Digitech Mosaic 12- string effect pedal


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Ich habe eine ziemliche Schwäche für 12- String- Gitarrensounds, nicht ausschließlich à la Byrds aber doch als gern genommene Klangfarbe in der Palette (z.B. XTC: Senses Working Overtime, Mayor Of Simpleton, usw. oder wie Petty und Campbell es phasenweise eingesetzt haben).
Ich besitze auch eine hervorragende Rickenbackerkopie, trotzdem war bei mir 12- String immer dem Recording vorbehalten, da ich im Live-Betrieb nicht zwischen Tele und Ricky wechseln will und weil (und dies ist für mich das Hauptargument) ich oft die 12- String eigentlich nicht für einen ganzen Song brauche, sondern nur für Teile davon.
Nun gibt es das Digitech Mosaic, ein Pedal, das eine 12- String emulieren soll.
http://digitech.com/en-US/products/mosaic
Ich nutze es jetzt seit einigen Wochen und was soll ich sagen? Es funktioniert fantastisch und gibt selbst mir als Player die (fast) perfekte Illusion, tatsächlich eine 12- String zu spielen.
Ein 12- String - Sound nur im Chorus? Kein Problem.

Ich plaziere das Pedal übrigens an erster Stelle meiner Signalkette, klarerweise. Dahinter passierende Verzerrungen vom Amp oder durch andere Pedale klingen so, wie man das erwarten würde.

Technisch ist wohl intelligentes Pitch- Shifting am Start sowie ein Doubler, an Regelungsmöglichkeiten gibt es nur 2 Potis, eins für das Zumischen des gepitchten Signals, eins für dessen Höhengehalt (Humbuckergitarren bekommen mehr Höhen spendiert als eine Tele, klar). Die Ergebnisse sind wirklich verblüffend.
Beim Spielen auf den oberen 2 Seiten wird lediglich ein Double- Tracking mit leichter Verstimmung erzeugt, die unteren 4 Seiten erzeugen eine gepitchtes Signal mit einer Oktave nach oben plus leichte Verstimmung plus Double Tracking. Also wie im richtigen Leben.
Natürlich hat die Intelligenz des Pitch- Shifting auch ihre Grenzen: spiele ich im Terrain der Tonhöhen der B- und hohen E- Saite aufwärts, jedoch auf tieferen Saiten in höheren Lagen, bekomme ich irgendwann keine Oktave aufwärts mehr, sondern den Double- Track mit Verstimmung, was ich aber eigentlich sehr praxisgerecht finde, denn echte 12- Strings sind in hohen Lagen auf den tieferen Saiten bekanntlich ja intonationsmässig sehr empfindlich.
Was gibt's noch? Einen gut funktionierenden True- Bypass und ein Netzteil. Nichts brummt, nichts rauscht.
Mein Fazit: Klasse! Mein Lieblingspedal bis auf weiteres.
 
therealmf
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the right side of the rhine (=left)
Klingt wirklich überzeugend in dem Demo, vielleicht von der ganz extremen Einstellung "alles voll auf" mal abgesehen, da wird's oben rum doch etwas künstlich. Aber bei praxisgerechter Einstellung: toll!
 
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Doc Line6forum schrieb:
Natürlich hat die Intelligenz des Pitch- Shifting auch ihre Grenzen: spiele ich im Terrain der Tonhöhen der B- und hohen E- Saite aufwärts, jedoch auf tieferen Saiten in höheren Lagen, bekomme ich irgendwann keine Oktave aufwärts mehr, sondern den Double- Track mit Verstimmung, was ich aber eigentlich sehr praxisgerecht finde,,,

Das oben geschriebene muß ich in einem Punkt auch nochmal revidieren.
Das Mosaic erkennt tatsächlich, ob ich ein hohes G auf der hohen E- Saite 3. Bund spiele (>> addiert lediglich einen Double Tracker) oder ob ich es auf dem 12. Bund der G-Saite oder 17. Bund der D- Saite spiele (>> addiert eine Oktave hinzu).

