Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

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Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

Folgende Leser sollten jetzt sofort den Thread wechseln:

1. Alle, die Mesa aus Prinzip nicht mögen,
2. alle, denen 30 Watt sowieso zu wenig sind,
3. alle, die einen Metal-Amp suchen,
4. alle, die chronisch pleite sind und einen Bankraub scheuen,
5. alle, die mit ihrem Amp unzufrieden sowie GAS-anfällig sind, und auf die die ersten 4 Ziffern nicht zutreffen

Den anderen wünsche ich viel Spaß!

Des Lone Star „kleiner“ Bruder sei der Lone Star Special, könnte man jedenfalls vermuten. Stimmt das denn?

Auf den ersten Blick ja; denn beide haben im Wesentlichen die gleichen Ausstattungsmerkmale, der Lone Star hat aber 100, der Special nur 30 Watt.

Tatsächlich unterscheidet die beiden doch ein wenig mehr.

Schauen wir uns mal den Special näher an:

Der Special ist ein reiner Class A-Verstärker, der mit 4 EL84-Röhren bestückt ist. Er hat 3 Betriebsarten, nämlich mit 30 (alle Röhren unter Last), mit 15 (2 Röhren unter Last) und mit 5 (1 Röhre unter Last) Watt. Er hat zwei Kanäle, die jeder separat für sich in einer der drei Betriebsarten gefahren werden können.

Kanal 1 ist der mir vom „großen“ Lonestar bekannte in meinen Ohren ausgesprochen tolle, warme Cleansound, dem ganz nach Geschmack Gain zugemischt werden kann.

Kanal 2 ist der Zerrkanal, zunächst mal – wie Mesa sagt – ein Clone von Kanal 1, mit Zerre eben. Das ändert sich, sobald ein kleiner Switch von „Clean“ auf „Drive“ geschaltet und der entsprechende Drive - Potie hochgeregelt wird. Dann wird es ein selbstständiger Kanal, bei dem es sehr munter hergehen kann. Wie munter? Das hängt davon ab, wie weit man Drive und Gain hochregelt. Erstaunlich munter, würde ich sagen. Das Ergebnis kann obendrein über einen Switch von „Normal“ über „Thick“ auf „Thicker“ hochgeboostet werden. Er ist für alles bestens geeignet. Nur für Metal reicht`s gewiss nicht.

Der Kanalwechsel erfolgt per Fußschalter (im Lieferumfang enthalten). Knacken pp. gibt es nicht.
Wenn man die Effekt-Loop per Switch aktiviert, steht für beide Kanäle eine Solo-Schaltung zur Verfügung. In der Praxis heißt das, dass man zunächst die Lautstärke beider Kanäle aufeinander abstimmt. Mit aktivierter Loop kann der Output beider Kanäle bequem über zwei weitere Poties gleichmäßig auf die gewünschte Lautstärke für Clean und Crunch angehoben werden. Der zweite Potie regelt für beide Kanäle die Sololautstärke, die wiederum bei Bedarf über den Fußschalter aktiviert wird.
Nachteil: Die Aktivierung der Effekt-Loop verlängert den Signalweg. Und das macht sich bemerkbar, gerade bei geringen Lautstärken.

Darüber hinaus hat er den mir ebenfalls bekannt hervorragenden Reverb, der für jeden Kanal separat regelbar ist.

Die Verarbeitung ist ohne sichtbaren Mangel.

Soweit zur Technik, nun zu den unterschiedlichen Modellen. Der Special ist wie folgt erhältlich:
a. 1x12 Combo
b. 1x12 Combo medium = 10 cm schmaler als Ziff. a
c. 2x12 Combo
d. Topteil, wahlweise mit 2x12 oder 4x10 Box, oder mit 2 2x12
oder gemischt 2x12 + 4x10.

Ich konnte den 1x12 medium sowie das Topteil mit beiden Boxen ausgiebig testen. Hier kommen meine subjektiven Eindrücke.

Man darf sich nicht täuschen, 30 Watt sind viel. Dass aber auch 15 und schlappe 5 Watt sehr laut sein können, war für mich eine Überraschung.

Völlig egal, in welcher Leistungstufe man fährt, der Amp klingt in allen Bereichen prima. Und das gilt für beide Kanäle. Er entwickelt völlig ausreichenden Druck, ist sehr dynamisch.

