Klone-Valveamps

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Klone-Valveamps

Es gab ja schon mal vor Jahren einen Fred hier über diese Amps.

Ich interessiere mich für einen Princeton Amp in PtP Bauweise. TAD/Ritter ist erste Wahl und derzeit habe ich Björns Princeton zum Testen und vergleichen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Leihgabe
Dieser Amp macht mir wahnsinnig viel Spaß und bildet mit meinem Excelsior ein wunderschönes Duett. Mir wurde allerdings klar, mir fehlt ein kleiner, leichter BF Amp mit amtlichen Hall- und Tremolosound. Der Princeton ist hier beste Wahl für mich.

Beim recherchieren bin ich nun auf die Klone-Valveamps gestoßen. Was mir außer dem attraktiven Preis bei dem Modell Princeton Killer dort sehr gut gefällt ist die Variante im Tweedgehäuse samt 12 Zöller. Ich mag das.

Nun, man liest ja verschiedene Meinungen zu diesen Amps, von wegen Einsparungen bei den Bauteilen, Nutzung von nur einer Farbe beim Draht usw. Okay was die Drahtfabe angeht ist das sicherlich nicht geschickt wenn mal Servicearbeiten gemacht werden, aber sooo schlimm ist das auch nicht. Ob bei den Bauteilen gespart wurde weis sicherlich nur der, der direkt vergleichen konnte, alles andere sind reine Spekulationen. Ich hab nun auch mal eine e-Mail an den Erbauer geschickt und bin gespannt was er mir zu meinen Fragen antwortet. Immerhin bietet er auch einen Service an und bietet sicherlich auch Gewährleistung und Garantie auf seine Amps.

Wie siehts aus, gibt, oder gab es bereits Beanstandungen was die Qualität angeht? Gab es Defekte? Wer kann dazu etwas sagen von den klone-valveamps Besitzern hier? Es gab ja schon ein paar Leute.

Danke im Voraus für eure Statements.
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
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RE: Klone-Valveamps

Hmm, kennen tue ich die Teile nicht, aber wenn ich mir die Bilder auf der Website ansehe,
sieht das alles etwas rustikal aus. Sowohl Gehäuse und Tolex, als auch die Bilder vom Aufbau im Inneren.

Auch finde ich kein Impressum. Ist das ne offizielle Firma?
Wie sieht das mit VDE, CE und sowas aus?
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RE: Klone-Valveamps

Fällt bei mir in die Kategorie "Finger weg", hatte einen Champ davon und rustikale Verarbeitung ist hier geschmeichelt!
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RE: Klone-Valveamps

Hi!

Ich würde auch entweder einen Princeton Reverb Reissue auf dem Gebrauchtmarkt (ca. 6-700,- E.), oder ein originales sf-Modell (ca. 900,- und 1 paar gequetschte) kaufen.
Diese Amps sind wie Geld auf der Bank, und man kann auch noch drüber spielen - warum sollte man sich da mit irgendwelchen "Bastlern" rumärgern?

Ich hatte in der Zwischenzeit 3 sog. "Clones" aus unterschiedlichen Preislagen - und sie sind alle wieder weg. Waren zwar günstiger als "the real deal", waren aber auch nicht so juut

cheers - 68.
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RE: Klone-Valveamps

Jetzt hab ich auch GAS aufn Princeton

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RE: Klone-Valveamps

Noisezone schrieb:
Jetzt hab ich auch GAS aufn Princeton



GAS? Jetzt erst recht:
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RE: Klone-Valveamps

68goldtop schrieb:
Hi!

Na, da darf der gute Jim natürlich auch nicht fehlen!

Einige werden´s schon kennen - aber ich find´s immer wieder schön:

cheers - 68.


Das ist aber auch wirklich schön und genau so klingt das auch mit dem Ritter Princeton zusammen mit meiner Telli - zum dahinschmelzen geil

Btw:

Nun, ich habe Antwort bekommen von dem Friedhelm Weinhold. Ein sehr sehr netter Mensch! Ich werde auf jeden Fall mal mit ihm telefonieren um Details zu seinem Klone Amp zu erfahren.
Ich habe heute morgen auch mal mit einem Technikerkollegen telefoniert der mir den TAD Bausatz empfiehlt. Er meinte allerdings auch dass die Preise für die elektr. Komponenten doch weit überteuert wären. Das ginge sozusagen auch für etwas über die Hälfte.

Ich habe auch mal in anderen Foren recherchiert, eigentlich im großen und ganzen sehr zufriedene Kunden. Entscheidend ist der Sound des Amps, rein optisch kann man ja falls man das will auch selbst noch was tun.

