Macht das viele üben überhaupt Sinn?


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Hallo Leute,

ich frag' mich gerade mal wieder, was die Jahre lange Überei mit der Ketarre überhaupt gebracht hat. Zwei Räume neben unserem Proberaum ist ne neue Band eingezogen, drei Kids, vielleicht 16 oder 18 Jahre alt, und was die machen, klingt nicht nach Lärm, sondern richtig wie Musik, die man vor Publikum spielen kann.

Tja, was bringt sie nun, die jahrelange Erfahrung mit dem Instrument?

Immerhin hat sich der junge Gitarrist noch tierisch gefreut, als ich ihm ein Plektrum geschenkt habe. Er hatte seine eigenen vergessen. Aber wenn das schon alles ist...

C-ya
 
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schroeder":27nf4ci8 schrieb:
ich frag' mich gerade mal wieder, was die Jahre lange Überei mit der Ketarre überhaupt gebracht hat.

Bei Dir weiß ich das auch nicht genau... ;-)

Es kommt nach meiner Meinung darauf an, wo Du selbst Deine Ziele siehst.

- Willst Du als technische Konifere andere Gitarristen beeindrucken?
- Willst Du möglichst schnell Songs schreiben und einen Plattenvertrag kriegen, um dann nach der Show Mädels abschleppen zu können?
- Willst Du Dir so viel Technik aneignen, dass Du nicht schon daran scheiterst, wenn Du etwas nachzuspielen versuchst?
- Willst Du verstehen, was berühmte Kollegen gemacht haben, um berühmt zu werden, und es nachvollziehen können?
- Willst Du Dich mit dem Instrument selbst verwirklichen? In welcher Richtung? Ton? Geschwindigkeit und Präzision? Abgefahrene Klangbilder? Emotionen? Oder perfektes Kopieren eines oder mehrerer Kollegen?

und ähnliches mehr.

Ich persönlich übe eigentlich nur, um meinen technischen Stand zu halten und nicht ständig am Limit spielen zu müssen. Das schafft Souveränität und Selbstvertrauen, ist aber nicht besonders spannend. Den persönlichen Ansatz wird jeder für sich selbst finden müssen...
 
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Hallo Mad,

naja, wenn de recht hast, haste recht! Erstmal sollte ich besser spielen, dann mosern! Trotzdem:


mad cruiser":1pthgw5g schrieb:
- Willst Du als technische Konifere andere Gitarristen beeindrucken?

Wenn mir andere Gitarristen sichtlich auf die Finger gucken, verunsichert mich das eher.

mad cruiser":1pthgw5g schrieb:
- Willst Du möglichst schnell Songs schreiben und einen Plattenvertrag kriegen, um dann nach der Show Mädels abschleppen zu können?

Dafür bin ich schon zu alt!

mad cruiser":1pthgw5g schrieb:
- Willst Du Dir so viel Technik aneignen, dass Du nicht schon daran scheiterst, wenn Du etwas nachzuspielen versuchst?

Viele bekannte und beliebte Stücke sind spieltechnisch eher einfach.

mad cruiser":1pthgw5g schrieb:
- Willst Du verstehen, was berühmte Kollegen gemacht haben, um berühmt zu werden, und es nachvollziehen können?

Dafür sehe ich keinen Grund.

mad cruiser":1pthgw5g schrieb:
- Willst Du Dich mit dem Instrument selbst verwirklichen? In welcher Richtung? Ton? Geschwindigkeit und Präzision? Abgefahrene Klangbilder? Emotionen? Oder perfektes Kopieren eines oder mehrerer Kollegen?

Letztendlich geht es bei Musik immer um Gefühle, alles andere geht am Ziel vorbei.

Fakt ist auch, je mehr du dich selbst zurücknimmt, destomehr Platz bleibt für die anderen in der Band. Und die wissen das meist zu schätzen.

Warum also der ganze Zirkus um Virtuosität?

Und überhaupt merkt auch fast niemand, ob du jetzt Powerchords oder sus2-Akkorde oder sonstwas spielst.

