Review Gibson CS 336

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Review Gibson CS 336

Hi Leute,

vor einigen Wochen lief mir die Gibson des Monats, eine CS 336, über’n Weg. Nach erstem Test im Laden nahm ich sie für 3 Tage mit heim, um sie mir noch mal richtig zu Gemüt zu führen. Zufällig waren auch noch drei geschätzte und vor allem erfahrene GW’ler bei mir zu Besuch, so dass auch sie eine Meinung zu der Gitarre bilden konnten.

Die CS 336 ist auf den ersten Blick scheinbar eine verkleinerte ES 335. Tatsächlich verfolgt Gibson mit ihr ein etwas anderes Konzept. Im Gegensatz zur 335 ist Body und Decke der 336 nicht laminiert, sondern aus dem vollen Holz gefräst. Und: Die 336 ist deutlich kleiner als die 335. In der Größe ist sie etwa mit einer Les Paul vergleichbar. Das Bild gibt den Größenunterschied zwischen 335 und 336 zutreffend wieder.

Bauweise:
Der Body ist aus einem Stück Mahagoni gesägt und innen bis auf einen Soustainblock hohlgefräst, die Decke ist aus Ahorn gearbeitet.
Ich habe die Gitarre geröntgt. Interessanterweise ist der Soustainblock nicht durchgehend, sondern endet ca. 1 cm hinter dem Tailpiece. Also ist der Korpus auch unterhalb des Tailpiece hohlgefräst.
Die Rückseite des Bodies ist ebenso konturiert wie die aufgesetzte Decke.
Der Hals ist aus Mahagoni.
Die Hardware entspricht dem bei Gibson üblichen Material, die PU's sind die altbekannten Classic 57, die über einen Toggle geschaltet und mit je 2 Poties reguliert werden.
Insgesamt saubere Nitrolackierung.

Die Hardware ist silberfarben, das Binding schön angegilbt, die Kopfplatte wird von einem kleinen Crown-Inlay geziert, das gut zu den Dot-Inlays passt. Optisch ist die Gitarre also zurückhaltend, mit der schwarzen Lackierung aber insgesamt von eher elegantem Erscheinungsbild.

Verarbeitung:
An meiner CS 336 sind keine Verarbeitungsmängel an Holzarbeiten, Lackierung, Binding, der Hardware oder der Elektrik erkennbar. Zumindest bei dieser 336 hat der Customshop ganze Arbeit geleistet.

Handling:
Ob sitzend oder stehend, die Gitarre liegt angenehm in den Händen, hängt am Gurt ohne Kopflastigkeit. Der Hals fasst sich sehr gut und „schnell“ an.
Mir gefällt die Positionierung des Toggleswitch über den Poties sehr gut, schnell zu finden, schnell zu bedienen.
Die beiden Cutaways ermöglichen einen sehr bequemen Zugriff bis hin in die höchsten Lagen.
Auch schön, dass die Klinkenbuchse sich in der Zarge befindet.
Das Gewicht beträgt sagenhafte 2,7 Kg!

Sound:
Das Konzept geht auf. Die beiden Classic 57 liefern einen genialen Sound.
Der Hals-PU ist voll und rund ohne zu muffeln, der Neck-PU liefert schöne Höhen ohne zu spitz zu schreien.
Beide reagieren sehr gut auf die Volume- und Tone-Poties. In Verbindung mit der Togglestellung resultiert daraus eine Soundvielfalt sondergleichen.

Ob funky Rhytmus, das harte Rockriff, doch lieber der sanft angezerrte Blues, bis hin zum reinen vollen Clean, die Gitarre liefert jeden Sound völlig problemlos. Neben ihrem eigenständigen Sound imitiert sie eine Les ebenso sicher wie fast schon eine Strat. Und auch dieser schmutzige Sound einer 335 ist vorhanden. Alles nur eine Frage der Toggle-, der Potie-Stellung und - nicht zu vergessen natürlich - des Anschlags; denn sie hat auch Attack.

Soustain ist mehr als ausreichend vorhanden und klingt in sehr angenehmen Obertönen aus.

