Welchen AMP für Modling

A
Anonymous
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Also mal eine Grundsätzliche Frage:
Wenn ich jetzt ein Gerät Besitze wie den POD der ja das Modeling von Amps und Boxen beherrscht, was für eine Combo oder welchen Amp nehme ich dann eigendlich! Sagen Wir mal ich Modeliere mit dem POD einen Mesa/Boogie Retecifier (Oder wie der heißt?!) und mein Amp ist aber ein Marshall..ja was bringt mir das Modling dann noch? Da hab ich doch dann ein Mischmasch aus Mesa und Marshall. Oder gibt es Amps und Combos die eine so "neutralen" Klang haben, das sie sich zum Modeling besonders gut eignen? Ich trage mich nämlich mit dem Gedanken eine Anständige Combo (vielleicht nen Spider von Line6) und nen POD zu kaufen. Jetzt hätte ich nur gern gewusst welche Kombinationen sich da eignen.
 
A
Anonymous
Guest
hm in deinem Fall würde ich das ganze viel. über die PA verstärken, die kann man ja vergleichsweise neutral einstellen.
 
A
Anonymous
Guest
Ganz Einfach: Preamp -> Poweramp -> Boxen.

Also du kaufst dir einen POD, das ist das Preamp, dann die Endstufe, und dann kaufst du dir noch eine 2 oder 4x12 Box oder was du halt willst.

Endstufen gibts z.B. von Marshall oder auch Mesa Boogie welche glaub ich aber ein bisschen teuerer sind.

Hier die Auswahl von Thomann: http://www.netzmarkt.de/thomann/gruppe-GIGS-0.html
 
A
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Hallo B.,

mir ist nicht ganz klar, wozu Du ein Pod UND einen Spider brauchst.
Je eines davon für jede Deiner beiden Bands?

Wenn es nur um einen Lauterlizer für das POD o.ä. geht, natürlich nur für den Fall, dass es nicht einfach über die PA läuft, brauchst Du eine Endstufe und einen Lautsprecher. Ich habe dafür eine aktive Yamaha DS 60-112, die macht das sehr ordentlich.

Wenn es um einen Combo geht, warum nimmst Du dann nicht gleich was Gescheites und sparst das POD?

Laß mal was über den Einsatzbereich verlauten!
 
B
Banger
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Also beim letzten Gig hab ich den V-AMP direkt über die PA gespielt; als Druckmacher für mich selbst hatte ich quasi 'ne Mini-PA (Endstufe + 2 Fullrange-Boxen) - basta :)
 
A
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Ähm, also ich spiele weder in einer Band noch über eine PA! Ich bin ja noch nicht soooooo gut..aber egal, darum gehts ja nicht. Ich wollte halt mal generell wissen. Wenn ich mir jetzt nen Spider zulege und später mal ein POD drüber laufen lassen will (Weil das POD ja doch einige Amps mehr Modelieren kann als der Spider alleine) ob das dann zusammenpasst. Ich hab halt bloß keinen Bock, dass ich mir jetzt nen Spider kaufe, und in 2 Jahren Wieder losstratze und wieder n haufen Geld ausgebe! Und für nen Vett II reicht mein Sparstrumpf noch nicht aus! :cry: Ich möcht halt ne Combo an der ich in 5 Jahren auchnoch meien Spaß habe!
 
A
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Hi,

Von Behringer gibts den V-Amp in Combo Form... vielleicht wäre das was für dich, isst glaub ich auch gar nciht mal so teuer.
Guck mal auf behringer.de nach dem V-Ampire, so heisst das Ding.
 
A
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Guest
Baarsinger":2jvwo776 schrieb:
Ich möcht halt ne Combo an der ich in 5 Jahren auchnoch meien Spaß habe!

