich zuerst "hmm, naja und was soll ich jetzt damit?" :D
Kanal1 Vintage genannt ist sehr höhenreich abgestimmt, Kanal 2 (Modern) ist viel tiefer im Frequenzspektrum. Mit ein bisschen Kurbeln kann man das aber sehr gut auf seine Bedürfnisse abstimmen.
Kanal 1 drückt dem Amp sehr deutlich seinen Stempel auf, heißt der Sound wird merklich entschlackt, transparenter und in den Höhen erweitert (Höhen am Amp wieder etwas zurückgenommen). Ein bisschen ähnlich dem Carl Martin Plexidrive, aber nicht so grätzig in den Höhen. Mit "Smooth" wird dieser Charakter noch verstärkt (da muss man dann gegenregeln) nur die Höhen werden halt zusätzlich noch smoother/süßlicher. Das kann dann sehr edel klingen.

Kanal2 (Modern) liegt viel tiefer im Frequenzspektrum was zunächst seltsam und ungewohnt klingt, ja fast ein bisschen unbrauchbar, weil mir zu belegt (da merkt man dass das Pedal für Fusion gemacht ist). Mit einem beherzteren Dreh am Tone, bekommt man das aber weg und ich bekomme meinen Badger-Sound, nur in der Zerre erweitert und etwas mehr Dreck. Das gefällt mir sehr gut. Mit dem Kippschalter auf "Throaty" klingt es zunächst wuchtiger, weil mittiger, aber das näselt mir dann zu viel und klingt auch enger - ist mehr TS-mäßig aber etwas dreckiger.

Beide zusammen - hier wird es heiß. Man nun noch entscheiden, ob man von 1 in 2 stacken möchte, oder von 2 in 1.
Beides klingt anders. Der jeweils 1. Sound dominiert, wobei man bei 2 in 1 schon etwas aufpassen muss, dass es nicht zu undeutlich wird. Besser funktioniert es hier dann bei 1 z.B. den Drive zu zudrehen und nur mittels Volume als booster zu nutzen.

Mit etwas tweaken komme ich gut zurecht - muss aber noch testen, ob das nun tatsächlich passt. Vor allem ob das nun für eine Bandsituation nutzbar ist.
Das Pedal hat auf jeden Fall ne Menge Tone intus. Man fühlt sich wohl beim Spielen. In den zahlreichen Tuben-Videos ist ja immer die Rede von amplike. Das finde ich "nur" bedingt. Das Bogner Ecstasy Blue ist z.B. vom Gainniveau sehr ähnlich, klingt jedoch deutlich "kompletter" vom Frequenzspektrum, was aber auch dann wieder belegter klingt. Das Wampler Dual Fusion klingt viel offener, ich finde auch von der Dynamik her viel besser steuerbar und es klingt auch vor dem crunchenden Amp - macht aber auch vor nem Clean-Amp eine sehr gute Figur!
Ich habe jedenfalls jetzt das Gain vom Amp ein Stück zurücknehmen können.

Überhaupt ertappe ich mich nun, dass ich generell mit weniger Gain spiele und es trotzdem gut klingt. Werde ich nun alt? :D

Trotz allem werde ich das Fulltone Fulldrive2 Mosfet auch mal testen, wenn wieder etwas Geld in der Kriegskasse ist. Das müsste ja nun auch passen, wenn mir Kanal2 (ähnlich Pailey-Drive) gut gefällt. Das Fulldrive erscheint mir aber sicher etwas einfach handlebar.

... ich empfinde das DualFusion 100% genau so ...

...ich denke aber , das mein 18Watter wieder gehen muss ...hab mir die Nummer grösser bestellt ...ich denke ich brauch wochl mindestens 2x 6L6 oder 2x EL34 ...nicht wegen der Lautstärke sondern der Soundfülle .....
 
 

Oben Unten