Welchen Bass ...

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Welchen Bass ...

Ein beliebter Beitrag zum Thema: Was soll ich machen ...

Also:
Eigentlich kann ich v.a. nicht Gitarre spielen, aufgrund der Bedarfssituation habe ich in den letzten Jahren aber v.a. am Bass dilettiert und das macht mir auch Spass.

Ich besitze einen Squier VintageVibe P-Bass, den ich mit einem SD - Quarterpounder (der aus mir unbegreiflichen Gründen in meiner Bastelkiste rumflog) aufgerüstet. Das Ergebnis finde ich eigentlich ganz o.k..

Aber wie es so ist: nach einiger Zeit des o.k. findens, will man mehr ...

Da meine bassistischen Fähigkeiten eher übersichtlich sind, hätte ich gerne einen guten Allround-Rockbass, mit dem man bequem aufnehmen kann und den ich live für allerhand rockiges einsetzen kann (in letzter Zeit v.a. Covers: Jet, Stones, Alice Cooper, IDEAL, Charlatans, EMF, U2 etc.). Slappen und jazziges kann ich nicht und werde ich in absehbarer Zeit wohl auch nicht lernen, Blues interessiert mich nicht.

Eine aktive Elektronik erscheint mir aus Gründen der Vielseitigkeit und wegen des bequemen Aufnehmens angeraten. Einen "Bauernprecisound" hätte ich schon gerne im Programm (harmoniert am ehesten mit meinem Spiel ...), aber so ein bißchen kälteres, drahtiges Postpunk, New Wave Zeug wäre als Ergänzung nett ...

Von daher habe gerade zwei Kandidaten auf der Liste:

- Fender DLX P Bass Special
z.B. hier: (https://www.thomann.de/gb/fender_dlx_p_bass_special_sfp_pf.htm?sid=67fdf1e952ed09f8ffc1856d72b408e7)

- Marcus Miller P7 Swamp Ash 4 Natural von Sire
z.B. hier:
(https://www.thomann.de/gb/marcus_miller_p7_swamp_ash_4_natural.htm?ref=search_rslt_marcus+miller+p7+ash_412306_5)

Anspielen kann ich hier in Athen keinen von beiden, bleibt also nur der Versand ...

Für den Fender spräche der höhere Wiederverkaufswert (wobei ich in meinem Leben erst zweimal Gitarren verkauft habe und beide Male in Notlagen, die seit meiner Verbeamtung eher unwahrscheinlich sind), für den MM der niedrigere Preis.

Gibt es hier sonst Meinungen dazu? Evtl. Erfahrungen mit den Bässen?

Bin für jede Anregung die über: "Das musst du selbst wissen, am besten anspielen und entscheiden ..." hinausgeht.
 
Gruesze Ralf


Zuletzt bearbeitet von Rabe am 11.02.2018, insgesamt 3-mal bearbeitet
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RE: Welchen Bass ...

Ich bin ja auch Gelegenheitsbassist.
Mit einem P-Bass macht man, glaube ich, schonmal nichts falsch.
An dem Marcus Miller- Bass reizt mich aber, dass man mit dem zusätzlich vorhandenen J-Bass- PU zusätzlich Draht in den Sound geben kann.
Ich habe noch einen Fenix P-Bass von 1994, der dieses zusätzliche Feature ebenfalls hat.

Ich glaube daher, ich würde dem Miller zum Antesten den Vorzug geben.
 
www.beatcrazy.eu
LOWBRIDGE - das aktuelle Album:
http://www.beatcrazy.eu/lowbridge---new-album.html
---------------------------------------------------------
Ich bin Beta- Tester für Kemper GmbH
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RE: Welchen Bass ...

Danke für die schnelle Antwort ... gerade gesehen, dass die Links nicht richtig gingen, habe ich jetzt gefixt ...

Das Problem: Der Fender DLX ist auch ein P/J - Bass ...

Unterschiede sind also nur:

Body Holz
Fender Erle - Sire Esche
Griffbrett Holz
Fender Pau Ferro - Sire Ahorn (OPMN)
EQ
Fender 3-Band - Sire 3 Band, Mitten parametrisch

Der Rest hört sich recht gleich an ...