Um Univalve`s Frage zu beantworten:

Ja, Uni, aus diesem Amp kannst Du auch bei geringen Lautstärken einen wirklich tollen Crunch herausholen, der dem Clean in der Qualität in nichts nachsteht.
Nein, dafür ist es nicht erforderlich, den Crunch mit 5 Watt zu fahren. Das funktioniert auch bei 15 Watt (bei noch weiter heruntergedrehtem Volume) gut.

Es ist wahr: Die Soundqualität nimmt ab, je leiser er gespielt wird, aber nicht in dem Maße, in dem ich es z.B. von meinem „großen“ Lonestar gewöhnt bin. Zimmerlautstärke? Kein Problem. Auch das gilt für beide Kanäle.


Ich selbst habe mich recht schnell auf 15 Watt für beide Kanäle eingeschossen, manchmal den Clean auch auf 30 Watt.

Röhrenzerre war auch bei geringen Lautstärken kein echtes Problem. Das gilt sowohl für den Clean als auch für den Crunch.
Und noch eins:
Mag sein, dass ich`s in der Vergangenheit falsch angefasst habe, aber so leicht wie diesen Amp habe ich noch nie einen Amp zum clippen gebracht – zum clippen wohlgemerkt, nicht zur jaulenden, unbeherrschbaren Rückkopplung, was natürlich auch geht.

Kurz zusammengefasst: Der Amp hat die prima Qualitäten, wie ich sie vom „großen“ Lone Star kenne. Die Class A – Technik und der daraus resultierende Sound hat mich begeistert, ebenso die Dynamik des Amps. Glatt umgehauen hat mich seine Fähigkeit, bei geringen Lautstärken in die Röhrenzerre zu gehen, wobei die Soundeinbußen in mehr als erträglichem Rahmen blieben. Doch Vorsicht: Er kann laut sein. Und wie er auch bei geringen Lautstärken singen kann…, ich bin wirklich hingerissen.

Die 1x12 Combo medium macht ein gutes Bild, lässt sich leicht transportieren und ist der preiswerteste Special. Klanglich ist sie mit ihrem Black Shadow richtig gut, wirkt aber im Vergleich zum Top mit 2x12 Box etwas eingeschnürt, komprimiert, im Ton etwas dunkler – nicht mulmig.
Mit dem Top und 2x12 geht es luftiger zu, wie befreit kommt der Sound aus der Box. Aber jetzt wird`s schon deutlich teurer.
Ganz teuer wird`s mit der 4x10, die die Luft am besten anschiebt, gleichzeitig allerdings sperrig ist.

Vielleicht noch ein Hinweis zu den Boxen:
Hierbei handelt es sich um die vom großen Lone Star bekannten 180 Watt-Boxen. Es gibt also keine eigenen Lone Star-Boxen.


Mein Fazit:

Der Lone Star Special hat eine enge Verwandtschaft mit seinem großen Bruder. Und doch, wie bei Geschwistern üblich, hat er einen ganz eigenen und unverwechselbaren Charakter.

Ich würde mich ganz gewiß für das Topteil mit der 2x12 Box entscheiden. Warum? Es lässt sich leicht transportieren, der Soundunterschied zur 4x10 ist nicht so groß, die Transportprobleme aber geringer.
Im Vergleich mit der 1x12 Combo hat meine Wahl eindeutige Soundvorteile (in meinen Ohren).
Alternativ käme evtl. noch die 2x12 Combo in Frage, die ich leider nicht testen konnte. Sie wäre allerdings einiges preiswerter als Top+2x12 – aber auch schwerer, jedoch in den Ausmaßen kaum kleiner.

Mein Statement ist nicht sehr ausführlich, scheint mir. Ich bin wirklich von dem Amp sehr beeindruckt, und es fällt mir schwer, meine Subjektivität zu kontrollieren.

Darum googelt mal, ihr findet einen guten Test bei Planet Guitar. Der Tester hat die Technik zumindest besser beschrieben. In allem anderen ging`s ihm vielleicht wie mir – mag sein, er ist dem Charme des Special ebenfalls erlegen.
 