Das Pitch- Shifting ist also noch intelligenter als angenommen, möglicherweise wird der Bassanteil der Saite als Anhaltspunkt genommen, ob auf die eine oder die andere Art und Weise gepitcht wird. Verblüffend.
 
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therealmf schrieb:
Klingt wirklich überzeugend in dem Demo, vielleicht von der ganz extremen Einstellung "alles voll auf" mal abgesehen, da wird's oben rum doch etwas künstlich. Aber bei praxisgerechter Einstellung: toll!

Da stimme ich dir zu, Markus. Alles voll auf ist auch für mich gerade so der Regelbereich, wo ich sagen würde: Jetzt ist es nicht mehr praxisgerecht.
Ich kenne keine 12-saitige, die den Oktavbereich so sehr betont, wie das dann der Fall ist.
Aber bis kurz vor voll ist alles praktikabel.
 
BruderM
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Die scheinen da im Grundsatz einen ziemlich brauchbare Echtzeitanalyse-Algorhythmus zu haben (was für ein Ausdruck.... :roll: )
Passt von der Grundidee her zum Trio und zum (bei mir neuerdings eingesetzten) LiveFX-Vocalist, der in Echtzeit Harmonien und Timing erkennt und für die Berechnung von Tonhöhen und Echozeiten umsetzen kann.

Haben die scheinbar mittlerweile echt im Griff :shock:

LG
Marc :shock:
 
E
erniecaster
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Hallo,

die letzten Neuerscheinungen bei Digitech finde ich zwar für mich völlig uninteressant aber doch beeindruckend.

Ich könnte mir vorstellen, dass die bald mal einen Multi/Modeler rausbringen, der sich sehr an die Oberliga ranrobbt.

Gruß

erniecaster
 
A
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Guest
Doc Line6forum schrieb:
Ich habe eine ziemliche Schwäche für 12- String- Gitarrensounds, nicht ausschließlich à la Byrds aber doch als gern genommene Klangfarbe in der Palette (z.B. XTC: Senses Working Overtime, Mayor Of Simpleton, usw. oder wie Petty und Campbell es phasenweise eingesetzt haben).
Ich besitze auch eine hervorragende Rickenbackerkopie, trotzdem war bei mir 12- String immer dem Recording vorbehalten, da ich im Live-Betrieb nicht zwischen Tele und Ricky wechseln will und weil (und dies ist für mich das Hauptargument) ich oft die 12- String eigentlich nicht für einen ganzen Song brauche, sondern nur für Teile davon.
....

Ja, genau so ist es bei mir auch - und unsere musikalischen Vorlieben decken sich ja auch! Und eine sehr gute Rickenbacker-Kopie habe ich auch (siehe Galerie), die ich live auch nur seltenst einsetze...
Deshalb habe ich mir das Mosaic sofort bestellt.
Aaaber: ich werde es wieder zurück schicken.
Ehrlich gesagt, hatte ich mir nach deinem positiven Review mehr von dem Pedal erwartet. Für mich klingt es - auch wenn der Tone-Regler weit runtergeregelt ist - immer noch viel zu "künstlich". Und ich meine auch sowas wie Latenz zu hören.
Okay, ich habe das nur beim alleine spielen getestet und nicht im Bandkontext, wo sich das vielleicht etwas verliert.
Aber es klingt nicht wirklich sooo viel besser, als ein Sound, den ich mir im Boss GT-10 gebastelt habe (für den Song "Weight of the world" u.ä.), deshalb bye-bye...
 
A
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Moin Jochen,

ein weiteres Mal geht es mir wie Dir: Wie schön wäre es gewesen, wenn das Pedal hätte halten können, was es verspricht. Aber auch mich hat es klanglch ganz eindeutig gar nicht überzeugen können, leider...

