Der Prog-Rock Thread


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Anonymous
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So da der Live-Thread zum Neil Morse Konzert gerade ziemlich zweckentfremded wird und wir Proggies eh in der Unterzahl hier sind, gebe ich uns mal ein genrespezifisches Fachsimpel-Zuhause;)

Also hier darf über alles, Vorlieben, Abneigungen, Plattentips, Musikerdiskussionen etc. rund um Art- und Progressive-Rock- sowie entsprechendem Metal diskutiert werden.

Rock on! :cool:
 
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Larryboogie
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Supi ;)
Meine (aktuellen )Favs:
- Pain of Salvation
- DT
- Opeth
- die alten Spock´s
- Porcupine Tree
- Symphony X
- Arjen Lucassen
- Transatlantic
- ARK
- Queensryche war für mich immer so "halb"- Prog

...Treshhold, Enchant...aber da wirds schon dünner!!!
 
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Anonymous
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Dann erstmal ganz grundsätzlich:

Progressive Rock ist für mich ein lebendes, atmendes sich veränderndes Genre, welches leider viel zu lang nurauf den klassischen Heavy Rock und Metal der 80er sowie den ursprünglichen Art-Rock gemünzt war.

Für mich sind Bands wie Incubus beispielsweise um ein vielfaches progressiver als Band wie beispielsweise Shadow Galery und Co.

Meine derzeit bevorzugten Truppen sind dabei über alle Färbungen dieser Stilprägung verteilt.

Dream Theater
Spock´s Beard
Porcupine Tree
Incubus
Animals As Leaders
Tesseract
Meshugga
Mastodon
Marillion
Yes
Rush
und seit neuestem bin ich tierisch fasziniert von King Crimson :cool:
 
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Larryboogie
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YES und RUSH haben mich irgendwie noch nicht recht packen wollen...kommt ebstimmt noch! Sind ja unbestritten Könige ihres Genres!!!
 
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Um genau zu sein kam ich speziell durch Yes und Genesis erst auf meinen damaligen 70ies Trip, der mir dann auch Pink Floyd, Rush oder Led Zeppelin beschert hat.

Yes war mein Einstieg und zwar mit der 80125 von 80 oder 81. Das ist dieses silbergaue Cover-Artwork und das Alvbum mit dem Yes sich in die 80er Pop-Gefilden einarbeiteten und so zu ihrem bis heute einzigen wirklichen Radiotauglichen Hit kamen: "Owner of a lonely Heart".

Bei der Platte ist es zudem recht einfach sich auch trotz der ungewohnten Klänge die Einflüsse aufgrund der Spielarten und polyrhytmik etc. vorzustellen, was seiner Zeit die Jungs von Dream Theater angefixt hatte.
 
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Hi,

schöner Thread!

Wie man an meinem Nick ablesen kann hatte ich mal eine Pain of Salvation Phase. Zum Prog allgemein bin ich wohl damals durch Dream Theater gekommen und hab mich dann über die Jahre durch so ziemlich alle Spielarten gehört, erst die metallischeren wie Symphony X, Opeth etc. dann jazzlastigere Sachen wie Flower Kings oder eben modernere Ableger wie Porcupine Tree oder Pure Reason Revolution etc.

Leider habe ich das Gefühl die letzten 5 Jahre ca. dass sich die etablierten Musiker einfach nurnoch selber kopieren und sich alles wiederholt. Gerade von diesen, bekannteren Gruppen würde ich mir etwas mehr Mut oder innovation wünschen. Beispiel Dream Theater - mittlerweile kann man afst schonerahnen was beie inem neuen Song als nächstes passiert, wenn man dagegen die Instrumentalfraktion bei Liquid Tension Experiment sieht ist es eine ganz andere Lust auf Musik - nagut, das ist jetzt sicher auch schon 10 Jahre her (?). Positives Beispiel hingegen für mich Devin Townsend der es dochs chafft einen immer wieder aufs neue zu überraschen udn alte Strunkturen aufzubrechen, wobei da auch gut 1/3tel Ausschussware ist. Entdecke daher die letzten Jahre eher andere Musikrichtungen für mich, wo wirklich noch "progressives" im Wortsinn passiert oder wenn nicht das, zumindest für mich "neu" ist.

