Fender Road-Worn 60's Strat

A
Anonymous
Guest
frizze":3t7dojhm schrieb:
Ich hatte mal so eine Erlwine Strat (so sunburst, Flattop und 1 HB am Steg), die stank auch wie eine ganze Kneipe - ekelitsch! Die habe ich dann gewinnbringend in der Bucht verscherbelt.


Frizze :top:

Dann wollen wir doch mal hoffen das Du keine echte der mann schreibt sich erlewine vertickt hast. Die könnte nämlich bei mir stinken wie sie wolle.

Grüße,

Jörg
 
A
Anonymous
Guest
Hallo zusammen,
ich hab der Roadworn ein Steelblock Trem spendiert. Das hat den Sound insgesamt noch mal verbessert. Die Bässe kommen knackiger, die Gitarre hat etwas mehr Sustain und Twäng.

Nachteil: Gewicht. Zwar nur 50g, aber ich merke es jedesmal, wenn ich die Klampfe in die Hand nehme.

Ausserdem muß sich nach dem "Eingriff" alles noch mal setzen u. einschwingen. Klingt alles irgendwie noch etwas "unrund".

Hat sich aber auf alle Fälle gelohnt. Die Begeisterung für diese Fender Serie hält auch nach über zwei Monaten noch an! :cool:

Bin schwer am überlegen, ob ich mir noch eine Weiße mit RW-Neck anschaffe :roll:

Gruß
Franz
 
A
Anonymous
Guest
Auch wenns langsam zum Monolog wird. Der Vollständigkeit halber, wollte nicht verheimlichen, dass ich das Steelblock Trem wieder ausgebaut habe.

Das Zinkdruckguß Trem klingt an der Gitarre besser. Der holzige Ton kommt intensiver und es hat mehr Snap.

Tja, nicht immer ist das Bessere auch wirklich besser. Wieder was gelernt ;-).

Gruß
Franz
 
A
Anonymous
Guest
Little Wing":2p62fra3 schrieb:
Tja, nicht immer ist das Bessere auch wirklich besser.

Stimmt genau!
Ich habe meine Les Paul Junior auch wieder von Alu-Tailpiece auf Zink-Druckguss-Tailpiece zurückgebaut - klingt einfach besser (keine unangenehmen Höhen), obwohl der allgemeine Trend im Internet anderes vermuten lassen würde.
Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung für besseren Sound - es muss auf die jeweilige Gitarre angepasst sein.

ich hab der Roadworn ein Steelblock Trem spendiert. Das hat den Sound insgesamt noch mal verbessert. Die Bässe kommen knackiger, die Gitarre hat etwas mehr Sustain und Twäng.

Der Vollständigkeit halber, wollte nicht verheimlichen, dass ich das Steelblock Trem wieder ausgebaut habe. Das Zinkdruckguß Trem klingt an der Gitarre besser. Der holzige Ton kommt intensiver und es hat mehr Snap.

Schönes Beispiel für den berühmten Honeymoon-Effekt ;-) Habe ich bei mir auch schon bemerkt /eingestehen müssen...

Gruß
Björn
 
bebob
bebob
Well-known member
Registriert
26 Mai 2010
Beiträge
661
Ort
bei Fön, Blick über die Spree
Hi Folks,

habe eben den Testbericht der Roadworn Strat gelesen, ja, wenn man das Geld hat ist das schon eine gute Sache. Das mit den Macken ab Werk werde ich wohl nie verstehen; aber jetzt mal ein extremes Gegenbeispiel.

Ich habe gute und teure Gitarren, die ich auf Proben, Gigs, Sessions immer mit agressiver Vorsicht behandelt habe. Ich hatte es satt!

Deshalb habe ich mich entschlossen, ein gutes und "billiges" Arbeitstier anzuschaffen. Nach kurzer Übersicht habe ich die Squier Affinity Strat gekauft, und bin wirklich überrascht, was dieses Teil leistet. Im Vergleich zu einer American Standard habe ich auf Anhieb keinen Unterschied festgestellt, im Gegenteil, die Verarbeitung ist SPITZENMÄßIG. Klar, auch da gibts böse Ausrutscher; ich habe mir ein China-Sahneteil ausgesucht, der Hals ist deutlich sichtbar aus Tigerahorn(das haben eher teure Gitarren, Dank an den Mitarbeiter, der in die falsche Kiste gegriffen hat).

Will mich kurz fassen; ich habe keine Angst dieses Teil auch auf der Bühne zu spielen.

Cheers
 
A
Anonymous
Guest
Mein Band-Co sucht nach einer 60th Style Strat, dashalb haben wir u.a. auch die Road Worns angetestet. Mein Fazit bezogen auf Aging: Einfach nur schrecklich, mir kam direkt Vintage (Wilkinson) in den Sinn. Vor allem die weiße Strat sah einfach nur schrecklich aus...

