Leute die davon mehr verstehen als ich - oder irgendjemand sonst - zum Beispiel André Waldenmaier, sagen nein.
Die meisten Leute machen das ja nicht.
Die Leute wollen Sustain immer auf bestimmte isolierte Faktoren schieben.
Dieser Faktor ist es vermutlich nicht. Oder nur am geringsten.
Kleine Story:
Zemaitis baute nur eingeleimte Hälse auf seinen Gitarren. Dem war egal, was der Kunde wollte. So baute er halt.
Ron Wood wollte seine Zemaitis Gitarre aber auf Schraubhals umbauen lassen von dem schrulligen Alten.
Wegen mehr Obertöne und so. Kennt man ja von
Fender.
Da hat Ron den Alten erst lange bekniet, ihn dann rumgekriegt und hat die Gitarre ein paar Monate bei Zemaitis gelassen zum Umbauen.
Dann kam er wieder, spielte die umgebaute Gitarre, freute sich über mehr Obertöne und verließ froh jauchzend die Werkstatt.
Zemaitis hatte das Ding Monate in der Ecke stehen lassen und dann ein paar Minuten vor Rons Abhol-Besuch einfach eine Halsplatte mit ein paar Schrauben zur Zierde da reingedreht.
Aber was der Mensch hören will, das hört er halt.
Die Antwort lautet also:
Ja, es gibt klangliche Unterschiede. Man kann sie glasklar heraushören, wenn man voreingenommen genug ist.
In dem Sinne:
Jou, kleb' an dat Ding!
Massig Sustain!
Wie eine Les Paul.
Kennt man ja.