Was die Verkabelung angeht: ich hatte ja schon einige 7ender Schätzchen. Da sah das auch nicht viel besser aus, eher schlimmer! Ich verstehe allerdings die Technikfreaks hier, geht mir bei dem Motorraum meines Roadsters nicht anders - da muss auch optisch was geboten sein. Andererseits, wenn ich im Auto sitze sehe ich nix davon und es zählt nur eins: Leistung

Mal sehen, vielleicht bekomme ich ja einen Testamp vom Friedhelm, dann vergleiche ich mal Fender, Ritter und Valveamps Prinzchen miteinander und werde mich dann entscheiden.

Björns TAD/Ritter Prinz ist jedenfalls ein fantastischer Amp mit einer tollen Verarbeitung!
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RE: Klone-Valveamps

Frag mal ob er auch nur den reinen Bausatz verkauft.
Das mit den Bauteilen ist so eine Sache.
Aber im Vergleich zu früher, sind heutzutage nahezu alle Bauteile in der Fertigungstoleranz besser.
Wie es mit den Trafos ausschaut, keine Ahnung, aber denke auch hier schaut das ähnlich aus ;)
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RE: Klone-Valveamps

Magman schrieb:
Ich habe heute morgen auch mal mit einem Technikerkollegen telefoniert der mir den TAD Bausatz empfiehlt. Er meinte allerdings auch dass die Preise für die elektr. Komponenten doch weit überteuert wären.

Ein Freund von mir ha sich TAD einen Princeton bauen lassen. Zusätzlich hat er sich einen NOS-Fender Reverb einbauen lassen. Und ja, einen 12er Speaker hat er sich auch gegönnt.

Das Teil klingt wirklich gut. Wobei, ohne Master zerrt er erst bei hohen Lautstärken. Damit ist er bei vielen Gelegenheiten aber fast schon unbrauchbar.
Gut, man kann einen Zerrer vorschalten. Aber dann gibt man auch etwas vom Prince-Sound auf. Ob es deshalb wirklich sinnvoll ist, einen Zerrer einzusetzen? Oder lieber doch einen Master einbauen lassen?

Wie auch immer, ich würde vermutlich lieber bei einem als "gut" bekanntem Hersteller kaufen, als mich auf ein Experiment einzulassen. Es sei denn, ich hätte Gelegenheit, den unbekannten Hersteller bzw. seine Prince-Version zu testen
 
Gruss
frank
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RE: Klone-Valveamps

frank schrieb:
....Wie auch immer, ich würde vermutlich lieber bei einem als "gut" bekanntem Hersteller kaufen, als mich auf ein Experiment einzulassen. Es sei denn, ich hätte Gelegenheit, den unbekannten Hersteller bzw. seine Prince-Version zu testen


So habe ich es seinerzeit bei meinem Berger JTM45 gemacht, der wohnte glücklicherweise bei mir in der Nähe und ich habe dort eine Auswahl seiner Amps anspielen können, was mich dann absolut überzeugt hat. Bis heute ist der Berger mein Amp und amptechnisches GAS hat sich vollkommen erledigt.

Insofern Martin, das ist sicher der richtige Weg, so ein Teil mal ausgiebig zu testen, und wenns gefällt und der Preis passt, umso besser.
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RE: Klone-Valveamps

frank schrieb:
Das Teil klingt wirklich gut. Wobei, ohne Master zerrt er erst bei hohen Lautstärken. Damit ist er bei vielen Gelegenheiten aber fast schon unbrauchbar.
Gut, man kann einen Zerrer vorschalten. Aber dann gibt man auch etwas vom Prince-Sound auf. Ob es deshalb wirklich sinnvoll ist, einen Zerrer einzusetzen? Oder lieber doch einen Master einbauen lassen?


Hi Frank,
der Princeton Reverb ist ja erst mal ein Cleanamp und zwar ein verdammt guter, samt amtlichem Hallsound.

Ein Master in diesem Amp wäre imho Greul hoch zehn. Ich besitze zwei hervorragende Pedale die den Charakter des Amps in keinster weise beeinträchtigen und die den Amp dann wenn gewollt auch bei moderater Lautstärke singen lässt. Dumble lässt grüßen

Wie es dazu kam das ich mich für diesen Amp entschieden habe:

Ich spiele nur noch sehr wenig live, liebe allem voraus den cleanen BF Fendersound und mag wenn ich mal wieder live spiele genau diesen einen Sound ohne mich totschleppen zu müssen.