Abgesehen davon, dass beim Sunburst Modell der Stegpickup defekt war, konnte man deutlich die intensive Nacharbeit des Ladenbesitzers an den Bünden erkennen (ich bemerke das bezogen auf den Händler positiv!). Vom Gewicht her waren die Instrumente sehr unterschiedlich, wobei uns auffiel, dass die schwereren Gitarren irgendwie "erdiger" klangen, mit mehr Fundament nach unten. Bespielbarkeit und Haptik waren jedoch durchweg einwandfrei. Auch hier sei nochmal betont, dass der Händler die Gitarren nicht in die Ausstellung gehängt hat, ohne sie vorher einem vernünftigen Setup zu unterziehen.

Da man ja was zum Vergleichen haben will, haben wir noch zwei CS Strats aus der Time Machine Serie (eine Relic, eine NOS) sowie meine 98/99er '62 VRI dazugenommen.

Unser gemeinsames Fazit war, dass die CS Strats beide sehr viel heller und so gar nicht 60th mäßig klangen, da waren die Road Worns deutlich näher dran. Der Sieger (zum Glück nicht nur für mich ;-) ) war die grüne VRI, auch in den Augen des Verkäufers, der sie mir selbst vor Jahren verkaufte. Leider verkaufe ich sie nicht :p . Und so zogen wir unverrichteter Dinge wieder von dannen.
 
L
lake-placid-blue
Active member
Registriert
21 Januar 2010
Beiträge
29
Ort
Darmstadt
Auch auf die Gefahr, dass das Thema schon erledigt ist... Den Vorteil des Zink-Druck-Guss Blocks am Tremolo hab ich auch mal festgestellt, an einer 86er Japan Strat. Der wollte ich was gutes tun und hab ein Wilkinson Vintage mit Stahlblock eingebaut. Mehr Sustain vielleicht, aber weniger Ton von der Gitarre. Also wieder zurück. Ein Bekannter hat die Gitarre in beiden Zuständen gespielt, ohne sich dran zu erinnern. Meinte einmal, die Gitarre sei tot (Stahlblock) und beim zweiten Mal, die sei richtig lebendig (orignales Zinkdruckguss-Teil). Genauso gings mir auch mit einer G&L Tele, hab den dünnen Steg gegen ein richtig massives Callaham Teil getauscht, angeblich mit dem "korrekten" cold-rolled-irgendwas-steel. Nach ner Gitarre aus Holz hats nicht mehr so sehr geklungen (und das war ne Thinine). Was haltet ihr von den PUs aus den Roadworn Strats? Weiß jemand, was da für Drähte, Schalter usw. verbaut sind?

Grüße,
Martin
 
A
Anonymous
Guest
Noch ein Nachzügler :)

Vorhin war ich im Justmusic in München und wollte eigentlich ein paar USA Standard Strats mit Maple Neck antesten...

Ich dudel also so mit einer Strat in CAR in einer Testkabine vor mich hin und freue mich das der Freundliche mir einen Supersonic 22 angeschlossen hat.
Freue mich aber eher weniger über die USA Strat. Die Potis schief und das Tremolo anscheinend nur mir einer Feder arbeitend (fühlte sich zumindest so an.)
Der Sound ziemlich höhenlastig obwohl die Pubs relativ gleichmäßig justiert zu sein schienen.
Ansonsten vom Setup her ganz OK und relativ leicht zu spielen.
An der Wand in der Testkabine hängt eine Road Worn in Weiss mit Rosewood Griffbrett.
Ich schnappe mir zum Vergleich die RW und staune nicht schlecht! Alles an der Gitarre scheint mir min. eine Klasse besser als an der USA. Die Potis arbeiten exakt und das Tremolo macht längst nicht so einen labilen Eindruck.
Der Sound ist das was ich eigentlich von der Standard erwartet hatte - nämlich Klasse!
Ich hole mir von draussen eine RW mit Maple Neck und staune noch mehr - DAS ist das was ich hören wollte! Sustain ohne Ende - Klare Singende Höhen am HAlspickup, reichlich Rock`nRoll in der Mitte, und der Country Bunker am Steg - dazwischen Knopfler :)
Ich lege mir im Geiste schon die Verhandlungsstrategie beim Kauf zurecht und entdecke an der anderen Wand eine RW Tele...
Ich spiele die Tele an und staune noch mehr - entweder bin ich nun völlig plemplem oder das Dingen hat noch mehr Rock`nRcll wie die Strat?!
Absolut toller Hals - wie für meine Hände gemacht und der Sound aus dem Super Sonic ist eh über jeden Zwefel erhaben.

Nun stand ich da mit meinem kurzen Hemdchen - Was tun? Die Strat kaufen? Die Tele kaufen (habe noch nie eine Tele besessen)? Oder keine von beiden und den Super Sonic mitnehmen und zu den anderen vier Amps stellen?

