AnfÀngerfehler

A

Anonymous

Guest
Ich habe es geschafft, ich bekomme eine Neuwertige Akustik Gitarre fĂŒr umsonst.

Allerdings weiß ich, dass man sich beim autodidaktischen Gitarre lernen schnell Fehler beim Spielen aneignen kann,die man dann nur mit MĂŒhe wieder abtrainieren kann.

Ich frage euch deshalb: Worauf sollte ich achten?
Was habt ihr vielleicht selbst erlebt?
 
Also ich hatte ganz am anfang einen Lehrer, das ist schon wichtig fĂŒr die Grundlagen glaube ich. SpĂ€ter, wenn du die basis Griffe und techniken kannst , kansch Autodidaktisch weitermachen. Du kommst als Geizhalz zu nichts. Und diese ganzen Cd-Lehrnkurse sind ein schrott, davon kann man nur abraten. Geh am besten eine weile zur Musikschule! du weist ja nichtmal ob das Instrument was fĂŒr dich ist! Du kannst zwar einen Griff aus dem Handbuch rauslesen, aber denoch, wenn du ihn mit den falschen Fingern greifst tust du dir beim Wechseln schwerer..Und dann wird es frustrieren. Ich glaube du siehst das zu sehr durch eine rosa rote Brille, Gittarre spielen kannst du nicht von heute auf Morgen. Und es ist am anfang wirklich frustrieren, dann ist vorallen konsestenz gefragt. Aber, tu was du nicht lassen kannst.
Mfg
Rock-Wheel
[TO BE DEAF IS THE WORST THING THAT CAN HAPPEN TO YOU]
 
Also,

ein Bekannter von mir hat sich das Gitarrespielen auch autodidaktisch beigebracht und er kann es heute auch.
Ich weiß, dass er viele LehrbĂŒcher gewĂ€lzt hat... mehr Tips kann ich Dir nicht geben. Man KANN Gitarre autodidaktisch lernen, aber es kommt natĂŒrlich darauf an, wie Du es anstellst.

Gruß,
[8]Gwar
 
Hi HTP,

ich bin Autodidakt. Das ist jedes Kind beim Laufenlernen auch und wie jedes Kind, wollte ich (auf der Gitarre) laufen lernen. Das ist die einzige Voraussetzung. Die Motivation und die Freude kommen durch den Erfolg. Das geht den Kindern nicht anders. Wenn man dann wieder dahin kommt, auf dem Instrument zu "spielen" (!), statt, wie es immer mehr um sich greift, die BetĂ€tigung mit einer Gitarre als Übung zur Performance zu betrachten, geht der Rest einen erfrischend archaischen Gang: Lernen durch Spiel. Machen die SĂ€ugetiere seit Millionen Jahren so. WIE man dann lĂ€uft, ist nicht abzusehen. Vielleicht behindert - vielleicht bringt man aber auch mit seinem Stil eine neue "Mutation" durch. Lehrer sind unter bestimmten UmstĂ€nden sehr wichtig. Zum "Spielen" sind sie gĂ€nzlich ĂŒberflĂŒssig.

Krauts!! - Kehren kommen!
GrĂŒĂŸe aus dem milden Westen.
W°°
 
Rock-wheel, Ich weiß, dass man fĂŒr die Gitarre lange und regelmĂ€ĂŸig Üben muss. Das ist doch bei jedem Instrument so.

Meiner Meinung nach kann man alles aus LehrbĂŒchern erfahren, ausser die Haltung und das Schlagen der Saiten(oder wie auch immer man das nennt). Und genau das ist meine Frage: Was kann man dort falsch machen? Worauf sollte man achten?
 
Okay:
bei einer Acksutischen Gitarre immer vor dem Schalloch schlagen, kommt besser (ist eigentlich klar).
DAs Handgelenk nicht zu sehr einknicken, das ist ungesund.
Und bessonders den kleinen Finger nicht schonen, das bereut man spÀter wenn man schnelle lÀufe spielen will.
Die Seiten immer Knapp vor dem Bund eindrĂŒcken und nicht auf dem Bund.
möglichst Blind spielen lernen, nach GefĂŒhl. Also wenn du die Griffe kannst , weggucken und nach Gehör spielen.
FingernÀgel immer kurz halten.

