Fender Telecaster...aber welche?

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Noch einmal ein Hallo an alle!

Als völliger Neuling an der Klampfe und überhaupt beim Musikmachen habe ich so einige Fragen bei der Instrumentwahl, etc. Ich hoffe mal, dass ihr mir ein wenig damit helfen könnt.
(Ja, ich habe die Suchfunktion benutzt. Ein paar individuelle Fragen habe ich trotzdem.)
Aaaalso:
Wie schon aus dem Threadtitel ersichtlich beabsichtige ich mir eine Fender Telecaster zuzulegen. Soweit in Ordnung. Allerdings gibt es ja bei Fender eine ganze Reihe von verschiedenen Gitarren, wobei die genauen Unterschiede einem Anfänger meist schleierhaft bleiben.
Nachdem ich mich ein wenig schlau gemacht habe über Pickups, Holz, etc. habe ich ein paar Modelle in die engere Auswahl genommen. Da wären z.B.:

Eine Fender Telecaster der Classic-Serie:
http://www.musik-produktiv.de/fender-cl ... 23368.aspx

Noch ein Model der Serie:
http://www.musik-produktiv.de/fender-cl ... aster.aspx

Oder eine Special Edition:
http://www.musik-produktiv.de/fender-sp ... h-nat.aspx

Mit meinem beschränkten Wissen habe ich immerhin schon festgestellt, dass es sich da um völlig unterschiedliche Gitarren handelt. Speziell die erste, die hat ja einen Humbucker am Hals. Ich weiß, dass es eine grundsätzliche Empfehlung, was nun besser ist, nicht gibt. Dennoch würde ich gern mal eure Meinung darüber hören, welche Gitarre mir wohl am ehesten zusagen würde. Dazu mal meine persönlichen Kriterien:

Der typische Telecaster-Sound ist mir schon wichtig. Ich habe gehört, dass dies oft besonders vom Hals-Pickup (falls ich hier Mist von mir gebe; das obere meine ich!) kommt. Da hätte ich ja bei der oberen Gitarre schonmal nicht, soweit ich das sehe. Wird das den "Tele-Sound" sehr einschränken? Bzw. könntet ihr mir vielleicht ein Alternativmodell nennen, wo diese beiden Pickups vertauscht sind?
Andererseits spricht ja auch nichts gegen ein bisschen Vielseitigkeit. Ein Humbucker würde da schätze ich mal schon ganz schön was bringen. Generell möchte ich aber wenigstens ein Singlecoil-Pickup dran haben.
Wie offensichtlich sein sollte, stehe ich also auf den Sound der Tele. Ich kann aber auch eine ganze Menge mit den Gibson-Modelle SG und LP anfangen (klangtechnisch), dagegen sagt mir (bitte nicht schlagen!) die Stratocaster so überhaupt nicht zu (außerdem spielt die eh schon jeder). Könnte / sollte das meine Wahl beeinflussen?
Das Aussehen ist mir im Übrigen recht schnurz. Meiner Meinung nach sehen Teles eigentlich fast immer gut aus. Nur allzu bunt bzw. modern sollte das ganze nicht aussehen. Passende Farben wären wohl Rot, Schwarz, Weiß oder halt Natur.
Irgendwo hier im Forum habe ich gelesen, dass bei Telecastern eher von Esche als Holz abzuraten wäre. Somit fällt eigentlich die dritte Klampfe flach, oder?
Als weitere Hilfestellung nochmal mein persönlicher Musikgeschmack, vielleicht liege ich mit der Gitarre ja auch völlig daneben. Generell höre ich keinen Metal und sehr wenig Punk. Wenn schon tendiere ich dazu, meinen Rock mit Blues zu mischen. Konkret heißt das, dass Dylan, Doors, Stones, Hendrix, Allman Brothers, Oasis, White Stripes, Black Rebel Motorcycle Club, The Strokes, AC/DC, Mando Diao und Wolfmother zu meinen Lieblingsgruppen / -interpreten zählen (müsst ihr nicht alle kennen). Ist solche Musik mit oben genannten Instrumenten machbar? Ich weiß, dass da so ungefähr alles in der Gitarrenlandschaft vertreten ist, was es da so gibt und das man dafür unmöglich eine einzige, perfekte Gitarre finden kann (ich weiß auch, dass da durchaus Strats bei sind, ja - aber ich mag die Dinger trotzdem nicht!).
Es ist mir im Übrigen bekannt, dass die Tele als DIE Country-Gitarre verschrieen ist, allerdings habe ich da kein Problem mit. Kann auch schöne Musik sein! (wo wir gerade beim Thema sind; was lässt sich eigentlich über die Nashville-Teles sagen? Die weiß-rote sieht ja ganz hübsch aus, aber vom Klangbild habe ich da so gar keine Ahnung...)
Achja, ich würde gerne in einer Gruppe spielen, wenn möglich auch als Leadgitarrist. Kann man sich den mit solchen Instrumenten wie ich sie mir vorstelle, auf die Bühne trauen?
Preislich sollte das Ding die 700 nicht überschreiten.
Angespielt habe ich übrigens noch nichts. Ich weiß, dass man das machen sollte und ich werde es bei Gelegenheit auch mal in Angriff nehmen, aber ich hätte trotzdem gerne schonmal eine ungefähre Vorstellung davon, was für mich in Frage kommt.

