Schneller spielen > Equipment

A

Anonymous

Guest
Hi,

um schneller zu spielen gehört sich vor allem eins: ü b e n!
- und auch Telent(-;

Welche Erfahrungen habt ihr aber mit dem Equipment gemacht?
Bringen zB. schlankere Gitarrenhälse eine Verbesserung?

Danke & bye
 
A

Anonymous

Guest
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Originally posted by Firetrail
Hi,

um schneller zu spielen gehört sich vor allem eins: ü b e n!
- und auch Telent(-;

Welche Erfahrungen habt ihr aber mit dem Equipment gemacht?
Bringen zB. schlankere Gitarrenhälse eine Verbesserung?
Was ist mit scalloped-Fretboards?
Breite oder schmale Frets usw.


Danke & bye
 
C

Christof

Well-known member
Tach Firetrail, herzlich willkommen.

Alles sehr individuell. Der eine mag es , der andere nicht. Ich für meinen Teil mag mitteldicke Hälse, nicht zu breit, aber gerne mit "Fleisch". Dickere Hälse a la Les Paul oder PRS Wide/Fat finde ich auch ok, Ibanez JEM Hälse kommen mir nicht ins Haus.

Scalopped ist etwas, was man echt üben muss. Die nötige Intonation muss gelernt sein. Ausprobieren.

Dicke Bünde: naja, ebenfalls sehr individuell. Ich persönlich mag nichts oberhalb von Medium, finde aber ganz dünnes Zeug wie auf einer Strat eigentlich ganz ok. Das ist allerdings mehr eine Frage von Feeling und Sound als von Geschwindigkeit.

Warum fragst Du? Guckst Du? Suchst Du Deine nächste Gitarre? Falls ja: ausprobieren, soviele Du in die Hände bekommen kannst. Einen anderen Rat kann ich Dir nicht geben.

Christof
 
A

Anonymous

Guest
Hi,

zum SCHNELL spielen gehört wirklich Übung, zum SCHÖNspielen eher Talent; Schnell ohne Talent geht auch [:eek:)]

Ich spiele zwar auch gerne "nicht langsam", aber mit superflachen Hälsen à la Heavy Metal-Klampfe komme ich nicht zurecht. Ich habe zwar eine Signature eines bekannten Saitenschnellschrubbheinis, aber der steht zum Glück auch eher auf dickere Hälse. Ja ja, die Gitarre hab ich mir eher wegen der Optik gekauft, ich gebe es ja zu; das erste halbe Jahr kam ich auf dem Teil gar nicht zurecht, mittlerweile schon. Davor hatte ich einen flacheren Hals.

Jumbo-Frets finde ich auch immer gut. Scalloped macht mich nicht an (vor allem Soundmäßig fürchte ich, daß weniger Halsmasse mit weniger Ton einhergeht).

Also, antesten ist angesagt; laß Dich lieber vom Sound und Sex-Appeal leiten (eine Klampfe MUSS sexy sein), die Geschwindigkeit kannste mit dem Metronom üben.

CU
burke
 
C

Christof

Well-known member
noch einer kleiner Nachschlag: für mich ist es extrem wichtig, wie sich meine RECHTE Hand auf der jeweiligen Gitarre fühlt. Ein extrem flacher Korpus mit extrem flachem Steg geht für mich gar nicht. Ist aber wie alles sehr individuell.

Burke: was für eine Gitarre spielst Du? Bin neugierig.
 
W°°

W°°

Well-known member
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:

zum SCHNELL spielen gehört wirklich Übung, zum SCHÖNspielen eher Talent; Schnell ohne Talent geht auch [:eek:)]

burke
</td></tr></table>

(Wohl wahr!)