Dann nimm den Zenamp von Used & Krachner. Der hat alles drin, wasse brauchs, nä, klingt gut füre gute Stube und geht auch aufe Bühne ab.
Außerdem klingt er IMHO doch verstärkerähnlicher als Line Sucks. :p
 
B
Banger
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IMHO: = "In my humble opinion" = "Meiner bescheidenen Meinung nach"
 
A
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Guest
rmcGohan86":18iofqxw schrieb:
Von Behringer gibts den V-Amp in Combo Form... vielleicht wäre das was für dich, isst glaub ich auch gar nciht mal so teuer.
Den V-Ampire kann ich nur empfehlen: Intuitiv zu bedienen, klasse Sounds (vorausgesetzt, man schaltet die digitale Lautsprechersimulation ab, da er sonst etwas dumpf klingt) und extrem günstig (EUR 333). Insbesondere im Vergleich zum Spider ist er meines Erachtens die bessere Wahl, da er wesentlich flexibler ist und die Potis mit LED-Anzeige sehr hilfreich sind. Nur ist er nicht extrem laut, d.h. in einer Thrash-Metal-Combo könnte er Schwierigkeiten haben sich durchzusetzten, aber bei "normaler" Problenlautstärke (in meinem Fall Funk&Soul) gibt es keine Probleme.

Auf der Musikmesse ist jetzt auch ein V-Ampire-Topteil vorgestellt worden: Im Prinzip ein V-Ampire ohne Lautsprecher und mit mehr Leistung (2x60W stereo, 1x120W mono). Angesichts des angekündigten Preises (UVP EUR 266, d.h. im Laden wohl eher um die EUR 200), überlege ich derzeit wirklich, ob ich meine letzten Rack-Sachen (Boss GX-700, Marshall 8008 Endstufe) bis auf die Boxen verkaufe und mir das V-Ampire Top als Alternative für den Proberaum zulege.

Dafür, dass der Zenamp das dreifache kostet, fand ich ihn übrigens nicht wahnsinnig beeindruckend, aber das mag daran liegen, dass ich ihn beim Musicstore nur kurz angetestet habe.

Jan
 
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Mr. G":3usbhuni schrieb:
rmcGohan86":3usbhuni schrieb:
Von Behringer gibts den V-Amp in Combo Form... vielleicht wäre das was für dich, isst glaub ich auch gar nciht mal so teuer.
Den V-Ampire kann ich nur empfehlen: Intuitiv zu bedienen, klasse Sounds (vorausgesetzt, man schaltet die digitale Lautsprechersimulation ab, da er sonst etwas dumpf klingt) und extrem günstig (EUR 333). Insbesondere im Vergleich zum Spider ist er meines Erachtens die bessere Wahl, da er wesentlich flexibler ist und die Potis mit LED-Anzeige sehr hilfreich sind. Nur ist er nicht extrem laut, d.h. in einer Thrash-Metal-Combo könnte er Schwierigkeiten haben sich durchzusetzten, aber bei "normaler" Problenlautstärke (in meinem Fall Funk&Soul) gibt es keine Probleme.

Auf der Musikmesse ist jetzt auch ein V-Ampire-Topteil vorgestellt worden: Im Prinzip ein V-Ampire ohne Lautsprecher und mit mehr Leistung (2x60W stereo, 1x120W mono). Angesichts des angekündigten Preises (UVP EUR 266, d.h. im Laden wohl eher um die EUR 200), überlege ich derzeit wirklich, ob ich meine letzten Rack-Sachen (Boss GX-700, Marshall 8008 Endstufe) bis auf die Boxen verkaufe und mir das V-Ampire Top als Alternative für den Proberaum zulege.

Dafür, dass der Zenamp das dreifache kostet, fand ich ihn übrigens nicht wahnsinnig beeindruckend, aber das mag daran liegen, dass ich ihn beim Musicstore nur kurz angetestet habe.

Jan

Hi Jan,

Du scheinst ja sehr zufrieden mit dem Ding zu sein. Ich wollte mir den V-Ampire vor etwa nem halben Jahr eigentlich auch kaufen... War dann aber doch zu ungeduldig und hab mich für einen anderen, nicht-modelingamp, entschieden, mit welchem ich überaus zufrieden bin.

Da ich aber jetzt in der Situation bin dass ich in 2 Bands spiele habe ich mir schon gedanken darüber gemacht eine schöne Box & Endstufe zu kaufen und ein V-Amp2 als Preamp welchen ich dann auch jeweils nach Hause zum üben über meine Mini-PA brauchen könnte...
Aber das Top sieht auch interessant aus, vorallem recht günstig wie ich finde.

