Boss GT 10 mit 4 Kabel Methode oder direkt ins Pult?


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Hallo! Es gibt zwar ein paar Beiträge zum diesem Thema, aber so richtig Info konnt ich da nicht rausziehen! Deshalb traue ich mich ein neues Thema zu öffnen!

Also folgendes:
Ich benutze zur Zeit ein ganz klassisches Setup mit Top (2203 Reissue auch Linnemann 22XX, beide mit seriellem Effektloop) und Box.
Im Effektloop nutze ich ein Zoom G2 für Delay, Reverb etc. Ein paar Tretter sind auch vorm Amp. Soweit so gut, ich bin mit dem Sound der da rauskommt mehr als zufrieden!
Jetzt sind die Amps halt nur Einkanaler und ich bräuchte schon ab und zu nen geilen Cleansound und zwar auf Knopfdruck. Das Runterregeln an der Gitarre bringt schon ganz ordentliche Ergebnisse, aber so richtig clean wird´s halt doch nicht.
Ich liebäugele daher mit der Anschaffung eine Boss GT 10, da mich die Sounds die ich so auf Youtube und Co zu hören bekomme, mehr als überzeugen.
Frage: Hat jemand Erfahrung mit der 4 Kabelmethode mit ähnlichen Amps? Ich könnte ja damit die Vorstufe des Amps weiter nutzen und hätte die zusätzlichen Vorstufen des GT 10.
Laut Gundi Keller sollte das ja alles problemlos funktionieren, ich bin da allerdings etwas skeptisch. Oder sollte man mit dem GT 10 lieber direkt in´s Pult oder in Aktivmonitore reingehen?
Wäre nett wenn mich einige (GT 10) Nutzer an ihren Erfahrungen teilhaben lassen würden.(Oh, Gott wie geschwollen) :-D

Danke Michael
 
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Hi,

ich habe das GT 10 eine weile mit dieser Methode und dem Peavy Valve King 212 benutzt. Ich hatte absolut keine Probleme :). Bis auf die Anschaffung der Kabel ;-) .

Ich konnte die Sounds des Amps und die komplette Bandbreite des GT 10 nutzen. Der einzige Grund warum ich es nicht mehr mache ist die derzeitige Bandlosigkeit.
Sonst find ich das GT10 Weltklasse :). Auch für zuhause fürs recorden oder üben.
 
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Moin,

Ich bin mir nicht sicher, ob ich Deine Fragestellung richtig verstehe.
Ich spiele das GT10 in Kombi mit der PSA von Tech 21.
Ein Grund für die Anschaffung des GT10 war der Umstand, dass alle Effekte und Teile der Kette frei konfigurierbar sind. Ich kann also Vorstufe, Noise-Reduction und alle Effekte an jeden Ort der Kette schubsen.
Auf PA oder Fullrange Systeme sollte man mit meinen Ohren nicht verzerrt gehen.
 
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Auf PA oder Fullrange Systeme sollte man mit meinen Ohren nicht verzerrt gehen?

Äh, ich denke doch, dass ich mit dem GT10 auch direkt ins Pult könnte? Das Teil hat doch Speakersimulation!
Ansonsten habe ich halt vor, das GT10 als alternative Vorstufe wahlweise, da ja die Amp- Vorstufe bei der 4- Kabel Methode im Effektsloop des Gt10 hängt, zu nutzen. Die Effekte wie Delay etc. hängen natürlich hinter der Vostufe.
Meine Frage ist halt ob jemand Erfahrungen insbesondere mit Röhrenamps gemacht hat, da das ja so eine Vermischung von Analogsound (Vorstufe des Amps) und Digitalsounds (Ampsimulation des GT 10)gibt.
Gruss Michael
 