Weißt du was mich am meisten ärgert? Immer wenn ich der Meinung bin, ich habe gerade totalen Schrott gespielt, sagen viele Leute, es sei gut gewesen, auch andere Gitarristen. Und wenn ich mal wirklich schön spiele, dann juckt es keinen! Muss wohl an meinem abartigen Geschmack liegen. Dabei bin ich doch eigentlich Mainstream-Hörer...

C-ya
 
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schroeder":2nnronge schrieb:
Weißt du was mich am meisten ärgert? Immer wenn ich der Meinung bin, ich habe gerade totalen Schrott gespielt, sagen viele Leute, es sei gut gewesen...

Ich habe mal gelesen, dass Jimi H. sehr darunter gelitten habe, wenn ihm das Publikum auch bei einem schlechten Solo zujubelte.

Übung hilft mir dabei, selbst an einem unterdurchschnittlichen Tag mit Routine noch was rausreißen zu können, an einem guten Tag wird es vielleicht sogar ganz erfreulich.

Ist doch egal - Hauptsache, es dient dem Song und die Band hört sich gut an. Das ist wahrhaftig auch ein Grund zum Üben! ;-)
 
Daniel
Daniel
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Hallo...

Ich habe erst mit 24zig begonnen Gitarre zu spielen. Das war, um irgendwas zu erreichen, viel zu spät. Trotzdem habe ich mit nem Kollgen ne CD gemacht und einige Konzerte sind in Aussicht, da ich mich morgen in ner neuen Band vorstellen werde. Es macht Spass, egal auf welchem Niveau. Wenn's keinen Spass mehr macht, werde ich den Plunder verkaufen und mir nen Hund zulegen, oder Kinder... ;-)

Ich verstehe Dich aber schon, denn mit 35 Jahren und 82 Kilo habe ich diesen Februar mit dem Klettern begonnen. War echt hart zu sehen, wie Kinder, Jugendliche und auch Opas und Omas top Fit sind und schwierigste Routen am Klettern sind. Tja, trotzdem nicht aufgehört und heute bin ich 36ssig, 10 Kilo leichter, fühle mich besser und klettere auch schon etwas schöner als noch vor paar Wochen. Auch sieht man immer öfters Anfänger die schlechter Klettern. Das motiviert weiterzumachen, denn man sieht Fortschritte.

Weitermachen und dranbleiben. Auch das Üben soll und darf Spass machen...!!!
 
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Warum also der ganze Zirkus um Virtuosität?

Und überhaupt merkt auch fast niemand, ob du jetzt Powerchords oder sus2-Akkorde oder sonstwas spielst.

Du..oder besser allgemein gesprochen,...MAN sollte sich vielleicht die Frage stellen, FÜR WEN man spielt.Für Publikum??Oder für sich selbst?? Für beide??
Wenn man als Spieler, nicht merkt, ob man sus2 oder Powerchord spielt..aua...dann sollte man etwas Gehörtraining mit ins Übungsprogramm aufnehmen. ;-)
Virtuosität ist so ein Thema, ich persönlich finde es bemerkenswert, eine solche Übungsintensität aufzubringen um ein Level wie z.B. Vai,Kotzen, Petrucci und Co. zu erreichen.Was mich immer wundert, ist das den Shreddern ein Gefühl aberkannt wird, nur weil sie viele Noten möglichst schnell unterbringen.
Ich höre sehr gerne B.B. King, Clapton und S.R.V. Stehe aber auch total auf R.Kotzen und Paul Gilbert. Shredder mit Ansage...und alle dieser Musiker erreichem mich gefühlsmässig. Jeder auf seine Art.
Üben macht immer Sinn, wenn man dabei eine Art Stundenplan verfolgt macht es i.d.R. mehr Sinn.
Ich finde man hat, egal welchen Stil man verfolgt, welche Musik man spielt und auch hört, dann eine Art Primärziel erreicht hat, wenn sich das Dargebotene bei einem Konzert oder einer Probe, unkompiziert und flüssig anhört.
 