Wobei es den Sire MM auch aus Erle mit Rosewood Griffbrett gäbe, um die Unterschiede auf den datenblättern gänzlich zum Verschwinden zu bringen ...

P.S.: Falls irgendjemand noch einen ganz anderen Tipp (Erfahrungen) in der Preisklasse "unter 1000 Euro" hat, wäre ich auch dafür dankbar ...
 
Gruesze Ralf
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RE: Welchen Bass ...

Ja, dieses Luxusproblem beschäftigt mich gerade auch. Allerdings habe ich tatsächlich nur vor Bass in den vier eigenen Wänden zu spielen.

Natürlich merkt man als Spielender, wenn mensch den zweiten PU am Preci/ Jazz Bass zuschaltet. Allerdings ist mensch wahrscheilnich der einzige, den es interessiert.

Bei der Überlegung welchen Bass ich den gerne hätte, bin mal über eine Diskussion auf der Seite "Beatlesbible" gestolpert, wo über die Bässe, die McCartney bei Abbey Road gespielt hat, gefachsimpelt wurde. Selbst den Bass, den ich für absolut eingenständig in Design und Klang halte, Rickenbacker, kann man halt im Zweifelsfall aus einem Mix nicht einwandfrei heraushören.

Fazit: Das Spielgefühl, das einem beim Klimpern vielleicht darauf bringt anders zu spielen ist viel wichtiger als Fragen des Sounds. Deshalb werde ich mir als Ergänzug für meinen Aria Pro etwas kaufen (das natürlich auch mehr taugt als der billig Bass aus den 80ern), der sich aber vor allem maximal im Handling unterscheidet. Eher Richtung Thunderbird oder Halbakustik. Da spielen für mich auch die von Dir oben aufgezählten Bands aus der Postpunk Ära eine Rolle.

Richtig reizen täte mich auch ein Ibanez Roadstar II. Einfach, weil ich mich Mitte der 80er in das Headstock Design verguckt hatte - mir so etwas aber damals nicht leisten konnte.
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Re: Welchen Bass ...

Rabe schrieb:
Ein beliebter Beitrag zum Thema: Was soll ich machen ...

Also:
Eigentlich kann ich v.a. nicht Gitarre spielen, aufgrund der Bedarfssituation habe ich in den letzten Jahren aber v.a. am Bass dilettiert und das macht mir auch Spass.

Ich besitze einen Squier VintageVibe P-Bass, den ich mit einem SD - Quarterpounder (der aus mir unbegreiflichen Gründen in meiner Bastelkiste rumflog) aufgerüstet. Das Ergebnis finde ich eigentlich ganz o.k..

Aber wie es so ist: nach einiger Zeit des o.k. findens, will man mehr ...

Da meine bassistischen Fähigkeiten eher übersichtlich sind, hätte ich gerne einen guten Allround-Rockbass, mit dem man bequem aufnehmen kann und den ich live für allerhand rockiges einsetzen kann (in letzter Zeit v.a. Covers: Jet, Stones, Alice Cooper, IDEAL, Charlatans, EMF, U2 etc.). Slappen und jazziges kann ich nicht und werde ich in absehbarer Zeit wohl auch nicht lernen, Blues interessiert mich nicht.

Eine aktive Elektronik erscheint mir aus Gründen der Vielseitigkeit und wegen des bequemen Aufnehmens angeraten. Einen "Bauernprecisound" hätte ich schon gerne im Programm (harmoniert am ehesten mit meinem Spiel ...), aber so ein bißchen kälteres, drahtiges Postpunk, New Wave Zeug wäre als Ergänzung nett ...

Von daher habe gerade zwei Kandidaten auf der Liste:

- Fender DLX P Bass Special
z.B. hier: (https://www.thomann.de/gb/fender_dlx_p_bass_special_sfp_pf.htm?sid=67fdf1e952ed09f8ffc1856d72b408e7)

- Marcus Miller P7 Swamp Ash 4 Natural von Sire
z.B. hier:
(https://www.thomann.de/gb/marcus_miller_p7_swamp_ash_4_natural.htm?ref=search_rslt_marcus+miller+p7+ash_412306_5)

Anspielen kann ich hier in Athen keinen von beiden, bleibt also nur der Versand ...

