Großes Problem mit meiner Paula

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Anonymous

Guest
Hallo Leute!
Ist ne Weile her, seit ich das letzte Mal was gepostet habe, aber jetzt komm ich nicht drum rum und hab auch endlich mal Zeit.
Also, ich habe ein Problem mit meiner Epiphone Les Paul Standard.
Und zwar gibt der hintere Tonabnehmer "nichts" mehr von sich. Das heißt, er ist erst immer leiser geworden und jetzt so leise, dass ich bei meiner Peavey 15 Watt Transe im Gain Kanal auf Volume 10 nur ganz leise einen verstĂ€rkten Ton bekomme, der aber mangels SignalstĂ€rke Clean ist.
Der vordere Tonabnehmer funktioniert ohne Probleme.
Auf die Gitarre ist noch ein Jahr Garantie, also zu Musik Aktiv gefahren und reparieren lassen.
Ein Kabel hatte sich vom Volume Poti gelöst und musste neu angelötet werden. Die Gitarre funktionierte wieder und alles war gut (fĂŒr eine Woche).
Dann wieder dasselbe Problem, nur dass das Kabel diesmal noch dran war. Also nochmal neu angelötet. Dann hat es wieder eine Weile funktioniert und ging nach nichtmal einer Woche auch nicht mehr. Wieder dasselbe Problem.
Das ganze nochmal angelötet und diesmal ging es etwa eine Minute und dann nicht mehr.
Alle Lötstellen sind gecheckt und in Ordnung (zumindest die an den Potis fĂŒr den hinteren Tonabnehmern), aber es funktioniert trotzdem nur unmittelbar nach dem neu verlöten der Kabel. Das letzte Mal hat es schon gereicht die Gitarre umzudrehen und sie ging nicht mehr.
Jetzt vermute ich, dass evntl. das Poti oder der Tonabnehmer kaputt ist, weil der Ton halt noch da ist aber extremst leise.
Woran könnte es sonst liegen?
Hoffe, ihr könnt mir helfen, woran es liegen könnte und wie man es behebt. Vielleicht hatte einer von euch ja schonmal ein Àhnliches Problem.
Vielen Dank schonmal im Voraus!

KrisRoe
 
Hi KrisRoe,

ich hatte zwar das Problem noch nie, kenne es aber von Epiphone-Modellen (zumindest von den neueren)...
Meine Idee wĂ€re, dass nach der ganzen Löterei die Lötstelle "abgenutzt" ist, das heißt, den Kontakt nicht mehr richtig herstellen kann, da vielleicht zu viel daran "herumgebastelt" wurde.
Ist leider nur eine Spekulation, denn bei den FÀllen, die ich in Sachen Epiphone und Lötstellen erlebt habe, ging es nach der Reparatur wieder, aber das wÀre meine Idee...

lg,
Felix
 
Hi KrisRoe,

ich hatte mal das selbe Problem:

Nicht erklĂ€hrbare Aussetzer --> nachgelötetj --> funktionierte wieder, aber nur fĂŒr einige zeit!

Daraufhin habe ich die billigen Potis (wollte mal wieder am falschen Ende Geld sparen!) gegen Höherwertige ausgetauscht und seit dem trat das Problem nicht mehr auf.

Ich wĂŒrde mal sagen, daß der Tonabnehmer nicht kaputt ist. Kannst ja mal testen, indem Du
diesen direkt an die Buchse lötest.

Viel GlĂŒck!

Gruß
Christian
 
Hi Kris,

nein, nicht selbst herumlöten, dann geht die Garantie flöten. Und dann hast Du ein richtiges Problem.

Im Augenblick betrachte ich das Problem - abgesehen vom Frust - als gering. Der HÀndler hatte mehrere Male Gelegenheit zur Nachbesserung. Weil das keine dauerhafte Besserung brachte, besteht nunmehr die Möglichkeit der Wandlung, d.h. er tauscht die alte gegen eine neue Gitarre.