Woody
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schroeder":2wmjruqy schrieb:
Weißt du was mich am meisten ärgert? Immer wenn ich der Meinung bin, ich habe gerade totalen Schrott gespielt, sagen viele Leute, es sei gut gewesen, auch andere Gitarristen. Und wenn ich mal wirklich schön spiele, dann juckt es keinen!

Ja, das ist Scheiße.
Andersherum lasse ich mich aber auch sehr leicht von Gitarristen verunsichern, die Ihre zwei bis fünf Blueslicks in "A" wahnsinnig schnell spielen können.
Irgendwie fehlt es mir da so ein bißchen an Souveränität.
Klar spielt man in erster Linie für sich selbst, aber wenn mir nie jemand sagen würde "gut gemacht", dann würde mich das auch anfressen, glaube ich. Es geht bei Musik ja schon um Interaktion, da brauche ich schon eine gewisse Rückkopplung.

Gruß,
Woody
 
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Moin,
ich denke, es kommt stark darauf an, was gefragt ist.

Will man Songs nachspielen, so muss man üben. Man muss die Abläufe verinnerlichen, sich die Soli parat legen, die Sounds konfigurieren und das alles so oft wiederholen, bis es im Gedächtnis sitzt.

Will man jammen und frei spielen, so hilft kein üben, sondern nur spielen. Das ist fast das Gegenteil der oberen Beschreibung, denn ich verstehe darunter, dass man flexibel mit dem Tonmateriel und dem Equipment umzugehen lernt. Es ist eine Art freier Tanz, bei dem man versucht, möglichst lange Passagen ohne Wiederholung und Stolpern hin zu bekommen.

Beides macht Spaß und der Sinn....
ist wie bei jedem (Lern)Spiel der Lustgewinn.
 
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Woody":1s00cqm0 schrieb:
Gitarristen..., die Ihre zwei bis fünf Blueslicks in "A" wahnsinnig schnell spielen können.

Das wiederum beeindruckt mich wenig bis überhaupt nicht. Es zeigt bloß, dass sich jemand motorisch ein bißchen gequält hat.

Tante Edit:

Ich habe oben aber noch etwas vergessen, was für mich ein wichtiger Grund zum Üben ist: eine prima Entschuldigung dafür, das eine oder andere tolle Instrument in der Hand zu haben und die Schwingungen zu erleben, die man ihm entlockt, ist eine sinnliche Erfahrung. Dazu braucht es nicht einmal einen Amp.
 
Woody
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mad cruiser":3r765l30 schrieb:
Das wiederum beeindruckt mich wenig bis überhaupt nicht. Es zeigt bloß, dass sich jemand motorisch ein bißchen gequält hat.

Na gut, aber das zeigt sich auch erst, wenn dieser Jemand dann plötzlich einen Chorus mehr spielen soll, oder in einer Tonart, die er nicht gewohnt ist.

Gruß,
woody
 
muelrich
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W°°":3qtecxc8 schrieb:
Will man jammen und frei spielen, so hilft kein üben, sondern nur spielen. Das ist fast das Gegenteil der oberen Beschreibung, denn ich verstehe darunter, dass man flexibel mit dem Tonmateriel und dem Equipment umzugehen lernt. ...

Ja und nein.

Ich vergleiche das immer mit "eine Sprache lernen".
Da gibt es Vokabeln und Grammatik (Skalen und Hamronien)und beides hilft einem, sich "besser" ausdrücken zu können....aber die Praxis, sprich: das aktive Sprechen ersetzt auch das nicht.

Ich jedenfalls möchte lieber Jam-Rock-Jazz-Fusion spielen als inner Coverband zu sein.... und dennoch waäre ich gerne besser.... da ist soveil im Kopf, was die zähen Finger einfach nicht hergeben..... und da würde dann nur üben helfen......;-)

Liebe Grüße

Uli

P.S. und für das Zappa-Coverprogramm habe ich mehr als nur ein bisschen geübt
:lol: :-D
 
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Hi,

Ich denke auch, dass beim Üben eine gewisse Strategie gefragt ist!