Nachtrag: Also aktuell ist es dann wohl eher Crippled Black Phoenix, VAST, The Pineapple Thief, Devin Townsend, Anathema und sow eiter was mich in der Progszene begeistern kann ...

... puh, soviel zum Einstieg mal von mir ;)

Gruß,
Jacques
 
muelrich
muelrich
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Da ich aj ein alter Sack bin, der seit Beginn der 70ger Musik hört/macht, habe ich viel zu viel zu nennen. Ganz grob kann man sagen:

70ger: Gentle Giant, King Crimson, Yes Genesis, ELP
80ger: Dixie Dregs, Rush, Saga, Pekka Pohjola
90ger: Flower Kings, Dream Theater

Aber bevor ich was vergesse: wer richtig eintauchen will, kann ja mal nachlesen, was ich so alles gehört habe:

www.hans-ulrich-mueller.de/music/ProgRockCDs.pdf
 
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Die erste VAST ist genial und liegt bei mir immer wieder regelmäßig im Player, genau wie Devon Townsend. Fand ihn schon als reinen Sänger bei Vais Sex & Religion atemberaubend, aber seine Solo-Platten, vor allem die ersten erschienenen fern ab von Strapping Young Lad haben mich einfach aus den Socken gehauen.

Bei DT sehe ich es genauso, SDOIT war zeitweise hervorragend, hat aber schon eindutigen Verschließ gezeigt, die vier Alben danach boten noch mehr Licht und Schatten, wobei Blac Clouds schon eine positivere tendenz erahnen lies, Dramatic Turns hingegen ist für mich ein richtig starkes Album und vielleicht das stärkste der Band seit I&W, welches hinsichtlich der Qualität des Songwritings aber auch der Kreativität bei den Solo-Parts für mich nach wie vor DAS Dream Theater Album schlecht hin ist.
 
A
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Guten Nachmittag,

Interessant, interessant. Meine Vorlieben für Prog Rock sind beinahe Deckungsgleich mit denen von Jacques. Bei mir hat's unbewusst mit Pink Floyd angefangen - später bin ich dann, zu 'Images and words'-Zeiten, an Dream Theater gelangt, die man damals auch noch live geniessen konnte. Seit vielen Jahren bin ich auch ein Symphony X-Anhänger, die ich zwischenzeitlich dem Grossteil des Schaffens von Petrucci & Co. vorziehe. Speziell die letzten beiden Alben, 'Paradise Lost' und 'Iconoclast', haben es mir langfristig angetan. Auf Porcupine Tree bin ich erst über 'In absentia' gestossen - das, was vorher war, gefällt mir nur bedingt. Alles ab 'In absentia' bezeichne ich als göttlich. Opeth begleiten mich auch schon länger, wobei mir 'Heritage' nur bedingt gefällt. Irgendwie habe ich den Zugang zu diesem Album noch nicht so richtig gefunden. Spannend finde ich die Kollaboration von Mikael Akerfeldt und Steven Wilson namens Storm Corrosion. Ich habe die Scheibe damals blind gekauft - und war sehr überrascht von dem, was mich da aus den Boxen begrüsste. Devin Townsend habe ich auch immer auf dem Plan und verfolge seine sehr (kreative) Karriere seit seinem Beitrag auf Vai's Sex & Religion, welches ich übrigens verdammt gut mag. Ocean Machine, Physicist und Terria sind meine Favoriten. Anathema haben ja letztes Jahr mit 'Weather systems', neben Threshold's 'March of progress', meine persönliche 2012er-Scheibe rausgebracht. 'Falling deeper', 'A fine day to exit' und 'Handsight' befinden sich aktuell auf meinem iPod. Arjen Lucassen's Star One ist auch ständig auf Rotation, so auch Guilt Machine und Ayreon. Rush habe ich mir letztens auch mal wieder gegönnt (bei der abendlichen Arbeit daheim)...