Mehr Tipps kann ich momentan net geben.

[TO BE DEAF IS THE WORST THING THAT CAN HAPPEN TO YOU]
 
Und nicht zuviel ĂŒben. Wenn sich Schmerzen anmelden aufhören, sofort!


ByE Kirgy
 
FingerĂŒbung:

e:---------------------------------------------
h:---------------------------------------------
g:---------------------------------------------
D:-----------------------------------1---------
A:-0--0-2-3--------2--3----0--2--3-------------
E:-----------1--1--------3---------------------

[TO BE DEAF IS THE WORST THING THAT CAN HAPPEN TO YOU]
 
Als Gitarrist mit klassischer Ausbildung muss ich Rock-Wheel widersprechen:

was er sagt ist nicht die allgemeingĂŒltige Weisheit.
Vor dem Schallloch spielen erzeugt einen "normalen" Ton. Einen weicheren Ton erhÀltst Du, wenn Du nÀher am Hals anschlÀgst und einen hÀrteren Ton erhÀltst Du wenn Du nÀher am Steg anschlÀgst. Das kannst Du in Dein Spiel dann einbauen.

Zur Handhaltung: wenn Du die rechte Hand abknickst ist das nicht ungesĂŒnder, als an einer Tastatur zu schreiben. Allerdings erhĂ€lt man bei einer geraden Hand einen weicheren Ton, da die Saite am Fingernagel entlanggleitet.

Womit wir beim nÀchsten Thema wÀren:
Die FingernĂ€gel der LINKEN Hand sind fĂŒr klassisches Spiel kurz zu halten. FĂŒr die Rechte Hand sollten sie so lang sein, dass Du damit einen knackigen Ton erzeugen kannst. Wenn Du ins Extreme gehen willst musst Du sie auch noch Feilen. Am besten mit feinem Schmirgelpapier: das ĂŒber die Saite legen und dann so tun als wolltest Du ganz normal einen Ton erzeugen. Danach noch mal kurz die Ecken abfeilen.

Es gibt ĂŒbrigens nette AnfĂ€ngerbĂŒcher zum Thema klassische Gitarre. Die fangen bei der "richtigen" Haltung an und gehen bis in die Technik.

NatĂŒrlich sind auch meine Tips nicht allgemein gĂŒltig. Das zeigt Dir vermutlich jetzt erst mal, wie viele Ansichten es zu diesem Thema gibt :) Am besten: Ausprobieren.

Ach,@W°°:
Kinder lernen das Laufen eigentlich nicht, theoretisch können sie es von Anfang an. Nur die Muskeln können es nicht. Das Ausbilden der Muskeln ist das, was man als "Laufen lernen" bezeichnet [;)] *auf die Korinte kack*

Gruß,
Gwar
 
Muss zugeben von akkustischen Gitarren hab ich auch keine Ahnung, ich hab gleich mit der elektrischen begonnen als ich 12 war. Da hab ich mir zwar die HĂ€nde blutig gespielt, hat sich aber gelohnt. Ich denke Übung ist ansichtsache, besonders wenn man es autodidaktisch versucht und keinen Lehrer hat der einem sagt wie man es machen soll. es kommt auch auf den richtigen lehrer an, wenn man einen hat der einem das beibringt was man nie spielen will verliert man schnell die lust.
Man sparrt auf jedenfall Zeit mit einem lehrer, zumindest mit einem guten. man muss nix nachlesen und man hat jemand der einem auf seine Fehler aufmerksam macht. Aber das ist sicher von mensch zu mensch verschieden, der eine Lernt schneller der andere nicht. Ich gebe privat auch Gitarren untericht an MitschĂŒler und bei denen könnte ich mir nicht vorstellen das sie es autodidaktisch lernen, dazu muss ich sie zu oft korriegieren. ABer ich kenn auch jemand der war auch autodidakt, hat es ziemlich gut gemacht, nur leider hat er aufgegeben:-(.
Mann muss einfach gucken wie man vorankommt, wenns nicht klappt sollte man das nicht aufgeben und einen Lehrer aufsuchen. Es ist ja schließlich keine Schande zu einem lehrer zu gehen, es ist sicher eine grĂ¶ĂŸere Schande irgendwann aufzulaufen wenn man wo vorspielt und dann fehler macht.
Blos sind gute Gitarren lehrer selten, ich hatta am Anfang auch einen, aber er hat mir sachen beigebracht die mir so auf die nerven gegangen sind, das ich dann auch autodidaktisch weitergemacht habe. Aber fĂŒr die Basis wars doch ganz gut einen zu haben.


