Spring Reverb?

Mike

Mike

Well-known member
Hallo Leutz,

kennt ihr euch mit diesen Reverbfedern aus.
In meinem neuen Combo sind das 2 Federn, die sich in einem kleinen abgegrenzten Teil des Gehäuses befinden.
Wenn ich beim Bass zu viele bässe reindrehe schwingen die Federn zu stark mit und berühren sich scheppernderweise.

Kann man da irgendwas an der Aufhängung ändern?
Bei meinem Park-Combo sind die Federn unter einer Metallabdeckung versteckt, da hab ich das obige Problem nicht.


Gruß,

Mike

Mist!
 
finetone

finetone

Well-known member
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: Mike
Hallo Leutz,

kennt ihr euch mit diesen Reverbfedern aus.
In meinem neuen Combo sind das 2 Federn, die sich in einem kleinen abgegrenzten Teil des Gehäuses befinden.
Wenn ich beim Bass zu viele bässe reindrehe schwingen die Federn zu stark mit und berühren sich scheppernderweise.

Kann man da irgendwas an der Aufhängung ändern?
Bei meinem Park-Combo sind die Federn unter einer Metallabdeckung versteckt, da hab ich das obige Problem nicht.


Gruß,

Mike

Mist!
</td></tr></table>
Die Federn hängen doch nicht frei in der Luft, oder[?][?][?]
Da muß doch zumindest ein bisschen Blechrahmen zum halten drum sein.
Wenn ja, dann am besten in eine Schaugummimatte einrollen. Das sollte helfen. Aber paß auf, das beim "Einpacken" die Federn nicht mit dem Schaumgummi in Berührung kommen. Das Ganze hat noch den Effekt, dass ein bischen von dem metallischen Klang des Springreverb weggeht.

finetone-GW.gif
 
Mike

Mike

Well-known member
Hallo Bernd,

ich hab leider keine Digitalkamera hier, deswegen versuche ich das mal zu beschreiben.

Die beiden Federn hängen jeweils rechts und links an einer Halterung, an der der die Kabel an kleinen grünen Spulen(?) befestigt sind. Die Halterungen sind an 2 Plastikblöcken befestigt, die auf einer Blechplatte sitzen. Die Blechplatte sitzt auf 2 Federn, die ziemlich lose gewickelt sind. Die Federn sind mit jeweils 1 Schraube auf einer Holzplatte angebracht und es ist ein schmaler Schaumstoffstreifen aufgeklebt, der auf der Schraube sitzt und auf der anderen Seite der Feder über die unterste Wicklung geklebt ist, somit die Feder dämpft.
Blöd beschrieben, aber ohne Kamera gehts nicht beser.

Wenn ich jetzt mit dem Bass spiele, bringen die Frequenzen die Blechplatte mit den Federn derart zum schwingen, dass diese sich gegenseitig berühren.
Mir ist gerade nochwas aufgefallen. Die Platte hat eine leichte Neigung, weil sie von den Drähten auf einer Seite leicht nach unten gezogen wird.

Habe leider keine Ahnung wie du das mit dem Schaumstoff meinst.





Gruß,

Mike

Mist!
 
finetone

finetone

Well-known member
So ganz habe ich Deine Beschreibung noch nicht verstanden...
Ich maile Dir mal meine Telefonnummer, unter der ich in der Regel
tagsüber(!) erreichbar bin.
Üblicherweise sind Spring-Reverbs in kleine längliche Blechkistchen eingebaut, alle vier Seitenflächen geschlossen und eine Bodenplatte (oder aber Deckelplatte - wie man es sehen will).
Dahinein ist alles gebaut rechts und links die "Sende" und "Empfangs"-Spulen, die mechanisch durch die Federn verbunden sind. In einigen Fällen sind auf der Hälfte der Federlängen Schaumgummirahmen eingeklebt, die verhindern, dass die Feder zusammenschlagen können.
Diese Blechdose kann man in eine Schaumgummimatte einwickeln, so das die Schwingungen in der Box zumindest etwas absorbiert werden.
So habe ich es bei mir gemacht, aber auch schon andersowo gesehen.
Suche mal bei www.rubytubes.de nach "REVERB CANS", da müßten Bilder zu sehen sein. Ansonsten muß ich mal meinen Federhall rausholen und Fotografieren.