Was mir besonders gefällt ist, dass die 336 weder bass- noch höhenbetont klingt. In allen Bereichen ist sie völlig ausgewogen, lässt sich aber dennoch durch die Poties ganz nach Gusto beeinflussen.

Die Konstruktion ist trotz Semibody ist erstaunlich feedbackresistent.

Wen wundert’s nach dieser Beschreibung, dass ich diese Gitarre gekauft habe?
Auch nachdem ich sie nun Wochen Stunde um Stunde gespielt habe, ich habe noch keinen Mangel entdecken können.

Fazit:
Die Gitarre ist nicht das, was man ein Schnäppchen nennt, keine Frage. Aber wer sich in dieser Preisklasse nach einer mehr als guten Gitarre für Rock oder Blues umschaut, der sollte mal einen Blick auf sie werfen und sie – besser noch – antesten. Sie ist nämlich deutlich mehr, als nur noch eine zusätzliche Semi auf dem Markt.

 
Gruss
frank


Zuletzt bearbeitet von frank am 18.01.2011, insgesamt 4-mal bearbeitet
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RE: Review Gibson CS 336

Lieber Frank,

es freut mich sehr, dass ich mit meiner Ansicht so den Nerv getroffen habe und Du mit dem Instrument glücklich bist. Das Review hört sich ganz danach an! Eine Gitarre, die ich vom ersten Anfassen sofort sympathisch fand und die auch bei mir einen GAS-Anfall hätte auslösen können, wäre ich nicht momentan damit beschäftigt, in PA zu investieren...

Außerdem kann ich mich ja mit der großen roten trösten!
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RE: Review Gibson CS 336

Ja, Mad und Finetone,

Ihr zwei seid "schuld", dass meine bescheidene Hütte Zuwachs verkraften musste. Und Jan natürlich auch.

Es stimmt, ich bin mit dem Brett verdammt zufrieden. Ich hätte es vorher nicht für möglich gehalten, dass irgendeine andere Gitarre meine heißgeliebte 25/50 ersetzen könnte. Ist aber so.

Zwei Änderungen werde ich an ihr wohl vornehmen. Zum einen möchte ich bei meinem nächsten Trip nach Aachen einen Knochensattel einsetzen lassen. Zum anderen sind mir die Potieknöpfe etwas zu glatt. mal gucken, ob es da nicht stilgerechte, aber griffigere gibt.

Vielen Dank Euch beiden dafür, dass Ihr Euch mit der Klampfe mir zuliebe auseinandergesetzt habt. Aber glaubt ja nicht, dass das nächstes Weihnachten wieder vorkommen wird. Es sei denn ... hmmm ... der Stiletto Ace ...???

@ Mad: ja, die große rote, die ist toll. Aber Du wolltest sie ja nicht hergeben. Keine schlechte Entscheidung, denke ich jetzt, weder für Dich noch für mich.
@Finetone: Da bin ich aber gespannt!
 
Gruss
frank
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RE: Review Gibson CS 336

Hi Frank,
na da hast du dir ja'n schönes Baby an Land gezogen - Glückwunsch erst mal
Die CS 336 konnte ich bislang noch nicht antesten, was ich aber sicherlich noch nachholen werde. 2,7 Kilo leicht gefällt mir besonders

Viel Spaß und good tones
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RE: Review Gibson CS 336

Moin Maggy,

Magman schrieb:
Hi Frank,
na da hast du dir ja'n schönes Baby an Land gezogen - Glückwunsch erst mal


ja, habe ich wirklich. Danke!

Magman schrieb:
Die CS 336 konnte ich bislang noch nicht antesten, was ich aber sicherlich noch nachholen werde. 2,7 Kilo leicht gefällt mir besonders


Ja, teste mal an. Leider könnte das ein Problem werden. Jedenfalls habe ich - obwohl die CS 336 seit 2001 auf dem Markt ist - nie eine im Laden gefunden. Offenbar gehört sie zu den wenig gefragten Modellen, und/oder die Händler legen sie sich deshalb nicht auf Lager.

Als ich die Gewichtsangabe schrieb, habe ich an Dich denken müssen. Etwa so: "Paulasound (und mehr) bei dem Gewicht? Das wird Maggy anfressen."
 
