Umfrage: Amp-Distorsion oder Tretminen


muelrich
muelrich
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Hi,

ich habe ja auch schon einige Verzerrer benutzt (Boss BD-2, Fullzone Distortion Pro) aber aktuell spiele ich einen Koch Studiotone bzw. einen ENGL Souvereign. Und höchstens einen Gesichtsverzerrer (hihi). Also keine Tretmine.

Aber ich weiß auch nicht wirklich was mit einem Wahwah oder einem jammerhaken anzufangen....

Vielleicht bin ich gar kein Gitarrist.....;-)

(Würde ja auch dafür sprechen, dass ich mir gearde nene fretless Bass gekauft habe...lol)
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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Nun, das kommt bei mir immer drauf an, was gerade angesagt ist.
In den Bands, wo eine größere Bandbreite gebraucht wird, gehe ich auch auf einen cleanen Röhrenamp (Peavey Classic 30) mit Steptanz-Bewegungstherapie-unterstützende kleine Kistchen. Derzeit sind der Okko Diablo Gain+ und ein TS9 auf dem Board. Für ein puristisches Bluesrock Dingens würde ich eher beide Kanäle des Peavey nutzen, den Drive Kanal als nicht zu sehr zerrendes Crunchbrett einstellen und als Sahnetupfel einen der Rodenbergs (Gas 808 oder Gas 828) davorhängen.

Ansonsten finde ich die Ampzerre meiner beiden alten Marshalls genial, da brauchts auch dann nur noch einen moderaten Overdrive davor. Oder den Marshall aufreissen bis zum Kragen, dann gehts auch ohne, aber dann habe ich wohl keine Mitmusiker ... Bei dem einkanaligen JMP geht es genial, von "fast clean" bis zu "Scream" mit dem Poti der Gitarre zu regeln. Aber wie gesagt, die Mitmusikanten müssen dann ja auch da durch, und Sänger/innen sind ja Mimosen in der Beziehung ... ("Menno, ich hör mich nicht :cry: " - "Ich dich auch nicht :lol: ") ...

Ich habe auch schon gute Mehrkanaler und Modellingamps probiert, ich hatte da immer das Gefühl, dass der Sound bei einer gut eingestellten Vorstufe ohne weitere Treter etwas "klarer", "definierter" rüberkommt. Allerdings fehlte mir immer so´n bisschen "Schmutz".
 
A
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Hmmm,

"Amp Distorsion" :roll:

Wo ist denn aua-aua?
Gute Besserung ;-)

Je älter ich werde um so mehr stört mich jegliche Zerre. Ausdrucksvolles Spiel und Kompression geht für mich nicht zusammen.
 
andi-o
andi-o
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Moin,

ich mag am liebsten die Kombination "mehr oder weniger angezerrter Amp" + Overdrive Pedal.
Mit dem richtigen Pedal klingt es einfach lebendiger und hat mehr Sparkle, Obertöne etc.
D.h. bei meinem Diezel fahre ich weniger Ampzerre und lasse einen guten Teil der Zerre, die
ich brauche, aus einem Baldringer Dualdrive kommen. Mit meinem 2203 JMP mache ich das selbe.
Beide Amps könn(t)en von sich aus mehr Verzerrung liefern, dann wird mir der Sound aber
schnell zu eng und zu komprimiert. Mit dem Baldringer geht "Breitwand" ohne Matsch, vor allem
mit der sehr tighten Wiedergabe des Diezels kommt das (bei dem Zeugs, dass ich mit meiner
Band spiele brauche ich ne ordentliche Kelle...) sehr gut.

Grüße,

Andreas
 
frank
frank
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Hi Pfaelzer,

ich besitze auch keinen Verzerrer als Tretmine, sondern nutze den 2. Kanal meines Mesa.

Aber: Nicht alles, was ich manchmal möchte, ist ohne weiteres zu bekommen. Dann muss ein Switch umgelegt, ein oder zwei Poties bewegt, die Lautstärke angepasst werden. Das ist nicht komfortabel.