Oft wollen sich die HĂ€ndler in diesen FĂ€llen herausreden und sagen, sie mĂŒssten erst einmal Epi fragen ect.
Das ist völlig egal, den Kaufvertrag hast Du mit dem HÀndler und nicht mit Epi.

Denk mal drĂŒber nach.
 
Hi,

Frank hat recht! Habe vergessen, daß Du noch Garantie hast.

Gruß
Christian
 
frank":2r49xca9 schrieb:
Hi Kris,

nein, nicht selbst herumlöten, dann geht die Garantie flöten. Und dann hast Du ein richtiges Problem.

Im Augenblick betrachte ich das Problem - abgesehen vom Frust - als gering. Der HÀndler hatte mehrere Male Gelegenheit zur Nachbesserung. Weil das keine dauerhafte Besserung brachte, besteht nunmehr die Möglichkeit der Wandlung, d.h. er tauscht die alte gegen eine neue Gitarre.

Oft wollen sich die HĂ€ndler in diesen FĂ€llen herausreden und sagen, sie mĂŒssten erst einmal Epi fragen ect.
Das ist völlig egal, den Kaufvertrag hast Du mit dem HÀndler und nicht mit Epi.

Denk mal drĂŒber nach.

Hallo!
Also erstmal danke fĂŒr die Antworten.
Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, könnte ich jetzt zum HÀndler gehen und einfach eine neue, baugleiche Les Paul verlangen im Tausch gegen die Alte?
Dachte erst, dass die Gitarre eingeschickt werden mĂŒsste bzw. einfach ein Teil ausgewechselt wĂŒrde. Die erste Alternative wĂ€re natĂŒrlich auch gut.

Gruß, der Kris
 
KrisRoe":2yfmju8n schrieb:
Hallo!
Also erstmal danke fĂŒr die Antworten.
Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, könnte ich jetzt zum HÀndler gehen und einfach eine neue, baugleiche Les Paul verlangen im Tausch gegen die Alte?
Dachte erst, dass die Gitarre eingeschickt werden mĂŒsste bzw. einfach ein Teil ausgewechselt wĂŒrde. Die erste Alternative wĂ€re natĂŒrlich auch gut.

Gruß, der Kris

Hi,

Nö, das haste falsch verstanden... Der HĂ€ndler hat ein Recht auf MĂ€ngelbeseitigung. Du musst ihm also die Gitarre zur Reparatur bringen. Das Recht auf Wandlung (da bekommst Du eine neue Gitarre, oder dein Geld zurĂŒck) hast Du erst, wenn entweder eine MĂ€ngelbeseitigung mehrere Male fehlschlĂ€gt oder eine Reparatur nicht möglich ist oder fĂŒr den HĂ€ndler aus KostengrĂŒnden unwirtschaftlich wĂ€re, so das eine Neue Gitarre billiger wĂ€re, als die Alte zu reparieren...

Gruß
VVolverine
 
Hi Kris,

grundsĂ€tzlich gilt: Bei mĂ€ngelbehafteten GegenstĂ€nden hat der KĂ€ufer wĂ€hrend der Garantiezeit RechtsansprĂŒche in dieser Reihenfolge:
1. Nachbesserung, sprich Reparatur,
2. bleibt die Reparatur mehrfach erfolglos und ist eine dauerhafte Behebung des Schadens nicht zu erwarten, kann der Gegenstand gegen ein gleiches Modell getauscht werden,
3. letztlich kĂ€me noch die RĂŒckgabe gegen RĂŒckzahlung des Kaufpreises in Betracht. Ob der volle Kaufpreis zurĂŒckgezahlt wird, hĂ€ngt von vielen Faktoren ab.