Am Anfang kann man fast alles machen, was man will. Es gibt 1000 Sachen, die man erkunden kann und die Fortschritte sind zu Beginn riesig. Das motiviert! Leider werden diese Schritte mit der Zeit deutlich kleiner und dann trennt sich die Spreu vom Weizen. Dann geht´s an die Details und da ich so´n richtiger Bauchzocker bin, sind mir die "Stundenpläne", die für viele sehr gut funktionieren, zutiefst zuwider. Ich weiß nicht, was ich machen soll, aber mich hinsetzen und sagen:"Jetzt machst du ´ne halbe Std. dieses, dann 10 min. Pause, dann Wiederholung, Pause und dann noch ´ne halbe Std jenes!". So funktioniere ich einfach nicht.

Ich brauch eine konkrete Aufgabe. Bis zu dem und dem Zeitpunkt ist Folgendes zu schaffen. Aber danach muss auch ein konkretes Ziel kommen! Ist das Ziel abstrakt oder nicht eindeutig bzw. unsicher, dann fällt das Üben schnell hinten über. Bsp: In zwei Wochen ist eventuell eine Probe/ ein Gig, dass steht aber noch nicht 100% fest. Mach bis dahin mal 5 neue Songs! Ich fange jedoch erst dann an,wenn sich das ganze zu 100% bestätigt. Verrückt, weil man sich bis dato durch das eigene Verhalten u.U. unnötig Druck schafft! Aber so ist es nunmal...

In nächster Zeit könnte etwas "Country" anstehen. Mal sehen..da bin ich ziemlich unbedarft. Für den Fall der Fälle: Kennt jemand gutes Lernmaterial hierzu? Ich habe mir schonmal Sachen von Albert Lee besorgt.
 
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Marcello":3sukqbdz schrieb:
Für den Fall der Fälle: Kennt jemand gutes Lernmaterial hierzu? Ich habe mir schonmal Sachen von Albert Lee besorgt.

Wow! Wenn Du in die Formel 1 einsteigst, machst Du´s auch nicht unter Ferrari.... ;-)

Absolut empfehlenswert: Richard Köchli: Best in the West - Geschichte, Interpreten und Spieltechniken der Countrygitarre. AMA-Verlag 610228, ISBN 3-932587-35-9, mit CD. Alles in Noten und Tabs.

Sach Bescheid, kriegst meine Tele für den Gig!
 
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mad cruiser":1xm16d58 schrieb:
Marcello":1xm16d58 schrieb:
Für den Fall der Fälle: Kennt jemand gutes Lernmaterial hierzu? Ich habe mir schonmal Sachen von Albert Lee besorgt.

Wow! Wenn Du in die Formel 1 einsteigst, machst Du´s auch nicht unter Ferrari.... ;-)

Das war irgendwie der Name, der mir zu dem Thema einfiel...der andere war Brent Mason, was auch nicht weniger wild ist...ich sach sie... da weiß man, wieso keiner Country machen will!

mad cruiser":1xm16d58 schrieb:
Absolut empfehlenswert: Richard Köchli: Best in the West - Geschichte, Interpreten und Spieltechniken der Countrygitarre. AMA-Verlag 610228, ISBN 3-932587-35-9, mit CD. Alles in Noten und Tabs.

Danke für den Tipp! Das hört sich gut an! Die Geschichte ist nicht wirklich spruchreif. Mehr so´ne Anfrage über´n Kollegen, wie zufrieden ich mit der jetzigen musikalischen Situation bin. Ich werde zumindest mal reinschnuppern, wenn es sich ergeben sollte. Wenn mehr draus wird bedeutet das musikalisches Neuland, ein Haufen Arbeit und ich werde mich mit neuem Rüstzeug wappnen müssen. Mal sehen.. ich sollte das nicht hier öffentlich breittreten ;-)

mad cruiser":1xm16d58 schrieb:
Sach Bescheid, kriegst meine Tele für den Gig!

Wenn, WENN, da sich wirklich was anbahnen sollte, dann wird es hoffentlich mehr als ein Gig. ich glaube nicht, dass du da mitziehst ;-)
 
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Hallo Leute,

leider ist der erste Teil meines Starters im Laufe des Threads ein bisschen in Vergessenheit geraten, obwohl er mir eigentlich am wichtigsten war.