...vielleicht nicht sehr rockig, aber eher metallisch: Evergrey, Nevermore und Fates Warning...

Verdammt, dieser Fred löst in mir grad ein 'Ich-muss-heim-und-meine-CD-Sammlung-nach-mehr-durchstöbern'-Gefühl aus.

Grz, Marco
 
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Julle
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Hey!

Ich habe mich ja auch schon im vorherigen Thread eingeklinkt, also dann auch hier.
Ich bin im Progressive Genre noch nicht so bewandert, dafür höre ich das noch nicht lange genug... Und die Bands die ich höre, gehören auch alle eher jüngeren Semestern an.

Wie schon erwähnt, im ProgRock Bereich sind Stand jetzt Coheed and Cambria die absolute Nummer 1 für mich! Man muss die Stimme nicht mögen (ich steh total drauf), und die Band war wie soviele m.M.n. auf ihren ersten CDs auch stärker, aber ich freu mich trotzdem auf die neue Pladde (heute in 14 Tagen ist Release). Die Band vereint einfach alles, was mich an dieser Musik fasziniert: Keine "normalen" Songstrukturen, viel unvorhersehbares, immer interessant und trotzdem nie "lärmig", sondern teilweise mit wirklich wunderbar süßlichen Pop-Melodien. Großartig!

Dicht dahinter kommt dann bei mir Protest The Hero, die wie ich finde den schönen Spagat zwischen RocknRoll (vorallem der Gesang) und Metal schaffen (Die Gitarren).
In ähnliche Kerbe schlagen The Dillinger Escape Plan, die ich allerdings nicht so häufig höre, weil mir das auf Dauer meistens dann doch zu anstrengend ist. Man halte bei Youtube nach dem Track "Endless Endings" Ausschau und ihr wisst was ich meine.

Außerdem finde ich das Genre, bzw. nennen wir es "Bewegung" Djent oft recht interessant. Hier vorne weg natürlich Meshuggah (fast ja schon legendär), aber auch Periphery, Textures oder Animal As Leaders.

Sonst mag ich aus der Metal-Ecke noch Between The Buried And Me, Mastodon, Opeth und Mutiny Within.

Dream Theater allerdings finde ich wirklich zum weg laufen, fürchterlich, unglaublich nervtötend und peinlich.
Wenn ich Metal hören will, sollen die Eier haarig sein und nicht von Windmaschinen in ihrer makellosen, glatten Nacktheit angeblasen werden, während ein dezent rosa-schimmerndes Licht eine Textzeile wie "If I die tomorrow, I'll be allright because I believe that after we're gone the spirit carries on" noch viel schnulziger und platter macht, als sie es eh schon ist.


Wie gesagt - viel neuerer Stuff, vielleicht ist ja für den ein oder anderen auch noch ein bisschen was bisher unbekanntes dabei - falls ja, viel Spaß beim reinhören.
 
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Ohja, Textures find ich auch klasse ... man vergisst immer vieles zu nennen. Pink Floyd war eigentlicha uch der richtige Einstieg damals. Und schon der Unterschied zwischen den beiden Bands zeigt was es so interessant macht. Ist einfach ein total breites Feld.

Leider lösen sich die letten jahre viele Bands auf. Oceansize war eine grandiose Truppe. PoS ist eigentlich von der Besetzung her auf Gildenlöw + "angeheurte Truppe" geschrumpft ...

Amplifier habe mit The Octopus auch ein tolles sehr rockiges Album rausgebracht. Auf Demians neuen Release bin ich auch gespannt. Alles eher so Bands die ich nichtmal Prog nennen würde. Eher Rock mit interessanter herangehensweise. Der Begriff Prog ist irgendwo doch schon ziemlich ausgelatscht mittlerweile.
 
