Probleme mit Engl-Top

A
Anonymous
Guest
Hallo!
Habe mir vor 3 Wochen ein neues Ritchie Blackmore Top + Standard Box gekauft. Als ich heute fleißig am Proben war, fing es, nach ca. einer Stunde an, zu surren oder brummen (Hörte sich an, wie das Rauschen eines Single-Coils, wenn man vorm Fernseher steht) – hörte aber, nachdem ich aufgehört hatte zu spielen sofort wieder auf. Als ich im Verlauf der Probe meinen Amp mit meinem Line6 DM4 (Overdrive) befeuerte, fing es wieder an und blieb diesmal auch (wie beschrieben, ein relativ deutliches surren und brummen), insbesondere, nachdem ich die Fender gegen die Epi Les Paul getauscht hatte. Nach kurzen ausschallten (komplett, nicht nur stand by) war das surren und brummen zwar kurzzeitig weg, jedoch zerrte der Clean-Kanal jetzt bereits sehr früh (bei geringer Dynamik) und nach ein paar beherzten Riff`s war auch das alte Surren wieder zurück.
Es muss der Amp sein, da ich, als das Surren da war, das Kabel (Gitarrenkabel) aus den Amp gezogen hatte und es immer noch da war.
Bitte helft mir !!!!!! [V] Hab gerade erst eine 3-Monatige Odyssee mit einem (ursprünglich neuen, jetzt alten) Hughes&Kettner Triamp hinter mir und bin langsam echt am verzweifeln (nachdem zuvor auch schon mein Fender Rock Pro 1000 den Geist aufgegeben hat).
Hab auch schon drüber nachgedacht, ob vielleicht irgendetwas mit dem Strom (Spannung oder dergleichen) in unserem Proberaum nicht in Ordnung ist oder so[?].
Wie gesagt, bin wirklich verzweifelt und hoffe auf eure Tipps!(vor allem was es sein könnte, damit ich nächste Woche im Musikgeschäft nicht völlig doof dastehe, wenn der berühmte Vorführeffekt sein Unwesen treibt und ob ich bis dahin noch ein, zwei Proben machen kann, oder ihn lieber in Ruhe lasse.)

Vielen Dank!!!!!
 
doc guitarworld
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<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Originally posted by foxifoxi
Hallo!
Habe mir vor 3 Wochen ein neues Ritchie Blackmore Top + Standard Box gekauft. Als ich heute fleißig am Proben war, fing es, nach ca. einer Stunde an, zu surren oder brummen (Hörte sich an, wie das Rauschen eines Single-Coils, wenn man vorm Fernseher steht) – hörte aber, nachdem ich aufgehört hatte zu spielen sofort wieder auf. Als ich im Verlauf der Probe meinen Amp mit meinem Line6 DM4 (Overdrive) befeuerte, fing es wieder an und blieb diesmal auch (wie beschrieben, ein relativ deutliches surren und brummen), insbesondere, nachdem ich die Fender gegen die Epi Les Paul getauscht hatte. Nach kurzen ausschallten (komplett, nicht nur stand by) war das surren und brummen zwar kurzzeitig weg, jedoch zerrte der Clean-Kanal jetzt bereits sehr früh (bei geringer Dynamik) und nach ein paar beherzten Riff`s war auch das alte Surren wieder zurück.
Es muss der Amp sein, da ich, als das Surren da war, das Kabel (Gitarrenkabel) aus den Amp gezogen hatte und es immer noch da war.
Bitte helft mir !!!!!! [V] Hab gerade erst eine 3-Monatige Odyssee mit einem (ursprünglich neuen, jetzt alten) Hughes&Kettner Triamp hinter mir und bin langsam echt am verzweifeln (nachdem zuvor auch schon mein Fender Rock Pro 1000 den Geist aufgegeben hat).
Hab auch schon drüber nachgedacht, ob vielleicht irgendetwas mit dem Strom (Spannung oder dergleichen) in unserem Proberaum nicht in Ordnung ist oder so[?].
Wie gesagt, bin wirklich verzweifelt und hoffe auf eure Tipps!(vor allem was es sein könnte, damit ich nächste Woche im Musikgeschäft nicht völlig doof dastehe, wenn der berühmte Vorführeffekt sein Unwesen treibt und ob ich bis dahin noch ein, zwei Proben machen kann, oder ihn lieber in Ruhe lasse.)