Hallo,
Halsformate finde ich (zum Spielen!) relativ egal. Ich halte mich nicht am Hals fest und der Daumen dient nur als Stütze für die Hand, bzw. als Drehlager für Bendings. Da kann er so oder so sein. Wichtig finde ich Griffbrettradien und Bundformate. Ein stark gewölbtes (CBS)Griffbrett benötigt zwangsläufig eine höhere Saitenlage, weil sonst Töne bei starken Bendings absterben. Flache Bünde führen zu Griffbrettkontakt mit der Fingerkuppe. Ich mag das nicht. Es erhöht des Kraftaufwand bei Bendings. Außerdem kann man bei höheren Bünden den Finger bei Bendings besser "vor" die Saite legen, statt oben drauf. Sie hat dann einen besseren Halt und rutscht nicht unter dem Finger durch. Es gibt einen Bunddraht von Dunlop (6105), der ist schmal wie ein Vintage Draht, aber hoch wie ein Jumbo. Man findet ihn z.B. auf den IBZ Satriani Pfannen. Ich mag diesen Bunddraht in Verbindung mit 11er Saiten. Da gibt es kaum Intonationsprobleme.

All diese Einschätzungen sind jedoch hochgradig subjektiv. Ich habe Sven auf der Session mit seiner CBS Queen Zeug spielen hören...[:p][}:)]:D
Ich habe es dann auch mal auf seiner Gitarre probiert, bin aber zu der Einsicht gekommen, daß ich auf seinem Teil nur eins schnell könnte: Meine Wäsche aufhängen.

Gewalt ist ausgelebte Dummheit!
Grüße aus dem milden Westen.
W°°
 
Daniel

Daniel

Well-known member
Zugegeben, ich bin kein Wahnsinnsgitarrist und schnell spielen tue ich auch nicht wie ich’s gerne möchte. Trotz allem spiele ich mit jeder Gitarre etwa gleich gut, oder eben gleich schlecht.
Klar nach 8 Jahren kristalliert sich schon etwas heraus was ich lieber habe, aber das geht auch mit anderen. Besonders mag ich dicke breite Hälse mit einem eher flachem Griffbrett in ner kurzen Mensur.
Schmale hohe Bünde muss ich mal testen...




Viele Grüsse aus dem Käseland...
Daniel

Ich bin heute böse... hatte noch keine Ovo...

Mit Ovomaltine kannst Du’s nicht besser. Aber länger...
 
A

Anonymous

Guest
Wie schneller? -Ich mein Solo-Gefiesel oder Rhythmus?
Also wenns in die hinteren Bünde gehen soll (so ab dem 15ten), dann ist wohl relativ wichtig, dass der Hals gut erreichbar ist! Ansonsten geht es eigentlich mit den meisten Gitarren gleich, wenn man sich daran gewohnt hat.
Bei der ESP KH-2 (glaub ich zumindest, dass es die sein dürfte) sind die Bünde ab 17 für die hohe E und B Saite ausgefräßt. Das soll auch irgendwas bringen, obwohl es der Mr. Hammet (dessen Signaturserie das ja ist) dies nie benutzt hat. (Schnell spielen kann er trotzdem!)


So long, kick ass!
Daniel
 
A

Anonymous

Guest
Hi und danke für die vielen Antworten,

daß schmale Hälse eher keine Verbesserung bringen finde ich interessant. Werben doch einige Hersteller gerade mit diesem Feature (zB. Ibanez - Zitat: "Thin, fast and flat Wizard and Wizard II necks allow effortless fretwork" - http://www.ibanez.co.jp/world/guitar/s/s_toppage.html). Auch habe ich schon in anderen Zusammenhängen (Artikeln, Testberichten etc.) davon gehört.

Leider gibt es in meiner Umgebung keinen - zumindest keinen gescheiten - Gitarrenladen in dem ich mal verschiedene Modelle testen könnte. Da ich zudem erst seit kurzem wieder mit dem Spielen angefangen habe und davor fast drei Jahre absolut gar nichts in Sachen Gitarre gemacht hatte, findet sich auch in meinem Bekanntenkreis kein Gitarrist mehr.

Da ich vorhabe, mir in naher Zukunft eine neue Gitarre zu kaufen und es diesmal "was Richtiges" sein soll, versuche ich mich jetzt schon in die Materie einzuarbeiten.
Sicher: an einem ausgiebigen Probespielen führt kein Weg vorbei. Ich bin allerdings skeptisch, inwieweit sich nach bsp. 20-Minütigem Test eine zuverlässige Prognose stellen lässt.