A
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Hallo,
ich benutze das Boss mit der 4-Kabel-Methode schon lange und hatte noch nie Probleme damit. Im Gegenteil, es ist das einzige Gerät seiner Art, das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle!
Zuerst hatte ich ein GT 8 an einem Mesa Boogie Mark IV, seit ca. 2 Jahren das GT 10 an einem Koch Multitone.
Da ich auch den Harmonizer benutze, ist es für mich wichtig, dass der Effektweg seriell ist, (alles andere geht aber mit nem parallelen Effektweg genauso).
Die Möglichkeit, jeden Effekt des Gerätes an jede beliebige Stelle der Effektkette zu stellen (und das pro Patch!) ist genial, nur so und in Verbindeng mit der 4-Kabelmethode macht für mich so ein Multieffekt-Ding überhaupt Sinn!

Ich benutze allerdings nur die Effekte des Gerätes und das Noise-Gate, aber keine Amp-Simulationen, die Zerre kommt bei mir ausschließlich vom Amp.
Im Klartext: Wah, Volume und Compressor des Gerätes (und Verzerrer, wenn ich sie nutzen würde) sind bei mir vor dem Amp, Chorus, Delay usw. sind quasi virtuell eingeschleift.
Du könntest aber auch deine Patches so programmieren, dass es welche gibt, die deine Amp-Vorstufe nutzen (wie bei mir) und auch welche, die die Ampsimulationen nutzen. Diese solltest du dann in einen cleanen Kanal spielen.

Ich benutze das GT-10 im Stomp-Box-Mode, d.h. ich rufe ein Patch auf und schalte dann je nach Laune noch den Chorus dazu oder nen Compressor oder ein längeres Delay - mir gefällt das besser als alles im Voraus fix und fertig programmieren zu müssen und dann nicht mehr flexibel zu sein).

Du siehst also, es geht super direkt in den Amp!
Ich selber hatte bisher noch nicht das Bedürfnis das GT10 ohne Amp in die PA zu spielen, da liebe ich doch zu sehr das Gefühl einen Amp im Rücken zu haben.

Ach ja: Da wir mittlerweile meist ein "Unplugged"-Set einbauen, spiele ich auch meine Mandoline, die Ukulele und die Dobro über das GT10.
Und man höre und staune - von da aus nicht in die PA, sondern in den Amp!
Hört sich zunächst abenteuerlich an, aber ich habe mir für jedes Instrument ein Patch gebastelt, wo es echt gut klingt und das erspart mir jede Menge Aufwand.
Für einen reinen Unplugged-Gig würde ich dann das GT10 ohne Amp in die PA spielen, und mir dafür eigens Patches basteln.
Du siehst also, das Ding kann fast alles und lässt sich in alle richtungen konfigurieren, für mich ist das Teil perfekt!
 
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Hey, das hört sich ja super an! Das ist eigentlich genau das, was ich mir so vorgestellt habe! Ich werd mir demnächst mal ein GT 10 von meinem Musikalienhändler auf Lieferschein mitnehmen und mit meinen Amps testen.
Erstmal vielen Dank :-D
 
A
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So! Hab mir heute mal ein GT 10 von meinem Musikalienhändler zur Ansicht mitgenommen und etwa 4 Stunden getestet.
Fazit: Ich bin ziemlich positiv überrascht. Die 4 Kabelmethode funzt mit meinen Amps (2203 Reissue und Linnemann) bestens. Die Vorstufe der Amps liegen dabei im FX Loop des Gt 10 und können in der Effektkette frei verschoben werden. Hatte erst soundtechnische Bedenken wegen der D/A und A/D Umwandlung. Mir sind aber keine soundmässigen Einbußen aufgefallen. Wenn alle Effekte im GT 10 deaktiviert sind, klingen die Amps wie vorher. Das Geile ist jetzt aber, dass ich alternativ meine geliebten (Grunch-)Sounds der Amps fahren kann und die gemodelten Amps des Gt 10 (vor allem für cleane Sachen). Genauso hatte ich mir das vorgetellt. Ansonsten bietet das Gerät ja noch unendlich viele Möglichkeiten. Da hab ich in nä. Zukunft was zu tun. Werde mir das Teil wohl anschaffen!
Danke nochmal für die Tips hier!
Gruss Michael
 
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Hiho !
Da mir das GT10 schon länger im Kopf schwebt und ich mir das wohl über kurz oder lang zulegen werde, habe ich hier eine Verkabelungsfrage die mir bisher nicht erklärt werden konnte... Die 4 Kabelmethode ist soweit klar.