Lt. Vertragsrecht ist es so, dass Du ausschließlich einen Kaufvertrag mit dem HĂ€ndler hast, nicht mit Epi. Deshalb ist der HĂ€ndler Dein Ansprechpartner; denn er ist fĂŒr die gesamte GewĂ€hrleistung verantwortlich, also auch fĂŒr Reparaturen oder Wandlung pp. Sollte er dadurch einen Verlust erleiden, dann muss er sich mit Epi auseinandersetzen. Du hast damit nichts zu tun.

Wie der HĂ€ndler seine Pflichten wahrnimmt, bleibt ihm ĂŒberlassen. Er kann die Gitarre durchaus zum Hersteller zur Reparatur einschicken. Sollte die Reparaturdauer einen gewissen Zeitraum ĂŒberschreiten, könntest Du einen angemessenen Ersatz verlangen, d.h. eine Leihgitarre fĂŒr die Dauer der Reparatur.

HĂ€ndler wollen Verluste vermeiden und versuchen deshalb gern, die Rechtslage ein wenig zu ihren Gunsten "zurecht zu biegen". Lass Dich also nicht bluffen.

Mein Tipp ist: Fang keinen Streit mit dem HĂ€ndler an, auch wenn Du Ă€rgelich sein solltest, bleibe höflich, bleibe cool, drohe nicht mit Rechtsanwalt. In letzter Konsequenz fĂŒhrt das zu einem handfesten Rechtsstreit. Wolltest Du wirklich als KlĂ€ger richtig viel Geld fĂŒr einen Rechtsanwalt pp. ausgeben, um irgendwann einen Prozess zu gewinnen - wenn Du denn vor Gericht ĂŒberhaupt den erforderlichen Beweis antreten kannst? Bis dahin bliebe Deine Gitarre auf jeden Fall im heutigen Zustand.

Meistens fĂŒhren stets geschickt gefĂŒhrte Verhandlungen, in denen man die eigene Kenntnis der Rechtslage durchblicken lĂ€sst zum raschen Erfolg. Mein Verhandlungsziel wĂ€re, die alte Gitarre gegen ein gleichartiges Modell zu tauschen. Solltest Du etwas Geld ĂŒbrig haben, könntest Du dem HĂ€ndler die Sache schmackhaft machen, indem Du anbietest, ein höherwertiges Modell gegen Zuzahlung der Preisdifferenz zu erwerben. Sollte das alles nicht funktionieren, kĂ€me alternativ auch der Tausch des defekten PU in Frage (und wĂ€re wohl ebenfalls angemessen).

Viel GlĂŒck!
 
Moin,

Es ist prima, wenn man so prÀzise Rechtsberatung erhÀlt.
Das Beste ist, wenn man sich freundlich einigt und niemand auf "Rechte" pochen muss. Frank schrieb es an - cool bleiben!
Vermutlich habe die Kollegen das Poti verschmort.

Um Es kurz zu machen:
Der HÀndler soll den Pickup vom Poti löten.
Dann soll er das Poti vom Rest der Elektrik ablöten.
Er soll den Pickup messen (etwa 8 K Ohm)
Er soll das Poti messen (0-500 K Ohm - regelbar)
Eines der Bauteile ist defekt.

Er soll es austauschen.
Er soll sich nett bei Dir bedanken und Dir fĂŒr Deine Geduld einen Satz Saiten schenken.
Fertig.
 
Hi,

den letzten beiden BeitrĂ€gen gibt es nichts hinzuzufĂŒgen.

Eines vielleicht noch. Seit dem SchuldRModG ;-) gibt es den Begriff "Wandlung" nicht mehr, jedenfalls nicht mehr amtlich im Gesetzestext.

Das schöne seitdem: das Schuldrecht ist sehr verbraucherfreundlich geworden. Was frĂŒher der 6-monatige GewĂ€hrleistungsanspruch war, ist heute auf zwei Jahre MĂ€ngelfreiheit ab Vertragsdatum ausgeweitet --> und der HĂ€ndler muß dem Verbraucher auch noch den Beweis erbringen, daß die Ware frei von MĂ€ngeln war. Kann er es nicht, muß er nachbesern etc.