Worauf ich mich allerdings schon jetzt festgelegt habe, ist ein Low-Pro -Tremolo - das ist mir in der Tat bereits nach kurzem Spiel als deutlich angenehmer aufgegallen als die "original"-Form.

Auf jeden Fall werde ich nun auch Gitarren mit anderen als ultra-thin-Hälsen in meine Auswahl einbeziehen!
 
doc guitarworld

doc guitarworld

Moderator
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:... Schnell ohne Talent geht auch ... [:eek:)]
</td></tr></table>

Hahahahahahahahaha! :D:D:D:D Ich gebe Dir 1000% Recht, was alles eine Gitarre umhängen hat, hahahahahahahahahahahahahahaha! Darauf noch einen Navarra!

Genießt die Zeit!

Gruss,
Doc
 
A

Anonymous

Guest
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Originally posted by Doc Guitarworld
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:... Schnell ohne Talent geht auch ... [:eek:)]
</td></tr></table>

Hahahahahahahahaha! :D:D:D:D Ich gebe Dir 1000% Recht, was alles eine Gitarre umhängen hat, hahahahahahahahahahahahahahaha! Darauf noch einen Navarra!

Genießt die Zeit!

Gruss,
Doc
</td></tr></table>

Hi Doc, hi Friends,
sorry aber ich muss hier mal was loswerden, was ich schon lange Zeit beobachte. Jeder mag ja spielen wie und was er möchte, der eine besser, der andere eben anders:D, nur eines vergessen die Guitarkids mittlerweile, wichtig ist der Ton nicht die Schnelligkeit! Ich habe Schüler gehabt, die gleich spielen wollten wie good old Yngwie Mürbestein und auch einige Licks toll geübt haben, aber wenn ich ihnen mal den "Auftrag" erteilte Appache zu spielen mit einem cleanen Ton, da brachen sich die Jungs die Fingerchen[:p].
Also ob flacher, dicker, breiter, hoher Hals, ich denke entscheident ist die Technik und der Bezug zum Ton beim Saitenquälen, oder sehe ich da was falsch??? Wer redet eigentlich heute noch von Yngwie, Mr. Kotzen, Mr. Lee Ferkins, Gary Hoey usw.? Schneller war noch nie besser, zumindest nicht beim "guten" Gitarrenspiel! Hoch lebe B.B. King!

Spaß muss sein....hahahahaha....[8D]

Euer
magsiganturegif.gif
 
Daniel

Daniel

Well-known member
Yeah... und Mr. slowhand Clapton...!!!!

Viele Grüsse aus dem Käseland...
Daniel

Ich bin heute böse... hatte noch keine Ovo...

Mit Ovomaltine kannst Du’s nicht besser. Aber länger...
 
W°°

W°°

Well-known member
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:
sorry aber ich muss hier mal was loswerden, was ich schon lange Zeit beobachte. Jeder mag ja spielen wie und was er möchte, der eine besser, der andere eben anders:D, nur eines vergessen die Guitarkids mittlerweile, wichtig ist der Ton nicht die Schnelligkeit!
</td></tr></table>

Lieber Martin,

ich glaube wir brauchen uns nicht darüber unterhalten, daß Geschwindigkeit nicht mit Inhalt gleich zu setzen ist. Wer jedoch eine Kurve mit 150 sicher durchfahren kann, fährt sie später mit 80 Sachen um so entspannter. Ein guter Ton ist auch immer eine große Portion Sicherheit.
Es gibt Gitarristen, die ihr gehuddeltes Zeug nicht langsam spielen können, weil sie nie auf Akkuratesse und Ton, sondern nur auf den gehuddelten Fingersatz geachtet haben. Das kann man sich langsam nicht anhören.
Es gibt auch Gitarristen, die ihre Langsamkeit zum wahren Ton erheben, weil sie zu faul zum Üben waren.
Ich meine, man soll schwierige Passagen gaaaanz langsam üben und dann das Tempo erhöhen. Wenn man sie 20% schneller kann, als man sie life abwirft, ist man ein ein souveräner Gitarrist.