Da ich einen Hughes & Kettner ATTAX 200 (Blue Edition) habe, würde ich diesen gerne auch mit dem GT10 so sinnvoll wie's geht nutzen.

Folgendes Szenario:

Das GT10 hat meines Wissens nach:
- 1x Input
- 2x Output (L/Mono & R)
- 1x Effekt Send
- 1x Effekt Return

Mein ATTAX:
- 2x Input (low/high)
- 4x Output (je 1x L & R an den int. Stereo Boxen)
- 2x Effekt Send (L/Mono & R)
- 2x Effekt Return (L & R/Mono)

Reicht hier die normale 4 Kabel Methode ? Oder wäre es denkbar, sinnvoll oder unsinnig mit den beiden Output's des GT10 die beiden Effekt Return's des ATTAX zu bedienen ? Für irgendwas müssen die ja gut sein ;-)

Etwa wie folgt:
1 Kabel: Gittarre -> Input GT10
1 Kabel: Send GT10 -> Input ATTAX
1 Kabel: Send (L/Mono) ATTAX -> Return GT10
2 Kabel: Output (L/Mono & R) -> Return (L & R/Mono) ATTAX

Würde diese Variante dann eher Vorteile (Stereoklang, oä.) oder Nachteile (Dynamikverlust, etc.) mit sich bringen... ?

Danke schonmal für's drüber nachdenken ^^
 
A
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Hallöle...
Wie ich bereits in meinem vorherigen Posting angedeutet habe, kann ich nun auch endlich ein GT10 mein eigen nennen ;-)

Das gute Teil ist nun eingetroffen, hab's dann zuhause kurz an den Rechner angeschlossen und es hat mich sofort umgehauen. Voller Erwartung dann ab in den Proberaum damit und das gute Stück über den Effektweg mittels der 4-Kabel-Methode in den ATTAX eingeschliffen...
Nunja, die Effekte kommen sauber durch, allerdings ließ mich die Dynamik ein wenig im Stich, ist halt ein Hybrid Combo mit Vorstufenröhre und Transistorendstufe. Auch nach einiger Experimentirerei mit diversen Einstellungen am Amp / des GT10 kam nicht wirklich die gewohnte spielfreude auf. Mittels der einfachsten Variante: Gitarre -> GT10 -> Amp klingt das ganze schon was fetter, trotzdem nicht das gelbe vom Ei.
Alternativ wurde mal kurz der Vollröhren Amp des Bandkollegen angetestet und BÄM! Mitten in die Fresse rein Junge ^^ Dasselbe nochmal über's Mischpult durch die Endstufe & raus durch die PA... klingt Megafett, allerdings für Gigs in kleineren Lokalitäten ohne PA schwierig.

Fazit: Ich bin von dem Teil begeistert, allerdings könnte ich den ATTAX jetzt am liebsten... naja... Hybride halt... Mit Transistorendstufe klingt das Gerät eher nach Konservendose, deswegen tendiere ich auch nunmehr eher zu einem Vollröhrenamp. Bis dahin werde ich mir erstmal im Proberaum über die Mischpult / PA Variante helfen.

Zur eigentlichen Frage im Vorposting: Von der Kabelmethode, mit beiden Outputs die Effekt-Returns des ATTAX zu bedienen hab ich abgesehen, da die Variante eher für 2 separate Amps gedacht ist.

