Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Also ich fand den Sound der Axels (Doc & Auge) über meine ELIAS gar nicht mal so schlecht. Und wenn da drüber nix klingt, dann isses eh nix dolles. Lassen wir das aber hier doch von wegen Axel gut, oder schyce - jedem das seine
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Schon klar, mich hat es nun mal nach den ganzen hitzigen Diskussionen hier interessiert, wie so der reale Eindruck war, zumal ich Auge zutraue, mehr aus FR zu machen, als ich vielleicht in der Lage bin.

Andererseits beobachte ich auch bei einigen anderen Axe-Usern eine Hinwendung zu "traditionellem Besteck". Vielleicht sind die ja alle so doof wie ich oder haben einfach einen anderen Geschmack.

Irgendwann komme ich jedenfalls auch mal vorbei, zeige euch meinen Rasierapparat im Rasenmäher und dazu ein paar virtuelle Karatetricks - je nachdem, welche Firmware ich gerade geladen habe.
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

auge schrieb:
Das funktioniert in allen Formationen in denen ich tätig bin ...

Meine Sounds sind nicht WOW sondern funktionieren einfach und klingen so wie ICH es möchte. Mehr brauch ich nicht.


Genau so soll es ja auch sein.

Ich merke: ich hätte mich in den Morgenstunden evtl. mal mit dem rumstehenden Erquickment beschäftigen sollen. Oder können? Oder vielleicht hab ichs auch nicht getan, damit ich kein GAS bekomme...
 
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Magman schrieb:
Lassen wir das aber hier doch von wegen Axel gut, oder schyce - jedem das seine


Lieber Martin,

genau so wollte ich NICHT verstanden werden !

Vermutlich stehe ich zur Zeit (auch ein wichtiger Faktor !) genau auf die Sounds, die der Rolf aus seinem Teil gequält hat. Ganz einfach.

Und möglicherweise mag ich es nächstes Jahr wieder geschmeidig. (ich denke mit Grübeln an meinen Beitrag zum Blues Festival in Schöppingen, wo ich die Paula-Sounds besser fand als die Strats.....)
 
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

W°° schrieb:
Um es mal einfach und greifbar auszudrücken: Wir haben als Gitarristen schon Probleme bei der Wahl des 12er Gitarrenspeakers. Dabei haben wir hier einen Draht, einen Topf und der macht bei etwa 6 KHz zu.
Eine PA trennt die Arbeitsbereiche über Frequenzweichen auf verschiedene Lautsprecher und arbeitet von 80 Hz bis 18.000Hz Da ist viel Platz für fiese Sachen...


Hallo Walter,
damit wäre aber die Idee der Speaker Sims und der FRFR Systeme ad absurdum geführt; Idee ist doch meines Verständnises nach immer ein gleichbleibendes, einmal abgestimmtes Signal zum FOH zu bringen und das von dir angesprochene Finetuning (Anpassung an diverse PA Systeme) via Mischpult.
Letztendlich machen wir das ja auch mit unserem herkömmlichen Krams, stellen unseren Sound via DI oder Mic zur Verfügung (wie wir ihn auf der Bühne für uns am schönsten finden) und unten muss er eben anpassen. Falls nötig.

Wenn man jetzt die Echse für jede Leih-PA neu programmieren müsste...???

Gruss

Juergen2
 
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Das ist ein Trugschluss. Jede PA sollte in der Lage sein, breitbandig linear abzustrahlen. Große PAs werden dazu in jeder Lacation eingemessen. Und schon haste wieder eine Referenz. ;) Alle Speakersims beziehen sich ja auch auf einen linearen Referenzpegel.

Axe auf linearen Monitoren programmiert, auf der Bühne linear verstärkt und über die PA linear abgegeben. So läuft das im Idealfall.
 
MfG, Marco

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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Gitarrenschlumpf schrieb:
Axe auf linearen Monitoren programmiert, auf der Bühne linear verstärkt und über die PA linear abgegeben. So läuft das im Idealfall.


Hi,

so hatte ich es auch verstanden. Wenn dann die PA nicht linear wiedergibt (wie vermutlich auch beim Workshop), dann muss eben am Mixer versucht werden geradezubiegen (wohlwissend dass das nur bedingt geht und taugt). Aber dieses Problem habe ich ja auch bei jedem anderen konventionellem Setup.

Oder habe ich einen Denkfehler Walter? Klar ist dass absolut lineare PA Wunschdenken ist, vermutlich ist es das was du ansprichst.

Gruss

Michael / Juergen2
 
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

auge schrieb:
Tricki schrieb:
...... oder haben einfach einen anderen Geschmack.....


Das ist es ja! Und das ist gut so! .....stell dir vor es wäre nicht so.....

Stimmt schon - ich lasse mich aber auch - ganz ideologiefrei - gern belehren.

Die FR-Geschichte hat - trotz mancher Versuche meinerseits - mein Herz bislang nicht erwärmen können, obwohl ich das Konzept eigentlich genial finde. Nun frag ich mich, mach ich einfach grundsätzlich was falsch oder ist das, was ich mir gitarrensoundtechnisch so denke - wobei meine Ansprüche eher ganz unspektakulär, bodenständig und traditionell sind - über diesen Weg nicht umsetzbar.