Lieben Gruß,

Batz. :cool:
 
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Hallo Jochen und Micky,

natürlich zählt mit diesem Teil auf dem Platz.
Will natürlich heißen: Bandkontext.
Alleine im stillen Kämmerlein ist ja erstens die fehlende Ricky- Haptik recht prominent (finde ich) und zweitens wäre es auch ein Armutszeugnis für unsere Ohren, wenn wir den Unterschied zwischen künstlich und echt nicht differenzieren könnten.

Aber: Ich habe jetzt schon einige Proben damit hinter mir inkl. unserem üblichen Proben-Mitschnitt über den Behringer X32 direkt auf USB- Stick, und das differenzierte Wiederhören bestätigt mir das eingangs gesagte: es ist die bis dato beste Lösung für den von mir genannten Anwendungszweck.
Ich werde das Teil daher im Juni beim Emergenza- Norddeutschland- Finale, wenn wir in der Hamburger Markthalle spielen, erstmalig auf einem Gig einsetzen.
Insbesondere dir, Jochen, da du ja im Bandkontext unterwegs bist, würde ich in der Tat nochmal raten, das Mosaic mit der Band einzusetzen und das Ergebnis zu recorden. Und dann nochmal zu urteilen.
 
E
erniecaster
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Hallo!

75Deluxe schrieb:
Aber es klingt nicht wirklich sooo viel besser, als ein Sound, den ich mir im Boss GT-10 gebastelt habe (für den Song "Weight of the world" u.ä.), deshalb bye-bye...

Erinnere ich mich richtig, dass du fast 100% deiner Sounds aus dem GT-10 holst? Dann würde ich mir grundsätzlich schon den Stress mit noch einem "Spezialisten" nicht antun, wenn das nicht signifikant notwendig ist.

Gruß

erniecaster
 
groby
groby
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Ich habe das Gefühl, ich bin alleine auf der Welt mit dem Empfinden, dass diese digital hochrechnenden Pedale (z.B. Oktaver und "schimmernde" Reverbs) mir die Zähne ausziehen mit ihrem digitalen Geknirsche.

Für mich fühlt sich das an wie Granulat oder Glassplitter in den Ohren. Voller Härte und Artefakte.

Das scheint aber außer mir keiner mehr so wahrzunehmen.

So ein bißchen als ob man ein Zeitungsbild von nahem sieht und feststellt, dass es nicht aus Flächen besteht wie die echte Welt sondern aus blotterigen Punkten.

Geht das nur mir so?

Immer wenn mir jemand sowas vorführen möchte, ist das für mich ungefähr so:

"Guck mal hier rein. Ganz nahe rangehen, schön hingucken." - "Wieso, was ist denn das?" - "Eine Stecknadelwurfmachine, ich mach' mal an! Schön nahe rantreten, geht jetzt los!"

Ich habe mich damit abgefunden, dass es noch ein paar Gerätegenerationen (oder viele hundert Euro Aufpreis) braucht, bis mein sensibles Gehör damit klarkommt.
 
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groby schrieb:
Ich habe das Gefühl, ich bin alleine auf der Welt mit dem Empfinden, dass diese digital hochrechnenden Pedale (z.B. Oktaver und "schimmernde" Reverbs) mir die Zähne ausziehen mit ihrem digitalen Geknirsche.

Für mich fühlt sich das an wie Granulat oder Glassplitter in den Ohren. Voller Härte und Artefakte.

Das scheint aber außer mir keiner mehr so wahrzunehmen.

So ein bißchen als ob man ein Zeitungsbild von nahem sieht und feststellt, dass es nicht aus Flächen besteht wie die echte Welt sondern aus blotterigen Punkten.

Geht das nur mir so?

Immer wenn mir jemand sowas vorführen möchte, ist das für mich ungefähr so:

"Guck mal hier rein. Ganz nahe rangehen, schön hingucken." - "Wieso, was ist denn das?" - "Eine Stecknadelwurfmachine, ich mach' mal an! Schön nahe rantreten, geht jetzt los!"

Ich habe mich damit abgefunden, dass es noch ein paar Gerätegenerationen (oder viele hundert Euro Aufpreis) braucht, bis mein sensibles Gehör damit klarkommt.