Wenn ich das täte, wovon ich hier schreibe, wäre ich das auch - und wenn meine Oma Räder hätte, wäre sie ein Omnibus.

Gewalt ist ausgelebte Dummheit!
Grüße aus dem milden Westen.
W°°
 
doc guitarworld

doc guitarworld

Moderator
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Wenn ich das täte, wovon ich hier schreibe, wäre ich das auch - und wenn meine Oma Räder hätte, wäre sie ein Omnibus.</td></tr></table>

Lieber Walter,

da fällt mir der seelige Wolfgang Neuss ein:

"Warum sitze ich hier rum, wo ich doch Rum viel lieber trinken wollte. Auch wäre ich gerne eine Strassenbahn, da hätte ich Fenster und man könnte aus mir winken."

Mir macht´s heute noch Spaß auch mal schnell zu spielen,
was mit meiner verkorksten Technik aber manchmal seltsame Züge nimmt.

Genießt die Zeit!

Gruss,
Doc
 
A

Anonymous

Guest
Jetzt möcht ich doch aber auch mal was loswerden, was mir auch beim Lesen anderer Threads in anderen Foren auffällt (und zwar äußerst unangenehm):

Sobald ein Thema in irgendeiner Weise die Spielgeschwidigkeit zum Gegenstand hat (zB Equipment - Fingerübungen - Musik von Gitarristen a la Gilbert, Malmsteen etc.) sammlen sich mehr und mehr Postings von Leuten, die sich in keinster Weise (mehr) mit der eigentlich aufgeworfenen Frage auseinandersetzen, sondern nur noch das Engagement und Interesse derjenigen, die sich für diese Facette des Gitarre-Spielens und der Musik interessieren als "un- und mindermusikalisch", "pubertär" oder in ähnlich stichhaltiger Weise verpönen und mies zu machen versuchen.
Obligarotisch kommt dann noch die überstrapazierte Ideologie-Laier darüber, wo das Wahre, Gute und Schöne der (E-Gitarren-)Musik wirklich liegt (in dem Zusammenhang fallen dann immer Versatzstücke wie "Feeling", "Herz", Seele" und Namen von irgenwelchen Blues-Opas und Slow-Hands, deren Musik als das einzig Wahre dargestellt wird).

Insbesondere an die Adresse von Leuten wie "Doc Guitarworld" deshalb folgendes:
Euch hat niemand um diese Meinung im Rahmen eines solchen Topics gebeten.
Es kommt ja auch keiner in eure Diskussionen und erzählt, daß er die Musik von der und der Griffbrettschnecke scheisse findet oder daß hinter eurem ausgeleierten Lobgesang auf die Musik mit Soul und Feeling in Wahrheit oft nur ein Kult der eigenen Mittelmäßigkeit steckt.

Es hinterlässt im Übrigen auch einen äußerst zweifelhaften Eindruck, wenn diese Grals-Hüter das Dogma "schnell=gut" anprangern (und zwar ohne, daß das überhaupt jemand behauptet hat!!!) aber gleichzeitig ein Anti-Dogma aufstellen und eine Form musiklalischen Ausdrucks tabuisieren.

Zuletzt möchte ich noch sagen, daß nach meiner Erfahrung die Einstellung jener Zeitgenossen auch davon mitbestimmt wird, daß sie schlicht und einfach die Diskrepanz zwischen ihren technischen Fähigkeiten und zB denen des anderen nicht ohne eine gewisses Maß an Mißgunst und Frust verarbeiten können.

Ich habe dieses Posting noch mal als eigenes Topic eingestellt - weil das mal gesagt werden musste!
 