[TO BE DEAF IS THE WORST THING THAT CAN HAPPEN TO YOU]
 
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Die Motivation und die Freude kommen durch den Erfolg.</td></tr></table>
Manchmal kann es da aber auch verdammt lange Durststrecken geben. :(

ByE Kirgy
 
laufen lehrnen , da hilft die mama mit und bewahrt uns vor den gröbsten schnitzern.
wenn du kannst, geh einmal die woche in ein treffen mit gitarrenliebhabern, kann auch ein lehrer sein, kann auch die vhs oder der kirchenchor sein...

chikota
krieger der cheyenne
 
Tach zamma,
ich beschĂ€ftige mich seit 24 Jahren mit der Gitarre - mehr, oder weniger intensiv. "Spielen" tue ich jedoch erst seit wenigen Jahren. Als ich meinen Sohn mit Freunden im Sandkasten beobachtete, schlug mich irgendwann die Erkenntnis nieder, daß sich die Kinder nie "verspielen"! Sie wachsen im Spiel - nicht anders herum. Meine Strukturen machten aus dem "Spiel" eine ernsthafte BetĂ€tigung. Das bremste mich aus, denn die gewollte Struktur stand ĂŒber meinem Spieltrieb. Das war Kopie und Arbeit.
NatĂŒrlich gucken Kinder auch bei Freunden ab und ĂŒbernehmen, was dem eigenen Spiel noch mehr Raum und Spannung geben kann. Aber Ziel und Mittelpunkt bleibt die Freude und die Dynamik. So hat es die Natur eingerichtet, um aus Kindern auf schnellstem Wege ĂŒberlebensfĂ€hige Erwachsene zu machen.
Ich denke, also bin ich? Mag sein...
Ich spiele, also lerne ich. Gewiss!
Und was ich alles gelernt habe, in den letzten Jahren - in meinem ganz privaten Spielzimmer zwischen den Ohren....

Krauts!! - Kehren kommen!
GrĂŒĂŸe aus dem milden Westen.
W°°
 
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:
... Ich denke, also bin ich? Mag sein...
Ich spiele, also lerne ich. Gewiss!
Und was ich alles gelernt habe, in den letzten Jahren - in meinem ganz privaten Spielzimmer zwischen den Ohren ...
</td></tr></table>

... und manchmal mag ich Dir sagen, daß ich Dich liebe dafĂŒr :D ... die Dinge so sagen, wie sie sind ... in einer abgrundtief einfachen Formel, die scheinbar alles in sich trĂ€gt ... sich öffnend und wieder verschließend wie der Blumenkelch ... die alten Griechen hĂ€tten Dich zum Weine geladen und Du wĂ€rest geblieben, zumindest eine Weile und hĂ€ttest stets zurĂŒck kommen können ... Du Sargbassbauer aus Aachen und Sau an der 20-Stunden-Gitarre!

GutÂŽs NĂ€chtle!

Tante Svenja

Die Hoffnung stirbt zuletzt!
 
Hi

Ich danke euch allen fĂŒr eure Tipps.
Jetzt muss ich mich nur noch drei Wochen gedulden bis die Gitarre da ist und dann werdÂŽ ich anfangen zu ĂŒben.
 

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