Gruss
frank


Zuletzt bearbeitet von frank am 25.03.2006, insgesamt einmal bearbeitet
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
Verfasst am:

Re: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Tes

frank schrieb:
Folgende Leser sollten jetzt sofort den Thread wechseln:

1. Alle, die Mesa aus Prinzip nicht mögen,
2. alle, denen 30 Watt sowieso zu wenig sind,
3. alle, die einen Metal-Amp suchen,
4. alle, die chronisch pleite sind und einen Bankraub scheuen,
5. alle, die mit ihrem Amp unzufrieden sowie GAS-anfällig sind, und auf die die ersten 4 Ziffern nicht zutreffen

Den anderen wünsche ich viel Spaß!


Mensch Frank,

die ganze Arbeit umsonst !!
Bei Punkt 4 habe ich ja noch gezögert, aber bei Punkt 5 hat es mich rausgeworfen !!
 
___________________________________

Gruß
Stefan
Verfasst am:

Re: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Tes

physioblues schrieb:
Mensch Frank,

die ganze Arbeit umsonst !!
Bei Punkt 4 habe ich ja noch gezögert, aber bei Punkt 5 hat es mich rausgeworfen !!


Jau Physio,

das hätte ich nicht schreiben sollen. Derzeit 41 Aufrufe, aber nur Deine Antwort. Als einzige. Ich glaub`, die anderen haben sich noch früher verabschiedet.

Aber ich hab`s ja auch nur für Uni geschrieben. Er ist jetzt meine letzte Hoffnung.
Wenn der mich auch enttäuschen sollte, dann kauf ich den Amp und terminiere mich damit.
Dann seht doch zu, woher Ihr Eure Infos bekommt. Los doch, rennt zum Kiosk und kauf Euch die G&B.
 
Gruss
frank
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

Chapeau, Frank.

Das ist mal ein Testbericht, wie ich ihn mir vorstelle. Möchtest Du nicht bei G & B anfangen? Ich könnte zwei, drei Namen nennen, die Du mehr als ersetzen könntest (Ebo W. ist nicht dabei).

Ich habe schon einen Verstärker. Außerdem habe ich in PA investiert. Wenn das aber nicht so wäre, würde ich auf Dein Elaborat hin eilends ein gut sortiertes Musikgeschäft aufsuchen.
Verfasst am:

Re: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Tes

frank schrieb:
das hätte ich nicht schreiben sollen. Derzeit 41 Aufrufe, aber nur Deine Antwort. Als einzige. Ich glaub`, die anderen haben sich noch früher verabschiedet.


Keinesfalls, Frank!
Ich habe mit Interesse gelesen, aber ich habe doch schon einen 30W Verstärker und bin so ein monogamer Typ....
 
Gruß

Walter


http://www.facebook.com/der-gitarrenbauer

Kunst ist schön - macht aber viel Arbeit
Karl Valentin
Verfasst am:

Re: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Tes

frank schrieb:
...das hätte ich nicht schreiben sollen. Derzeit 41 Aufrufe, aber nur Deine Antwort. Als einzige. Ich glaub`, die anderen haben sich noch früher verabschiedet.

Aber ich hab`s ja auch nur für Uni geschrieben. Er ist jetzt meine letzte Hoffnung.


Hi Frank,

schöner Bericht, nicht nur für den Robin. Mir bist Du nicht detailliert genug auf die Kombination mit der 4x10" Box eingegangen. Seit wann klingt 2x12 fast wie 4x10??

Gruß, Martin (=> der ein großes Auto hat und Schleppen gewöhnt ist)
Verfasst am:

Re: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Tes

7-ender schrieb:
Seit wann klingt 2x12 fast wie 4x10??

Kein Problem - wenn ich z.B. gaanz flach mit der rechten Gesichtshälfte auf dem Sisalteppich liege...
(Wie albern)
 
Gruß

Walter


http://www.facebook.com/der-gitarrenbauer

Kunst ist schön - macht aber viel Arbeit
Karl Valentin
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

Hm. Mal den Preis rausfinden!

2.300 Piepen? Mal rechnen: 1x Fender Blues Junior, 1x Marshall JTM 30 (gebraucht), 1x Peavey Classic 30. Macht zusammen 1.400 Öre.

Ist noch Geld über! Also noch einen Tech21 Trademark 60 und den Rest versaufen. Wäre meine Überlegung.

Viel hilft viel
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

Schnabelrock schrieb:
Wäre meine Überlegung.


Ist eine Überlegung sicherlich wert.

Alternative: Peavey Classic 30, drei ordentliche Fußwärmer davor.
Bleibt mehr zum Saufen, und Musik machen kann man damit auch.

