ollie":hk5zp9bb schrieb:
Selbst im Speed und T{h}rash Metall wird meist nicht mit zu hoher Verzerrung gearbeitet, weil das Signal dadurch total matscht........
Fazit: Aushalten oder anderer AMP!
Moinsen,
sehe ich ähnlich.
Früher hab ich auch das Gain immer bis zum "Pfeif-Anschalg" aufgedreht in der irrigen Meinung, nur so bekommt man einen heavy Sound hin.
Werch ein Illtum.
Die Heaviness kommt u.a. durch entsprechend saubere Spileweise, und zu viel Gain verdeckt da mehr als dass es hilft.
Im Studio mag ultrahighgain ja noch gehen, im Proberaum oder live führt das aber eher zu Soundmatsch und Pfeifferei.
Also: lieber etwas rumtüfteln bis man DEN Sound hat, der zwar genug Zerre hat, aber immer noch genug Durchsetzungskraft dass man den Anschlag und die Rhymthmusphrasierungen beim Speilen gut genug raushört und dann halt entsprechend sauber und akzentuiert spielen.
Nicht modifizierte Marshalls 800er/900er halte ich für härten Metal übrigens auch nicht so toll geeignet. Hatte mal einen (High Gain Dual Reverb Vollröhre), aber bei saftiger Zerre klang der immer irgendwie matschig.
Abhilfe schaffte dann ein Ampwechsel auf nen
Engl Straight (den ich nun seit rund 15 Jahren verwende). Der klingt viel sauberer, auch bei fetter Zerre, setzt sich im Bandsound besser durch und auch bei etwas mehr Gain hört man noch jede Spielnuance raus. Als ich vom
Marshall auf den Engl geswitcht bin hörte ich erstmals wirklich raus, wie unsauber ich z.T. spielte. Der Engl hat dadurch mein Spielen sehr verbessert, denn er zwang mich zum saubereren Spiel.
Tschö
Steve