Bin dann nach dem der Verkäuifer keinerlei Rabatt gewähren wollte grübelnd aus dem Laden gegangen...

Was tun?

Auf jeden Fall hat es meine Ansicht über die USA Instrumente wiedermal bestärkt - viel Geld für meistens miese Ware - ich hatte drei oder vier von den Standard Strats in der Hand uind keine kommt von der Verarbeitung an meine Squier CV ran.

Aber eins steht auch fest - ich bekomme (vieleitcht ind diesem Jahr noch) eine Road Worn...
 
B
Blackbeer
Well-known member
Registriert
13 September 2007
Beiträge
158
Moin,

ist doch ganz einfach ;-)
Eine Tele gehört in jeden Gitarrenhaushalt. Und da Du ja noch keine hast ...

Und klar kann eine Tele rocken. Für mich die vielseitigste der Klassiker!

Gruß und Blues
Andreas
 
A
Anonymous
Guest
Die Road Worn Teles sind wirklich gut, richtig gut. Ich hatte vor kurzem auch ne sehr geile 50's Tele in Blonde dieser Serie in Händen die mich doch heftig nervös gemacht hat. War auch nicht schwer - vom Gefühl her etwas über 3 Kilo. Für knapp über 850 Euro bekommt man da jedenfalls ne feine Tele mit reichlich Twäng & Bäng. Ich würde sie durchaus mit Haar Teles gleichstellen, zumindest die, die ich bereits angespielt habe waren in der gleichen Liga.

Aber auch bei den Roadworn Teles & Strats sollte man ausgiebig viele Modelle anspielen, die klingen teils schon etwas verschieden.

Isse abba nix für Freunde von hochglanzschimmernden Geigen :lol:
 
B
Blackbeer
Well-known member
Registriert
13 September 2007
Beiträge
158
Moin,

so eine Roadworn Tele in Blonde hatte ich auch getestet. Klang wirklich prima und der Hals schmiegte sich auch gut in meine zarten Patschhändchen. Nur das "aging" ging für mich gar nicht und die Pickups fand ich ein wenig zu "heiss".

Ist dann eine 52RI-Tele geworden. Ein wenig den klebrigen Hals geschmirgelt, das katastrophale Setup korrigiert und alles wunderbar. Das aging mach ich dann selber, aber ich lass mir Zeit dabei ;-).
Die Tele ist jetzt meine Hauptstreitaxt geworden und nach einem Jahr bin ich immer noch im Honeymoon.

Gruß und Blues
Andreas
 
W°°
W°°
Well-known member
Registriert
4 Februar 2002
Beiträge
4.963
Lösungen
3
Ort
Dübelhausen
Blackbeer":1xyir8dz schrieb:
Ein wenig den klebrigen Hals geschmirgelt, das katastrophale Setup korrigiert und alles wunderbar.

Ohne kätzern zu wollen frage ich mich, ob man das mit irgend einem anderen Produkt auch so machen würde?

"Habe mir einen Stuhl gekauft: Erst mal den klebrigen Lack entfernt und dann die katastrophal ungleichen Beine angeglichen und alles wunderbar!
....
Habe mir ein Handy gekauft: Erst das verschmierte Display gereinigt und dann das katastrophale Menü korrigiert ...
wunderbar! Ich bin immer noch verliebt! "

Schön ,dass es solche Kunden gibt! :top:
 
B
Blackbeer
Well-known member
Registriert
13 September 2007
Beiträge
158
Hallo Walter,

hast ja Recht und als kätzern hab ich das auch nicht verstanden, nur das Setup hätte mir der Laden auch gemacht.
Habe ich aber drauf verzichtet, mach ich immer so wie ich es mag und brauche. Wäre ich dazu nicht in der Lage und gewillt gewesen, hätte ich die Gitarre auch nicht gekauft.

Gruß und Blues
Andreas
 
W°°
W°°
Well-known member
Registriert
4 Februar 2002
Beiträge
4.963
Lösungen
3
Ort
Dübelhausen
Blackbeer":3p8j8gux schrieb:
Hallo Walter,

(...) nur das Setup hätte mir der Laden auch gemacht.
Habe ich aber drauf verzichtet, mach ich immer so wie ich es mag und brauche.

Hi Andreas,
Da trifft cooler Laden auf coolen Kunden.
Das nennt man dann wohl Win-Win! :cool: :dafuer:
 
A
Anonymous
Guest
Heute Mittag dann auf der Rückfahrt von München telefoniere ich in Höhe Würzburg mit dem Oli vom Musik Schmidt...
Drei Stunden Später liegt eine Blonde Road Worn Tele im Kofferraum

Wofür so eine Dienstreise doch gut sein kann :-D

Gruß
Ralf
 
 

Oben Unten