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Julle schrieb:
Dicht dahinter kommt dann bei mir Protest The Hero, die wie ich finde den schönen Spagat zwischen RocknRoll (vorallem der Gesang) und Metal schaffen (Die Gitarren).

Das 'Fortress'-Album ist ein Knüller. Wurde mir von einem guten Freund empfohlen, blind gekauft - und dann der Schock. Ich konnte zuerst nicht viel damit anfangen, muss ich ehrlich sagen. Mit der Zeit, als sich die Ohren und Gehirnwindungen an diese speziellen Songs langsam gewöhnt hatten, kamen immer mehr tolle Melodien zum Vorschein. Die Musik von Protest the hero kann man nicht jeden Tag hören - und nicht in jeder Verfassung. Reinhören ist empfehlenswert.

Übrigens kommen mir grad noch die Polen 'Riverside' in den Sinn. Auch sehr empfehlenswert, wenn man auf Pink Floyd und Porcupine Tree steht. Ein Ohr wert sind auch die 'The Alchemy Index'-Scheiben, 'Fire & Water' und 'Air & Earth', von 'Thrice'.

Grz, Marco

Edit: ...letztens wieder ausgegraben...'Mer de noms' von 'A perfect circle'
 
A
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Hi!
Ab und zu hör ich auch DT (die ganz frühen und die aktuelle) und Vai mit Devin Townsend kenn ich auch. Bin ansonsten in dem Genre jetzt nicht soooo zu Hause. Aber egal ... :p

Was mich nachhaltig beeindruckt hat, waren die Auditions von Dream Theater, als die den neuen Drummer gesucht haben. Ich dachte ja, dass nach Portnoy Schluss sein wird, aber weit gefehlt. :shock:

Zieht es euch mal rein. Sehr interessant! Leider sind die Videos der anderen Bewerber anscheinend nicht mehr online, schade. Aber Mangini kann man noch anschauen. Lohnt sich!

Gruß
Micha
 
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Mer de Noms war damals ein Blindkauf nach der ersten Single. STarkes Alternative Album. Für mich aber auch weniger prog.

Und wie ich im Eröffnungspost ja auch schrieb, wird Prog meines Erachtens heute für eine gewisse Stilrichtung des Hard`n Heavy-Sktors verwendet, dabei sind sehr viele eben alles mögliche nur nicht progressiv.

Für mich bedeutet Progressiv auch nicht zwingend gefrickel oder verschachtelte und wechselnde Taktarten/Tonarten im Minutentakt. Auch kann ein 3 Minuten-Song mitunter in meinen AUgen progressiver sein, als ein 20-minütiger Schinken. Und im UImkehrschluss ist nicht jede Band die lange Songs schreibt dadurch automatisch prog.

Progressive Rock heisst für mich, offen für Neues zu sein. Das heisst nicht das Rad neu erfinden, sondern sich aktiv mit den Bedürfnissen eines Songs auseinanderzusetzen. Solo, ja, nein, Stilbruch innerhalb des Songs, ja/nein, Schuffle mit High-Gain-Riff? Wieso nicht etc... erlaubt ist was gefällt und wenn mir etwas nicht gefällt, dann wenn man sich selbst um seine musikalische Freiheit bringt.
 
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Julle
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Marco23 schrieb:
Julle schrieb:
Dicht dahinter kommt dann bei mir Protest The Hero, die wie ich finde den schönen Spagat zwischen RocknRoll (vorallem der Gesang) und Metal schaffen (Die Gitarren).

Das 'Fortress'-Album ist ein Knüller. Wurde mir von einem guten Freund empfohlen, blind gekauft - und dann der Schock. Ich konnte zuerst nicht viel damit anfangen, muss ich ehrlich sagen. Mit der Zeit, als sich die Ohren und Gehirnwindungen an diese speziellen Songs langsam gewöhnt hatten, kamen immer mehr tolle Melodien zum Vorschein. Die Musik von Protest the hero kann man nicht jeden Tag hören - und nicht in jeder Verfassung. Reinhören ist empfehlenswert.