Was ist dir so Negatives an dem V-Ampire aufgefallen, würd mich noch interessieren, vielleicht leigt ja ein Bericht für den Review bereich drin...? ;-)
 
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Hallo Ralf,

so wirklich Negatives habe ich bisher nicht feststellen können. Wie gesagt sind die Laustärkereserven begrenzt, d.h. dass ich meinen V-Ampire bei den Proben ca. zu 2/3 bis 3/4 aufdrehen muss, wobei die Clean Sounds bei dieser Einstellung aber auch clean bleiben. Natürlich mag ich nicht alle Amp-Modelle, aber es sind genügend dabei, die mir wirklich gut gefallen - das ist halt eine Geschmacksfrage.

Mit den Effekten bin ich für meine Zwecke auch vollkommen zufrieden. Lediglich das Auto-Wah finde ich nicht so klasse, weil es die Lautstärke eines Patches deutlich reduziert, sobald es eingeschaltet ist und man auch etwas herumexperimentieren muss, damit es gut klingt. Eigentlich bräuchte ich das Auto-Wah ja gar nicht, weil ich das (deutlich bessere) manuelle Wah Wah des V-Ampire über per Pedal über meine Midi-Leiste steuern könnte, aber ich bin zu faul, sie zu den Proben mitzunhemen, weil sie doch etwas unhandlich ist (Behringer FCB1010).

Die von einigen Leuten beklagte Umschaltverzögerung - ich würde sagen ca. 1/4 Sekunde - sehe ich eigentlich nicht als Problem an. Ein Nachteil ist, dass man die Effektparameter und -kombinationen nur über den PC vollständig editieren kann. Im Proberaum muss man sich halt darauf beschränken, die Effekte über den V-Ampire selbst zu verändern, was nur begrenzt möglich ist.

Etwas negativ war, dass sich die Kappe eines der Potis beim Transport abgelöst hatte und nicht mehr aufzufinden war - wahrscheinlich war sie nicht fest genug aufgesetzt. Ein Anruf und eine Mail an Behringer haben dieses Problem aber unkompliziert gelöst, was für deren Service spricht. Ach ja, und etwas leichter könnte er für einen 1x12 Amp auch sein (21.5kg).

Auch wenn das jetzt einige Punkte waren, überwiegen die Vorteile für mich eindeutig. Wie du richtig erkannt hast, bin ich mit dem Teil wirklich hochzufrieden. Den V-Ampire habe ich per Versand ungehört gekauft, weil ich mit dem V-Amp 2 schon sehr zufrieden war, aber ich habe mir vorher so einige Modelling-Amps angesehen (Yamaha, Valvetronix, Zenamp, Flextone). Auch im Nachhinein muss ich sagen, dass ich in der Preisklasse bis EUR 1000 eigentlich keinen Modeller wirklich besser als den V-Ampire finde (Feature- oder soundmässig).

Jan
 
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Hi,
ich würde Dir raten mal den Line 6 Flextone 3 anzutesten,der ist gut und günstig.Da hast Du eigentlich alles drin was man braucht,und da Du ihn sowieso für den Heimgebrauch bei geringer Lautstärke spielen musst(nehm ich mal an) ist das Teil echt optimal.
 
A
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Guest
Haaaargott naaaaaa, jetzt hatte ich mich gerade schon fast ganz sicher für den Vampire entschlossen (Danke Jan für alles!! Cooler Beitrag.DAAAANKE) jetzt kömmt da Joe und sacht wieder watt anderes.
Also ich hatte ja.....tatsächlich..... den Ratenkauf eines VettaII in Betracht gezogen (Luxusklasse muahhhh) aber ich lass das wohl besser... Die Sache mit dem verlorenen Poti hab ich bei Harmony Central auch schon mal gelesen. Behringer scheint da sehr kulant zu sein. Also alles in allem, werde ich jetzt wohl mal nach München fahren, den Behringer antesten und dann kaufen! Zu dem amtlichen Preis und...........na ja der sollte wohl für die nächsten Jahre Proberaum und vielleicht mal ne kleinere Bühne reichen. Oder gibts für den Bereich Bühneneinsatz noch irgendwelche Einwände???
 
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Hi Baarsinger,

kein Problem, gerne geschehen.