A

Anonymous

Guest
Hi Firetrail,
imma laaaaaaangsaaaaaam med de wilde Katze, warum denn gleich so erbost[;)]? Mein Threat ging nicht gegen dich persönlich, sondern es war meine eigene Feststellung gegenüber der heranwachsenden Saitenfraktion!
Also, nun mal zu deinen Fragen: Generell sagt man ja, das man auf schlanken Hälsen mit Jumbobünden besser schnelle Läufe spielen kann. Auch ich habe das vor langer Zeit (war glaube ich 89!) mal geglaubt und mir ne JEM 777 gekauft. Erst dachte ich das alles einfacher "von der Hand geht" und das Teil hat auch Spaß gemacht, aber ich vermisste das "gute Gefühl" beim spielen! Ich habe keine sooo große Hände, aber ich finde diese D-geformten Hälse liegen einfach besser in der Hand und man hat mehr Kontakt. An meiner alten Fenix Strat höhlte ich mal das Griffbrett aus, was mir auch sehr gut gelungen ist. Nur eines war dann schlecht, ich konnte sie nicht mehr spielen, da ich mich nie daran gewöhnen konnte[xx(]
Was mir wichtig erscheint, ist die Beschaffenheit des Halses im Bezug der Oberflächenbehandlung der Unterseite. Ich kam schon immer besser zurecht auf unlackierten, bzw. mattierten Hälsen. Meine Gibson ES 135 (Lieblingsgitarre[;)][;)][;)][;)]) hat eben einen lackierten Hals und manchmal wirkt das wie ne Bremse! Ich brings nun aber mal nicht übers Herz den Hals zu "modifizieren". Meine Teles und Strats habe ich allesamt abgezogen mit Powermesh. Das ist ein ultrazartes Schleifgewebe aus dem Lackiergewerbe. Das benützen übrigens auch die Billardspieler um ihre Koes schneller zu machen! Ahhhh...schneller....das Thema[:p]..haha
Also zusammenfassend sag ich dir: Such dir ne Gitarre aus auf der sich beide Hände wohlfühlen, denn auch die Spielhand muss sich wohlfühlen! Den Rest wirst du selber dazu beitragen und dich schnell an das neue Brett gewöhnen.
Nun kommt ja bald die Messe und du kannst dich dort stundenlang "rantesten":D

also, nix für ungut[8D]

nothing but the blues....
magsiganturegif.gif
 
doc guitarworld

doc guitarworld

Moderator
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote: ... insbesondere an die Adresse von Leuten wie "Doc Guitarworld" deshalb folgendes:
Euch hat niemand um diese Meinung im Rahmen eines solchen Topics gebeten.
Es kommt ja auch keiner in eure Diskussionen und erzählt, daß er die Musik von der und der Griffbrettschnecke scheisse findet oder daß hinter eurem ausgeleierten Lobgesang auf die Musik mit Soul und Feeling in Wahrheit oft nur ein Kult der eigenen Mittelmäßigkeit steckt.

Es hinterlässt im Übrigen auch einen äußerst zweifelhaften Eindruck, wenn diese Grals-Hüter das Dogma "schnell=gut" anprangern (und zwar ohne, daß das überhaupt jemand behauptet hat!!!) aber gleichzeitig ein Anti-Dogma aufstellen und eine Form musiklalischen Ausdrucks tabuisieren.

Zuletzt möchte ich noch sagen, daß nach meiner Erfahrung die Einstellung jener Zeitgenossen auch davon mitbestimmt wird, daß sie schlicht und einfach die Diskrepanz zwischen ihren technischen Fähigkeiten und zB denen des anderen nicht ohne eine gewisses Maß an Mißgunst und Frust verarbeiten können.

Ich habe dieses Posting noch mal als eigenes Topic eingestellt - weil das mal gesagt werden musste ...
</td></tr></table>