Aber grau ist alle Theorie und alle Rumdiskutiererei. Gern würde ich mal bis zu 300km zu einem Exen-Treffen fahren. Vielleicht klappt's ja irgend wann mal.
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Tricki schrieb:
Gabe es denn keine Exen auf der Wildenburg mit traditionellen Setup ((Röhren-) Kraftverstärker +Gittenbox) ?


Doch. Was Honeyweed für ein Preset da getestet hat, weiß ich nicht. Ich habe jedenfalls fast nur einen Plexi- und einen Boogie MK weiß ich was-Sound benutzt mit ein wenig Hall, per globaler Einstellungen den EQ angeglichen, weil es vermutlich sonst Magman´s Anlage etwas zuviel im Bassbereich gewesen wäre. That´s it! Ich habe mich gut gehört, habe auch über andere Amps kurz gespielt und doch wieder zur EggsEffex zurück, weil es für mich einfach besser war. Und ich mag "singende" Sounds ...
 
VG, Sven

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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

doc guitarworld schrieb:
Tricki schrieb:
Gabe es denn keine Exen auf der Wildenburg mit traditionellen Setup ((Röhren-) Kraftverstärker +Gittenbox) ?


Doch. Was Honeyweed für ein Preset da getestet hat, weiß ich nicht.


Weiss ich auch nicht. Weiss nur, dass es für mich irgendwie undifferenziert klang, vielleicht stand ich auch einfach nur falsch oder irgendeiner hat gerade Powerriffs aus dem "Rectalfeuer" auf mich abgeschossen Ich wollte nix gegen die Qualität deiner Sound sagen... Mir hat vor allem die angeschlossene Gitarre nicht gefallen... das war der Hauptgrund warum ich mich da gleich wieder weggeschlichen habe. Des Pauls gevögelte Bretter sind einfach nicht meins, also eher eine Verkettung widriger Umstände

Aber ich bin ein Freund von Digital! Letztens erst noch irgendwo die Hooters gesehen, die spielen live auch über Line6 glaub ich und das klingt gut und authentisch, also eben den Sound den man von Ihnen kennt, der in den 80ern sicher nicht digital war.

Ich finde btw. zu dem Thema wird viel zu verbissen diskutiert, ich bin mir sicher mit der richtigen Einstellung kann beides grossen Spass machen und z.b. für den Doc, der ja viel Experimentelles macht, sind die Möglichkeiten solch einer Wunderkiste wie des Axe einfach ein kreativer Brunnen, der inspiriert, aus dem man mit beiden Händen schöpfen kann - aber halt vielleicht nix für Leute die das OneTrickPony bevorzugen.

Ich werd mir auf jeden Fall als nächstes nen hochwertigen Modeller zulegen, so! Meine ersten Erfahrungen damals mit dem V-Amp2 haben mich darin bestätigt, ich war vorher auch so ein konserativer Snob (jetzt bitte keiner beleidigt sein) - aber geht mal mit so einem Teil ins Studio, der Sounding. küsst euch die Füsslein und der Workflow ist sozusagen "barierrenfrei" - der Kreativität steht nix mehr im Wege, weil eben alles schnell und gut aufbereitet ist und "hören" tun den Unterschied sicher die wenigstens. Mir hat das Super Spass gemacht, war ein ebensolches Aha-Erlebnis, wie als ich damals von 16-Spur Bandmaschinen auf HD-Recording mit Logic umgestiegen bin. Warp8!

LG, Alex
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Vollkommen krampffrei, Honey Dirk´s Rectifier habe ich zB. nur 5 Minuten gespielt und währenddessen immer wieder nachgeregelt, weil es einfach nicht klingen wollte für meine Öhrchen Wessen Paula war denn angeschlossen? Ich hatte die PRS (mit Tigercellulitis) und zwei Fretless (Vigier und Godin) dabei, aber keine LP.
 
VG, Sven

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Zuletzt bearbeitet von doc guitarworld am 29.07.2009, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Hallo zusammen,
als Axeuser (und bisher Nicht-Teilnehmer an euren Sessions) habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Axe an kleineren PAs, die wohl die meisten Bands ihr Eigen nennen, doch recht fizzelich und dünn klingt. Deshalb spiele ich grundsätzlich über Endstufe, Box und Microabnahme bei Gigs. Bei größeren Events mit größeren PAs ebenso, weil ich nicht gern einem Techniker es überlasse, in der meist sehr knappen Zeit einen Sound zu basteln, wenn ich direkt ins Pult gehen würde. Mit der konventionellen Mikroabnahme gibt es die geringsten Probleme.
Vielleicht komme ich, wenn es die Zeit erlaubt, mal nach Troisdorf. Läuft dieses Treffen so ab wie auf der Wildenburg, also Amps testen, Sounds vergleichen...? Wäre schön, dort noch einen Axeuser zu treffen, um Unterschiede/Gemeinsamkeiten auch bei diesem Gerät zu hören. Gruß Nobbi.
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

doc guitarworld schrieb:
Vollkommen krampffrei, Honey Dirk´s Rectifier habe ich zB. nur 5 Minuten gespielt und währenddessen immer wieder nachgeregelt, weil es einfach nicht klingen wollte für meine Öhrchen Wessen Paula war denn angeschlossen? Ich hatte die PRS (mit Tigercellulitis) und zwei Fretless (Vigier und Godin) dabei, aber keine LP.