Aber es ist doch schön, dass es solche Lone Stars gibt. Für Leute, die den Unterschied hören und/oder sich so ein Teil leisten können.
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

Ich würde in der Tat ein so teures Gerät nur kaufen, wenn ich das Gefühl hätte, spieltechnisch alles (!) drauf zu haben und nur noch mit high-end Equipment weiterzukommen.

Davon bin ich weit entfernt, und solange ich spiele wie Oma Kaluppke tuts auch mein Classic 30. Ich brauch ja auch mit 10 Kilo Übergewicht und 14 Sekunden auf 100m keine Laufschuhe für 1.200 Öre.
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

Hallo...

Erstmal Frank, besten Dank, für den tollen Testbericht!

Ich würde in der Tat ein so teures Gerät nur kaufen, wenn ich das Gefühl hätte, spieltechnisch alles (!) drauf zu haben und nur noch mit high-end Equipment weiterzukommen.


Ich sehe das nicht so. Ich habe mir den RoadKing gekauft, weil ich ihn haben wollte...!!! Ein Amp der meinen Fähigkeiten entspricht, wäre ein PigNose oder ähnlich. Auch der Marshall 6100 hätte völlig ausgereicht, aber der RoadKing war halt der Amp den ich wollte, egal wie ich spielerisch drauf bin.
Ich bin immer wieder Kompromisse eingegangen und habe schlechte Erfahrungen dabei gemacht, weil schlussendlich immer mehr Geld weg war, als ich ausgegeben hätte, wenn ich gleich das Gewünschte gekauft hätte. Die Augen hat mir ein 17 Jähriger geöffnet, der auch vor mehreren Monaten einen RoadKing bekommen hat. Die Überlegung seines Vaters war halt, einmal einen teuren Amp zu kaufen und dann war's das. Und nicht in nem Jahr wieder auf Ampsuche gehen zu müssen und viel Verlust dabei zu machen.
Genau aus diesem Grunde habe ich mir auch das G-System gekauft. Egal, ob ich wieder mit Tretmienen arbeiten will, oder mit nem Rack, das Teil macht die Veränderungen mit.

Zugeben muss ich allerdings, dass ich weder für das G-System, noch für den RoadKing viel bezahlen musste. Ich hatte bei beiden Käufen extremes Glück und konnte so einige Tausender sparen. Brutto hätte es vielleicht noch einige Monate gedauert bis ich mich entschieden hätte...
 
Viele Grüsse...
Daniel
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

Daniel schrieb:
Zugeben muss ich allerdings, dass ich weder für das G-System, noch für den RoadKing viel bezahlen musste. Ich hatte bei beiden Käufen extremes Glück und konnte so einige Tausender sparen. Brutto hätte es vielleicht noch einige Monate gedauert bis ich mich entschieden hätte...


Halte ich für vernünftig. Wenn man weiß, was man will, ist auf dem Gebrauchtmarkt mitunter gut was zu sparen. Muss man nur Geduld haben. Wer dringend was braucht, tja, der beißt in den sauren Apfel.

Ernsthaft. So´n Mesa Boogie kauft man ja nicht einfach so. Die Dinger sind schon prima verarbeitet. Wer´s klanglich mag, der schlägt halt zu. Abgesehen vom Preis unterscheiden sich ja ein Boogie und ein Peavey auch deutlich in anderen Dingen. Dumm stehen halt die da, die sowas ohne groß drüber nachzudenken kaufen. Aber die haben dann scheinbar auch genug Geld.
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

Schnabelrock schrieb:
Ich würde in der Tat ein so teures Gerät nur kaufen, wenn ich das Gefühl hätte, spieltechnisch alles (!) drauf zu haben und nur noch mit high-end Equipment weiterzukommen.

Davon bin ich weit entfernt, und solange ich spiele wie Oma Kaluppke tuts auch mein Classic 30. Ich brauch ja auch mit 10 Kilo Übergewicht und 14 Sekunden auf 100m keine Laufschuhe für 1.200 Öre.


Naja! Der Classic 30 ist ein guter Amp, der mir reichen würde,
bei Boogie weiß ich, was ich bekomme, auch beim Lone Star, ...