Die Kids machen schon dufte Mukke, obwohl sie ob ihres Alters nicht viel Erfahrung haben können.

Erfahrung ist gut, aber wohl nicht alles! Und wenn ich nicht übe spiele ich während der Probe immer ganz schön unsauber. Am Ende wäre ich dann wieder fit...

C-ya
 
muelrich
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schroeder":gj2flwu3 schrieb:
...
Die Kids machen schon dufte Mukke, obwohl sie ob ihres Alters nicht viel Erfahrung haben können....

Naja, was ich in der letzten Zeit von Kids gehört habe, war immer alles andere als "gut". Aber kann man jemenad, der in den 70gern mit Jazz Rock, Art Rock und Zappa "groß" geworden ist, geschmacklich überhaupt mit den Kids vergleichen, die oftmals nur Punk und Grunge "beherrschen"....

Ab und zu gibt es auch Ausnahmen. In einem anderen Forum kenn ich einen sehr jungen Guitarslinger mit dem nick littlewing, der technisch schon verdammt viel drauf hat. Wenn da mal noch ein paar Jahre Lebenserfahrung dazukommen, wird der mal richtig geil.....

Aber die überwiegende Mehrheit dessen, was ich in letzter Zeit vom Jungvolk zu Gehör bekommen habe, war einfach nur grauenhaft (schlecht) !

Aber wie ich schon sagte: ich bin ja auch ein Altsack.
Und viel kopflastiger (*g*) als meine Gitarren...
Liebe Grüße

Uli (gelegentlich auch mal selbsternannter Frickelbeauftragter ;-)
 
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Hallo muelrich,

sicher stimmt es, dass zwischen Jazz- oder Art-Rock und Grunge ein spieltechnischer Unterschied besteht, andererseits aber hat jede Musikrichtung ihre Berechtigung, solange es Hörer gibt, die sie mögen.

Die Kids, von denen ich spreche, hatten ihre Richtung (eben sowas wie Grunge) gut im Griff. Und wenn es nur um Spieltechnik ginge, dürfte man Leute wie BB King eigentlich nur wenig würdigen. Aber wir sind uns denke ich einig: BB King ist ein Musikgott! Mit Schwermetall kann er allerdings sicher nichts anfangen.

Und klar gibt's auch grottenschlechte Nachwuchsbands. Die kriegen dann eben einen Plattenvertrag!

C-ya
 
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Hallo Schroeder,
gerade fällt mir ein Spruch wieder ein, den ich mal in einer Jazzgitarre-Mailingliste zu ebenjenem Thema gelesen habe (und der jetzt als meine neue Signatur herhalten muß):

Use what talents you possess.
The woods would be very silent if no birds sang there
except those that sang the best.


Gruß,
Woody
 
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Moinsen,


schrödi....

Üben (unwort)

macht immer Sinn....

wenn du mit Herz bei der Sache bist (schliesslich zwingt dich ja keiner)

wenn du "in dich über den Umweg eines Stück Holzes mit Drähten drauf..." gehst"

somit innovativ lernst....

dich quasi selber förderst !!!


und deinem Nachbarn nich aufn Kittel gehst....von Wegen: nächtliche Ruhestörung/ bzw. Erregung öffentlicher Erregung.

Somit wird die Musik ein ständiger, guter Begleiter sein ....und die Frage nach dem Üben....hat sich erledigt

weil du glücklich wirst...mit deiner Ketarre...

die dritte Person ÜBEN........wird nich ein Minus, eine saure Pflicht oder ein notwendiges ÜBEL/ÜBEN in deinen Gedanken sein....sondern ihr habt euch arrangiert.... (wie ein altes Ehepaar....nich FRAGEN...sondern anlächeln

Queen - Sheer Heart Attack! (play!...und alle Fragen sind beantwortet! :-D und vergess die zweite Stimme nich!.....