Genau die meinte ich ja Paul Reed Smith! Nix für mich... Keine Ahnung warum, aber mit denen kann ich vom Spielgefühl garnicht. Macht nix, Geld gespart

LG, Alex
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Gitarrenschlumpf schrieb:
Axe auf linearen Monitoren programmiert, auf der Bühne linear verstärkt und über die PA linear abgegeben. So läuft das im Idealfall.



Den (Ideal-) Fall habe ich noch nicht erlebt. Mein Pianist schimpft mich eine Diva.. mag sein.

In der Theorie ist linear linear. In meinem Wohlgefühl passiert im Hochmitten- und Höhenbereich sehr viel Zeug, für das ich keine Worte habe, was aber (für mich) den Ton bestimmt.
Ob ein Gitarrenton mehr oder weniger Bass hat, etwas mehr Mitten... ist nicht sehr dramatisch. Wir kennen das von unterschiedlichen Boxen und Speakern. Vielleicht ist es etwas matt oder etwas bauchig, aber das entstellt den Ton nicht.
Britzelige Höhen schon. wenn da oben Frequenzen auftauchen, die sonst nicht, oder anders kommen, ist das im verzerrten Bereich schon ganz anders.
Meine Exe klingt über die Studiomonitore meines Pianisten anders, als über meine. Sie klingt über meine Thomann 2x5 aktiv Monitore wieder anders und über die 12er Fullrange gaanz anders.
Was ist linear? Am ehesten die Genelec vom Pianisten. Soll ich meinen Kram jetzt weg werfen? Wird eine große PA auch so klingen, wie die nüchternen Monitore? Auf was stellt man sich ein?

In der Praxis ist meist nichts linear.
Die Exe ist ein prima Aufnahme Werkzeug. Live muss sie genauso auf ein Speakersystem abgestimmt werden, wie jeder Gitarrenverstärker auch. Allerdings empfinde ich die Abstimmung über ein Dreiweg-System schwieriger.
Das mag vielleicht auch der Grund sein, warum fast alle prominenten User der Exe über 12er spielen.
 
Gruß

Walter


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Kunst ist schön - macht aber viel Arbeit
Karl Valentin
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Ich finde das hier jedenfalls mal 'ne richtig gute, interessante und anregende Exen-Diskussion
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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

W°° schrieb:
Meine Exe klingt über die Studiomonitore meines Pianisten anders, als über meine. Sie klingt über meine Thomann 2x5 aktiv Monitore wieder anders und über die 12er Fullrange gaanz anders.
Was ist linear? Am ehesten die Genelec vom Pianisten. Soll ich meinen Kram jetzt weg werfen? Wird eine große PA auch so klingen, wie die nüchternen Monitore? Auf was stellt man sich ein?


Linear ist in dem Fall, wenn das System von Endstufe und Speakern in der Lage ist, jede geforderte Frequenz mit gleichem Pegel abzugeben.
Deine Thomann-Monitore sind alles andere als linear und ähnlich ist es wohl auch bei deinen Fullrangespeakern. Genelecs sind recht lineare Monitore. Was kannst du nun tun? Es gibt nur 2 Möglichkeiten:

1. bessere Monitore besorgen
2. deine Monitore akustisch vermessen (Analyser) und nen Terz-EQ zwischenhängen, der den Frequenzgang deiner Monitore glattwalzt

Ich wäre für Version 1. Unser Tontechniker weiß/hört immer sehr genau, wo die jeweilige Fremd-PA ihre Macken hat und bügelt diese aus. Unsere eigene PA wird vor Ort immer eingemessen. Linearität ist leider die einzige brauchbare Referenz, mit der man überall arbeiten kann.

Das "Problem" haben aber nicht nur Axe-Fx-User. Mit nem Röhrenamp und Mikros ist die Physik ja auch nicht abgeschaltet.
 
MfG, Marco

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RE: Leider verpasst - Auges Axe-FX-Wörkschopp

Gitarrenschlumpf schrieb:
Das "Problem" haben aber nicht nur Axe-Fx-User. Mit nem Röhrenamp und Mikros ist die Physik ja auch nicht abgeschaltet.

Wahrscheinlich sind hier aber die Möglichkeiten was zu verwursten nicht so groß. Der "Grundsound" ist in einer gewissen Bandbreite so wie er ist. Klar kann das Mikro falsch positioniert sein, der Basser latscht volltrunken rein usw...
Ich habe inzwischen den Eindruck, dass die Probleme, die mit DirectInjection, FRFR und weiterem nicht unbeträchtlichen technischen Aufwand gelöst werden vielleicht gar nicht so groß sind und sich - zumindest im semi-professionellen Level - durch einfachere, in 40+ Jahren Rockmusik entwickelte Verfahren durchaus bewältigen lassen.
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