Mesa Boogie Mark III Modifikationen


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Anonymous
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Hallo!

Nach forschen im Netz stösst man auf einige sinnvolle, angeblich sehr einfache Modifikationen

- Ein Volume-Poti um den 2. Kanal regeln zu können. Behebt angeblich das Problem Clean-lauter-als-crunch. Bekannt als "R2 Volume mod"
- Eine Modifikation, die den Hall-Teil verbessert. Bekannt als "Reverb Mod"

Problem: Man findet kaum brauchbare Anleitungen. Es wird dort von nummerierten Widerständen (R130, R131) erzählt, aber es gibt wohl keinen referenz-Schaltplan. Im Netz findet man immer den gleichen kaum lesbaren Schaltplan, die Widerstände sind allerdings nicht nummeriert. Und falls sie es wären, könnte man das nicht lesen. Man muss schon für die Werte zum Apotheker gehen.

Hat jemand Erfahrung mit diesen Modifikationen? Bitte keine Diskussion zum Thema so-was-macht-man-nicht-weil-beachte-den-Wertverlust lostreten.

schwerkowsky
 
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hai
wenn du kein ausfuchster Elektroniker mit Kenne bist, laß die Flossen von! Seit Einführung des Interents meinen einige, Fachwissen könne man durch Mausklicke ersatzlos ersetzen ( da meine ich nicht dich mich ! ), Modifikationen an irgendwelchen Schaltungen aus irgendwelchen Schaltplänen gibt es noch und nöcher...meistens reingeknallt, weil sich jemand verewigen wollte. Blanker Aktivismus schadet da nur.
 
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Hey,
muss ich Polli rechtgeben. Als ich meinen alten Marshall wieder in Originalzustand gebaut hab, fand ich im Netz zig verschiedene Schaltpläne. Letztendlich vertraute ich dem, den mir der deutsche Marshall-Vertrieb zugemailt hat.
Also entweder im Original-Plan nachschaun, sich gut damit auskennen und selber wissen, was man macht oder jemand kennen, der sich gut damit auskennt, oder lieber nichts riskieren. Wenn was schiefgeht klingts im besten Fall scheiße ;-).

Mir kommt grad noch die Frage: Hast du denn diese speziellen Modifikationen schon gehört oder nur gelesen, dass er dann "besser" klingt? Kann natürlich auch sein, dass du die Modifikationen richtig machst, er aber mit deiner Klampfe davor einfach schlechter klingt als der User im Internet es schrieb. Guter Klang ist immer eine Frage des Geschmacks. Zum Glück :-D!
Deshalb nochmal: Wenn du was umbaust, solltest du genau wissen, wie es funktioniert. Z.B. bei dem Lautstärke-Mod ein logarithmisches oder lineares Poti? Steht in der "Mod-Anleitung", ok. Aber warum braucht man das eine oder andere? Kann sein, dass bei dir das eine besser wäre als das andere. Wer weiß :roll:?! Oder würde es bei dir auch die Höhen mit-cutten? Das sind lauter so fragen, auf die man eben auch im Falle eines Falles eine Antwort wissen sollte.

Wenn du jemand kennst, der sich damit auskennt, ist es vielleicht schon einen Versuch wert. Aber dann vorher merken, aufschreiben oder abfotografieren, wie der Originalzustand war!

Grüßle, Julian
 
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es ist ja auch so, daß viele Hersteller im Laufe der Produktion die Schaltung ändern ( müssen, weil Bauteile nur in anderen Dimensionen, Preisen usw. lieferbar usw. ). Diese Änderungen sind nicht unbedingt in die Verschlimmbeserungen, die im Netz umhergeistern, mit eingegangen. Dann brennt beim Umbau schon mal schnell die Hose, nix geht und einiges fackelt ab.
Wenn man sowas durchführt, sollte man wirklich technisch genau wissen, was man da tut und nicht nur stumpf die Änderung nachlöten.
 
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Hallo schwerkowsky,
ich habe meinen Mk III damals zu Mesa eingeschickt, um das Lautstärkeverhältnis zugunsten des 2. Kanals zu verändern. Das Ergebnis rechtfertigte den Aufwand nicht. Auch danach waren nur zwei Kanäle sinnvoll zu nutzen.
Gruß Holgar
 
les_paule
les_paule
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22 März 2003
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137
Ich habe gerade einen Mark III zum Techniker gebracht, hatte ein Biasproblem.
Bei der Gelegenheit - dachte ich - könnte man mal ein paar mods einbauen. Wenn der Amp schon geöffnet ist??
Mir war er mit der Strat immer zu hart/harsch, also ein yx-nF über den load resistor der Röhre V2b löten und der amp wird smoother (lt. mesaboogie-forum).
Dass dann allerdings ein loch wie bei einem Notchfilter um 4000 Hz herum herauskam hat mir der Techniker schon vorher ausgerechnet und gesagt - der Amp klang im Leadkanal wie durch einen Telefonhörer. Also wieder raus damit. Die anderen mods wie Reverb-mod (meiner hat genug reverb) und R2-mod hab ich nicht machen lassen, weil a) der amp dann verbastelt ist und b) ich gemerkt habe, dass ich eh mit den Kanälen und den Fußtretern genug rumeiern kann. Was mich allerdings etwas nachdenklich gestimmt hat, war die Tatsache dass im englischen Manual ausdrücklich EL34 auf den äusseren Positionen gefordert sind. Mein Techniker meinte jedoch, dies gelte NICHT für Export- bzw. Europa-Amps. Und das Ergebnis gab ihm recht. Mit eingemessenen 6L6 auf allen Positionen und mikrofonie- und brummarmen V1 - V5 klingt der Amp jetzt wieder straff, gut und ist leise - ich meine natürlich laut .

Jörg
 

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