Pfaelzer":2qkzqvvi schrieb:
Hr. Hendrix wäre heute mit großer Wahrscheinlichkeit Insasse eines Pflegeheims, alldieweil er ziemlich an den Spätfolgen seines Konsums diverser Gifte zu leiden hätte.
Warum so pessimistisch?
Ich glaube, die Herren Richards, Jagger, Tyler & Perry, Iggy die alte Ratte und Ozzy und wie sie alle heißen, haben Hendrix in Sachen Konsum giftiger Sachen nicht wirklich nachgestanden.
Und sofern mir aktuelle Nachrichten nicht entgangen sind, springen die Jungs im hohen Alter immer noch recht fit durch die Gegend.
Pfälzer Weine sind im Übermaß genossen übrigens auch hochgradig giftig
(Ich bin dir natürlich nicht böse, wenn du die Retour-Kutsche mit den Worten einleitest....."was weiß denn ein Fischkopp wie du"...usw....usw.):-D
Pfaelzer":2qkzqvvi schrieb:
Ich frage mich eher, wo die Musik respektive die Gitarre wäre, wenn Hendrix nicht gelebt hätte...
Genau da, wo sie ist. Wäre Hendrix im Alter von 4 Jahren aus dem 12. Stock gefallen und in drei Teile zerbrochen, dann wäre halt ein anderer gekommen, den die Welt als Gitarren-Messias gefeiert hätte. Ich sage bewusst Messias, denn einen Gitarren-Gott hatten wir um die Zeit ja schon.
Müßig, darüber nachzudenken, was wäre wenn.
Hendrix war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und er ist stilgerecht zur rechten Zeit gestorben. :evil: Das hat ihn zur Ikone gemacht. Eine Lichtgestalt der 60er Jahre, der Friedensbewegung, der Flower-Power-Generation, gesellschaftlicher Umsturz, Woodstock+ Star Spangled Banner und das alles vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, der atomaren Bedrohung, Vietnam usw.
Man kann ihn nur im direkten Zusammenhang mit jener geschichtlichen Epoche sehen. Isoliert davon wäre er nur ein Schwarzer gewesen, der gut Gitarre spielen konnte. Und ein paar neue Ideen hatte. Wie viele andere auch.
Heute?? Mein Gott, wer soll das erahnen. Ich glaube auch, er wäre ein großer Bewunderer von Jeff Beck.
Tom