Pickups und Henry


earforce
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Hallo,

in PU Beschreibungen liest man oft zusätzlich zu den Ohm Werten von Henry bzw. Henries. Wofür steht dieser Wert und wie ist er zu interpretieren?
 
S
steve_d
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Induktivität (inductance)

Hier ein Text von Helmut Lemme:
http://www.gitarrenelektronik.de/messtechnik/induktivitaet

oder einer von Bill Lawrence:
http://www.billlawrence.com/Pages/Pickupology/output_sonic_evaluation.htm
 
A
Anonymous
Guest
Je größer die Wicklungszahl einer Pickup- Spule und je dünner der verwendete Draht, desto höher ist der elektrische Widerstand (gemessen in Ohm) eines Pickups....
Über die klangliche Charakteristik sagt das aber (so gut wie gar) nichts aus.....

Die Induktivität (gemessen in Henry) scheint da wohl schon aussagekräftiger zu sein..... je höher der Wert, desto wärmer & mittiger klingt der Pickup.....
Die meisten Hersteller geben diesen Wert aber nicht bekannt, weil sie sich nicht in die Karten schauen lassen wollen und nicht möchten, dass ihr Produkt auf objektive Weise mit anderen Pickups vergleichbar wird.....

Oder sie kennen diesen Wert überhaupt nicht.....

PS: Lemme, der ja schon oben verlinkt wurde, hat auch ein Buch zu dem Thema geschrieben und versucht, hier zur "Entmystifizierung" des Equipments beizutragen !
 
JerryCan
JerryCan
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steve_d schrieb:
...

oder einer von Bill Lawrence:
http://www.billlawrence.com/Pages/Pickupology/output_sonic_evaluation.htm

Den zweiten Satz in diesem Artikel halte ich für fragwürdig.

Man bekommt sehr wohl aus einem mit 50 W angegebenen Verstärker mehr als 50 W heraus.

MfG

JerryCan
 
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JerryCan schrieb:
steve_d schrieb:
...

oder einer von Bill Lawrence:
http://www.billlawrence.com/Pages/Pickupology/output_sonic_evaluation.htm

Den zweiten Satz in diesem Artikel halte ich für fragwürdig.

Man bekommt sehr wohl aus einem mit 50 W angegebenen Verstärker mehr als 50 W heraus.

MfG

JerryCan

...und wieviel ist das dann?

Gruss
Der Nominator
 
S
steve_d
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Nominator schrieb:
...und wieviel ist das dann?
Auch wenn es ja nicht das Thema des Threads ist, würde mich das auch interessieren. Dass es eine Unterscheidung Peak- vs. RMS-Leistung gibt, ist so weit klar. Dass sich eine Leistungsangabe in Watt nicht 1:1 in Schalldruckpegel oder gar in subjektiv empfundene Lautheit umrechnen lässt, ebenfalls. Aber wann sind 50 Watt mehr als 50 Watt?
 
Woody
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steve_d schrieb:
oder einer von Bill Lawrence:
http://www.billlawrence.com/Pages/Pickupology/output_sonic_evaluation.htm

billlawrence.com schrieb:
DC resistance (Rdc) tells you as much about a pickup's tone and output as the shoe size tells you about a person's intelligence!

Witzigerweise gibt es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Schuhgrösse und Intelligenz...


Viele Grüße,
woody
 
A
Anonymous
Guest
steve_d schrieb:
Nominator schrieb:
...und wieviel ist das dann?
Auch wenn es ja nicht das Thema des Threads ist, würde mich das auch interessieren. Dass es eine Unterscheidung Peak- vs. RMS-Leistung gibt, ist so weit klar. Dass sich eine Leistungsangabe in Watt nicht 1:1 in Schalldruckpegel oder gar in subjektiv empfundene Lautheit umrechnen lässt, ebenfalls. Aber wann sind 50 Watt mehr als 50 Watt?

Hi,
50 Watt sind immer 50Watt, da haste schon recht.
[KSM]
Die Nennleistung einesn Verstärkers ist aber strenggenommen nur gültig bei einem bestimmten Klirrfaktor.
[/KSM]

bis dann
Arnd
 
S
steve_d
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Woody schrieb:
Witzigerweise gibt es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Schuhgrösse und Intelligenz
Gut möglich. Festgestellt wurde auch: Je mehr Schokolade in einem Land gegessen wird, desto mehr Nobelpreisträger bringt es hervor. Ich hörte auch mal, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Anzahl der Dachantennen und der Geburtenrate gibt.

Es bleibt aber das Problem, dass Korrelation und Kausalität nicht das gleiche sind. Schade eigentlich, sonst würde ich mich heute mit Schokolade eindecken.

Ähm, welcher Henry war nochmal gemeint?
 
S
steve_d
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arnie65 schrieb:
Die Nennleistung einesn Verstärkers ist aber strenggenommen nur gültig bei einem bestimmten Klirrfaktor
Ja, nach der alten DIN 45500 (die ist ja schon seit vielen Jahren abgelöst) war die Leistungsangabe bei Hifi-Geräten immer an einen Klirrfaktor von unter 1% gebunden. Aber ist das denn auch für Gitarrenverstärker ein relevanter Faktor bei der Leistungsangabe, wenn bestimmte Arten von Verzerrungen hier sogar erwünscht sind? Jedenfalls wird in diesem PDF auch zwischen kubischem und quadratischem Klirrfaktor unterschieden, wobei letzterer auch als erwünschtes klanggestaltendes Element genannt wird.

Aber jetzt sind wir langsam sowas von OT, dass es klirrt. :)
 

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