Soweit so gut, wer jetzt noch Zeit hat, ein paar kurze Fragen habe ich noch.
1. Ich habe bereits eine akkustische Gitarre (Yamaha), da man mir empfohlen hat, damit anzufangen (ist nicht so schlimm, ich mag auch Folk, dafür kann ich die dann ja benutzen, außerdem hänge ich jetzt schon an dem Ding :-D ). Die Frage ist jetzt nur, wie ich am besten lerne, wenn ich möglichst bald auf E-Giatarre als Hauptinstrument umsteigen will. Soll ich da z.B. gleich die Barre-Griffe lernen oder sowas?
2. Wieviel kostet denn Gitarrenunterricht so im Schnitt? Ich hätte auch eine Musikschule hier vor Ort, also könnte ich auch dahin gehen. Wird wohl billiger sein als ein Lehrer für mich allein, oder? Wie groß ist da ca. der Unterschied beim Preis?
3. Was tue ich am besten, um möglichst schnell voranzukommen? Gibts neben dem bekannten üben, üben, üben noch irgendwelche Ratschläge, wie man sein Spiel verbessert?
4. Ist für die oben genannten Kriterien ein Verstärker zu bekommen, der einen Preis von 300,-€ nicht überschreitet?

So, ist ganz schön viel geworden, aber ich mache mir halt lieber zu viele Gedanken als zu wenig. Achja, Fender sollte es schon sein - kann ja sein, dass ich das Ding doch mal loswerden will. Ich hätte auch gerne gleich eine RICHTIGE Gitarre, also etwas, womit man sich schon sehen lassen kann.

Vielen Dank im vorraus für jeden, der sich den halben Roman hier durchliest und sich dann auch noch die Mühe macht, mir weiterzuhelfen. :dafuer:


MfG,
Jannik

PS: Ja, ich mag Klammern
 
gitarrenruebe
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Hallo, welcome.

Die Tele ist eine Gitarre, die man entweder liebt oder hasst. Mittelding geht nicht. Es gibt gerade im Segment sehr viele Gitarren, die richtig gut sind, daher ist die Auswahl schwer.

Der scharfe, allseits bekannte und gerade bei den Country-Jungs oft benutzte Sound wird über den Steg-PU der Tele erzeugt. Der am Hals klingt glockiger, wärmer, runder, und mit viel weniger Biss. In der Stegposition würde ich bei einem SIngle Coil bleiben, am Hals macht sich auch ein P90 oder ein Humbucker gut. Klingt halt alles anders. Da musst Du mal in einen Laden gehen, der einige Modelle da hat, und vergleichen.

Die Mexiko-Classic Instrumente sind idR recht orentlich, ebenso die Diegos, Rockingers, Blades ... Probieren, was am besten in der Hand liegt und für Deine Ohren am besten klingt.

Ach ja, Esche ist gerad bei der Tele ein oft und gern benutztes Holz - ich hatte noch keine Eschetele in der Hand, die nicht geklungen hätte. Aber hier kommt es halt sehr auf die Material- und Verarbeitungsqualität an.
 