Wenn sich jemand mit ähnlichen Hybridproblematiken befasst hat und evtl. die ein oder andere ansprechende Lösung parat hat: Nur her damit ;-)
 
A
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Also ich benutze das GT-10 schon lange und spiele es direkt in die PA.
Da ich entwender InEar-Monitoring oder Bühnen Monitor benutzte vermisse ich in keisnster Weise meinen Amp auf der Bühne. Das GT-10 klingt so einfach nur gut.
Ich bin dadurch auch enorm flexibler und muss den schweeren Amp nicht mehr mitschleppen.Versucht es einfach mal das GT-10 direkt in die PA zu spielen. Wie gesagt, Monitoring ist wichtig. Dann klappt es einfach wunderbar.
Ich kenne mittlerweile einige - auch richtige Gitarrenprofis - die das GT-10 direkt in die PA spielen. Am Anfang war ich auch sehr skeptisch.
 
A
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"Weg vom Amp" ist gerade bei mir 'ne Überlegung... allerdings gestaltet sich das in kleineren Clubs bzw. auf Bühnen die keinen bzw. kaum Platz für Monitore haben schwierig... An "InEarMonitoring" habe ich gar nicht gedacht, wäre mal 'ne Überlegung wert ;-)
 
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erniecaster
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Hallo!

DawnRazoR":3gtl5zea schrieb:
"Weg vom Amp" ist gerade bei mir 'ne Überlegung... allerdings gestaltet sich das in kleineren Clubs bzw. auf Bühnen die keinen bzw. kaum Platz für Monitore haben schwierig... An "InEarMonitoring" habe ich gar nicht gedacht, wäre mal 'ne Überlegung wert ;-)

Durch den Wegfall des Amps hinter dir gehst du einen Schritt nach hinten. Schon hast du vorne den Platz für den Monitor. So einfach ist das.

Was ist mit dem Sänger? Kein Monitor?

Gruß

erniecaster
 
A
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Guest
Kommt halt immer auf die Location an... Der Sänger hat in der Regel schon 'nen Monitor vor sich stehen, selbst in der kleinsten Hütte findet sich immer irgendeine Lösung ;-) Das mit dem Wegfall des Amps passt, dann wären auch Probleme mit evtl. auftretenden Rückkopplungen gelöst.
 
A
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DawnRazoR":2iuzzyu2 schrieb:
Zur eigentlichen Frage im Vorposting: Von der Kabelmethode, mit beiden Outputs die Effekt-Returns des ATTAX zu bedienen hab ich abgesehen, da die Variante eher für 2 separate Amps gedacht ist.

Das stimmt so nicht ganz. Eigentlich ist der Stereo-Out des GT-10 exakt zur Fütterung eines Stereo-Returns gedacht, du kannst das also genau so mit deinem Attax benutzen.

Was ich nicht verstehe: Bist du mit dem Sound deines Attax' zufrieden oder nicht? Es liest sich so, als wenn das GT-10 den Sound verschlechtern würde oder so...

Grundsätzlich kann man das GT-10 sehr formidabel an jegliche Amps anpassen.
Es gibt aber, speziell bei Gebrauch der 4-Kabel Methode (bzw. werden ja im Stereo-Betrieb sogar 5 daraus), etliches zu beachten.
Zu allererst sollte man die richtige Output-Variante wählen, bei der 4-K-Methode folglich Combo- oder Stack-Return (die nehmen sich übrigens fast nix).
Dann programmiert man sich einen Patch in dem sämtliche Amps und Effekte abgeschaltet sind (Bypass macht *nicht* dasselbe), die Loop aber aktiviert ist (Send und Return Level bleiben vorerst auf 100). Der Ausgangslautstärkeregler des GT 10 sollte mittig stehen.

Wenn alles gut läuft, sollte der Amp jetzt fast genau so wie ohne GT-10 klingen. Kleine Unterschiede sind natürlich auf das mittlerweile 4-fach gewandelte Signal zurückzuzführen, sowie vielleicht auf die aktive Pufferung.