Ansonsten sollten wir das hier alles als allgemein dargestellte Information und/ oder MeinungsĂ€ußerung stehen lassen, aber nicht als Rechtsberatung (ein Blick ins RechtsBerG deckt die HintergrĂŒnde auf). Wir wollen schließlich keinen Ärger oder gar eine Forums-Abmahnung, das kostet nur unnötig Geld.

Liebe GrĂŒĂŸe
burke
 
Keine Panik wg. Rechtsberatungsgesetz. Das gilt, wenn ĂŒberhaupt, nur fĂŒr Dienstleistungen, die auch bezahlt werden. SelbstverstĂ€ndlich dĂŒrfen in Foren Rechtstipps gegeben werden.
Zwar wollen RechtsanwĂ€lte so viel Kohle wie nur möglich abgreifen und sind deshalb an der Verbreitung des MĂ€rchens, dass Rechtsberatung nur durch AnwĂ€lte erfolgen dĂŒrfe, Ă€ußerst interessiert, aber es bleibt dennoch Unfug, in Foren deswegen "keine Rechtsberatung" geben zu wollen. Also - immer her mit juristischen Tipps, die fĂŒr uns von Interesse sind!
 
Hallo Reling,

ich glaube nicht, daß Du vollstĂ€ndig richtig liegst. §1 RBerG legt ausdrĂŒcklich fest, daß es auf ein Entgelt nicht ankommt. Es genĂŒgt die "geschĂ€ftsmĂ€ĂŸige" Rechtsbesorgung; diese darf "nur von Personen betrieben werden, denen dazu von der zustĂ€ndigen Behörde die Erlaubnis erteilt ist." Das kann man weiter auslegen, als nach Deiner (und der allgemeinen) Ansicht; es gibt (prozessierte) FĂ€lle, in denen bereits eine einmalige, unentgeltliche Rechtsbesorgung als geschĂ€ftmĂ€ĂŸig ausgelegt wurde. Im ĂŒbrigen ist es erst mal stressig, wenn eine Abmahnung ins Haus flattert--> zwischen Recht haben und Recht bekommen liegt ein Unterschied, und Streitigkeiten in solchen Angelegenheiten sind teuer, zeitaufwendig und sehr Ă€rgerlich.

Die Grenzziehung ist nicht ganz deutlich und im Wandel - in NJW 2002, S.1190 kannst Du nachlesen:

In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist geklĂ€rt, dass der Erlaubnisvorbehalt fĂŒr die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten gemĂ€ĂŸ Art. 1 § 1 Abs. 1 Satz 1 RBerG verfassungsgemĂ€ĂŸ ist. Das Rechtsberatungsgesetz dient dem Schutz des Rechtsuchenden sowie der geordneten Rechtspflege. Zur Erreichung dieser Zwecke ist es erforderlich und angemessen (vgl. BVerfGE 41, 378 <390>; 75, 246 <267, 275 f.>; 97, 12 <26 f.>; Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Dezember 1999 - 1 BvR 2161/93 -, NJW 2000, S. 1251; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 20. Februar 2002 - 1 BvR 423/99.

Meiner Meinung nach sollte schlicht eine gewisse SensibilitĂ€t fĂŒr das Thema entwickelt werden - Dein "Also - immer her mit juristischen Tipps, die fĂŒr uns von Interesse sind!" halte ich in diesem Zusammenhang nicht fĂŒr den optimalen Weg. Weiterhin bin ich der Meinung, daß die sich im Wandel befindliche Einengung der tatbestandlichen Merkmale des RBerG auf dem richtigen Weg ist. Aber so lange Zweifelsfragen mit Verfassungsbeschwerden (siehe Fundstelle) entgegnet werden muß (der BeschwerdefĂŒhrer war ein promovierter, pensionierter Richter und dĂŒrfte ĂŒber genug Zeit, Geld, Fachkenntnis, Erfahrung und Nerven verfĂŒgt haben, sonst hĂ€tte er keine Selbstanzeige eingereicht), sollte man in einem Gitarrenforum die erwĂ€hnte ZurĂŒckhaltung wahren.

