Bitte um Hilfe! Multieffekt und 4-Kabel-Methode


A
Anonymous
Guest
Hallo!
Ich bin neu hier im Forum und habe gleich schon die erste Frage:


Ich möchte mein Zoom G9.2TT an meinen Peavey XXL Head anschließen, und zwar nach der 4-Kabel-Methode, denn ich möchte die Verzerrung vom Amp nehmen, undKompressor, Wahwah und Modulationseffekte sollen nach etwas klingen!.


Bevor ich mir jedoch etwas zerschieße, wollte ich nachfragen, ob ich das richtig verstanden habe:
Gitarre ---> Input Multieffekt
EXT Loop Send (Multieffekt) ----> Input Peavey XXL
EXT Loop Send (Peavey) ------> EXT Loop Return (Multieffekt)
Output L/Mono (Multieffeklt) ------> EXT Loop Return (Peavey)

Stimmt das so? Der Vorverstärker des Amps liefert ja kein so starkes Signal, um das Zoom zu zerstören, oder?

Das ist die Rückseite meines Amps (Ignoriert die grünen Pfeile und roten Kreise, das Bild ist aus dem Netz ;))
DSC06299.jpg


Sind Effekts Loop Send/Return das selbe wie Preamp out und Pwramp in?

In der Gebrauchsanweisung des Peavey steht:
Power amp in: This patch disconnects the XXL preamp section from the power amp section

Ich blicke da einfach nicht mehr durch, sorry :( ..

Sicher kann mir jemand, der sich besser auskennt, helfen.

Danke im Voraus!
LG Armin
 
A
Anonymous
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Hallo Armin!
Ich hatte genau mit dieser Methode mein Boss GT-8 an meinem Engl-Amp hängen. Die Verkabelung ist soweit richtig, also zerschießen kannst du da nichts.
Was das mit den extra Buchsen soll, weiß ich nicht genau. Normalerweise gilt: Send=Preamp out Return=Poweramp in.

Der eigentliche Effekt-loop ist regelbar (parallel?) und fußschaltbar.
Ich würde Preamp out und Poweramp in benutzen.
Bestimmt gibts hier jemanden, der amptechnisch etwas mehr auf der Höhe
ist, und uns das erklären kann ;-)

Gruß Toni
 
A
Anonymous
Guest
Na das ist mal eine nette und fixe Antwort =)!

Dankeschön!
Ja, vielleicht melded sich noch jemand, aber wenigstens kann ich schon mal loslegen =)!

Danke noch mal!
Armn
 
A
Anonymous
Guest
Ich tippe mal, das der eigentliche FX-Loop irgendwo in der Preampsektion mit eingebunden ist und vmtl. auch im Pegel angepasst, bzw. regelbar ist und auch für das Ansteuern einer größeren Endstufe genommen werden kann (der preamp out natürlich).
Ich würde allerdings auch erstmal den Poweramp in nutzen. Falls das Ergebnis nicht zufriedenstellt, mal den Loop probieren.



Frizze :top:
 
therealmf
therealmf
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machinehater":21j1k1da schrieb:
Sind Effekts Loop Send/Return das selbe wie Preamp out und Pwramp in?

In der Gebrauchsanweisung des Peavey steht:
Power amp in: This patch disconnects the XXL preamp section from the power amp section

Hallo Armin,
im Prinzip hast Du Deine Antwort ja schon bekommen, nur nochmal der Vollständigkeit halber und zum technischen Verständnis: ein Effektloop ist eine Herausführung des Signals nach der Vorstufe/vor der Endstufe. Also raus (zum Effektgerät) und wieder rein (vom Effektgerät). Insofern ist ein Effektloop wirklich "dasselbe" wie die "Preamp out / Power Amp in"-Buchsen.
Aaaber: Effektwege sind oft als parallele Wege ausgeführt, d.h. das Signal wird hier herausgeführt, aber parallel dazu läuft eine weitere Signalspur ungehindert in die Endstufe. Der Signalweg wird also nicht unterbrochen, sondern es wird quasi "zweigleisig" gefahren.
Ein echter "Preamp out / Power Amp in", wie er manchmal zu finden ist, u.a. auch bei Deinem Peavey-Amp, ist eine wirkliche Unterbrechung des Signalwegs. Steht ja auch so im Manual. So eine Schaltung nennt man dann auch "seriellen Effektweg", weil dann eben Vorstufe und Herausführung in Serie (hintereinander) liegen. Unterbrichst Du den Signalfluß, z.B. indem Du nur an "Preamp out" was anschließt, was in ein Effektgerät, Mischpult, zweiten Amp oder sonstwohin geht, hörst Du aus dem Peavey nix mehr. Bzw.: wenn Du nix mehr hörst, ist das so ein serieller Effektweg.
Parallele Effektwege haben sich ziemlich durchgesetzt, weil sie Dir erlauben, das "trockene" Signal direkt weiter an die Endstufe zu geben und den gewünschten Effektanteil einfach dazu zu mischen (dafür ist ja auch der Effekt-Mix-Regler da). Das hat den Vorteil, daß ein mittelmäßiges Effektgerät nicht die Dynamik und Qualität des gesamten Tonsignals ruiniert, sondern nur die des z.B. Echos - was man dann eh nicht so hört.

Also: wenn man die Wahl hat ist ein paralleler Effektweg für Effekte die bessere Lösung. Du hast's gut, Du hast beides. ;-)
 
A
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Danke für eure Antworten =)!
Noch eine Frage:

Im Handbuch steht:
Bei Anschluss eines Effekts mit einem empfohlenen Eingangspegel von +4 dBm (Rack-Effekt o.ä.) verwenden Sie die Einstellung "+4 dBm", bei Instrumental- oder Bodeneffekten dagegen die Einstellung "-10 dBm".

Ist der Preamp als Rackeffekt zu verstehen?

LG
Armin
 
therealmf
therealmf
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Ouh, das ist nicht ohne. Einerseits dürfte Dein Zoom eingangsseitig auf Gitarrenpegel ausgelegt sein. Also -10 dBm. Andererseits dürfte sein Ausgangspegel (so er nicht umschaltbar ist?) eher im Bereich von +4 liegen, weil er ja eben nicht ein Bodeneffekt, sondern ein Preamp ist. Da hilft vermutlich nur ausprobieren. Könnte sein, daß Du mit -10 dBm den Return des Peavey schon überforderst. Und mit +4dBm zu wenig Eingangspegel in Dein Zoom bekommst.
 
A
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Guest
Das Zoom verfügt sowohl beim Ausgang, als auch im Effektloop (Wo der Preamp vom Peavey ist) einen solchen Schalter. Versuchsweise klingt es am besten, wenn beide auf -10 dBm stehen. Denn vom Ausgang Zoom in den PWRin vom Peavey, da wird das Signal ja noch vom Peavey verstärkt, oder? Bei + 4dBm wirds schon fast unmenschlich laut ;)...

Und vom Effektloop des Zoom fahre ich ja in den Input des Peavey, der ist ja auch für niedere Signale ausgelegt, oder? Denn da kommt ja normalerweise eine Gitarre dran. Habe ich das richtig verstanden?

Übrigens, haben Gitarren mit aktiven Tonabnehmern auch niedere Signale?
 
therealmf
therealmf
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Wenn Du mit dem Zoom in den Eingang des Peavey gehst, ist natürlich die Absenkung des Zoom-Ausgangspegels empfehlenswert. Denn der Eingang ist ja an die schwachen Signale von E-Gitarren gewöhnt.
Aktive Tonabnehmer liefern niederohmige Signale (das meintest Du sicher).
 
 

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