Gruss
frank
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RE: Review Gibson CS 336

Moin Frank,
die Messe kommt ja bald und spätestens dort werde ich die leichte Hübsche mit viel Zeit antesten. Im Moment habe ich ja nur noch 2 Halbakustische. Meine ES 135 Custom vermisse ich doch sehr und ich bereue es mittlerweile auch, sie verkauft zu haben. Der etwas kleinere Korpus der 336er gefällt mir sehr gut.

Noch ein paar Fragen:

Welche Ausmaße hat denn der Hals? Ist er identisch, mit dem der ES 335, oder eher etwas fetter?
Verfasst am:

RE: Review Gibson CS 336

Magman schrieb:
Welche Ausmaße hat denn der Hals? Ist er identisch, mit dem der ES 335, oder eher etwas fetter?


Hi Maggy,

ich habe gestern noch mal zu diesem Thema auf der Gibson HP nachgelesen. Lt dieser ist das 60er slim taper-Halsprofil verbaut. Du kennst das sicher von den Les Paul.
Dieses Profil tragen übrigens auch die ES-Modelle, abgesehen von der neuen "ES 335 fat neck" mit dem 59er Halsprofil. Die habe ich zeitgleich mit der 336 in den Händen gehabt. Fand ich nicht so toll.
Von dieser Ausnahme abgesehen, sind die Hälse von 335, 336 und Les also identisch, zumindest nach der "Papierlage".

Ich habe hier "dicke" und "schlanke" Hälse an meinen Les. Im Vergleich fühlt sich der 336-Hals nicht wie ein 60er slim taper an.
Ich würde sagen, man betrachte besser nicht nur den Hals für sich, sondern das gesamte Konzept, also Hals und Body als eine Einheit.
So betrachtet vermittelt mir der Hals ein sehr komfortables Spielgefühl.

Tut mir leid, dass ich's nicht besser beschreiben kann. Ich schätze, wenn Du sie mal in den Händen halten solltest, weißt Du, was ich ausdrücken will.
 
Gruss
frank
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RE: Review Gibson CS 336

Magman schrieb:
Welche Ausmaße hat denn der Hals? Ist er identisch, mit dem der ES 335, oder eher etwas fetter?

Hallo Martin,

die drei oder vier 336, die ich bisher in der Hand hatte, lagen im Halsprofil alle zwischen der 335 Dot Neck und einer SG Special 62 RI. Lagen mir sehr gut in der Hand und waren am Sattel geringfügig breiter, als ich Deine 135 in Erinnerung habe.
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RE: Review Gibson CS 336

mad cruiser schrieb:
Magman schrieb:
Welche Ausmaße hat denn der Hals? Ist er identisch, mit dem der ES 335, oder eher etwas fetter?

Hallo Martin,

die drei oder vier 336, die ich bisher in der Hand hatte, lagen im Halsprofil alle zwischen der 335 Dot Neck und einer SG Special 62 RI. Lagen mir sehr gut in der Hand und waren am Sattel geringfügig breiter, als ich Deine 135 in Erinnerung habe.


Hi,
ich habe eben mal die Halsbreite meiner Supreme, der 25/50 und meiner SG am Sattel und 12. Bund vermessen und mit der 336 verglichen. Kein Unterschied.
Die 135 kenne ich nicht.
 
Gruss
frank
Verfasst am:

RE: Review Gibson CS 336

Danke ihr beiden

Na dann ist es ja sozusagen ein Wohlfühlhals Der Hals meiner 135er war sehr gut zu bespielen und war auch ein wenig kräftiger, als ein 60er Slim Taper, welcher mir garnicht so gut liegt. Ich freu mich jedenfalls, die 336er mal ausgiebig zu testen. Ich werd die Woche mal schaun, ob einer meiner heimatnahen Musicshops vielleicht ein Modell im Laden hat.

Edit: In Saarbrücken steht doch tatsächlich eine:

Gibson CS336 Limited Edition in Ebony für 2,2 Kilo (Sonderpreis) ....dürfte deine sein, oder?