Für den Fender spräche der höhere Wiederverkaufswert (wobei ich in meinem Leben erst zweimal Gitarren verkauft habe und beide Male in Notlagen, die seit meiner Verbeamtung eher unwahrscheinlich sind), für den MM der niedrigere Preis.

Gibt es hier sonst Meinungen dazu? Evtl. Erfahrungen mit den Bässen?

Bin für jede Anregung die über: "Das musst du selbst wissen, am besten anspielen und entscheiden ..." hinausgeht.


Bevor du dir für teures Geld nen neuen Bass zulegst, schonmal die wirklich gute Noll-Eektrik angeschaut?

https://www.rockinger.com/index.php/de/Preamps%2C-Tonmodule-Elektrik%2C-Knoepfe/l-WG126

LG Tom58
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RE: Welchen Bass ...

Ich kann bei solchen Situationen eigentlich immer nur auf die BB-Serie von Yamaha hinweisen. Sehr viel guter Bass fürs Geld. Habe mal 2 Stunden in einem Musikgeschäft alle P-Bässe durchgespielt von Squier billig bis Fender USA. Und dann den besten Bass gekauft: einen Yamaha BB aus der 400ter Reihe. Gucke Dir die mal an.
Habe hier zu Hause auch einen Fender Japan P-Bass aus den 90igern. Der (für mich) beste Bass ist der Yamaha.
 
"Wir essen jetzt Opa!" - Interpunktion rettet Leben!
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RE: Welchen Bass ...

Ja, hatte ich auch schon überlegt ... aber von der Null Elektronik werden die PUs auch nicht mehr... und der Bass auch nicht leichter...
 
Gruesze Ralf


Zuletzt bearbeitet von Rabe am 11.02.2018, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Welchen Bass ...

NichtsLutz schrieb:
Ja, dieses Luxusproblem beschäftigt mich gerade auch. Allerdings habe ich tatsächlich nur vor Bass in den vier eigenen Wänden zu spielen.

Natürlich merkt man als Spielender, wenn mensch den zweiten PU am Preci/ Jazz Bass zuschaltet. Allerdings ist mensch wahrscheilnich der einzige, den es interessiert.

Bei der Überlegung welchen Bass ich den gerne hätte, bin mal über eine Diskussion auf der Seite "Beatlesbible" gestolpert, wo über die Bässe, die oMcCartney bei Abbey Road gespielt hat, gefachsimpelt wurde. Selbst den Bass, den ich für absolut eingenständig in Design und Klang halte, Rickenbacker, kann man halt im Zweifelsfall aus einem Mix nicht einwandfrei heraushören.

Fazit: Das Spielgefühl, das einem beim Klimpern vielleicht darauf bringt anders zu spielen ist viel wichtiger als Fragen des Sounds. Deshalb werde ich mir als Ergänzug für meinen Aria Pro etwas kaufen (das natürlich auch mehr taugt als der billig Bass aus den 80ern), der sich aber vor allem maximal im Handling unterscheidet. Eher Richtung Thunderbird oder Halbakustik. Da spielen für mich auch die von Dir oben aufgezählten Bands aus der Postpunk Ära eine Rolle.


Als ich vor ca. 10 Jahren ein Demo für meine damalige Band mischte, könnte ich immer ganz genau sagen, welchen Bass der Basser verwendete und welche PUs er aktiviert hatte. Das machte beim Mischen einen echten Unterschied. Dass man das im Endprodukt 1:1 hört glaube ich auch nicht, ich glaube eher, dass BD und Gitarre dann anders klingen.
 
Gruesze Ralf
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RE: Welchen Bass ...

Rabe schrieb:
Ja, hatte ich auch schon überlegt ... aber davon werden die PUs auch nicht mehr... und der Bass auch nicht leichter...


Na ja, das einzig schwere ist wie so immer die Batterie, he, he!

LG Tom58

P.S.: Denke, der Tip vom Uwich ist auch nicht schlecht, da ich ebenfalls von dieser Empfehlung gehört habe..., aber bin kein Basser, nur gelegentlich im Heimstudio.
Spielt Helmut Hattler nicht auch nur nen schnöden Yamaha Bass?

Bitte nicht hauen und wech...!


