Wackelkontakt an der Inputbuchse


Gerrit
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Hiho meine Lieben,

ich habe, wie eingangs beschrieben, das Problem, dass die Inputbuchse meines Marshalls (den ich umsonst bekommen habe) einen tierischen Wackler hat. Soll heißen, dass das Signal komplett verschwindet. Das ganze lässt sich nur beheben, indem man das Kabel nach oben drückt, wie auf dem Foto zu sehen. Ich schließe daraus, dass er irgendwo keinen Kontakt herstellt. Wie krege ich das PRoblem in den Griff?

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Okay, ich weiss, dass das Ganze recht schwer zu verstehen ist, deshalb hoffe ich, die Bilder tun ihr Übriges. Ansonsten natürlich bitte fragen.

Und natürlich hoffe ich auf Hilfe!

Beste Grüße Gerrit
 
doc guitarworld
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Hi Gerrit,

diese Plastebuchsen halten leider nicht ewig. Ich würde sagen,
auslöten und eine neue einlöten. Kostenpunkt für die Buchse um die
2 Euro.
 
univalve
univalve
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doc guitarworld":2utntqk6 schrieb:
Hi Gerrit,

diese Plastebuchsen halten leider nicht ewig. Ich würde sagen,
auslöten und eine neue einlöten. Kostenpunkt für die Buchse um die
2 Euro.
Dito.

Ist ein bischen ein Akt, aber dann sollte wieder alles ok sein...

(Valvestate mit Alibi-Röhre? Hatte ich auch mal... Und unser Sänger ;-) das 100Watt Topteil...)

greetz
univalve
 
doc guitarworld
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univalve":2glk4fxe schrieb:
(Valvestate mit Alibi-Röhre? Hatte ich auch mal... Und unser Sänger ;-) das 100Watt Topteil...)

greetz
univalve

So schlecht sind die nicht, nur eben billig verarbeitet.
 
univalve
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doc guitarworld":1sfzcfe8 schrieb:
univalve":1sfzcfe8 schrieb:
(Valvestate mit Alibi-Röhre? Hatte ich auch mal... Und unser Sänger ;-) das 100Watt Topteil...)

greetz
univalve

So schlecht sind die nicht, nur eben billig verarbeitet.
Jepp, die sind schon ok.
Clean klingt's wie ein Schweineeimer. Der Zerrkanal ist ganz ok. Damals hab' ich 750 DM dafür gezahlt und das war eher zuviel für die Laube...

Naja, irgendwie scheinen mich die Dinger zu verfolgen ;-)

greetz
univalve
 
HaWe
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Bevor Du die Buchse ausbaust versuche einfach mal die Kontaktplatten nach unten zu biegen. (natürlich ohne den eingesteckten Stecker ;-) )
Das ist auf Dauer sicherlich keine Lösung hilft aber erst mal weiter.
Wenns nicht mehr geht, kannst Du immer noch eine neue Buchse einlöten.

PS: Die oben beschreibene Methode hatte bei mir schon Erfolg und ... es geht immer noch. :-D
 
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Und erweiternd könnte man die Lötstellen an der Platine nachlöten, vielleicht hat's hier ein Kontaktproblem...
 
Gerrit
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7-ender":1yolzind schrieb:
Und erweiternd könnte man die Lötstellen an der Platine nachlöten, vielleicht hat's hier ein Kontaktproblem...

Das habe ich mir auch schon überlegt. Das muss ich mal testen. Mal sehen, wo das Multimeter ist ...


Ich habe mal bei Tonehunter angefragt, was mich der Spaß kosten würde, würde ich die Reparatur von einem Profi machen lassen. Ich habe ehrlich gesagt größten Respekt für die Platinen!

DUFF und Doc scheinen ja schon gut Erfahrungen mit dem Mann gemacht zu haben. Aber er will für 65 € (!!!) für den Spaß haben. Ich weiss jetzt nicht, ob der Versand eingerechnet hat, oder nicht. Ich frag' mal ...

Edit :: Und prompt kam die Antwort. Versand ist nicht mit drin!
 
HaWe
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Hast Du denn die einfachste und billigste Art der Instandsetzung (Kontakte beibiegen) schon ausprobiert?

Wie gesagt bei mir hat das wunderbar funkioniert.

Ach ja, und wenn es so funktioniert, zukünftig ggf. einen Winkelstecker nehmen. Da ist dann der Hebelarm nicht so groß.
 
Gerrit
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HaWe":2qg550e7 schrieb:
Hast Du denn die einfachste und billigste Art der Instandsetzung (Kontakte beibiegen) schon ausprobiert?

Das war das zweite was ich tat, nachdem das Chassis auf meinem Schreibtisch stand.
 
univalve
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Gerrit":2oqh4qeg schrieb:
(den ich umsonst bekommen habe)
Jetzt weißt Du wieso. :p
SCNR

Ich würde mich mit dem Löten mal dran trauen. Löten kann man übrigens auch erst mal üben...
Hast Du keinen in der Klasse der so ein Lötprofi ist? Die sind immer gerne bei der freiwilligen Feuerwehr ;-)
Im ernst, das sind vier Kontakte, das kann Dir doch im Zweifelsfall auch jemand aus dem Bekanntenkreis machen.

greetz
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"Das war das zweite was ich tat, nachdem das Chassis auf meinem Schreibtisch stand."

Hättest Du das mal früher geschrieben, dann hätte ich mir meine Erkärungsversuche auch sparen können.



Aber ...
Wer ein Multimeter hat (und bedienen kann?), sollte auch löten können.

Ne im Ernst, ist wirklich keine sonderlich schwere Aktion, das Löten.
VERSUCH ES !!!
 
Gerrit
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HaWe":e0480lqh schrieb:
Hättest Du das mal früher geschrieben, dann hätte ich mir meine Erkärungsversuche auch sparen können.

Ich hab' schon Deinen Rat befolgt, danke dafür.


HaWe":e0480lqh schrieb:
Aber ...
Wer ein Multimeter hat (und bedienen kann?), sollte auch löten können.

Sowas hör' ich zum ersten Mal. Ein Multimeter kann doch jeder bedienen, der ein Jahr Physik in der 11ten Klasse hatte. Ja, auch in NRW. :cool:
 
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Also ich kann mich erinnern, dass wir in der Schule Löten gelern haben - muss in der 9. Klasse gewesen sein.

Um was zum Thema beizutragen: Ich habe schon mal durch Nachlöten einer Klinkenbuchse einem MD-Recorder zu längerem Leben verholfen :roll:.
 
W°°
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Moin Gerrit,

ohne Entlötpumpe oder -Litze wird es nicht ganz einfach, die Buchse von der Platine zu bekommen, da immer 3 Kontakte fest bleiben, während Du nur einen erhitzen kannst....
Dazu gibt es die vorgenannten Hilfsmittel, um das Zinn abzusaugen. So wird jedes Kontaktbeinchen einzeln vom Lotkontakt zur Platine getrennt.

Wenn Du so etwas nicht zur Verfügung hast, (es wäre schon besser) würde ich die Beinchen einzeln mit einem scharfen Seitenschneider durchtrennen, so dass Du die Buchse entfernen kannst. Jetzt kannst Du die Beinchen auch einzeln ablöten und mit der Pinzette herausziehen.
 
 

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