Daher spiele ich auch immer wieder mit dem Gedanken, eine Tretmine vorzuschalten. Dann käme das T-Rex Möller in Frage.

Aber noch habe ich mich beherrschen können. Vermutlich bin ich zu faul, in meinem Alter Stepdance zu lernen.
 
univalve
univalve
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Ich denke pauschal kann man das nicht sagen, dass in den USA mehr Bodentreter vor den Amps sitzen und der Amp cleaner eingestellt ist. Gerade die Mesa Recti und Randall-Konsorten werden wohl schon die Ampzerre nutzen. Die Blues- und Rockgitarristen eher Combos mit Zerrern davor.
Ich persönlich stelle den Amp auf "kurz nach clean" ein. Da hat er für mich am meisten Dynamik. Für "mehr" an Zerre nutze ich dann Pedale, obwohl ich die Zerre vom Amp nutzen könnte. Das liegt aber daran, dass ich einen Outboard-Reverb benutze und der sich nicht mit zuviel Ampzerre verträgt. Wenn ich da eine bessere Lösung hätte, würde ich wohl die Ampzerre nutzen (die hat einen Hauch mehr Dynamik). Aber im Proberaum mit der Band hört man es eh nicht mehr - also kann ich mir da auch Optimierungen schenken.
Beim Aufnehmen gerne auch die Ampzerre, liegt aber meistens daran, wo ich gerade soundtechnisch hin möchte.

greetz
univalve
 
Monkeyinme
Monkeyinme
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Moin,
wenn ich konnte hab ich beides benutzt, da die Verzerrung vom Amp voller klingt als mein Bodentreter. Einmal eine hervorragende Kombination aus einem Twin Reverb für clean und einem Marshall mit 412 als Lead, das war super :cool:
Aber leider meistens doch nur Tretmine. Im Moment genieße ich die Vielfalt meines modelers, wegen der Möglichkeiten ohne Schleppen. Aber da auch vorzugsweise die Vorstufe, Ist wohl Gechmackssache.

Gruß
Monkey
 
A
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Pfaelzer":2pk3p9g5 schrieb:
Amp oder Treter ?

Beides zusammen.
Manche Zerrer klingen erst gut, wenn sie vor nem angezerrtem (Röhren-)Amp hängen.
Ich sehe für mich kein "ent- oder weder". Wozu sollte ich mich einengen?
An meinem Amp klingt es geil, einen gemäßigten Crunch-Sound einzustellen und für Solos dann noch ein bißchen Lautstärke und Verzerrung mit dem Marshall Gov'Nor dazuzugeben.
Mein Amp hat eine gut klingenden Leadboost, der Marshall-Zerrer bietet mir aber einen zweiten Solosound, den ich klanglich so ohne Treter nicht hinbekomme.
Zwei gute Solosounds finde ich besser als nur einen guten Leadsound. :)
MfG
N.d.M.
 
auge
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zwischen Tür und Angel...
kommt auf die gigsituation und den jeweils mitgeführten amp drauf an.
beim sovereign (4 kanal) brauch ich keinen bodenzerrer
beim koch twintone brauch ich auch nix für die lobpreisgeschichten. beim covern werd ich einen tubeking davor hängen.
beim marshall 25th brauch ich den tubeking
bei ganz kleinen gigs verwende ich dann das george dennis the tube pedal das distortion sogar lautstärkeregulierbar macht und verwende einen amp der dort rumsteht.
aber so kleine treterchen würden mich schon reizen. barber is ein freund der super dinger baut. oder MEK? oder ganz anders?
einstweilen müssen tubeking und GD reichen.
 
mr_335
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Ach ich mag beides sehr gerne. Kommt auch ein wenig auf den Amp und den GIg an! Bei meinem neuen alten Soul-o 75 sah ich noch keine NOtwendigkeit einen Zerren davorzuschalten. Vor allen anderen (Fender Deluxe, Zenamp etc) klangen der Baldinger Dualdrive, Zendrive und Menatone Howie sehr gut. Der Baldringer bietet halt 2 sehr geil klingende unabhängige Kanäle an. Für live - sehr komfortable.
 