Baarsinger":3fh81ptw schrieb:
Die Sache mit dem verlorenen Poti hab ich bei Harmony Central auch schon mal gelesen. Behringer scheint da sehr kulant zu sein.
Das bei Harmony Central war auch ich - du solltest also nicht darauf schließen, dass das ständig irgendwem passiert. :)
Oder gibts für den Bereich Bühneneinsatz noch irgendwelche Einwände???
Um ehrlich zu sein, habe ich den V-Ampire bisher nur bei Proben eingesetzt, aber zumindet theoretisch müsste er wegen der XLR-outs, die eine eigene analoge Speaker-Simulation haben, die dann greift, wenn die digitalte ausgeschaltet ist, ziemlich praktisch sein. Vor allem geht der Aufbau ist ziemlich schnell (Stromkabel anschließen, mitgelieferten Footswitch anschließen, Gitarre einstöpseln, fertig), was ich ziemlich hilfreich finde, aber das gilt wohl für alle Modelling-Amps.

Wenn du in München bist, spiel doch einmal die verschiedenen Modelling-Amps nebeneinander, denn Sound ist ja auch immer Geschmackssache. Wenn du den V-Ampire antestest, solltest du auf jeden Fall sicherstellen, dass Konfiguration L2 eingestellt ist, d.h. ohne die digitale Lautsprecheremulation.

Jan
 
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Boa........... ui, digitale....analoge...Speakersimulation L2 wie bitte, heee so genau hab 9ch mich damit noch garnicht befasst! Naja kommt noch. Jetzt is meiner Freundin eingefallen das sie mit mir nach Paris fahren will :mad: Mist, jetzt muss ich noch n Monat auf den Vampire warten! Sowas kann mich ja echt aufregen...... hihi.......... Ja is ja gut isch schäm mich ja schon! :oops:
 
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Baarsinger":1xwaww74 schrieb:
Boa........... ui, digitale....analoge...Speakersimulation L2 wie bitte, heee so genau hab 9ch mich damit noch garnicht befasst!
Ist eigentlich ganz einfach: Wenn man mit einem Modeler direkt aufnehmen will, braucht man eine (digitale) Lautsprechersimulation, die die die Frequenzen so verändert, wie es normalerweise eine Kombination aus Gitarrenbox und Mikrophon machen würde, d.h. in erster Linie werden die Höhen beschnitten.

Wenn man mit dem Preamp einen "echten" Gitarrenlautsprecher ansteuern will, braucht man diese Lautsprechersimulation natürlich nicht - im Gegenteil: wenn die Frequenzen zuerst durch die Simulation und dann noch einmal durch den Lautsprecher beschnitten werden, gehen so viele Höhen verloren, dass es dumpf klingt.

Da der V-Ampire einen 12"-Speaker hat, sollte die Simulation also ausgeschaltet sein, was dadurch erreicht wird, dass man Konfiguration L2 wählt (D+E gleichzeitig drücken, dann über die Pfeiltasten L2 wählen - wird im Display angezeigt - dann "Exit"). Damit man im Livebetrieb trotzdem direkt in die PA gehen kann, liegt auf dem XLR-Ausgängen in diesem Modus eine analoge Lautsprechersimulation, die aber keinen Einfluss auf den eingebauten Speaker des V-Ampire hat.

Ich hoffe, es war jetzt etwas klarer. :)

Jan
 
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Wow....danke!
Hihi, ich weiß noch wie ich mir vor nem Jahr gedacht habe: "So jetzt kauf ich mir mal ne E-Gitarre und lerne Spielen"....aber was man da noch alles wissen muss (im Vergleich zum Akustik-Spiel) Na ja.
 
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Ich war vor einiger Zeit bei ´nem Stephan Eicher Konzert. (Falls den jetzt niemand kennt, macht nix,...in der Schweiz und in Frankreich isser ´n Held ...) Beide Gitarristen haben über ´n POD gespielt. Vom Pod in eine DI, von da in die PA. Klang ziemlich geil.
Bei ´ner anderen französischen Band, Namen weiss ich nicht mehr,, waren aber auch bekannt in Frankreich und so... war´s genauso,...in den POD - DI - PA.
Ich mache es auch so,allerdings mit ner J-Station. Bei den Gigs mit den tanzcombos, oder bei Aushilfesachen,... da schlepp ich nicht jedesmal meine Amps durch die Gegend.
Falls keine komplette PA zur Verfügung steht...eine kleine Gesangsanlage tut´s auch...
 
 

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