Nur wenn alle so dächten, hätten die Edel-Verstärkerhersteller
ein echtes Problem. Einen hochwertigen Verstärker erst zu kaufen,
wenn man spieltechnisch ein Ass ist, halte ich für überzogen.
Dann könnte man auch genauso bei Gitarren vorgehen. Ich verschrotte
meine Career erst und hole mir eine PRS, Kraushaar oder Morgaine zB.
wenn ich auf Weltniveau spiele ... einem 17-jährigen per Geschenk
einen Amp zu verpassen, der fast soviel kostet wie ein Kleinwagen
halte ich aber auch für überzogen ...

Hatte ich eigentlich erwähnt, daß Koch aus NL gute Alternativen
zu Boogie, Rivera und Co herstellt. Mein Neuzugang Twintone
ist ebenfalls auf 15 watt und drunter regelbar, klingt selbst bei
Minimallautstärken unwahrscheinlich fett. Ich brauche keinen Boogie mehr,
auch wenn der Lone Star optisch einen leckeren Happen darstellt.
 
VG, Sven

Spiele bei den SONIC HEADS feine SIGN GUITARS und den XTC vom Bogner's Reinhold!
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

doc guitarworld schrieb:
Hatte ich eigentlich erwähnt, daß Koch aus NL gute Alternativen
zu Boogie, Rivera und Co herstellt?


Hast Du.

Tante Edit: Die Suche nach "Koch" und "doc guitarworld" hat 51 Ergebnisse gebracht....


Zuletzt bearbeitet von mad cruiser am 23.03.2006, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

mad cruiser schrieb:
doc guitarworld schrieb:
Hatte ich eigentlich erwähnt, daß Koch aus NL gute Alternativen
zu Boogie, Rivera und Co herstellt?


Hast Du.


Ja, ich meine ich kann mich da auch an eine Empfehlung erinnern! War´s Koch?
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

doc guitarworld schrieb:
einem 17-jährigen per Geschenk
einen Amp zu verpassen, der fast soviel kostet wie ein Kleinwagen
halte ich aber auch für überzogen ...


Ob das nun ein Geschenk oder ein "Vorschuss" war, weiss ich nicht mehr, aber dass der Junge besser Gitarre spielt wie ich, weiss ich noch...

Ernsthaft. So´n Mesa Boogie kauft man ja nicht einfach so. Die Dinger sind schon prima verarbeitet. Wer´s klanglich mag, der schlägt halt zu. Abgesehen vom Preis unterscheiden sich ja ein Boogie und ein Peavey auch deutlich in anderen Dingen. Dumm stehen halt die da, die sowas ohne groß drüber nachzudenken kaufen. Aber die haben dann scheinbar auch genug Geld.


Ich habe mir schon gut überlegt was ich haben möchte. Eigentlich sollte es ja "nur" ein Dual Rectifier werden und die 3 Kanäle hätte mir erstmal auch gereicht, aber warum sich nur die 2te Klasse leisten...? Ich arbeite hart genug und lebe ansonsten sparsam, also...!
Dann war da halt noch die Idee, das Teil von Übersee kommen zu lassen. Ein zenTera Kollege aus den USA hätte ihn mir zur Post gebracht. Es war nicht einfach die Vor- und Nachteile abzuwägen, bis ich dann nach 6 Monaten Suche und Recherche zu meinem RK gestossen bin.
 
Viele Grüsse...
Daniel
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

Schnabelrock schrieb:
Ich würde in der Tat ein so teures Gerät nur kaufen, wenn ich das Gefühl hätte, spieltechnisch alles (!) drauf zu haben und nur noch mit high-end Equipment weiterzukommen.


Höre ich auch oft, den Satz: "Ich spiele nicht gut genug für eine teure Gitarre."
Ich antworte dann: Wie gut muss man denn für einen Ledersessel sitzen können?
 
Gruß

Walter


http://www.facebook.com/der-gitarrenbauer

Kunst ist schön - macht aber viel Arbeit
Karl Valentin
Verfasst am:

RE: Auf Wunsch eines einzelnen: Der Lone Star Special im Test

W°° schrieb:
Höre ich auch oft, den Satz: "Ich spiele nicht gut genug für eine teure Gitarre."
Ich antworte dann: Wie gut muss man denn für einen Ledersessel sitzen können?


Wie schaut es eigentlich mit Leasing bei einer Kraushaar aus...? In der heutigen Zeit, wo man sich bei MediaMarkt eine CD auf Abzahlung kaufen kann, sollte doch auch das möglich sein...
 
Viele Grüsse...
Daniel
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