Außerdem hat er noch eine 356er in Faded Cherry da mit Bigsby. Die dürfte wohl bis auf das Bigsby und Trapezeinlagen baugleich sein. Na dann werd ich dort mal vorbeischaun
Verfasst am:

RE: Review Gibson CS 336

Hi Frank,

hab die schwarze 336er heute angespielt und bin begeistert - tolle Semi, mit sehr guter Ansprache und gutem Sound. Wie du schon schrobst, ein Mix zwischen 335er und Paula.

Iss'n Vorführmodell und man hat mir nen super Preis gemacht: hmmmmm...grübel, rechen...
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RE: Review Gibson CS 336

Magman schrieb:
Hi Frank,

hab die schwarze 336er heute angespielt und bin begeistert - tolle Semi, mit sehr guter Ansprache und gutem Sound. Wie du schon schrobst, ein Mix zwischen 335er und Paula.

Iss'n Vorführmodell und man hat mir nen super Preis gemacht: hmmmmm...grübel, rechen...


Hi Maggy,

nein, meine ist keine Limited Edition, sondern eine aus der normalen Serie. Sie war halt nur die Gibson des Monats und wurde als solche schon mal preiswerter - auch als der gängige Straßenpreis - angeboten. Die Limited Edition ist irgend eine xxxburst-Farbe, sonst aber baugleich.

Die 356 hat trägt neben dem Bigsby die Goldparts, Block-Inlays anstelle Dots und in der Kopfplatte den Splitted Diamond anstelle des crown-Inlays, ist sonst ebenfalls baugleich. Sie macht mich optisch aber gar nicht so an, weil sie selbst in meinen Augen - und ich bin da bekanntlich gar nicht so zimperlich - etwas überladen wirkt.
Ich habe sie nicht gespielt, vermute aber, dass sie nicht den Top-Sound der 336 bringt. Das Bigsby könnte doch in erheblichen Maß Schwingungen unterbinden, vermute ich. Jedenfalls habe ich diesen negativen Effekt beim Vergleich der Johnny A. mit und ohne Bigsby feststellen müssen. Und obendrein dürfte die 356 einen erheblichen Mehrpreis kosten.

Ich habe mir überlegt, ob ich meine mit einem Bigsby in Chrom nachrüsten werde. Aber das könnte auf Probleme stoßen, weil der Soustainblock nicht durchgehend ist. Wie also das Teil befestigen? Na ja, muss ich mal mit W° drüber sprechen. Ist aber keine Sache, die besonders eilig ist.

Ansonsten freut's mich, dass ich beim Versuch eines Review der 336 nicht übertrieben habe.

Ja, ja, die Klampfe kann GAS auslösen. Aber was soll' s, wenn der Preis ebenso attraktiv ist wie die Gitarre?

Dann grübel und reche Dir mal einen...
Aber vielleicht solltest Du bedenken: Meiner Meinung nach wird diese Gitarre einen nicht unerheblichen Wertverlust erleiden. Ob und wann sie sich einigermaßen davon erholen wird, steht in den Sternen. Ich vermute, sie wird wohl eher der unterbewertete Exot bleiben. Für meine Annahme spricht, dass außer bei Harmony Central keine Reviews über die 336 zu finden sind. Mich erstaunt das ein wenig, denn immerhin wird sie seit 2001 produziert. Man muss also bereit sein, die Gitarre lange behalten zu wollen oder im Verkaufsfall ziemlich viel Geld durch den Schornstein gejagt zu haben.

Lass mich bitte Deine Entscheidung wissen.

p.s.: Ich kann ganz und gar nicht empfehlen, das Brett für einen längeren Test mit nach Haus zu nehmen. Offenbar ist das Ergebnis vorhersehbar.
Zumindest hat Mad bei mir daheim rumgewitzelt:
Kommt ein hungriger Student in den Fleischerladen, schaut auf die Wurst und sagt zur Verkäuferin: "Kann ich die so lecker aussehende Leberwurst über's Wochenende mit nach Hause nehmen?"
Ja, unser Mad hat`s nicht nur faustdick hinter den Ohren, er hat auch noch Lebenserfahrung!
 
Gruss
frank


Zuletzt bearbeitet von frank am 23.01.2008, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am:

RE: Review Gibson CS 336

frank schrieb:
Lass mich bitte Deine Entscheidung wissen.