 
Mike

Mike

Well-known member
Hallo Bernd,

das Reverb aus dem Roland scheint dann doch erheblich von der Norm abzuweichen.
Da gibt’s nämlich keine Blechkiste drumherum. Da kann man direkt auf die Federn und Spulen sehen, wenn man das kleine Kämmerchen, in dem die Federn sitzen, freigelegt hat.
So eine Blechkiste habe ich in meinem Park Combo sitzen.

Ich werde mich die Tage mal mit dem Ding zu einem befreundeten Gitarristen mit Digitalkamera begeben und ein paar Nahaufnahmen machen. Ohne die Bilder wird wohl auch ein Anruf nicht viel nützen. Ich melde mich dann wieder.


Gruß,

Mike

Mist!
 
Mike

Mike

Well-known member
Soo,

hab die Bilder und poste die hier einfach mal(sind nur jeweils ca.75kb groß).

Erstmal der Amp:

cube1.jpg


cube2.jpg


cube3.jpg


cube4.jpg



Hinten offen:

cube5.jpg


Reverb-Einblick:

cube6.jpg


Das ist unten auf der Metallplatte:

cube7.jpg


Und nochmal der Reverb:

cube8.jpg


cube9.jpg


cube10.jpg


Wenn man da irgendwas basteln könnte um die Federn am Zusammenschlagen zu hindern, wäre das schon toll.

Wenn das hier zu viel Platz wegnimmt, kann ich auch nur die Links zu den Bildern posten.



Gruß,

Mike

Mist!
 
Mike

Mike

Well-known member
Hallo nochmal,

hab eben bei ibääh ne vintage Hallspirale gefunden.
Die Federn liegen bei dem Ding wohl etwas weiter auseinander als bei meinem jetzigen Reverb.

Kann ich bei meinem Reverb irgendwie ein zusammenschlagen der Federn verhindern, oder brauche ich einen neuen Reverb? Sind die gegeneinander austauschbar?
Hab gesehen, dass es die Reverbs mit verschiedenen Ohmzahlen gibt.

Falls da jemand was zu sagen kann, bitte hier, bitte bald.



Gruß,

Mike

Mist!
 
A

Anonymous

Guest
Es gibt nicht "DIE" Hallspirale, sie unterscheiden sich z.B.in ihrer Impedanz. Wenn du die falsche kaufst, ist sie evtl. fehlangepaßt und zu leise.
Die Konstruktionen sind immer gleich, wenn die Federn ( ob 2, oder 3 ) zusammen kommen, rappelt es im Karton.
Ob nun mit Metalmantel drum, oder ohne hat keinen Einfluß, sondern ist konstruktionsbedingt. Der eine Hersteller kauft die kompletten Komponenten mit Gehäuse drumrum, der andere Hersteller eine komplett bestückte Amp-Platine mit den nackt montierten Federn.
Der Vorteil der Hallspirale mit Büchse: sie ist weniger einstrahlgefährdet gegen z.B. Brumm, Radiosender usw.

Wolfgang
gesundes Maß
 
Mike

Mike

Well-known member
Aso,

dann bringt ein anderes System evtl. sogar nur eine Verschlechterung.
Das mit dem Zusammenschlagen ist ja eigentlich nur ein Problem, wenn ich mit dem Bass über den Verstärker spiele und zu viele bässe reingedreht habe, oder der Amp bewegt wird.

Das Problem wird sich demnächst vielleicht anderweitig lösen.
Hab da noch n Basscombo für zu Hause in Aussicht.

Ich mag diesen Combo von mal zu mal mehr.
Er klingt zwar irgendwie etwas "topfig" und mit ner Strat so gut wie gar nicht, aber da ich keine Strat spiele und mir der Sound mit meinen Ibanez gefällt ist doch alles in Ordnung.



Gruß,

Mike

Mist!
 

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