Wenn es mit diesem neutralen Patch irgendwelche Probleme gibt, dann hat man es vielleicht mit einem Anpassungsproblem der Loop am Amp zu tun. Ist das der Fall, so kann man den Signalpegel der GT 10 Loop global (über System > Input/Output) zwichen +4 und -10 dB umschalten.
Seltsamerweise klingt bei meinem Laney LC50 (2-Kanal Vollröhre), dessen Loop-Level auch umschaltbar ist, eine Fehlanpassung (Laney auf +4, GT 10 auf -10) für meine Ohren am besten. Da sollte man also mal probieren, ob's was bringt.

So, jetzt kann man mit dem GT 10 natürlich auch nicht Scheiße in Gold verwandeln, aber es gibt durchaus ein paar Sachen, mit denen man seinen Amp vielleicht "aufbohren" mag.

Als Beispiel: Wenn der Send-Level des GT 10 auf 100 steht, so geht das Signal im Prinzip neutral in den Amp. So soll's ja im Prinzip auch erstmal sein. Aber bei meinem Laney klingen beide Kanäle irgendwie etwas "fester", wenn ich hier relativ deutlich weniger Gas gebe (die Gain Regler beider Laney-Kanäle sind ca. auf 12 Uhr). Und es klingt auch anders, als wenn ich am Laney den Gain verändere.

Dann: Die In/Out Sektion des "System" Menüs bietet ja einen globalen Equalizer. Damit rumzuexperimentieren lohnt sich sehr, gerade wenn man bspw. mit kleinen Speakern spielen muss. Die Mittenfrequenz einfach mal auf 500Hz (oder noch einen Rasterwert tiefer) gesetzt und leicht angehoben, schon wird's etwas fetter (von den Bässen würde ich eher die Finger lassen, da matscht es dann auch gerne mal).

Oder: Nehmen wir mal an, der Zerrkanal meines Amps ist nicht in allen Lagen so super. Da kann man wirklich unglaubliches per GT 10 anstellen. Sagen wir mal, ich will, dass der Kanal obenrum mehr singt. Naja, da braucht's dann einen Boost. Vielleicht sogar einen kräftigen. Kann dann aber passieren, dass die Sache plötzlich schrill klingt. Na und? Einfach den EQ des GT 10 hinter die Vorstufe gelegt und die Höhen korrigiert.
Übrigens nur mal so nebenbei: Das GT 10 bietet pro Patch bis zu 4 separate EQs an, drei davon sind frei plazierbar:
1) Den per "EQ" Knopf erreichbaren.
2 + 3) Die per FX1/2 wählbaren.
4) Den "Patch EQ" (keine Ahnung, wie sich der schimpft). Dieser liegt übrigens immer komplett am Ende der Signalkette.
Mit diesen EQs kann man tatsächlich sehr gut arbeiten. Allerdings sollte man sich durchaus schlau machen, wie denn ein parametrischer EQ funktioniert, um da auch wirklich das Optimum herauszuholen.

Eine letzte, kleine Sache noch am Rande, auch nur, weil ich gerade damit rumspinne: Das GT 10 bietet ja zwei relativ unabhängige parallele Signalwege. Ich habe da jetzt für einige Patches die Loop im einen Weg plaziert, da tönt also die Amp-Vorstufe, im anderen Weg sitzt einer der internen Amps. Und ein Sound, den ich jetzt wirklich sehr gut fand, war ein verzerrter Amp-Kanal mit einem nur ganz minimal verzerrten GT 10 Amp leise hinzu gedreht. So gibt's zwar ziemliches Brett, aber der Attack bleibt durch den quasi cleanen Amp immer noch erhalten.

Wie dem auch sei, abgesehen von ein paar unfassbar dämlichen Schwachpunkten (wo ich mich ehrlich frage, ob sie den Programmierern in's Hirn ge**ckt haben...) bietet das GT 10 einem extrem viele Möglichkeiten, den Sound nach den eigenen Vorstellungen anzupassen. Ich finde das super.