Weiterhin werde ich mein Equipment extrem ausdünnen. 2-3 Gitarren und eben einen einzigen Amp, das war's.
Demzufolge wird man demnächst einiges in den Kleinanzeigen finden und der ein oder andere fühlt sich wieder mal bestätigt wenn der Magman Equipment verkauft. Mir völlig wurscht was da dann so geschrieben wird

Fender, H&K, Yamaha, Musicman, Vanamps und vieles vieles mehr darf gehen....
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RE: Klone-Valveamps

Hi Maggie!

Na, 2-3 Gitarren lass´ich ja gelten - aber nur EINEN Amp? Nee, das geht gar nicht
Behalte doch wenigstens noch einen "Exi" - dann hättest du zusammen mit dem Princeton ja wirklich eine schöne Bandbreite abgedeckt!

Zum Vanamps könnest du mir wenn´s soweit ist evtl. mal eine pn senden

cheers - 68.
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RE: Klone-Valveamps

Magman schrieb:
der Princeton Reverb ist ja erst mal ein Cleanamp und zwar ein verdammt guter, samt amtlichem Hallsound.

Da stimme ich Dir zu, Maggy. Und zusätzlich ist seine Endstufenzerre wirklich geil.
Übrigens sollte sich ein MAster doch mttels Switch bei Bedarf aus dem Signalweg nehmen lassen, ohne gleich wieder Soundeinbußen zu verursachen.

Aber egal, wer's klassisch mag, tickt halt anders als ich. Kann ich gut tolerieren!

Und Du willst wirklich so viel Geraffel rausschmeißen? Also eins ist mal sicher, sooo viel anders als ich tickst Du doch nicht. Ich schätze es auch, mich auf wenig Technik einlassen zu müssen.Mr hilft das, mich auf's Wesentliche zu konzentrieren.
 
Gruss
frank
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RE: Klone-Valveamps

68goldtop schrieb:
Hi Maggie!
Zum Vanamps könnest du mir wenn´s soweit ist evtl. mal eine pn senden

cheers - 68.


Mach ich

PS: ich hab ja noch vieeeeele virtuelle Amps Mal sehn, ich werde die Woche wenn ich Zeit bekomme eine Liste anfertigen. Je nach dem was zuerst weg ist bleibt der Exci vielleicht doch, ist schon ein guter 7ender!

frank schrieb:
Und Du willst wirklich so viel Geraffel rausschmeißen? Also eins ist mal sicher, sooo viel anders als ich tickst Du doch nicht. Ich schätze es auch, mich auf wenig Technik einlassen zu müssen.Mr hilft das, mich auf's Wesentliche zu konzentrieren.


Frank, ich will und muss (u.a. Hausrenovierung). Ich brauche aber auch wirklich nicht mehr viel und besitze ja auch dann noch sehr gutes Gerät. Eine Tele, eine Strat, eine P90 Gitarre und eben einen guten BF Amp
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RE: Klone-Valveamps

Hallo,
ich melde mich mal zu Wort, da ich einen "Klone-Valveamp" besitze.
Und zwar das "Vibrolux-Tweed"-Modell.
Drin steckt eigentlich ein nach Ted Weber- Schaltplan 6A14HP aufgebohrter
Princeton Reverb. Siehe hier.
Das ganze im Tweed-Gehäuse (übrigens bei meinem sehr ordentlich gemacht, nicht superprofessionell, aber sehr ordentlich) mit zwei 10ern.

Der Kontakt zum Friedhelm war sehr nett. Alles lief sehr sauber ab (Bezahlung, Lieferung usw.).

Soundmäßig hat der Tweed-Vibrolux bisher alle, die ihn gehört/benutzt haben überzeugt. BF-Sound mit tollem Reverb und dem Princeton-Bias-Tremolo, das extrem gut klingt. Der Amp rauscht kein bisschen.

Bevor ich hier in die endlose Lobhudelei abdrifte, ein Problem gab es.
Der Amp war zunächst sehr basslastig, nur bei fast ganz runtergeregeltem Bass war es gut, bei 25% Reglerstellung war der Bass schon voll da. Ein Blick ins Chassis zeigte, dass fälschlicherweise ein lineares statt eines logarithmischen Potis benutzt wurde. Das habe ich ausgetauscht. Ich wette, dass der Friedhelm dass auch nachgebessert hätte, so ging es schneller.

Nicht so toll ist die Beschriftung, die ist nur mit Rubbelbuchstaben realisiert.

Nicht nötig aber ich finds schöner: Ich habe das Tweed mit Schellack lackiert.

Hier noch ein paar Bilder:




Gruß,
Manfred
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RE: Klone-Valveamps

Bei meinem war Tweed und Gehäuse auch so schief. Leider haben auch die Röhrensockel gewackelt, der Netzstecker war locker etc. Wirklich keine vertrauenserweckende Arbeit...
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