L greez
 
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Hallo Leute,

naja, eigentlich übe ich ja gar nicht, denn es ist jedesmal eher ein Trip. Das meinteste wohl alien, oder? Und wenn ich ehrlich bin, gefällt mir mein eigener Stil besser als alles was in meinem Plattenregal steht, ich hoffe das darf man so einfach sagen. Ich liebe meinen Scheiß, nur oft spiele ich ihn einfach zu schlecht.

Im Moment gehe ich in meiner Band auch viele Kompromisse ein, ich hoffe es lohnt sich, nächsten Dienstag kommen wir endlich auf die Bühne.

Mein größtes Problem ist die Präzision, deshalb muss üben sein! Deshalb ist es auch gut, dass ich wieder zur Strat gewechselt bin. Die Paula verzeiht einen da doch viel mehr. Und unpräzises Spiel nervt ganz schön!

Unzufriedenheit ist bei mir nun mal eine Lebenseinstellung und keine temporärer Gemütszustand. Deshalb spiele ich auch nur Abwärts-Phrasen! :mrgreen:

@alien: Queen kenne ich und liebe ich!

@woody: guter Spruch

PS: Irgendwie muss ich doch mal auf die Burg kommen!

PS2: Meine Stimmung bessert sich gerade auch deswegen, weil ich wieder etwas arbeite. Nicht viel, aber immerhin...

C-ya
 
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schroeder":2rtqokto schrieb:
Hallo Leute,

....Unzufriedenheit ist bei mir nun mal eine Lebenseinstellung und keine temporärer Gemütszustand.

C-ya

erkläre bitte mal den Unterschied

ich verzapf ja schon viel Mist, wenn der Tag lang ist...
aber du toppst mich!

temporär kann ja auch gesetzliche Lebenserwartung sein ...von ca. 80 Jahren ..(plus 1,5 statistischer Nachfahren)

wie lange willst du noch warten?

Hörtip: Slade - Mama we all crazy NOW.....(not tomorrow)
und..wennde schon dabei bist...als Queen Fan....zieh dir die "News of the World rein.......ich glaub 3 stk auf der 2. Seite....Queen - Spread ur litte Wings and fly away

sammy was low...just watching the Show...over and over again...

und als nächstes kommste auf ne Session.....und nach drei kurzen und ner kühlen Blonden...stellen wir dir die Gitarre ein ;-)


tschakka / Arsch huh un Zänn zesamme
 
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Hallo Alien,

mal davon abgesehen, dass ich mal wieder nen Haufen Tippfehler fabriziert habe, bin ich immer unzufrieden. Irgendetwas stört mich immer. Das ist alles.

C-ya

Nachtrag: Gitarre einstellen? Wieso denn, ich spiel nur noch Punk! :mrgreen:
 
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Tach zusammen,
also ich will und muß üben um technisch besser zu werden. Ich habe Mitte 30 angefangen mit Gitarre und weiß, daß ich nicht auf den technischen Stand kommen werde, den ich auf meinen erst Instrument der Klarinette erreicht habe. Als Jugendlicher 3 Stunden am Tag üben war völlig problemlos, und heute ist so ein Zeitraum utopisch, vor allem als Familienvater.
Warum kann ich trotzdem in meiner Band mithalten, mit Leuten die seit 20 Jahren Schlagzeug und Bass spielen? Lebenserfahrung! Ich weiß was ich musikalisch sagen will und bin alt genug um an den wichtigen Dingen wie Tongestaltung etc. zu arbeiten, auch wenn ich sicher nie ein Gitarrenvirtuosen werde-der 14jährige jugendliche ist auch beim Einhundertmeterlauf schneller als ich - gebe ich nicht auf. Musikalisch macht mir so schnell keiner was vor. Aber da ich hohe Erwartungen in mich setzte, übe ich in jeder freien Minute Gitarre, in der Hoffnung: wenn Steve Vai 82 ist und ich 60, werde ich schneller sein als er :cool:
 
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Hallo Telecat,

gute Einstellung, aber der Vai wird niemals 82 Jahre alt, er sieht ja jetzt schon so aus. :mrgreen:

C-ya
 
 

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