Ach ja, noch ein Tipp, für die DI-Spieler: Wenn man Amps anwählt, werden ja standardmäßig immer gewisse Speaker und Mics vorgewählt. Bei beiden ist Rumexperimentieren EXTREM sinnvoll. Ich habe für fast keinen meiner "Favourites" noch die vom GT 10 vorgeschlagene Kombination am Start und selbst die Herren Kollegen beim Musical haben die deutliche Verbesserung bemerkt, nachdem ich da vor etlicher Zeit das erste Mal so richtig gründlich dran rumgedreht hatte.

- Sascha
 
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Ach ja, zu den "weg vom Amp" Überlegungen:
Ich bin ein großer Fan neuer und digitaler Technologie, benutze Amp und Speakersimulationen quasi seit es die gibt (also ungefähr seit den Tagen der ersten H&K Redbox). Auch bin ich absolut überzeugt vom GT 10, für mich ist das, gerade live, eine der Top-Lösungen in diesem Bereich. Ferner bestreite ich bestimmt 50-80% meines Lebensunterhalts mit DI-Jobs, da ist also nur das GT 10 am Start.
Aber, ich kann nicht umhin, es zu sagen: Das GT 10 ersetzt (leider!) immer noch keinen richtigen Amp. Gerade was das Monitor- und Spielgefühl angeht haut das nicht hin. Ich habe in der letzten Woche endlich mal wieder 3 Gigs mit Amp spielen dürfen. Beim ersten Gig hatte ich noch einen RCF Wedge dabei (die sind ganz ausgezeichnet), weil ich sehen wollte, ob ich nicht doch auf Fullrange-Monitoring und keinen Amp umsteige. Aber sobald ich dann A/B mit dem Amp-Sound verglichen habe (und da war die Vorstufe des Amps nicht einmal involviert, der Amp hat lediglich laut gemacht), war mir unverzüglich klar, dass es genau das sein muss, nämlich ein Amp, der über einen Gitarrenspeaker läuft - wobei ich den Speaker übrigens tatsächlich für das wichtigste Glied in der Kette halte, nicht so sehr die Röhrenendstufe.

Fazit: Wann immer ich darf, benutze ich meine echten Amps. Und auch keine In Ears (das muss ich eh schon viel zu oft machen).
Das wird auch sicherlich noch eine gute Zeit lang genau so bleiben.

- Sascha
 
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Sascha Franck":14qepbo0 schrieb:

Sag mal Sascha - brauchst Du vielleicht Hilfe zum Editieren Deiner Beiträge? Wir stehen Dir gerne zur Verfügung - brauchst nur was sagen. :)


(Das gilt natürlich auch für die anderen Doppelposter.)
 
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W°°":25zwi2tm schrieb:
Sag mal Sascha - brauchst Du vielleicht Hilfe zum Editieren Deiner Beiträge?

Danke der Nachfrage, aber ich komme exzellent zurecht.

- Sascha

P.S.: Ja, ich hatte daran gedacht, den zweiten Beitrag dem ersten anzuhängen, es aber ganz bewusst nicht gemacht.
 
auge
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Sascha Franck":3ey9bdhq schrieb:
.......kein IE usw.........

Dann hast du dir das falsche Gerät gekauft. Ich spiele seit 2007 nur mehr DI über PAs, aktive Monitore bzw. Monitorwege. Freiwillig!
Mit jedem Eleven Rack kannst du das.....

Wenn ein Modeller/Sim/.../ das nicht kann hat er seinen Einsatzzweck verfehlt. Dann hätte er ein Multieffekt werden müssen.

Für die Feinspitze gäbs dann ja noch die Atomic Lösung....

EDIT: Ich hab schon in den 80ern GP8 + ADA + RedBox DI ohne Amp gespielt! Hat sogar damals geklappt!
 