Gruß
burke
P.S.: Ich bin Gegenmeinungen durchaus nicht verschlossen, das Problem ist aber die Praxis, die außerhalb der Diskussion fĂŒr gehörigen (finanziellen) Ärger sorgen kann.
 
Da haben wir zwei wohl unterschiedliche Auffassungen.
Dies hier auszudiskutieren dĂŒrfte sicher eher weniger im Interesse des Boards liegen.
Möge der Gitarrengott (welcher auch immer) den Besitzern dieses Boards genug Weisheit schenken, in dieser Sache mit Klugheit zu moderieren.
Merke: Problem ist erkannt, es gibt unterschiedliche Ansichten, der Rest ist Sache der Boardregeln hier - und die bestimmt kein ĂŒbereifriger Rechtsanwalt, sondern die bestimmen die Admins hier.
Danke fĂŒr das VerstĂ€ndnis.
:isso!:
 
mal ungeachtet der Rechtslage: ( ich habe selber 25 Jahre im Kundendienst gewerkelt ) wie oft will der Techniker denn noch versuchen, die Macke weg zu bĂŒgeln ? SpĂ€testens beim selben, dritten Fehler war es mir damals zu blöd, noch einmal die selben Macken auszumerzen! Will sagen: ich hĂ€tte alles verdĂ€chtige ausgebaut, unter Licht mit Lupe und Ohmmeter angesehen, den Fehler gefunden, repariert und Ruhe ist !
Ist konzentrierte, LOGISCHE Fehlersuche heute kein Thema mehr ?
 
@polli:
tja, rechne mal durch: wie lange dauert eine ordentliche Reparatur inklusive korrekter Fehlersuche? In fĂŒnf Minuten ist das nicht erledigt.
Da kommen fix mal zwei Stunden zusammen.
Nun vergleiche das mit dem Preis so einer Gitarre - ist doch klar, wieso der normale "Service" an sowas nur halbherzig ran geht. Ein Neukauf ist kaum teurer und fĂŒr den VerkĂ€ufer sehr viel lohnender.
Aus dem Grunde gehe ich mehr und mehr dazu ĂŒber, meine Gitarren selber zu stricken. Da weiß ich was ich habe. (so nach dem Motto: man nehme nen Hals von jenem Schrott, nen Body von diesem kaputten Dings oder aus nem alten Eichentisch, PUs sammeln sich eh im Laufe der Jahre so an, usw usf...) .
 
Reling":j1dae9q7 schrieb:
und die bestimmt kein ĂŒbereifriger Rechtsanwalt, sondern die bestimmen die Admins hier.

Na, der erste Teil des Satzes stimmt leider auch - man muss noch nicht mal paranoid sein, um vor dem allgegenwĂ€rtigen Abmahnwahn einen gewissen Respekt (nicht im Sinne von HochschĂ€tzung) zu haben. Gerade wenn es um Rechtsberatung geht, klingelt bei RechtsanwĂ€lten gerne die Kasse die Melodie des unlauteren Wettbewerbs, also bitte ich darum, nicht nur aus RĂŒcksichtnahme vor Doc, sondern im Sinne aller dieses Thema einfach etwas rĂŒckhaltend, oder besser ausgedrĂŒckt: "normalmenschlich" zu behandeln.

Wo der gesunde Menschenverstand schon vor Schmerzen brĂŒllt, haben andere Individuen leider noch einiges in petto.
 
Hi Burke & Reling,

na, da entwickelt sich ja eine spannende Diskussion.