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Teles klingen im Allgemeinen sehr höhenreich und aggressiv. Das liegt an ihrer Bauart, die klassische Tele besitzt ja nun mal zwei Singlecoil-Pickups, von denen einer sehr dicht an der Brigde befestigt ist. Der Bridge-PU ist dann obendrein auch noch an der dicken Metallplatte befestigt. Das ganze Metall um den PU herum macht diesen unverkennbaren Twang aus.
Bei den Brigdekonstruktionen gibt es zwei generelle Unterschiede, die Vintagebridge mit drei Doppelreitern (vorzugsweise aus Messing) und sechs Einzelreiter, letztere sorgen für eine bessere Oktavreinheit. Wobei ich persönlich meine, dass Vintagereiter optisch wie klanglich die bessere Wahl sind.

Ich hab des öfteren gelesen, dass die Hals-Pickups bei der normalen Telecaster zu wenig Output haben. Mag bei den Standard-Teles so sein, daher gibts ja optional z.B. eine Humbuckerversion - siehe deinen erstel Link. Diese Tele dürfte etwas mehr druckvoller und bluesiger klingen.

Wenn ich lese, dass du z.B. Stones, AC/DC und Hendrix magst, könnte eine Standard-Tele (Bauform nicht Fender-Bezeichnung) mit der klassischen 2er Singlecoil-Bestückung das richtige sein. Z.B. eine 50ies / 60ies Classic Tele, die es übrigens auch mit Bigsby-Vibrato gibt.

http://www.musik-produktiv.de/fender-li ... igsby.aspx


liegt natürlich etwas über deinen anvisierten 700 Euro

Die Nashville Tele hat, soweit ich weiß noch einen Singlecoil in der Mittenposition + 5 Wegeschalter, damit hättest du die Schaltmöglichkeiten einer Strat.
 
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Hallo Spaten,

ich habe Deinen Roman gelesen, und ich finde ihn in keiner Weise blöd.

Zu Deinen Fragen:
Ich finde die gute alte Tele eine sehr vielseitige Gitarre, damit kann man durchaus viel viel mehr als nur Countrymusik machen! Für mich das Wichtigste Teil an der Tele war (ich besitze derzeit keine aber hatte schon mehrere) das Tonepoti. Warum? Ganz einfach, weil eine Tele unglaublich viele Sounds anbieten kann. Man muss sich nur damit beschäftigen. In der Tat gibt es wahrscheinlich kein problemloseres Arbeitstier unter den Solidbodys. Und prinzipiell lässt sich die Musik der von Dir genannten Bands absolut, vielleicht nicht ganz authentisch aber auf jeden Fall zufriedenstellend, nachspielen.
Vorteile bei der Tele sind:
spritziger direkter Sound
einfache und solide Konstruktion
vielseitig für alle Musikrichtungen verwendbar

Nachteile:
Bei Menschen mit Bierbauch hängt das Teil möglicherweise weit vorne mangels Bodyshaping (der Gitarre) ;-) (siehe auch den Avatar von 7-ender :lol: )
Keine Zwischenpositionsounds wie bei der Strat

Empfehlung von mir: Ich würde eine Tele mit Humbucker in der Halsposition nehmen und mir ein Coilsplitpoti einbauen damit ich auch Singlecoilsounds rausbekomme.

Ich sehe kein Problem mit einer Tele auch als Leadgitarrist auf die Bühne zu gehen! (siehe zB. Prince)

Wenn Du kriegen kannst, such Dir auf Ebay zB. eine 80er Jahre Squier Tele made in Japan. Die gibts sicher (noch) günstig und sind qualitativ meist über alle Zweifel erhaben! Squier made in Japan war eine 100%ige Fender Tochter und ich kenne einige Professionisten die darauf durchaus schwören.

Übrigens: Gute Amps gibt es in jeder Menge unter 300.- Euro. Schau mal beim Thomann durch den online Katalog: www.thomann.de und geh dann in das Musikgeschäft bei Dir an der Ecke um die Dinger auch auszuprobieren.

