Tremolo-Effekt


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Guten Tag allerseits,

gibt es zufälligerweise einen Effekt der den Namen "Tremolo" trägt?
Habe nämlich bemerkt, dass etwas kompliziert ist längere Tremolo Parts zu spielen.

Wenn es nun diesen Effekt gibt, hätte ich gerne gewusst welcher Hersteller die besten und preisgünstigsten Effektgeräte (Form und Farbe egal) vertreibt.

Danke für eure Aufmerksamkeit
 
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Hi BlackDeath,

ja den gibt es. Das aktuelle Green Day Lied "Boulvard of broken Dreams", kennst du den Anfangssound, dieses "da-da-da-da-da", also das Intro?

Das ist ein Tremoloeffekt. Manuell kannst du einen Tremoloeffekt mit dem Volume-Poti erzeugen, in dem du es ganz schnell leise und laut drehst, nach dem du angeschlagen hast...

Zu kaufen gibts da natürlich auch was, zum Beispiel das BOSS TR-1

Nils
 
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Hi,

Tremolo als Spieltechnik bedeutet, daß einzelne Noten/ Notengruppen kontinuierlich schnell angeschlagen werden, wie u.a. bei der Mandoline üblich.

Tremolo als Effektgerät ist eine Modulation der Signalamplitude. Sprich, es wird abwechselnd lauter und leiser. Das kann man so extrem einstellen, daß es zerhackt klingt, aber auch sehr subtil, was einen schönen "flirrigen Wüstensound" ergibt.

Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun.

Gruß
burke
 
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ich hab hier ein sound beispiel um zu zeigen wa sich mit dem tremolo meine



und hier die noten für den anfang wo der tremolo "effekt" benutzt wird

teil.jpg
 
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Hi Black,

das ist die von burke erklärte Spieltechnik. Die wirst du nur schwer mit nem Effekt ersetzen können ;-)

Wobei, wenn du es drauf anlegst; Paul Gilbert hat sich den Anschlag mal mit einer Bohrmaschinen-Plektrum Einrichtung erleichtert... aber ob das die Lösung ist? ... ;-)
 
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sonic-23":2i900b79 schrieb:
Hi BlackDeath,

ja den gibt es. Das aktuelle Green Day Lied "Boulvard of broken Dreams", kennst du den Anfangssound, dieses "da-da-da-da-da", also das Intro?

Nils

Ist das wirklich Tremolo? Ich dachte immer, dass das Delay wäre...
Und ich wundere mich, warum das nicht klappt mit dem Delay. :lol:
 
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PainofSalvation":pox742jb schrieb:
Wobei, wenn du es drauf anlegst; Paul Gilbert hat sich den Anschlag mal mit einer Bohrmaschinen-Plektrum Einrichtung erleichtert... aber ob das die Lösung ist? ... ;-)

im schlagbohr-modus schon ^^

*hier stand quatsch*
 
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Hi,

Cradle spielen und sich über die Gitarrenparts monieren... stell Dir vor, Du wärst Drummer. Der muß da richtig arbeiten ;-)
 
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Langsam steigern. Mit Metronom. Problem ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die Ausdauer. Und das trainiert man eben durch Ausdauer-Übungen. Also eher langsam(er) spielen, dafür kontinuierlich. Und nicht hoffen, daß nach 2-3 Tagen Ergebnisse sichtbar werden. 2-3 Monate sind da realistischer, wenn Du am Ball bleibst.
 
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Das kommt doch auf das Tempo des Songs an, bei 80bpm ist das nicht sonderlich stressig! Aber bei 140 wird dann echte Arbeit!
 
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KrisRoe":278mwu02 schrieb:
Ist das wirklich Tremolo? Ich dachte immer, dass das Delay wäre...
Und ich wundere mich, warum das nicht klappt mit dem Delay. :lol:

Hi, rein vom hören her hätte ich gesagt es ist Tremolo, an Delay hatte wiederum ich noch nicht gedacht :)

Nils
 
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Hi,

das Beispiel ist nicht gut notiert. Gespielt werden eigentlich "lupenreine" 32tel, kein "klassisches" Tremolo. Insofern würde ich mich gar nicht darauf versteifen. Solche Speed-Parts gehen relativ einfach, weil der Synchronisationsaufwand zwischen linker und rechter Hand recht gering ist (links wird nur wenig umgegriffen). Das wichtigste ist die Lockerheit beim Anschlag und der Einsatz von Unterarmmuskulatur (ohne zu verkrampfen), so wie die Haltung des Plektrums. Damit gehen die genretypischen Rhythmus-Linien relativ einfach. Man muß es halt üben. Am besten wirklich konsequent mit Metronom: auf 100 stellen, dann einige Minuten nur 2 mal pro Beat anschlagen, dann 4 mal, dann 8 mal. Irgendwann macht es "klick" im Kopf, und es geht recht mühelos. Das größte Problem ist die Ausdauer. Aber das kommt von alleine mit der Zeit. Hauptsache, jede Übung wird sehr sauber gespielt. Timing ist hier alles.

Gruß
burke
 
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burke":1540ocg4 schrieb:
Das wichtigste ist die Lockerheit beim Anschlag und der Einsatz von Unterarmmuskulatur (ohne zu verkrampfen), so wie die Haltung des Plektrums.

Das mit dem Verkrampfen ist so ne sache...
nach 1, 2 minuten tremolo spiel gehts einfach nicht mehr.
aber übung macht den meister- oder auch nicht ;-)
 
 

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