Zuletzt bearbeitet von Tom58 am 11.02.2018, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Welchen Bass ...

uwich schrieb:
Ich kann bei solchen Situationen eigentlich immer nur auf die BB-Serie von Yamaha hinweisen. Sehr viel guter Bass fürs Geld. Habe mal 2 Stunden in einem Musikgeschäft alle P-Bässe durchgespielt von Squier billig bis Fender USA. Und dann den besten Bass gekauft: einen Yamaha BB aus der 400ter Reihe. Gucke Dir die mal an.
Habe hier zu Hause auch einen Fender Japan P-Bass aus den 90igern. Der (für mich) beste Bass ist der Yamaha.


Weißt du, wer die Teile nach Griechenland versendet? Gebraucht möchte ich von hier aus nix von unbekannt kaufen.
 
Gruesze Ralf
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RE: Welchen Bass ...

Rabe schrieb:
uwich schrieb:
Ich kann bei solchen Situationen eigentlich immer nur auf die BB-Serie von Yamaha hinweisen. Sehr viel guter Bass fürs Geld. Habe mal 2 Stunden in einem Musikgeschäft alle P-Bässe durchgespielt von Squier billig bis Fender USA. Und dann den besten Bass gekauft: einen Yamaha BB aus der 400ter Reihe. Gucke Dir die mal an.
Habe hier zu Hause auch einen Fender Japan P-Bass aus den 90igern. Der (für mich) beste Bass ist der Yamaha.


Weißt du, wer die Teile nach Griechenland versendet? Gebraucht möchte ich von hier aus nix von unbekannt kaufen.


Ich weiß nichts von Griechenland.
 
"Wir essen jetzt Opa!" - Interpunktion rettet Leben!
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RE: Welchen Bass ...

Hi Ralf,
wann bist Du das nächste Mal in DE?
Kannst Dir bei mir für umme einen (wirklich guten) neuwertigen Swing Tuneful (aktive MM Stingray Kopie mit J-Neck PU) abholen.
Steht bei mir nur rum ...
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
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RE: Welchen Bass ...

Der hat aber wieder die 'schwere' Batterie an Bord.

Der Yamaha wäre passiv, nurmal so.


Zuletzt bearbeitet von Tom58 am 11.02.2018, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Welchen Bass ...

gitarrenruebe schrieb:
Hi Ralf,
wann bist Du das nächste Mal in DE?
Kannst Dir bei mir für umme einen (wirklich guten) neuwertigen Swing Tuneful (aktive MM Stingray Kopie mit J-Neck PU) abholen.
Steht bei mir nur rum ...


Wahrscheinlich leider erst im Sommer ... aber jetzt haben sich da ja andere Umstände ergeben ... mal nachdenken ... und auf jeden Fall ganz lieben Dank für dein Angebot ...

... ach: wenn du ihn vorbei bringst, zahle ich auch gerne was und wo ihr übernachten könnt, wisst ihr ja! Frühjahr ist sehr schön hier und fängt demnext an ...
 
Gruesze Ralf
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RE: Welchen Bass ...

Tom58 schrieb:
Der hat aber wieder die 'schwere' Batterie an Board.

Der Yamaha wäre passiv, nurmal so.


Soll ja aktiv sein, aber evtl. leichter als das Squire Trumm, dass ich mir momentan um den Hals hänge ...
 
Gruesze Ralf
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RE: Welchen Bass ...

Achso, na ja dann viel Spaß bei der Planung...

LG Tom58
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RE: Welchen Bass ...

HiHo!

Ich wollte sofort den Yamaha BB empfehlen, jetzt wurde er schon erwähnt, also von mir ein dafür!

Besonders, wenn du das Zeugs ordern musst, würde ich von Fenderns Abstand nehmen. Bzw., bei keiner Firma (der üblichen Verdächtigen) ist die Qualität so gleichmäßig wie bei Yamaha. Yamahas kannste auspacken und verwenden. Punkt.

Zum aktiv/passiv-Gedanken: Ich hab die aktive Elektronik in meinem Bass nie benutzt, ich hatte immer den Eindruck, damit schiebt es weniger. Ist zwar irgendwie verlockend mit dem Zeugs, aber im Endeffekt fand ich den passiven Sound immer besser. Is aber natürlich nur Geschmackssache.

Grüße!
Jab
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