Empfehlenswert ist natürlich absolut jede Art von Unterricht. Ich kenne das deutsche Musikschulsystem nicht, bei uns in Österreich ist es aber mittlerweile absolut phantastisch in welcher Qualität da das Angebot ist. Hätte es das zu meiner Zeit schon so gegeben wäre ich heute wahrscheinlich glücklicher. Der Lehrer, sei nun privat oder in der Musikschule, wird Dir sicher bei der Equipmentanschaffung helfen. Er hört sich genau an was Du damit machen möchtest und weiss sicher eine Lösung die auch "bandtauglich" ist, denn merke: "Es gibt viele günstige Amps, die super laut aussehen und viel Watt draufstehen haben, ... und wenn Du das erstemal damit neben einem lebendigen Schlagzeuger stehst dann hörst Du Dich nicht mehr ... :roll: :evil:

Zum Abschluss noch etwas zum Spielverbessern:
"Üben, üben, üben ...etc." ;-)
Und so oft und so viel wie irgendwie möglich mit anderen Leuten zusammen spielen! Zuhause im Kämmerchen spielen hilft nur wenig weiter!

Love and Rock
Oliver
 
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Noch ein Nachtrag von mir:

Leo Fender konstruierte die Telecaster so, dass sie Kneipenschlägereien problemlos übersteht! :mrgreen:
 
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Sascha´s Strat":3jefdlt4 schrieb:
Noch ein Nachtrag von mir:

Leo Fender konstruierte die Telecaster so, dass sie Kneipenschlägereien problemlos übersteht! :mrgreen:


Stimmt absolut!!!
Das Ding kann man sogar ohne Gigbag auf ner Harley mitreiten lassen :-D

Im Ernst, es gibt wahrscheinlich keine stabilere Solidbody!
Ist einfach ein massives Stück Brett mit einem Hals dran. Was soll da schon gross passieren?

Love and Rock
Oliver
 
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Okay, nochmal vielen Dank für die schnellen und aufschlussreichen Antworten (weiter Meinungen sind natürlich trotzdem erwünscht :-D ).
Dann werde ich wohl demnächst mal testen fahren...mir jucken schon die Finger wie sonstwas.
Nochmal was allgemeines: ich fange ja jetzt erstmal mit meiner Akkustik an...wie bald sollte ich mich dann nach einer elektrischen Gitarre umsehen, wenn ich die hauptsächlich spielen will. Ich meine, ganz billig war die akkustische ja schon nicht und die E-Gitarre + Equipment kostet auch nochmal einen ganzen Haufen...kann ich also ruhig bis zum Ende des Jahres warten oder ist es wichtig, dass ich bald nach dem Üben mit der akkustischen auch die elektrische habe? Nicht, dass ich dann irgendwie versaut bin und auf der Tele nichts zu Stande bekomme und / oder nochmal ganz von vorn beginnen muss...

@Sascha's Strat: Das mit der Kneipenschlägerei ist natürlich auch ein nicht zu vernachlässigender Vorteil. :-D
Eine schöne Gitarre übrigens, die du da vorschlägst, aber doch merklich über meinen Preisvorstellungen. Aber mal sehen, wieviel Geld ich so für die Klampfe werde aufbringen können.
Generell ist mir aber so ein Hebel nicht ganz geheuer...mag daran liegen, dass ich noch leichte Schwierigkeiten habe die Saiten nach Gehör zu stimmen (benutze dafür bisher ein Stimmgerät) und bei dem Einsatz eines solchen Teils verstimmt die Gitarre doch recht schnell, oder nicht?

@olimit: Das Problem mit dem Bierbauch ergibt sich glücklicherweise nicht (zumindest noch). :-D
 
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olimit":3sthr8o2 schrieb:
Wenn Du kriegen kannst, such Dir auf Ebay zB. eine 80er Jahre Squier Tele made in Japan. Die gibts sicher (noch) günstig und sind qualitativ meist über alle Zweifel erhaben! Squier made in Japan war eine 100%ige Fender Tochter und ich kenne einige Professionisten die darauf durchaus schwören.

Hi , du Spaten, ;-)

wenn ich dir zu einer Sache raten würde, dann auf keinen Fall dein erstes Zeug über Ebay zu beziehen. Du bist auf guten Service als Neuling zu weilen angewiesen.

Probier die o.g. Klampfen alle aus. Lass dir nichts erzählen. Gerade bei der Sache mit dem Holz wird einfach sehr viel Scheiße gelabert und das auch noch an jeder Ecke. Nimm dir mal eine Tag Zeit, setze dich mit jeder Klampfe mindestens ´ne halbe Stunde auseinander, also kein "Schnell-Date". Dann wirst du schon merken, was dir zu sagt und was nicht. Generell ist auf´ner Tele alles umsetzbar, was du dir vorstellst, egal für welche Variante du dich entscheidest.