Aus aktuellem Anlass 'ne kleine Anekdote zur Band:
Die Jungs produzieren gerade ein neues Album, was ausschließlich über die Fans (mich eingeschlossen) finanziert wurde.
Nach ewigen Streiterein mit Lables und teilweise Minusgeschäften(!) mit der Produktion von CDs (und dabei dachte ich, die wären eigentlich recht groß) haben sie sich dazu entschlossen aus ihren Verträgen auszusteigen und es selbst zu versuchen.
Der Weg: Wir bieten den Fans exklusive Angebote (also die CD als physikalischen Datenträger im Digipack, ne LP Version, TShirts usw., aber auch sowas wie "Party mit Bandmitgliedern" oder "Protest The Hero Covern alles was ihr wollt") zu bestimmten Preisen. Also quasi eine Vorabfinanzierung des ganzen Krams. Das Ziel war es, 125.000 Dollar zusammenzukriegen, die Kampagne lief einen Monat. Die Grenze war nach 4 Tagen oder so schon erreicht, alles was drüber geht, wird in Touring usw gesteckt.
Außerdem hat sich die Band dazu verpflichtet, alle Kosten für das Album genau aufzuschlüsseln. Als Gage sind übrigens 800 Dollar pro Bandmitglied pro Monat angedacht. Vielleicht stimmt das nicht ganz und man hat mit Zahlen jongliert, ich finde es trotzdem eine gute Idee, die ich gerne mit dem Kauf des Digipacks für 25 Dollar unterstützt habe. Wenn die CD rauskommt, bekomme ich exklusiv das Digipack nach Hause geschickt - portofrei.

Vorallem zeigt aber die Aktion, dass selbst die vermeintlich "Größeren" des Genres Probleme haben, von ihrer Musik zu leben. Das finde ich schade und auch ein wenig traurig, deshalb war ich gern Teil der Kampagne.
 
A
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Ich bin ja auch beim Prog-Rock-Zirkel mit bei:
angefangen hat's bei mir Yes und Genesis, dann kamen relativ schnell Rush, denen ich bis heute die Treue halte.
Da ich als Teenie nicht wusste, ob ich Alex Lifeson oder Geddy Lee sein wollte, spiele ich heute auch Gitarre und Bass.
Peter Gabriel finde ich immer noch stark, Sledgehammer gehört vor allem wegen Tony Levin zu meinen Alltime-Faves. Genauso wie die Sachen, die Tony Levin mit King Crimson gemacht hat.
Pink Floyd natürlich, die Delicate Sound of Thunder Tour war mein erstes "richtiges" Konzert und Guy Pratt am BAss fand ich um einiges grooviger als Waters.
Wo wir bei PF sind, Airbag aus Norwegen finde ich auch richtig gut. So würden Pink Floyd vielleicht kligen, wenn nach Aniamls nicht The Wall gekommen wöre :)

Muse, dürfen die hier auch rein? Irgendwie auch Progrock für mich.
Crippled Black Phoenix haben mich auch überrascht, vor allem wegen der symphonischen Passagen und den wenigen Gesangsbeiträgen.

Porcupine Tree muss ich auch nennen, und alles was Steven Wilson sonst so in seiner Freizeit "verbricht".
Vor allem die "neue" Liveband von SW mit Guthrie Govan, Nick Beggs und MArco Minnemann gefällt mir, und ich bib auf das neue Album gepsannt.

Sigur Ros find ich auch klasse, Tool muss ich auch nennen.

Zu Marillion habe ich erst letztens wieder gefunden, Steve Hogarth hatte ich gar nciht so auf dem Schirm, muss aber sagen, dass mir die Sachen mit Ihm besser gafallen als das Fish-Zeugs.
 
muelrich
muelrich
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Thorgeir schrieb:
muelrich schrieb:
Fly by Night (1975)
Caress of Steel (1975)
2112 (1976)
A Farewell to Kings (1977)
Hemispheres (1978)
:wtf:

Die erste Rush, die ich in die Finger, ähm, zwischen die Ohren bekommen habe, war die Permanent Waves von 1980, die im übrigen bis heute meine absolute Lieblings CD von Rush ist, auch wenn viele die Moving Pictures als solche bezeichnen. Dann habe ich alles von vorher gekauft und eine Zeitlang auch alles danach.