So geht's mir leider auch...Ich habe mir im Ausverkauf das iStomp zugelegt, quasi als Backupmöglichkeit und für Effekte, die ich nur mal zum Experimentieren nehme. Als Backup ist es leider für mich nicht nutzbar. Überall klingt es metallisch klirrig und kalt. Zerrer gehen garnicht, Modulationen haben den Charme eines Roboters. Erstaunt hat mich dabei, das es alleine zu Hause noch ok ist, aber im Bandgefüge ganz übel ist..
 
E
erniecaster
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Hallo!

Das geht mir bei vielen Digitalgeräten auch so. Zuhause toll, aber "wichtig is aufm Platz" und da verschwinden die Dinger einfach tonal bei dem, was ich tue.

Gruß

e.
 
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erniecaster schrieb:
Hallo!

Das geht mir bei vielen Digitalgeräten auch so. Zuhause toll, aber "wichtig is aufm Platz" und da verschwinden die Dinger einfach tonal bei dem, was ich tue.

Gruß

e.

Wie ich oben schrieb, hier ist es umgekehrt.
Außerdem wärs schön, wenn jetzt nicht einfach wieder generalisiert würde (viele Digitalgeräte).
Sonst noch jemand Erfahrungen mit dem Teil?
 
groby
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Ich meinte auch nicht "digital klingt nicht so schön warm wie analog" oder der übliche Mumpitz, sondern digital erzeugte Obertöne in Geräten wie dem POG, dem Digitech Mosaic, dem EHX B9 und was ich an Schimmer in Delays oder Reverbs kenne, klingen für mich aggressiv und scharfkantig und ganz klar 1.künstlich und 2.unangenehm.

Das ist aber nur eine Sache meiner eigenen Wahrnehmung. Aber da ich das ganz klar höre, ist das auch egal ob es im Bandkontext stattfindet oder zuhause.

Ich finde auch das Tracking zwar technisch bemerkenswert aber dann letzten Endes doch manchmal etwas wobbelig bei interessanteren oder volleren Akkorden.

Klar kann man sagen, geht im Bandsound unter, aber meine Wahrnehmung ist eher, dass man den Bandsound nicht als Deckung benutzen darf weil man ihn damit innerhalb des eigenen Beitrages runterzieht. So ein bißchen als ob ein bitterer Nachgeschmack in einer Zutat im Essen insgesamt zwar untergeht, aber das Essen als Summe wird dabei schlechter.
 
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Doc Line6forum schrieb:
natürlich zählt mit diesem Teil auf dem Platz.
Will natürlich heißen: Bandkontext.

Och, sooo natürlich finde ich das gar nicht; ich hätte mir gewünscht, dass es auch für daheim und Recording-Zwecke begeistern kann, aber das kann es leider nicht.

@Groby: Ich verstehe, was Du meinst und bin bei vielen Geräten (Morpheus, POG, HOG, etc.) Deiner Meinung. Beim EHX C- und B9 jedoch empfinde ich das anders; die funktionieren für meine Begriffe klanglich sehr gut und tönen in meinen Ohren bei richtiger Beackerung authentisch.

Auf jeden Fall freue ich mich über Deine Begeisterung, Ingolf: Schön, dass Du eine Lösung gefuden hast, mit der Du Dich wohl fühlst! :top:

Lieben Gruß,

Batz. :cool:
 
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Hier mal ein kurzer Mitschnitt der letzten Probe (inkl. Quatsch usw.) :cool:


[sc]https://soundcloud.com/beat-crazy/tangled/[/sc]



Die Gitarre links im Panorama ist meine Tele.
Ich schalte zwischendurch immer mal wieder das Mosaic an.
Klingt astrein, obwohl ich es hier etwas übertreibe. :p
 
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Ok, dann ist deine Meinung natürlich valide.

