Takamine Preamp System TP4T


Big Daddy
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Aus aktuellem Anlass stelle ich mal meine Frage hier ein:

Ich hab seit Jahren eine Takamine EG320SC (oder EG321SC - weiß nicht mehr genau :oops:).
Nun soll/muß sie wieder öfter zum Einsatz kommen und ich hab festgestellt, daß das Tonabnehmersystem TP4T - genauer gesagt der Vol Poti - einen Wackler hat, bzw. erst nach Stellung 12 Uhr mehr oder weniger reibungslos funktioniert.

Kann man mit Kontaktspray das Problem lösen? Wenn ja, wie bekomme ich das Teil am besten aus der Gitarre raus?
Oder soll man besser das System austauschen? Habe leider nirgends mehr ein TP4T gefunden. Oder ist das "neue" CT-4B kompatibel ohne an der Gitarre sägen zu müssen?
 
A
Anonymous
Guest
Hi,

leichte Knackser können bei einem Poti auch durch bloßes Benutzen des Potis wieder verschwinden.
Einfach beim Fernsehabend die Gitarre auf den Schoß nehmen und ein Stündchen am dem Poti drehen.
Ob das lange Kurbeln sich lohnt, merkt man nach ca. 1-2 Minuten, das Knacksen sollte dann schon etwas weniger geworden sein.
Hält es sich hartnäckig, dann wird es auch nach einer Stunde nicht komplett weg sein.

Mit Kontaktspray (der sanfte "Tuner 600", extra für Potis) habe ich bisher jedem Poti zuverlässig den Todesstoß versetzen können - will sagen, ein Spritzer zuviel, und der Poti ist endgültig hin.
Die Elektronik-Profis hier dürfen für meine Ungeschicktheit gerne über mich herfallen. :)

Austausch wäre auch eine Möglichkeit. Takamine hat den Preamp noch auf der Homepage.
Ein Händler hat den für 48,- Euro im Katalog, allerdings Lieferbarkeit "auf Anfrage".
Frag mal Takamine D direkt an, wie es mit der Lieferbarkeit aussieht.
Oft kann der deutsche Vertrieb aus dem Werk bestellen.

Gruß,
 
A
Anonymous
Guest
Deoxit hat sich bei uns ganz gut bewährt, sollte es wirklich am Poti liegen.

Gibt es bei Banzai in Berlin...

http://www.banzaimusic.com/Caig-D100L-2C-Deoxit-Tube.html
 
Hollestelle
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sunburst schrieb:
Mit Kontaktspray (der sanfte "Tuner 600", extra für Potis) habe ich bisher jedem Poti zuverlässig den Todesstoß versetzen können - will sagen, ein Spritzer zuviel, und der Poti ist endgültig hin...

Das kann ich gar nicht nachvollziehen. Wichtig ist, das Spray abtrocknen zu lassen, bevor man das Gerät wieder unter Spannung setzt, ich habe noch nie gehört, dass durch ein Kontaktspray - speziell für sensible Bereiche - durch einige Spritzer zuviel der Todesstoß versetzt wurde.

Ich verwende De-Oxit, ist teuer aber gut. Die frühere Werkstatt meines geringsten Mißtrauens auch, wie ich mal zufällig sah.

Wie man das Poti allerdings ausbaut in Deinem Fall, weiß ich auch nichzt.

Gruß,

Micha
 
Big Daddy
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Danke erstmal für die Tipps!

Nach einiger Recherche konnte ich zwar herausfinden, wie der Preamp ausgebaut wird, aber anscheinend braucht es dazu eine Art Spezialwerkzeug - ähnlich wie bei alten Autoradios.

Ich bin auch nicht sicher ob es wirklich nur ein Kontaktproblem ist.
Ab Potistellung 12 Uhr funktioniert es einwandfrei. Alles darunter geht nicht. Nur wenn ich am Poti wackele (nicht drehe!), kommt kurzzeitig ein Signal.
 
A
Anonymous
Guest
Hollestelle schrieb:
Das kann ich gar nicht nachvollziehen. Wichtig ist, das Spray abtrocknen zu lassen, bevor man das Gerät wieder unter Spannung setzt, ich habe noch nie gehört, dass durch ein Kontaktspray - speziell für sensible Bereiche - durch einige Spritzer zuviel der Todesstoß versetzt wurde.

Ich verwende De-Oxit, ist teuer aber gut. Die frühere Werkstatt meines geringsten Mißtrauens auch, wie ich mal zufällig sah.
Dieser Tuner 600 Reiniger verdunstet null komma nix, ist deshalb auch nicht sparsam.
Das Ergebnis war trotzdem wie mit normalem Kontakt-Spray (z.B. Kontakt 60):
Der Dreck ging ab, die Kohlebeschichtung leider auch. :shrug:

De-Oxit kannte damals ich noch nicht, sonst hätte ich vielleicht das probiert.

Gut von Dir und Checkpoint zu hören, dass es anscheinend besser funktioniert.

Gruß,
 
 

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