Mußte es das? Da Du mich persönlich angesprochen hast, möchte ich mich kurz dazu äußern. Erst einmal glaube ich kaum, daß ich mich zu den von Dir zitierten "Zeitgenossen" zählen muß, nicht nur weil es mir bereits gelungen ist ein sauberes E zu greifen. Ich finde das Dilemma bei Dir nach dem Komma mit dem Zitat: "...daß sie schlicht und einfach die Diskrepanz zwischen ihren technischen Fähigkeiten und zB denen des anderen nicht ohne eine gewisses Maß an Mißgunst und Frust verarbeiten können ..." Ist das in irgendeiner Weise nobler, vermeintlich redlicher in Syntax, Geisteshaltung oder Wahrhaftigkeit? Du verbietest das Spotten und spottest selbst, das ist suspekt. Meine Meinung werde ich auf jeden fall weiterhin kundtun, wenn es genehm ist. Ich habe übrigens auch den schwarzen Gürtel im Shredden. Nur langweilt es doch enorm, ein permanenter Speedfutzi zu sein, oder etwa nicht? Ich bevorzuge wie viele meiner "Zeitgenossen" den Ton, Dynamik und einen guten Einfall zur rechten Zeit anstatt Gniedel, Gniedel, Gniedel ... vor allem nach fast einem Vierteljahrhundert Gitarre spielen.

Genießt die Zeit!

Gruss,
Doc
 
W°°

W°°

Well-known member
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Originally posted by Magman
Hi Firetrail,
imma laaaaaaangsaaaaaam med de wilde Katze, warum denn gleich so erbost[;)]? Mein Threat ging nicht gegen dich persönlich, sondern es war meine eigene Feststellung gegenüber der heranwachsenden Saitenfraktion!
Also, nun mal zu deinen Fragen: Generell sagt man ja, das man auf schlanken Hälsen mit Jumbobünden besser schnelle Läufe spielen kann. Auch ich habe das vor langer Zeit (war glaube ich 89!) mal geglaubt und mir ne JEM 777 gekauft. Erst dachte ich das alles einfacher "von der Hand geht" und das Teil hat auch Spaß gemacht, aber ich vermisste das "gute Gefühl" beim spielen! Ich habe keine sooo große Hände, aber ich finde diese D-geformten Hälse liegen einfach besser in der Hand und man hat mehr Kontakt. An meiner alten Fenix Strat höhlte ich mal das Griffbrett aus, was mir auch sehr gut gelungen ist. Nur eines war dann schlecht, ich konnte sie nicht mehr spielen, da ich mich nie daran gewöhnen konnte[xx(]
Was mir wichtig erscheint, ist die Beschaffenheit des Halses im Bezug der Oberflächenbehandlung der Unterseite. Ich kam schon immer besser zurecht auf unlackierten, bzw. mattierten Hälsen. Meine Gibson ES 135 (Lieblingsgitarre[;)][;)][;)][;)]) hat eben einen lackierten Hals und manchmal wirkt das wie ne Bremse! Ich brings nun aber mal nicht übers Herz den Hals zu "modifizieren". Meine Teles und Strats habe ich allesamt abgezogen mit Powermesh. Das ist ein ultrazartes Schleifgewebe aus dem Lackiergewerbe. Das benützen übrigens auch die Billardspieler um ihre Koes schneller zu machen! Ahhhh...schneller....das Thema[:p]..haha
Also zusammenfassend sag ich dir: Such dir ne Gitarre aus auf der sich beide Hände wohlfühlen, denn auch die Spielhand muss sich wohlfühlen! Den Rest wirst du selber dazu beitragen und dich schnell an das neue Brett gewöhnen.
Nun kommt ja bald die Messe und du kannst dich dort stundenlang "rantesten":D

also, nix für ungut[8D]

nothing but the blues....
magsiganturegif.gif


</td></tr></table>

Lieber Martin,

schön, liebevoll und freundlich, Deine Antworten[:X][:X]:D
(Mussjaauchmalgeschriebensein!)

Gewalt ist ausgelebte Dummheit!
Grüße aus dem milden Westen.
W°°
 
A

Anonymous

Guest
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">quote:Originally posted by Firetrail


Euch hat niemand um diese Meinung im Rahmen eines solchen Topics gebeten.

</td></tr></table>

damit mußt Du leider leben, noch haben wir Redefreiheit im Forum. Ganz zu schweigen von dem, was sich die Mehrheit denken wird.

Zum Thema: hast Du mal eine ’61er LP (besser bekannt als SG) oder ein Replikat gespielt? Das ist Wahnsinn. Da vergißt Du alle modernen Rennhälse.

und Krieg war noch nie eine Lösung der Probleme

gruß duffes
 
 
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