Ich hab jetzt oben nochmal einen Soundcloud- Link mit einem Beispiel aus dem wirklichen Leben gepostet.
 
groby
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Doc Line6forum schrieb:
Ich hab jetzt oben nochmal einen Soundcloud- Link mit einem Beispiel aus dem wirklichen Leben gepostet.

Schlag mich mit einem Gummihuhn aber ich höre das da raus. Im Intro komischerweise weniger als in den Strophen.

Ich höre da natürlich auch verstärkt drauf, weil ich da hinhöre, statt einfach das Lied als ganzes so laufen zu lassen.

Aber das ist da. Ganz klar.

Wie gesagt: Tolles Gerät. Aber meine Wahrnehmung ist da noch nicht bereit für. Oder umgekehrt.

Ich bin auch sehr geräuschsensibel. Nehme vieles Hochfrequente wahr, was sonst keiner mehr mitkriegt. Bei Abendessen mit Freunden halten deren Hund und ich uns gegenseitig die Ohren zu wenn da der Fernseher auf Standby fiept. Und noch im Nachbardorf kriegen die Fledermäuse epileptische Anfälle. Aber meine Mitmenschen im Raum schauen mich komisch an: Welches Geräusch?

Nur so zur Veranschaulichung: Wenn man das, was ich meine, vergrößern würde, so an das Problem heranzoomen, quasi, dann wäre das hier ein Beispiel wie ich das immer noch wahrnehme:

https://www.youtube.com/watch?v=Dy41wKWvL74
 
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Ja, ok, so einen klitzekleinen Hauch von Glitch kann ich auch immer hören wie in dem Radiohead - Beispiel, wenn ich will.
ich baue es halt in meine Sound- Ästhetik mit ein. :)
 
Thorgeir
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Ich muss da Groby sekundieren, leider! Ich hätte sooo gerne einen Synthesizer, den ich über die Gitarre kontrollieren könnte. Leider bin ich da, was den Sound angeht, ziemlich wählerisch, da ich selbst so einige Synthies im Keller habe und gerne an Sounds herumschraube.

Diese EHX-Digitech-Line66 und wasweissichnoch Lösung ist für mich da noch nicht weit genug. Wir müssen zurück zu sowas:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=-N2tMSMIekc[/youtube]

das dann aber mittels der neuen Trackintechnik kontrolliert wird. Da wäre ich dann sofort dabei.
 
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Ach, groby und Thorgeir, ich weiß nicht.
Ihr seid mir da zu fundamental (istisch). :cool:

Wenn ich bedenke, dass der Chorus- Effekt Anfang der 70er ebenfalls erfunden wurde, um eine 12- String zu emulieren...
Wenn ich bedenke, dass dann ja um den Chorus eine Sound- Ästhetik entstanden ist, die die Gitarrensounds der Endsiebziger bis Endachtiziger dominiert hat, obwohl das Ergebnis viel weiter entfernt ist von der 12- String- Nachahmung, zu der das Mosaic nun fähig ist.
Folgerichtig hättet ihr das (den Chorus) auch ablehnen müssen, weil das Ziel 'Emulation einer 12- String' nicht erreicht wurde, oder täusche ich mich da?

Na klar ist das kein perfekter 1:1- Austausch, bringt mich aber doch meinem Ziel viel näher!
Und die Unzulänglichkeiten, die ihr so moniert, baue ich dann wie gesagt in meine Sound- Ästhetik mit ein.

Ich bin wohl einfach ein verdammter Pragmatiker. :)
 
Gerrit
Gerrit
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Tolle Komposition, Ingolf!

Zum Thema: Die klangliche Erwartungshaltung sollte eigentlich nicht allzu hochtrabend sein.
Wenn man mal überlegt, dass z.B. Eventide-Produkte da auch kein vollends zufrieden stellendes Ergebnis liefern können, geht der Preis mMn. in Ordnung.
Und wenn man dann überlegt, dass ein überzeugendes 12-String-Preset auf dem AxeFx selbiges an die grenzen des Machbaren bringt, finde ich diese kleine Pedal-Lösung wiederum sehr charmant.
 
 
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