GrundsĂ€tzlich stimme ich Burke zu: Eine regelrechte Rechtsberatung und-vertretung sollte denen vorbehalten bleiben, die sich in dieser ĂŒberaus komplizierten Thematik auskennen und vor allen Dingen die laufenden VerĂ€nderungen in der Rechtssprechung registrieren. Dabei denke ich vor allem an das SchutzbedĂŒrfnis des Rechtssuchenden. Gar nicht auszudenken, was es fĂŒr (finanzielle) Folgen haben könnte, wenn ein jeder Feld-, Wald- und Wiesen-Laie andere in Folge von Rechtsunkenntnis in aussichtslose Prozesse hetzen dĂŒrfte. Und das alles außerhalb jedes Berufsethos und natĂŒrlich auch jeder Verantwortung, die RechtsanwĂ€lte ĂŒblicherweise bei der BerufsausĂŒbung zu tragen haben.

Im vorliegenden Fall sollten wir allerdings die Kirche im Dorf lassen. Letztlich haben VVolverine und ich lediglich einen Hinweis auf die allgemeine Rechtslage gegeben.
Derartiges ist alltĂ€glich und dĂŒrfte keine (geschĂ€ftsmĂ€ĂŸige) Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten darstellen, mit denen in irgendeiner Form das Interesse des Rechtssuchenden oder gar die geordnete Rechtspflege gefĂ€hrdet worden ist.

Also, wie gesagt, lassen wir die Kirche doch im Dorf.
 
Guten Tag allerseits,

als Student der Rechte und als Mitglied diverser Foren, in denen das Problem schon des öfteren zur Sprache gekommen ist, schildere ich hier mal meine einfachen Erfahrungen mit Rechtsberatung im Internet:

Das Problem sind stets konkrete EinzelfĂ€lle (wie hier), zu denen Rechtsfragen gestellt wird - deren Beratung ist im Sinne des RBerG nicht gestattet. Das kann zu teuren Abmahnungen, wie oben angedeutet, fĂŒhren. So etwas muss also dringend umgangen werden. Manchmal fĂŒhrt das zu ĂŒberhastetem Schließen der BeitrĂ€ge durch aufgebrachte Moderatoren oder eben zu einer internen Regelung, mit der geholfen werden kann und die nicht in den Problembereich des Gesetzes fĂ€llt.
Des RĂ€tsels "Lösung" (die im eigentlichen Sinne keine ist,) ist eine Art "abstrakte Rechtsberatung". Heißt: es dĂŒrfen nur abstrakte Rechtsfragen gestellt werden - zu denen darf dann auch geantwortet werden. :cool:
Den Moderatoren ist dabei anzuraten, BeitrĂ€ge, die einen konkreten Sachverhalt erkennen lassen, umgehend zu löschen - um Ärger zu vermeiden.

Das RBerG ist absolut nicht unumstritten aber nun einmal geltendes Recht - und damit mĂŒssen wir leben :|
 
Reling":7otvga2m schrieb:
@polli:
tja, rechne mal durch: wie lange dauert eine ordentliche Reparatur inklusive korrekter Fehlersuche? In fĂŒnf Minuten ist das nicht erledigt.
Da kommen fix mal zwei Stunden zusammen.
Nun vergleiche das mit dem Preis so einer Gitarre - ist doch klar, wieso der normale "Service" an sowas nur halbherzig ran geht. Ein Neukauf ist kaum teurer und fĂŒr den VerkĂ€ufer sehr viel lohnender.
Aus dem Grunde gehe ich mehr und mehr dazu ĂŒber, meine Gitarren selber zu stricken. Da weiß ich was ich habe. (so nach dem Motto: man nehme nen Hals von jenem Schrott, nen Body von diesem kaputten Dings oder aus nem alten Eichentisch, PUs sammeln sich eh im Laufe der Jahre so an, usw usf...) .
Hai Frank
ist schon klar, nur wenn ichÂŽs recht verstanden habe, ist noch Garantie drauf, also muß das Brett ja wohl nachgebessert werden. Dann lieber einmal vernĂŒnftig, als jede Woche einmal fuschen.Und der Kund freut sich auch noch.
 