Ich glaube, ein großer Teil deiner Fragen rührt einfach aus deiner Unsicherheit her. Das ist nichtmal so sehr individuell, weil eigentlich dann doch bei jedem gleich, aber sehr gut nachvollziehbar. Wenn möglich nehme doch einen Bekannten mit, der vielleicht selbst Gitarre spielt und quasi als Stütze dient. Das beruhigt ungemein. Ich habe aber schon Leute mitgenommen, die keine Ahnung hatten. Selbst wenn die den größten Stuß von sich gaben, war´s irgendwie beruhigend.


Bezügl. Giatrrenlehrer: Generell bekommt auch hier das, wofür man bezahlt. Ich würde, wenn die Möglichkeit besteht, würde ich jedem dazu raten, einen solchen auf zu suchen bzw.mehrere. Probestunde gibt es eigentlich bei jedem. Man muss halt schauen, mit wem man gut zu recht kommt, wobei der Lehrer einem das Spielen nicht abnehmen kann. Dann kommt man auch weiter. Nicht unbedingt rasend-schnell, aber den eigenen Möglichkeiten angemessen. Wichtig sind Hingabe und Ernsthaftigkeit, nicht Tempo. Für alles andere wäre es dann auch Geld- und Zeitverschwendung.....auf beiden S(e)aiten....was manchmal aber auch sein muss, ne?
 
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@Marcello: Das mit ebay hatte ich ehrlich gesagt auch nicht vor. Ich habe generell Probleme mit dem Gedanken, dass andere Leute meine Sachen schon angepatscht haben. :-D
Ich habe auch schon daran gedacht, mal meine gitarrenspielenden Freunde zu fragen (glücklicherweise gleich zwei an der Zahl, wobei der eine eher Schlagzeuger ist) bezüglich Auswahl etc., schließlich sind die beiden auch diejenigen, mit denen ich gerne mal zusammenspieln würde. Werde mich mit ihnen dann auch nochmal bezüglich der Lehrer in meiner Umgebung kurzschließen. Das Problem ist nur, dass ich gerne mehrmals in der Woche Unterricht nehmen würde (soviel habe ich sonst nicht zu tun), aber irgendwie werde ich das dumpfe Gefühl nicht los, dass das mein Budget überschreiten wird.
Nun gut,...individuell nicht. Ich wollte nur vermeiden, wegen der 100000sten Frage zum gleichen Thema angemeckert zu werden. :-D
 
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Hi ,

Bezügl. E- und A- Gitarre nochmals:

Das eine schließt das andere nicht unbedingt aus. D.h. , wenn du E Gitarre spielen willst, dann tue dies, tue nichts anderes. Lass dir keine Müll erzählen. Es sind unterschiedliche Instrumente. Du brauchst keine A-Gitarre um E-Gitarre zu lernen und umgekehrt. Wobei man vielleicht erwähnen sollte, das die Techniken der E-Gitarre z.T. zur Akustik-Gitarre mit Stahlsaiten übergeflossen sind, da diese ja auch häufig Elektrifiziert wird. Eine klassische Nylon/Darm ist dann aber ´ne ganz andere Welt. Es spricht aber auch nichts dagegen beides gleichzeitig zu spielen! ;-)

Dieses Argument , man müsse erst Akustik lernen , ist wohl vor Anno Tobak von findigen Musiklehrern erfunden, weil es a) kaum E-Gitarrenlehrer gab und b) der Schüler somit länger Unterricht nahm.

P.S: Du machst das schon! ;.) Mehrmals pro Woche Unterricht, dass wird teuer! Ich glaube, einmal reicht. Du brauchst ja Zeit , um die Unterrichtsinhalte zu lernen und zu üben. Lass dir Zeit, es sei denn du willst nächstes Jahr auf die Hochschule... ;-)

P.P.S:
Spaten":1pdm9fxl schrieb:
Nun gut,...individuell nicht. Ich wollte nur vermeiden, wegen der 100000sten Frage zum gleichen Thema angemeckert zu werden. :-D

Es kommt eigentlich mehr darauf an, wie die Frage gestellt wird...
 
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Spaten":2qdabmyu schrieb:
Generell ist mir aber so ein Hebel nicht ganz geheuer...mag daran liegen, dass ich noch leichte Schwierigkeiten habe die Saiten nach Gehör zu stimmen (benutze dafür bisher ein Stimmgerät) und bei dem Einsatz eines solchen Teils verstimmt die Gitarre doch recht schnell, oder nicht?