Wo wir bei den 80gern sind: Irgendwann in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts hab ich in Bonn live Pekka Pohjola live gesehen. Danach auch lange Zeit einer meiner Favoriten.
 
A
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Für Prog Fans vielleicht interessant:
die Prog Britannia Serie der BBC:
http://www.youtube.com/watch?v=Rt6uWZpIiMY
http://www.youtube.com/watch?v=lZ8zYI6ZQGI
http://www.youtube.com/watch?v=Sqgg-QAMAzQ
http://www.youtube.com/watch?v=vVwMczOsIPs
http://www.youtube.com/watch?v=IlznYUVe4Dw
http://www.youtube.com/watch?v=D1DqvUS1vB8
http://www.youtube.com/watch?v=bOKMR_rUtrg
http://www.youtube.com/watch?v=3SwMg6VM96Q
http://www.youtube.com/watch?v=to-yu0gKoYM

Viel Spass!
 
A
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straycatstrat schrieb:
Muse, dürfen die hier auch rein? Irgendwie auch Progrock für mich.
Crippled Black Phoenix haben mich auch überrascht, vor allem wegen der symphonischen Passagen und den wenigen Gesangsbeiträgen.

Unbedingt! Find die sind "fortschrittlicher" also proggiger in dem Sinne als manche Bands in diesem Genre ;) Hör ich auch immer wieder gerne.
 
A
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Hm, stimmt. Bei den letzten beiden Alben gibts jeweils einen Song wo man denkt die kopieren sehr bewusst Queen.

Was ich total an deren Musik mag, ist dass fast jeder Song ein Eigenleben besitzt. Also wenn man ein Album hört man nicht einen Grundsound hat, der nur leicht durchvariiert wird. Das können wenige Bands. Muss man auch nicht, aber finds ganz nett manchmal.
 
bebob
bebob
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bei Fön, Blick über die Spree
Ich weiss jetzt nicht, ob das Progrock ist, ich sehe das aus der Gitarristensicht, was ich immer mal wieder gerne höre ist, Living Color oder Pantera, geht schon stark in Metal, die Gitarrensolos sind aber immer schön progressiv bei diesen Bands, da Konventionen üblicherweise ( Solospiel der Gitarren) nicht beachtet werden. Einfach mal googeln.
 
A
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Pantera war jedenfalls ihrer Zeit weit voraus, als sie damals Vulgar Display of Power und Far beyond driven veröffentlichten.

Vergleich mit ....garnichts und Dimebag war eyxtrem Groovy, extrem Kraftvoll, hammer Sound und hat jeden Ton mit vollem Einsatz und richtig viel Cojones gespielt. Seine Soli müssten meines Erachtens nahezu immer Pentatonik und Blues-Scale orientiert gewesen sein, was jedoch seiner Brilanz keinen Abbruch tut.

Bis heute einer meiner Top-3 Metal-Gitareros. Letztlich haben sie aber den sogenannten Groove-Metal initiiert,also alles von Limp Biskit über Clawfinger etc....Pantera waren die Vorreiter und die wohl härteste Band ihrer Zeit, zumindest in meinem Empfinden. Die ganzen Grindcore Geschichten usw. waren für mich eher anstrengend anstatt hart. Aber das muss jeder für sich selbst einordnen.

Muse hingegen erinnern finde ich schon immer relativ stark an Queen, ohne diese zu kopieren. Finde ich ebenfalls ziemlich progressiv, genau wie die ersten Dregd-Alben. Allerdings hat die Band nach Catch without arms leider nurnoch Mist veröffentlicht...
 
 

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