Nochmal danke!
Habe es jetzt alles verstanden und werde dann in nĂ€chster Zeit mal ins MusikgeschĂ€ft stapfen, wo ich die Klampfe herhabe. Sollen die sich mal drum kĂŒmmern.

Der Kris
 
Hi Kris,

fein, dass Dir geholfen werden konnte. Sei so nett und gib Nachricht ĂŒber den Ausgang der Sache.

Viel Erfolg!
 
Hi Leute!
Also, ich hab es zwar immer noch nicht geschafft die Gitarre reparieren zu lassen, aber darf gerade meinen ersten GAS Anfall erleben.
Und zwar spiele ich mit dem Gedanken, fall es den Stegtonabnehmer erwischt hat, der Gitarre einen komplett neuen zu verpassen. Also was von Seymor Duncan, Dimarzio, Gibbes oder sonstwem. Hab da leider nicht viel Ahnung von und habe auch schonmal die Suchfunktion bemĂŒht, aber leider noch nichts gefunden.
Also ich suche einen Tonabnehmer fĂŒr meine Epiphone Les Paul Standard in der auch noch die Standardhumbucker drin sind. Der Sound ist fĂŒr mich zufriedenstellend, aber ich könnte fĂŒr die Stegposition einfach mehr Power gebrauchen. Erste Frage ist jetzt, ob die Garantie bestehen bleibt, wenn ich den Tonabnehmer vom GitarrenhĂ€ndler austauschen lasse. Wenn sie verfĂ€llt warte ich mit der Sache noch ein Jahr. Dann ist die Garantie eh weg.
So nÀchste Frage ist jetzt: "Welcher Tonabnehmer?"
Also es sollte entweder ein Humbucker sein oder ein P90 (der natĂŒrlich im Humbucker Format sein sollte, damit er in die Paula passt).
Also meine angestrebten Musikrichtungen sind Punk Rock (Bodyjar, The Ataris, Green Day, Lagwagon, Ramones), Rock'N'Roll und vielleicht ein wenig Ska.
Der Tonabnehmer sollte also ordentlich Dampf haben, aber trotzdem nicht matschen und auch nicht in die Metal Richtung gehen.
Jetzt ist die nĂ€chste Frage P90 Single Coil oder Humbucker? Irgendwie hat es mir der brummige Single Coil Ton ja schon angetan (leider nur der von den Single Coils einer Strat von einem Freund), aber ich habe noch nie einen gehört. WĂŒrden die ĂŒberhaupt zu meinen Musikrichtungen passen?
Gibt es vielleicht irgendwo Tonbeispiele der einzelnen Tonabnehmer oder sollte ich in den Gitarrenladen gehen und mal Gitarren antesten, die mit den jeweiligen Pickups ausgestattet sind.
Neugierig gemacht haben mich auch die Gibson Dirty Fingers Pickups. Hat die wer? WĂŒrde mich mal interessieren, wie die klingen, wenn einer ein Soundbeispiel hat.
Eine Sache noch am Rande. Bei Humbuckern wÀre es schön, wenn diese mit Chromkappen ausgestattet sind. Der Optik wegen. Haben diese eigentlich einen Einfluss auf den Ton? Und wenn, inwiefern?
Der letzte Punkt wĂ€re noch, dass die Dinger am besten nicht zu teuer sein sollen, da ich noch SchĂŒler bin. Preislich angetan haben es mir die Humbucker und P90s von Duesenberg und Rockinger. WĂ€ren die was fĂŒr meine Zwecke? Der Name ist ja schon oft im Forum gefallen.
So, dass wÀre es wohl erstmal. Mir ist klar, dass ich ne eierlegende Wollmilchsau verlange, aber in Zeiten der Gentechnik sollte sowas ja möglich sein. :lol:
Danke schonmal im Voraus!
Der Kris
 

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