A
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Guest
Also ich benutze immer nur die Ampzerre und mache den Rest mit dem Volumenpoti. So kann ich wenn ich nen Sender benutze frisch und fröhlich rumlaufen und brauch nicht zu ner bestimmten Zeit am rechten Ort zu stehen. Auch Effekte brauch ich nicht, einfach Gitarre und Verbindung zum Amp.
Finde das sehr komfortabel :)
Ausserdem klingt es eh immer gut ohne Aufwand. Wenn ich sehe, wie sich andere Gitarristen mit ihren Bergen von Zusatzgeräten abmühen nen vernünftigen Sound zu bekommen, muss ich immer lächeln. Aber jedem das Seine. Ich finde halt, dass man sich am besten in der Band soundtechnisch durchsetzt, wenn man nur Amp und Gitarre benutzt. Im Studio find ichs allerdings auch mal witzig mit Effekten zu arbeiten.
 
ollie
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DUFF":zkx3huxd schrieb:
Hmmm,

Ausdrucksvolles Spiel und Kompression geht für mich nicht zusammen.

Ich denke die "großen" sparen auch nicht an Kompression.
Wenn man gerade Lukather, Morse, Gary Moore, Van Halen anschaut... die wissen auch wie`s geht - und ausdruckslos würde ich da keinen davon bezeichnen. Kompression verhindert ja keinen Ausdruck!

Ich bin ehrlich, ich kann einige Phrasen ohne gewisse Zerre nicht spielen. Stell mir links einen Switchblade hin und rechts einen alten 800er. Ich pass mich natürlich den soundmöglichkeiten an und spiele auf beiden sauber - nur nicht das gleiche ;-) ! Bei dem 800er Crunch kack ich ab, beim Switch läuft das einwandfrei...
Wenn ich mit dem 800er Malmsteen spielen möchte, muss ich was davor hängen, da der Sound für diese Art von Technik nicht gemacht ist.
Das funktioniert auch nicht - definitv!

Da braucht mir auch keiner kommen - erst Üben, dann geht`s !
Das ist Bullshit!
 
J
Julle
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Hi,
ich benutze eigentlich lieber meinen Jackhammer als meine Amp-Distortion.
In Verbindung mit 'nem Boss GE-7 EQ (Höhen und Bässe rein; Mitten raus, Metal halt :) ) klingt es einfach fett!

Aber wenn ich erstmal das Geld für meinen zukünftigen Mesa Boogie Triple Rectifier zusammen hab, wird sich das wahrscheinlich ändern ;)
 
jaydee65
jaydee65
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Hi,
seit Jahren werkelt bei mir ein TS10,
da ich endlich mal Geld für einen neuen!! Amp hatte,
treibt der TS jetzt meinen Ashdown Fallen Angel in beiden (2,5)Kanälen bei Bedarf an.
Distortion ist mir zu kratzig/rotzig,
ich mags klangmäßig lieber etwas "runder"
:)

vG
Daniel
 
physioblues
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Hai,

ich habe das Glück, kein Dogmatiker zu sein.
Deshalb kann ich mit beidem was anfangen.
 
A
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Ich kann auch keine andere Aussage machen: Das Beste ist wohl wirklich beide Welten zu verbinden.
Ich habe mit dem Engl Screamer einen super vielseitigen Combo der mich drei overdrive settings auf Knopfdruck (footswitch) anwählen lässt, und dennoch habe ich immer einen Maxon OD808 (Tubescreamer) und gelegentlich auch eine Ratte (Proco Rat) davor. AUßerdem überlege ich mir noch die Anschaffung eines Jackhammers um genau die Mitte in Richtung Marshallsound zu bedienen....
Generell kann ich für mich folgendes sagen:
Wenns ein eher lauter Gig ist, dann verwende ich die Settings vom Amp. Bei leiseren Geschichten nehme ich lieber die Pedale und den Clean Channel vom Amp.
Love and Rock
Olimit
 
 

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