Floyd-Rose mäßige Brutalo-Divebombs sollte man mit Bigsbys nicht machen, das macht man einmal und die Stimmung ist im Dutt... dafür sind Bigsbys auch nicht gemacht.
Bei "artgerechter" Handhabung halten Bigsby-Gitarren ihre Stimmung genauso gut oder schlecht wie andere Nicht-Floyd-Rose-Systeme auch.
Einziger Riesen-Nachteil dieser archaischen Dinger ist, wenn dir im Spiel eine Saite reißt. Dann ist der Rest auch völlig verstimmt.

Trotzdem find ich Bigsby-Gitarren genial, die Optik ist einfach ungeschlagen. Hat was Panzerkreuzer-mäßiges...
 
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@Marcello: Ja, dass das Mist ist, habe ich auch schon gehört...dummerweise zu spät. Wenigstens habe ich mir aber gleich eine Gitarre mit Stahlsaiten zugelegt, Nylon-Gitarren interessieren mich für meine Musik eigentlich eher wenig.
Wenn ich das also recht verstehe, sollte ich mich recht bald um eine E-Gitarre kümmern?

PS: Ihr postet schneller hier, als ich es von anderen Foren gewöhnt bin...deshalb auch die Frage, die sich fast schon erübrigt hätte. :-D

PPS: Der Wille zu lernen ist übrigens durchaus da, deshalb werde ich das mit dem ständigen Üben auch berücksichtigen...ich fürchte nur, das ganze wird dank mangelndem Spielvermögen meinerseits (habe ich schon erwähnt, wie unmusikalisch ich bin?) reichlich schwierig. :(


@Sascha's Strat: Gut, dann werde ich mich auchnochmal ausgiebiger mit der Möglichkeit beschäftigen, mir eine mit Hebel zu kaufen...mal sehen, was draus wird...
 
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Hallo Jannik,

lass Dir nichts erzählen, auch Leute mit Bierbauch (=> es ist übrigens Johnny Hiland mit meiner Gitarre (einer Ruokangas), nicht ich, wie auch schon vermutet :stupid: ; und eine PRS hat auch kein shaping... ;-) (Johnny Hiland ist jetzt Endorser)) spielen Tele; diese Gitarre ist ein gundsätzliches Muss in jedem Gitarristenhaushalt!

Du siehst, ich unterstütze Deine Vorauswahl, Kunststück: diese Gitarre ist dafür gebaut; wenig einzustellen, durchsetzungsfähige, absolut eigenständige Klänge werden Dich und andere erfreuen. Komischerweise hat noch niemand eine Tele klangtechnisch kopieren wollen und selbst der Rolf (Rübe) hält sich eine. Dabei ist der Steg-PU natürlich das Maß der Dinge; ich mag am Hals so eine P90 (-94) Variante, das fällt aber unter Geschmacksache.

Die Tele ist eine Gitarre, die Du auch später trotz Zukauf anderer Gitarren nicht abgeben willst (wirst). Du kannst deshalb getrost zugreifen, sofern Du die momentaren Qualitätsschwankungen der Fender - Serien durch Anspielen filtrierst.

Im Rahmen Deiner Preisvorstellung kannst Du eine gute US-Qualität gebraucht erwerben. Ich würde mit einem Erlekorpus und einem Ahorngriffbrett (der Hals ist eh aus Ahorn) anfangen => eine gute Grundlage!
 
A
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Der Maddin hat völlig recht!

Und wenn du sie nichtmehr spielst, findet die Tele immer noch einen Platz auf´m Stillen Örtchen. Als Klodeckel!

Aber besonder cool bist du mit´ner Tele nur bei dicken Leuten mit Cowboy-Hut. Jeder Geschmack hat halt seine Preis! ;-) :p
 
A
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Natürlich habe ich recht, Du Arsch! Noch bin ich schlanker und (!) grösser...

:motz:



;-)
 
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Marcello":3oa8iqas schrieb:
Der Maddin hat völlig recht!

Und wenn du sie nichtmehr spielst, findet die Tele immer noch einen Platz auf´m Stillen Örtchen. Als Klodeckel!

Oder Frühstücksbrett mit Eierschneider! :p
 
 

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