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W°°":2kxt3jv3 schrieb:
Sag mal Sascha - brauchst Du vielleicht Hilfe zum Editieren Deiner Beiträge?

:lol: :lol: Ehe ich dem Erstickungstod zum Opfer falle:

Könnte es sein, dass dir urlaubsbedingt ein paar Wochen Franck durch die Lappen gegangen sind?

Wäre eine Erklärung für die vermutlich unfreiwillige Komik deiner Frage.

:lol: :lol:

Tom
 
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little-feat":yb69q6qm schrieb:
W°°":yb69q6qm schrieb:
Sag mal Sascha - brauchst Du vielleicht Hilfe zum Editieren Deiner Beiträge?

:lol: :lol: Ehe ich dem Erstickungstod zum Opfer falle:

Könnte es sein, dass dir urlaubsbedingt ein paar Wochen Franck durch die Lappen gegangen sind?

Wäre eine Erklärung für die vermutlich unfreiwillige Komik deiner Frage.

:lol: :lol:

Tom

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=TnWhYTG2g6c[/youtube]

Tom! 1:18 bis Ende!
 
little-feat
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auge":1igzejqu schrieb:

1:18 bis Ende?

Nö, heute nicht….spätestens 00:14 bin ich im Bett. Bis 7:30

Ich weiß, wie es gemeint war, aber trotzdem…danke für den Link. Schön, dass es der letzte Outlaw aus Schleswig-Holstein bis über die Alpen geschafft hat.

Rötger Feldmann for President!! :banana: :banana:
 
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auge":34xnqav9 schrieb:
Dann hast du dir das falsche Gerät gekauft.

Nein, ich habe, in Anbetracht der Größe und Praktikabilität, genau das richtige Gerät gekauft. Geld spielte dabei übrigens quasi keine Rolle, nur kommt ein Rack für mich fast nie in Frage (deshalb auch kein Axe-FX, welches ich lange Zeit erwogen habe) und auch soundseitig finde ich das GT 10 sehr gelungen.
Mir geht es auch weniger darum, wie es aus der Anlage schallt, sondern wie das Monitoring für mich selber ist. Und ich mag's eben lieber ohne In Ear System. Ferner finde ich den direkten Impuls eines echten Gitarrenamps einfach geil. Auch gute Monitore (wie der von mir erwähnte RCF) können dieses Gefühl nicht ersetzen.

- Sascha
 
A
Anonymous
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little-feat":1v182asv schrieb:
Könnte es sein, dass dir urlaubsbedingt ein paar Wochen Franck durch die Lappen gegangen sind?

Könnte es sein, dass dir hirnmangelbedingt der Sinn für Humor komplett durcheinander geraten ist?
Wenn du da schon fast erstickst, dann wüsste ich gerne, was passiert, wenn du mal was wirklich Lustiges liest.
Aber vielleicht ist es ja einfach nur, dass du mir mal wieder wie ein kleiner Forennerd hinterherstalkst. Wäre ja nicht das erste Mal. Komisch, dass gerade *du* dich über mich echauffierst.

- Sascha
 
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Anonymous
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Nanana... ich hab' ja keinen Plan was Ihr da so untereinander noch an offenen Baustellen habt, bin ja noch recht neu hier im Forum, daher will ich mich da auch nicht großartig einklinken... ;-)

Deswegen mal wieder zurück zur eigentlichen Überlegung:
(hatte ja auch mal kurz angedacht neues Equipment anzuschaffen, war in einem anderen Thread : Klickst Du hier!
sorry wenn ich da einen unnötigen zusätzlich aufgemacht haben sollte)

Gestern habe ich mir also mal 'nen halben Tag im Proberaum gegönnt (Urlaub sei Dank)
Mit verschiedenen Einstellungen und Ausnutzung des Bandequipments bin ich nun zu folgendem Entschluß, und wohlgemerkt: für mich ansprechendsten Lösung, gekommen...
Sicher gibt es da noch optimalere Möglichkeiten - aber ist halt immer Geschmackssache - dafür sind Foren ja da um sich auszutauschen ;-)