Hi Frank,
danke für deine ausführliche und ehrliche Meinung. Na logisch doch lass ich es dich wissen, wenn ich mich in den Ruin gestürzt habe

Der Mad war also mal wieder an allem Schuld, jaja so kenne ich ihn ....nee, wo er recht hat hat er recht - aber ich behaupte mal, ich hab mich GAS-technisch sehr gut im Griff. Da diese Gitarre wohl nicht so schnell verkauft wird (sie hängt da doch schon sehr lange im Laden), werde ich sie mir zu einem Livegig ordern. Dort spüre/höre/fühle ich am besten, was in ihr steckt. Das schlimmste - es muss dann meist irgendwas gehn, was man dann doch irgendwann bereut

...wäre ich doch bloß'n Volksmusiker, anstatt Blueser geworden

Viel Spaß mit deiner Blacky
Verfasst am:

RE: Review Gibson CS 336

frank schrieb:
Ja, unser Mad hat`s nicht nur faustdick hinter den Ohren, er hat auch noch Lebenserfahrung!

Das stelle ich gar nicht in Abrede - aber mit Deinem GAS-Anfall hatte ich nichts zu tun. Isch schwör! Eventuell damit, dass Du die nach meinem Empfinden bessere Gitarre mitgenommen hast.

Wertverlust: daran habe ich keine Sekunde gedacht, aber Du könntest Recht haben. Laßß sie halt etwas länger hänger. Nach 15 Jahren ist sie Vintage, und der Preis steigt wieder.

PS: Es war übrigens ein Gitarrist und kein Student, der samstags um kurz vor zwölf Uhr fragt, ob er die Wurst mal über´s Wochenende ausleihen könne...
Verfasst am:

RE: Review Gibson CS 336

Ich habe zwei 336er letzte Woche beim Schmidt in FFM stehen sehen und muss zugeben, dass selbst ich als ES-33x-Ablehner sehr angetan war vom Erscheinungsbild. Da war eine gewisse Ausstrahlung, die ich in dieser Form noch nicht erlebt habe (von einer Gitarre). Glücklicherweise konnte ich mich beherrschen und bin ohne einen Test von dannen gezogen.

Gruß
Eddi
Verfasst am:

RE: Review Gibson CS 336

Hi Mad,

mad cruiser schrieb:
Das stelle ich gar nicht in Abrede - aber mit Deinem GAS-Anfall hatte ich nichts zu tun. Isch schwör! Eventuell damit, dass Du die nach meinem Empfinden bessere Gitarre mitgenommen hast.


Und dafür bin Dir ich sehr, sehr dankbar, Jan und Finetone-Bernd natürlich auch.
Zum einen war das zunächst wirklich keine leichte Entscheidung, weil ich mich sehr in die Johnny A. verguckt hatte.
Zum anderen hatte ich die 336 glatt übersehen und wurde überhaupt erst von Dir auf sie aufmerksam gemacht - zuerst im Gespräch am Vorabend, am nächsten Morgen, weil Du sie im Laden gefunden hast.
Ich habe sie glatt übersehen. Das ist ein Indikator, wie sehr ich auf die Johnny A. fixiert war.
Aber wozu hat man gute Freunde?

mad cruiser schrieb:
Wertverlust: daran habe ich keine Sekunde gedacht, aber Du könntest Recht haben. Laßß sie halt etwas länger hänger. Nach 15 Jahren ist sie Vintage, und der Preis steigt wieder.


Mir ist der Wertverlust egal. Denn mir war schnell klar, die ES 336 wird sehr laaange bleiben. Sie ist viel zu gut zum Verkauf. Immerhin ersetzt sie meine 25/50. Und das aus meinem Mund will schon was heißen!
Und obendrein: Wie Du vorhergesagt hast, ihr Sound hat sich in der Tat durch's Spielen sehr entwickelt. Das habe ich vorher in dieser Art und Weise weder erlebt, noch für möglich gehalten. Geil, geil, geil...
 
Gruss
frank
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
Verfasst am:

RE: Review Gibson CS 336

Glückwunsch!

Ein Bekannter von mir hatte mal die ES-336.

Praktisch die gleiche Gitarre, nur mit der hässlichen, angepassten Kopfplatte für einen gerade Saitenverlauf.



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