Vielen Dank!!!!!

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Was war denn an den beiden anderen Amps defekt? Hast Du mal die Spannung geprüft und haben andere in dem Raum ähnliche Probleme?

Gruss,
Doc
 
A
Anonymous
Guest
Unser Bassist hat bisher keine Probleme und der hat mitlerweile auch schon zwei verschiedene Amps(Eine Transe und eine Röhre) eingesetzt.
Beim Fender war der verzerrte Kanal nicht mehr ganz in Ordnung(Der wird beim Rock Pro 1000 glaub ich mit einer Röhre betrieben.).
Der Triamp war aber das beste. Nach 2 Wochen hat der clean Kanal angefangen zu spinnen(erst kein Signal und wenn man dann mal richtig reingehauen hat haben einen aber die Ohren gewackelt) - Also ab zum verkäufer. Der hat ein paar Röhren gewechselt - Fertig! Nach einer weiteren Woche das selbe! Wieder hin, diesmal zu H&K geschickt (hab sogar mit dem Entwickler gesprochen) - Nach 3 Wochen zurück. stand zwei Wochen im Proberaum --> gleiches Problem, wieder zu H&K. Nach einem Monat(!) zurück, eine Halbe Stunde gespielt - TOTALAUSFALL(Hat ziemlich verschmokt gerochen). Das hat mir dann entgültig gereicht und dann hab ich mir vor 3 Wochen den Blackmore geholt und jetzt das!

Spannung haben wir bei uns noch nicht gemessen. Wir haben so einen alten DDR Schuppen, bei dem alles über eine Sicherung läuft und eigentlich läuft auch unser gesammter Proberaum über eine Steckdose(Das das nicht ideal ist weis ich, aber wir haben nur eine) - kann das was damit zu tun haben?
 
A
Anonymous
Guest
Hi,

als Erstmaßnahme empfehle ich Dir, auf www.engl-amps.com zu gehen und eine Mail an die Serviceadresse zu schicken. Oder anrufen, Engl hat einen sehr guten Kundenservice (mein Mitgitarrist und ich spielen beide Engl, ich brauchte mal Ersatz für einen kaputten Fußtaster und hab den umsonst per Post bekommen).

Zum technischen Problem: Ferndiagnosen sind immer so eine Sache, was Du machen könntest, wäre die Vorstufenröhren V1 und V2 (die ersten von rechts) gegen auf jeden Fall funktionierende 12AX7s zu tauschen. Die Röhre(n) ist/sind für den Clean Kanal zuständig und zerren häßlich, wenn sie am Ende sind.

Dauerbrumm kann auch auf einen ausgelaufenen Glättungselko deuten (filtert das Netzbrummen raus, das nach der Gleichrichtung noch da ist), kannst ja mal schauen, ob einer dieser Zylinder mit Plastemantel seltsam aussieht, aber so aus der Ferne kann man eigentlich nix sagen. Besser nicht an dem Teil fummeln, wenn Du Laie bist, so ein dicker Kondensator bleibt sehr lange unter Spannung, selbst wenn das Gerät vom Netz getrennt ist und nicht gegen Masse entladen wird, der kann sich dann mit Hochspannung an Dir entladen [xx(].

Übrigens hatte mein Kollege ein sehr vergleichbares Problem mit seinem Triamp, ich weiß aber nicht mehr, woran es lag.

Wir haben auch ne Menge an einer Dose laufen, macht an sich keine Probleme, wenn man "sternförmig" verkabelt und keine Masseschleifen verursacht. Aber die äußern sich auch anders als Dein Problem.

Alles übrigens ohne Gewähr, bin selber Laie, und Ferndiagnosen sind meist Käse.

Schönen Abend noch
burke

P.S.: [edit]: Service@ENGL-amps.com ist die Mailadresse.
 
 

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