Mit dem GT10 bin ich soundtechnisch hochzufrieden. Was mir im Prinzip fehlte war nur der Bassdruck den ich beim ATTAX vermisst habe. Da es "leider" eine hinten offene Combo ist, werde ich noch zusätzlich eine geschlossene 2x12" Box dazustellen - klang jedesmal mit anderen Boxen zusätzlich diekt wuchtiger. Der Amp leistet 2x120W an 4 bzw. 2x90W an 8 Ohm - reicht mir dann auch für den Proberaum / für kleinere Gigs vollkommen aus. (Hab mal spaßeshalber eine Aktive-MonitorBox alleine am GT10 betrieben - klang prima ^^)

Zur Verkabelung: Ich werde nun im Proberaum mit dem GT10 direkt in den Return des ATTAX gehen - so nutze ich lediglich die Endstufe des ATTAX (war auch der Grundgedanke im anderen Thread) Klanglich sollte sich dann auch nicht viel tun wenn ich entweder direkt mit dem GT10, bzw. über den Line-Out des ATTAX, ins Mischpult gehe - vorausgesetzt der Mischer frikkelt nicht im Endmix großartig herum. Wie's dann Live in der Praxis ausschaut werde ich dann bei Gelegenheit ja "zu hören" bekommen, an zu wenigen Kabeln für den Notfall sollte es jedenfalls nicht scheitern ;-)
 
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Anonymous
Guest
DawnRazoR":34rwtmal schrieb:
Klanglich sollte sich dann auch nicht viel tun wenn ich entweder direkt mit dem GT10, bzw. über den Line-Out des ATTAX, ins Mischpult gehe

Naja, das sehe ich nicht so.
Klar, das GT-10 bietet gute globale Anpassungen, aber gerade bei den Speaker- und Mic-Simulationen kann man doch sehr ins Detail gehen, was der Attax Line Out nicht erlaubt. Und wie ich schon sagte, die Unterschiede können recht drastisch ausfallen.
Ich habe jedenfalls gemerkt, dass ich für alle Setups letztendlich meine Sounds separat anpassen musste. Ok, man muss das nicht unbedingt machen, aber ich will mich nur mit so wenigen Kompromissen wie möglich einlassen. Folglich habe ich fast alle Patches drei mal vorliegen:
- Mit LC 50 (dann auch inkl. Laney Preamp).
- DI, also nur GT 10
- Mit Fender Twin, bei dem ich fast ausschließlich die Endstufe benutze.

Dann gibt's noch ein Zusatz-Setup für Inputs irgendwelcher cleaner Amps, wenn ich mal über was nicht eigenes spielen muss.
Und demnächst kommt noch ein Setup für den Booge MkIV (gerade in Reparatur) hinzu.

Wie gesagt, das ist zwar alles viel mehr Programmierarbeit, ich hatte anfänglich auch gehofft, alle Patches immer nur per Master-Setup modifizieren zu müssen, aber der Aufwand lohnt sich meiner Meinung nach einfach sehr.

Mittlerweile sind's im Übrigen schon so viele Patches geworden, dass die nicht mehr zeitgleich in's GT 10 passen, aber da ich sowieso fast immer 'n Laptop mitnehme, habe ich die dort per Librarian abgelegt und kategorisiert.
Irgendwann werde ich dann vermutlich eine Latte von allen möglichen und unmöglichen Kombinationen beisammen haben, so dass ich das Benötigte immer nur schnell aus'm Rechner laden muss.
Blöde ist nur, dass man sich alle system-weiten Settings (also Master EQ, Master Controller Mapping, etc.) nicht auch separat abspeichern kann, deshab versuche ich auch, die relativ selten zu bemühen, bzw. bei irgendwelchen Soundchecks zumindest den EQ auf neutral zurückzustellen.

- Sascha
 

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